ZAB bietet keinen Naturstrom mehr an für Private

BAZENHEID. Der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) verwertet in den Thermischen Anlagen Bazenheid Haushalts-, Gewerbe- und Industrieabfälle aus 35 Gemeinden der Regionen Toggenburg, Fürstenland und Hinterthurgau.

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BAZENHEID. Der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) verwertet in den Thermischen Anlagen Bazenheid Haushalts-, Gewerbe- und Industrieabfälle aus 35 Gemeinden der Regionen Toggenburg, Fürstenland und Hinterthurgau. Aus den Abfällen wird Strom für die Versorgung von rund 15 000 Haushalten produziert. Bei der thermischen Behandlung der Abfälle entsteht Wärme, mit welcher Dampf und – über eine Turbine – Strom erzeugt wird.

Immer häufiger von Lokalen

Vor über zehn Jahren lancierte der ZAB im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne für erneuerbaren Energien das Produkt «ZAB-Naturstrom». Bis zu 500 Kundinnen und Kunden nutzten jährlich dieses Angebot. In der Zwischenzeit hat sich die Situation wesentlich verändert und die Elektrizitätswerke bieten heute selber sehr differenzierte Produkte im Bereich des Bezugs von erneuerbarem Strom an. Das führte dazu, dass ZAB-Naturstrom-Kunden den ökologischen Mehrwert immer häufiger auch von den lokalen Stromversorgern bezogen. Damit wurde der ursprüngliche Zweck des ZAB zur Sensibilisierung und Förderung erneuerbarer Energien mehr als erfüllt. Vor diesem Hintergrund habe der ZAB beschlossen, das Produkt ZAB-Naturstrom für Private künftig nicht mehr anzubieten. Dies schreibt der Zweckverband in einer Medienmitteilung.

Öffentliche Projekte unterstützt

Mit dem Kauf von ZAB-Strom förderten die Käufer gleichzeitig alternative Energiearten. Mit dem Beitrag für den ökologischen Mehrwert konnte der ZAB in den vergangenen Jahren einen zweckgebundenen Fonds äufnen und verschiedene Projekte zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in der Region unterstützen. (pd)

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