«Wünsche und Kritik anbringen»

In einer gemütlichen Scheunenparty feierten 23 Jungbürgerinnen und Jungbürger zusammen mit dem Gemeinderat und Gästen ihr «Erwachsensein».

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NIEDERHELFENSCHWIL. Ladina Zwick, Roman Wiget und Anja Nietlispach hatten zusammen mit Gemeinderätin Gabriela Arn, Gemeinderat Peter Siegrist und der Ratsschreiberin Michal Herzog den Jungbürgeranlass vorbereitet, der in der Scheune von Albert und Sharon Hollenstein stattfand. Ebenfalls anwesend waren die Gemeinderäte Christian und Marcel Zwick sowie Gemeindepräsident Simon Thalmann.

Ein Teil des Jungseins

Gemeindepräsident Simon Thalmann begrüsste die jungen Erwachsenen mit Jahrgang 1995 und erklärte: «Dieser Jahrgang brachte einen ausgezeichneten Pinot Noir hervor, und wenn ich Euch hier sehe, stelle ich fest, dass der 95er auch in unserer Gemeinde nicht zu verachten ist.» Er meinte weiter: «Junge Menschen besitzen das riesengrosse Glück, ihre Zukunft noch vor sich zu haben. Geniessen Sie das Jungsein in vollen Zügen. Auch ein bisschen anders oder verrückt zu sein, gehört dazu. Nehmen Sie das Beste aus dem Jungsein mit in die späteren Jahre,» Er bat die frischgebackenen Jungbürger, einen Teil ihres Könnens der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, sich zu engagieren. «Wagen Sie es, als junge, mutige Menschen Verantwortung in Gemeinde, Kirche und Land zu übernehmen, Ihnen gehört die Zukunft» betonte er. Er ermunterte die Jungbürgerinnen und Jungbürger, ihre Ideen, Anregungen, Wünsche, Forderungen oder auch ihre Kritik an die Gemeinde zu schicken, ob per SMS, E-Mail oder Twitter – sie würden auf offene Ohren treffen.

Ein spezieller Gast

Auf die 23 Damen und Herren warteten bei gemütlichem Zusammensein ein reichhaltiges Salatbuffet und vielfältiges Grillgut vom Profi Thomas Reis. Zudem sorgte die ausgezeichnete Newcomer-Band 21 aus dem Thurgau für Stimmung.

Der Berufsfotograf Marc und seine Assistentin Lauren aus Kalifornien weilen zurzeit bei Albert und Sharon Hollenstein. Sie sind auf Europatournée und gestalten ein besonderes Fotobuch. Die Jungbürgerfeier gab ihnen einen speziellen Einblick und ungewohnte Sujets. (vk)

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