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«Wissen ist Gesundheit»

WIL. Die rund 530 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wil setzten sich im Rahmen einer Wifona-Impulstagung mit dem Thema der Gesundheitsförderung und -prävention auseinander. Dabei konnten sie auch Referate von namhaften Persönlichkeiten besuchen.
Monique Stäger
Selbstverteidigung für Mädchen war einer der Workshops, für den sich die Schülerinnen der 2. Klasse anmelden konnten. (Bild: mst.)

Selbstverteidigung für Mädchen war einer der Workshops, für den sich die Schülerinnen der 2. Klasse anmelden konnten. (Bild: mst.)

Die Gesundheit steht im Mittelpunkt. Das beweisen die Aktivitäten, die am Donnerstag in der Kantonsschule Wil im Rahmen einer Impulstagung des Wiler Forums für Nachhaltigkeit (Wifona) stattfanden, eindrücklich. Rund 530 Schülerinnen und Schüler belegten verschiedene Workshops, hörten Impulsreferate und konnten sich mit dem Thema Gesundheit nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch auseinandersetzen. Das Wiler Forum für Nachhaltigkeit wurde im August 2005 von den damaligen Kantonsschülern Philipp Egger und Karen Jent sowie ihrem Klassenlehrer Beat Steiger gegründet. Im Jahr 2008 hat sich Wifona als Verein organisiert, aktuell mit 40 Mitgliedern.

Wissen um die Gesundheit

«Wissen ist Macht, aber Wissen ist auch Gesundheit», brachte es Regierungsrätin Heidi Hanselmann auf den Punkt. Die Politikerin äusserte ihre Freude darüber, dass an der Kantonsschule Wil das Thema Gesundheit in diesem Rahmen angegangen werde. Es sei wichtig, dass die jungen Menschen erkennen, dass sie selber einiges für ihre Gesundheit tun können und sich in dieser Thematik nicht aus der Verantwortung schleichen dürfen. Mit dieser Tagung sei ein wichtiger Schritt gemacht worden, den Jugendlichen das Wissen um «Gesundheit» attraktiv zu vermitteln.

Themen für Jugendliche

Nico Sturzenegger, Lehrperson für Englisch und Sport an der Kantonsschule Wil und Mitglied des Organisationskomitees, betonte, dass die Themenwahl explizit auf die Altersgruppen an der Kantonsschule ausgesucht worden waren. «Es war uns wichtig, die Schülerinnen und Schüler mit Themen in Kontakt zu bringen, die sie wirklich bewegen.» Zusammengekommen sind vier Themenschwerpunkte, die je nach Klassenstufe besucht werden konnten. Innerhalb dieser konnten die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Workshops etwas Passendes aussuchen.

Die erste Klasse befasste sich mit dem Thema Bewegung und Ernährung. «Es geht nicht ums Kalorienzählen», sagte Claudia Kälin-Treine von der ckt gmbh (Gesundheitsförderung und Prävention). Vielmehr gehe es darum, den Jugendlichen zu zeigen, dass die Energiebilanz ausgeglichen gestaltet werden muss. Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse befassten sich mit dem Thema Körperwahrnehmung und Sexualität. Suchtprävention stand für die Jugendlichen der dritten Klasse auf dem Programm. Selbstkompetenz war der Inhalt der Impulstagung für die Viertklässler. «Was wollen wir den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg geben, was erwarten sie vom Studium?» Diese und andere Fragen gelte es zu thematisieren, erklärte Beat Steiger, Präsident der Wifona.

Namhafte Referenten

Die Impulstagung wurde durch Referate von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Medizin, von Universitäten und Organisationen begleitet. «All diese hochkarätigen Referenten haben zugesagt, obwohl die Entschädigung mehr symbolischer Art ist», zeigte sich Steiger erfreut. «Gesundheitsförderung gehört in unsere Schulkultur, denn wir wollen überfachliche Kompetenzen fördern», erklärte die Schuldirektorin Doris Dietler. «Die Auswertungen der Impulstagung werden zeigen, ob diese Form der richtige Weg ist.»

Milena Tius Züberwangen, 4. Klasse

Milena Tius Züberwangen, 4. Klasse

Larissa Bleiker Lütisburg, 3. Klasse

Larissa Bleiker Lütisburg, 3. Klasse

Fabian Remschak Oberuzwil, 1. Klasse

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Lea Gröbli Uzwil, 2. Klasse

Lea Gröbli Uzwil, 2. Klasse

Bild: MONIQUE STÄGER

Bild: MONIQUE STÄGER

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