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Wohnung für Asylsuchende

Die Gemeinde Tobel-Tägerschen hat einen Platz für Asylsuchende gefunden und mietet eine Wohnung.

TÄGERSCHEN. Aus der Sicht von Roland Kuttruff, dem Gemeindeammann von Tobel-Tägerschen, kommt die Thematik um die vier Asylsuchenden, die in der Gemeinde plaziert werden sollen, nun zu einem zumindest vorläufig guten Ende. Zwar will Kuttruff keine Menschen vorverurteilen, sagt aber: «Die Chancen sind grösser als bei Leuten aus anderen Nationen, dass es gut kommt.» Hintergrund dieser Aussage ist, dass am 2. August vier erwachsene Frauen aus Tibet vom Durchgangsheim in Arbon nach Tägerschen umziehen.

Die Gemeinde wird die Wohnung «Im Klösterli 8» mieten. Der Vermieter kannte das Herkunftsland der Asylsuchenden, als er seine Zustimmung erteilte. Pikant: Das Häuschen liegt nur rund 40 Meter Luftlinie neben der «Blumenau», welche als mögliches Zentrum für Asylsuchende aus vier Gemeinden in Betracht gezogen wurde, bevor die Liegenschaft von Alex Hug gekauft wurde. Dem Gemeindeammann liegt viel daran, festzuhalten, dass diese geographische Gegebenheit reiner Zufall ist.

Was die vier Frauen aus Tibet nach der Ankunft am 2. August genau machen und wie sie betreut werden, steht noch nicht fest. Es laufen derzeit Gespräche mit Vertretern der Tibetergemeinschaft Schweiz, Sektion Münchwilen und Wil. Roland Kuttruff kann sich vorstellen, dass sie die Umgebung des Häuschens selber pflegen. (sdu.)

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