Wohnraum für Asylbewerber

JONSCHWIL. Der Gemeinderat von Jonschwil hat sich an seiner Sitzung mit der Entwicklung der Asylbewerberzahlen und der Unterkunftssituation befasst. Jede Gemeinde muss entsprechend ihrer Einwohnerzahl eine Quote an Asylbewerbern aufnehmen und in geeigneten Wohnungen unterbringen.

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JONSCHWIL. Der Gemeinderat von Jonschwil hat sich an seiner Sitzung mit der Entwicklung der Asylbewerberzahlen und der Unterkunftssituation befasst. Jede Gemeinde muss entsprechend ihrer Einwohnerzahl eine Quote an Asylbewerbern aufnehmen und in geeigneten Wohnungen unterbringen. Die Quote ist die sogenannte Soll-Zahl, welche für die Gemeinde Jonschwil derzeit bei 26 ist. Sie ist im Vergleich zum Sommer 2014 um fast 50 Prozent gestiegen, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.

Bis jetzt konnten genügend Wohnungen gemietet werden, um die Soll-Zahl zu erfüllen. Ab Februar steht in Jonschwil eine weitere Dreizimmerwohnung zur Verfügung. Es müsse damit gerechnet werden, dass die Soll-Zahl in den ersten Monaten 2016 weiter steigen werde, hält der Gemeinderat fest. Die Miete weiterer Wohnungen werde von der Liegenschaftsverwaltung und den beiden Betreuerinnen für Asylbewerber, Margrit Karsay und Vreni Holenstein, laufend geprüft. Ideal seien Wohnungen mit tiefem Ausbaustandard und mehreren Zimmern, damit mehrere Personen am gleichen Ort einquartiert werden können. Dies reduziere den Betreuungsaufwand. (red.)

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