Zivilschutz saniert Bachbrücken

Vom Mittwoch bis zum Freitag, 2. bis 4. September, werden die verschiedenen Brücken im «Hohlen Stein», Sonnental, durch den Zivilschutz erneuert. Während dieser Zeit sind die hölzernen Bachübergänge für Wanderer nicht begehbar.

Andrea Häusler
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Die zahlreichen kleinen Brücken im «Hohlen Stein» zwischen Sonnental und Niederhelfenschwil werden kontrolliert und wo nötig repariert. (Bild: Andrea Häusler)

Die zahlreichen kleinen Brücken im «Hohlen Stein» zwischen Sonnental und Niederhelfenschwil werden kontrolliert und wo nötig repariert. (Bild: Andrea Häusler)

OBERBÜREN/NIEDERHELFENSCHWIL. Der Weg «Hohlen Stein» verläuft entlang des Sonnentaler Dorfbaches. Er beginnt beim ehemaligen Postauto-Wendeplatz im Bereich des Restaurants Linde, Sonnental, und verläuft in Richtung Niederhelfenschwil. Der idyllische, kurvenreiche Weg ist bei Wanderern, der Grillplatz unterhalb des grossen Wasserfalls bei Familien sehr geliebt.

Zahn der Zeit

An den zahlreichen kleinen Brücken hat der Zahn der Zeit genagt. Instandstellungsarbeiten tun not. Die nun geplanten Sanierungsarbeiten durch Angehörige des Zivilschutzes umfassen sowohl die Brücken auf Oberbürer Gemeindegebiet als auch jene, die zur Nachbargemeinde Niederhelfenschwil zählen. Die Federführung liegt dabei bei Niederhelfenschwil. Dass die Erneuerungsarbeiten an den Zivilschutz vergeben und nicht öffentlich ausgeschrieben wurden, begründet Niederhelfenschwils Gemeindepräsident Simon Thalmann mit positiven Erfahrungen in der Vergangenheit. «Die Brücken wurden bereits früher einmal als Zivilschutzübung saniert», sagte er auf Anfrage. Gleiches gelte für die Instandstellung der Kobesenstrasse in westliche Richtung, die ebenfalls wieder vom Zivilschutz Region Wil erneuert werde. Laut Thalmann werden die Brücken kontrolliert und dort, wo Mängel bestehen, die entsprechenden Sanierungsarbeiten ausgeführt.

Aufteilung der Kosten

Die Kosten würden anteilmässig auf die beiden Gemeinden aufgeteilt. Da die Arbeiten nach Aufwand abzurechnen seien, lägen konkrete Zahlen nicht vor. Thalmann sprach aber von einigen wenigen tausend Franken.

Im Zivilschutz Region Wil leisten rund 220 Personen aktiv Dienst. Zusätzlich sind etwa 60 AdZS in der Aktivreserve eingeteilt. Das Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Wil, Bronschhofen, Jonschwil, Rickenbach, Wilen, Zuzwil und eben Niederhelfenschwil.