Wunder, Strassen und Frau Pfarrer

«Strasse bleibt baumfreie Zone», Ausgabe vom 30. März

Peter Hoffmann, Flawil
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Min Nochbuur Fritz hät s Tagblatt gschwenkt und uf de Schtockzäh glächlet und grüeft, öb i da vo der Gruebeschtrooss gläse hei. Nei, han i gseit, aber di frische Markierige heig i gsee, und etz gängs tenk los mit Pföhl und Bäumli setze. Und das es e Puff gäb, will am Schluss nüme zwei Wäge chöned chrüüze, wüssed mer jo scho lang.

Franz, etz mach aber en Punkt, seit do de Fritz. Los, es passiered no Zeiche und Wunder. Do schtoots, uf Site 41: D Schtrooss weert saniert, aber s git kei Bäumli und kei Pföhl und kei Psetzi und d Fahrbahn bliibt so, wie si isch. Potz Cheib, säg i, woni mi echli erholt ha. Wie isch so öppis menschemöglech? Jo schtell der vor, seit de Fritz, d Baukommission hät vo de Aawohner erfahre, dass döt vill Laschtwäge dörefahred und all halb Schtond au no en Ortsbuss.

Und uf der gliiche Site erfahrt me au no, seit de Fritz, dass die reformiert Pfarreri uf Mogelsberg zöglet hät. Wa meinsch du als Proteschtant: Söt e Pfarreri nöd under erne Schööf wohne, so wäg em Kontakt? Jo weisch, säg i, die paar, wo amel i der Cherche sind, die kennt si scho lang.

Peter Hoffmann, Flawil

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