Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Wundenlecken nach dem frühen Out im Cup

Bereits in der zweiten Hauptrunde des Schweizer Cups verabschiedet sich der FC Wil aus dem Bewerb. Die 1:2-Niederlage bei Schaffhausen macht deutlich, dass die Mannschaft noch nicht zu einer Einheit zusammengewachsen ist. Die Chance zur Revanche bietet sich an gleicher Stätte bereits übermorgen Mittwoch.
Simon Dudle
Zu viele Zweikämpfe gingen aus Sicht des FC Wil verloren. (Bild: Gianluca Lombardi)

Zu viele Zweikämpfe gingen aus Sicht des FC Wil verloren. (Bild: Gianluca Lombardi)

WIL. Trainer Fuat Capa hatte vor dem Cupspiel in Schaffhausen die Qual der Wahl. Zwar waren Captain Egemen Korkmaz und Stürmer Mert Nobre leicht angeschlagen, figurierten aber auf dem Matchblatt und kamen auch zum Einsatz. Umso erstaunlicher war, dass die teure Wiler Mannschaft während 122 Minuten dem Spiel nicht den Stempel aufdrücken konnte. Zu viel blieb Stückwerk, gefährliche Torchancen waren an einer Hand abzuzählen.

Einer der Gründe ist in der körperlichen Verfassung gewisser Spieler zu sehen. Als Schaffhausens Trainer Maurizio Jacobacci nach der Partie diesbezüglich von «physischen Vorteilen für meine Mannschaft» sprach, traf er den Nagel auf den Kopf.

Zu spät reagiert

Die Niederlage nur damit zu begründen, wäre aber zu einfach. Es fehlte dem Wiler Auftritt auch an einer kämpferischen Note. So wurde der Ball zwar teilweise schön laufen gelassen, allerdings nur in jener Zone, in der man dem Gegner nicht weh tat. Die Präsenz im Strafraum war zu tief. Symptomatisch: Der einzige Wiler Treffer fusste auf einem Fehler des Schaffhauser Innenverteidigers André Luis Neitzke. Erst als die Wiler zu Beginn der zweiten Verlängerungs-Halbzeit ein zweites Mal in Rückstand gerieten, zeigten sie eine Reaktion, die aber keine Früchte trug. Nachdem der FC Wil schon in der ersten Hauptrunde bei Erstliga-Club Bavois nahe am Ausscheiden stand, dank dreier Tore in der Schlussphase den Kopf aber noch aus der Schlinge zog, hat es ihn nun früh erwischt.

Wieder kein «grosses» Heimspiel

In Abwesenheit von Investor Mehmet Nazif Günal und Präsident Murathan Doruk Günal hatten andere Verwaltungsräte Fragen zu beantworten. Zum Beispiel, ob nach dem Verpassen des ersten Saisonziels über Trainer Capa diskutiert wird. Sowohl Vizepräsident Roger Bigger als auch Abdullah Cila verneinten dies allerdings. Für Bigger war das Ausscheiden «schmerzhaft und bitter». Er sagte: «Nun müssen wir uns voll auf die Meisterschaft konzentrieren.» Schon übermorgen Mittwoch treffen sich die beiden Teams an gleicher Stätte zur Revanche in der Challenge League.

Die Niederlage schmerzt, weil nun feststeht, dass auch in der dritten Saison seit der Einweihung der IGP Arena kein Vertreter der Super League zu einen «grossen» Cupspiel in Wil gastieren wird. ? SPORT 16

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.