Wuppenau will auf das Podest

An seinem letzten Neujahrsapéro als Gemeindeammann blickte Hanspeter Gantenbein auf die vergangenen Jahre zurück – und in die Statistik. Die Steuern wurden um 32 Prozentpunkte reduziert und aus Schulden wurde ein Vermögen.

Christoph Heer
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Hanspeter Gantenbein begrüsst letztmals als Gemeindeammann Einwohner Wuppenaus am Neujahrsapéro. (Bild: Christoph Heer)

Hanspeter Gantenbein begrüsst letztmals als Gemeindeammann Einwohner Wuppenaus am Neujahrsapéro. (Bild: Christoph Heer)

WUPPENAU. Ja, es kamen Wuppenauer am Donnerstagmorgen zur Neujahrsbegrüssung ins Restaurant Löwen, weil Hanspeter Gantenbein zum letztenmal als Gemeindeammann eine Neujahrsansprache hielt. Vor 16 Jahren, als er das Amt des Gemeindeoberhauptes übernommen hatte, lancierte er sogleich diesen Anlass.

Trotz Rücktritt weiterhin da

Gantenbein betonte, dass man ein intensives Jahr hinter sich gebracht habe. Nur schon die Umsetzung des Leitbildes habe viel Kraft in Anspruch genommen. Trotzdem werde Wuppenau weiter vorwärtsgehen, neue Vorhaben realisieren und Vorgaben anpacken, sagte das Gemeindeoberhaupt. Er betonte, dass er auch nach Ablauf seiner Zeit als Gemeindeammann für das Wohl Wuppenaus zur Verfügung stehen werde.

Neu auf Platz vier

Hell leuchteten Gantenbeins Augen, als er von der finanziellen Entwicklung Wuppenaus berichtete. «Vor 15 Jahren befand sich unsere Gemeinde noch an zweitletzter Stelle im Ranking des Nettovermögens aller Gemeinden im Einzugsgebiet von Wil. Mittlerweile schnuppern wir am Podest und belegen den vierten Platz. Wobei man tendenziell davon ausgehen kann, dass wir dieses Podest nächstens betreten werden.» In Zahlen bedeutet dies, dass Wuppenau in den vergangenen Jahren seine sechs Millionen Schulden in zwei Millionen Franken Vermögen ummünzte. Der Steuerfuss sank in diesen vergangenen 15 Jahren von 90 auf 58 Prozentpunkte.