Wohnheim Bisacht im Berner Oberland

Das Berner Oberland wurde dieses Jahr als Ferienziel für das Wohnheim Bisacht ausgewählt. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten mit dem Betreuungsteam eine abwechslungsreiche Woche fernab des Alltags geniessen.

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OBERUZWIL. Auch Fritz Buchschacher, Präsident der Heimkommission, begleitete die Heimbewohnerinnen und -bewohner nach Adelboden. Er berichtet im Folgenden vom Ausflug.

Reise nach Adelboden

Das Wohnheim Bisacht offerierte seinen Bewohnerinnen und Bewohnern im September 2012 eine Ferienwoche. Nachdem es vor zwei Jahren in die Innerschweiz ging, wurde dieses Jahr das Berner Oberland als Ziel ausgewählt. Am Sonntagmorgen startete die Reisegruppe bei sonnigem Wetter unter der Leitung von Heimleiterin Vreny Speck auf die Reise nach Adelboden. Nach einem Kaffeehalt in einer Autobahnraststätte wurde um die Mittagszeit das Ziel auf 1350 Metern über Meer mitten in der einmaligen Bergwelt erreicht. Nach dem Bezug der gemütlichen Einzelzimmer im Hotel Hari «Im Schlegeli» und dem Mittagessen stand am Nachmittag bei einigen die Erkundung des nahegelegenen Ortszentrums mit den vielen Läden, die auch sonntags geöffnet sind, auf dem Programm. Die andern genossen die Sonne und den Ausblick in die Berge auf der Hotelterrasse.

Berge und Seen

Da die Wetterprognose veränderliches Wetter meldete, wurden verschiedene Ausflüge auf Anfang Woche geplant. Am Montagvormittag ging es mit der Gondelbahn auf den Sillerenbühl auf 1974 Meter, vorbei an dem durch das jährliche internationale Skirennen bekannten Chuenisbärgli. Die Marschtüchtigen machten sich zu Fuss auf den Heimweg und erreichten Adelboden nach rund zwei Stunden. Die übrigen genossen bei schönem Wetter den Ausblick in die Alpen und Berge. Am Dienstag führte die Reise talwärts nach Spiez und dort auf ein Kursschiff auf dem Thunersee. Bei herrlichem Herbstwetter genossen die Feriengäste auf der Fahrt nach Interlaken und zurück die Aussicht auf die Häuser am See und den Blick in die Berge.

Winter in Sicht

Die Wetterprognose stimmte. Am Mittwochmorgen regnete es ununterbrochen, die Temperatur war gesunken und die Berge vernebelt. Als Regenwetterprogramm wurde eine Fahrt nach Kandersteg angeboten, weil einige Bewohner den Bahnhof Kandersteg, vor allem die Auffahrt auf den Autozug durch den Lötschberg, aus nächster Nähe sehen wollten.

Nachdem die Berge wieder sichtbar wurden, war klar, dass sich auf über 2000 Metern Höhe der Winter erstmals gemeldet hatte – die Berge waren leicht weiss «gezuckert».

Neue Pläne

Am Donnerstag besserte sich das Wetter wieder, und mit der Gondelbahn wurde die Tschentenalp besucht. Am letzten Ferientag wurde auch die Gelegenheit zum Einkauf von Erinnerungsstücken genutzt. Nach der herrlichen Woche, die alle Bewohnerinnen und Bewohner gesund, fröhlich und freudig erlebten, ging es am Freitag bei schönem Wetter auf die Heimreise. Unterwegs wurde bereits gerätselt, wohin die Ferienreise in zwei Jahren führen könnte. (gk.) ?