YB dominiert – St. Gallen gewinnt

Der FC Kirchberg führte am Wochenende zum 20. Mal sein Frauenfussballfestival (Hallenfussballturnier) in der Ifang-Halle in Bazenheid durch. In einem spannenden Final setzte sich der FCSG gegen YB 3:2 durch.

Urs Nobel
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Die Kirchbergerinnen (gelb) hatten zweimal gegen St. Gallen das Nachsehen. Man beachte bei diesem Bild das Knie der St. Gallen-Spielerin. (Bild: Urs Nobel)

Die Kirchbergerinnen (gelb) hatten zweimal gegen St. Gallen das Nachsehen. Man beachte bei diesem Bild das Knie der St. Gallen-Spielerin. (Bild: Urs Nobel)

FUSSBALL. Während drei Tagen kamen in der Ifang-Halle sowohl die Breite als auch die Spitze und der Nachwuchs im Bereich des Frauenfussballs auf ihre Rechnung. Der FC Kirchberg feierte dabei die zwanzigste Durchführung und es gelang ihm dabei, fünf Nationalliga-A-Mannschaften für eine Teilnahme an seinem Jubiläumsturnier zu motivieren.

Es waren denn auch die NLA-Clubs, welche mehrheitlich den Ton angaben. Young Boys beispielsweise brillierte während dem gesamten Turnier mit gepflegtem und erfolgreichem Spiel und zog ohne Probleme in den Final ein. In diesem mussten die Bernerinnen gegen den FC St. Gallen die Favoritenrolle übernehmen und kamen schlecht damit zurecht. St. Gallen gewann schliesslich nicht unverdient 3:2 und liess sich als Turniersieger feiern.

Unterschiede waren sichtbar

Die St. Gallerinnen kamen dank eines Halbfinalserfolgs gegen Gastgeber Kirchberg in den Final. Das Toggenburger Team, das im Verlauf des Turniers vier verletzte Akteurinnen zu beklagen hatte, beendete das Turnier auf dem vierten Schlussrang und wurde zweitbestes NLB-Team. Kirchberg spielte bereits in der Vorrunde gegen St. Gallen und musste dabei erkennen, dass sich der Unterschied zwischen der höchsten und der zweithöchsten Liga auch in der Halle bemerkbar macht. Konnten die Einheimischen anfänglich immer noch mithalten, machte es jeweils gegen Schluss der Partien, wenn sie müde wurden, «bumm bumm» und das Leder zappelte im Netz.

Moral für die Rückrunde

Für die Kirchbergerinnen stand jedoch nicht in erster Linie ein Spitzenrang an ihrem Turnier im Vordergrund. Vielmehr galt es, einerseits die Gastgeberrolle ideal zu interpretieren und als Nebeneffekt sich so viel Moral zu holen, um im Frühjahr eine erfolgreiche Aufholjagd starten zu können, die wiederum den Ligaerhalt sicherstellen soll. Dafür muss aber noch die eine oder andere Verstärkung verpflichtet werden.