Wohl weibliche Rochade im Gemeinderat

WUPPENAU. Gibt es keine Überraschung, wird auch im nächsten Jahr eine Frau im Wuppenauer Gemeinderat Einsatz haben.

Drucken
Teilen

WUPPENAU. Gibt es keine Überraschung, wird auch im nächsten Jahr eine Frau im Wuppenauer Gemeinderat Einsatz haben. Dies war zwischenzeitlich in Frage gestellt, nachdem Alexandra Tobler-Pfosser – einziges weibliches Mitglied der Behörde – ihren Rücktritt per Ende 2016 eingereicht hatte. Seit 2009 gehört das SVP-Mitglied dem Gremium an und betreut das Ressort Soziale Wohlfahrt und Öffentlicher Verkehr. Als Grund für den Rücktritt während der Legislatur nennt Alexandra Tobler-Pfosser «neue Aufgaben und Mehrverantwortung».

«Bestens bekannt»

Mittlerweile ist die Meldefrist für offizielle Kandidaturen verstrichen. Fast in letzter Sekunde reichte am vergangenen Freitag Bäuerin Katharina Meienhofer aus Wuppenau (Hinterdorf) die Unterlagen ein. Die 51-Jährige ist laut Gemeindeschreiber Benno Erne im Dorf «bestens bekannt», und ihr Mann Albert wohne schon seit vielen Jahren in der Gemeinde. Weitere Kandidaturen sind keine eingegangen – was noch nicht zwangsläufig etwas heissen muss. Im vergangenen Herbst war es ebenfalls zu einer Ersatzwahl gekommen, und zwar für den weggezogenen Bruno Krucker. Einziger offizieller Kandidat war Peter Schweizer gewesen. Allerdings hatte sich auch Patrick Clesle spät in den Wahlkampf eingeschaltet – und war prompt gewählt worden. Die bevorstehende Ersatzwahl findet am 25. September statt. Amtsantritt ist am 1. Januar des kommenden Jahres.

Vakanz besetzen

Ende September wird auch ein neues Mitglied in die Geschäftsprüfungskommission gewählt und somit eine Vakanz gefüllt. Zu ersetzen ist Stefan Scherrer, der Ende 2015 weggezogen ist. Einziger Kandidat ist Pirmin Eisenring, 34jähriger Wirtschaftsingenieur aus dem Dorf Wuppenau. (sdu)

Aktuelle Nachrichten