WIRTSCHAFT: Lokales Gewerbe spürt die Konkurrenz im Ausland

Kurt Bloch, neuer Präsident des Gewerbevereins Niederhelfenschwil-Lenggenwil-Zuckenriet, leitete erstmals die Versammlung. An dieser wurde auch Unmut geäussert über eine kantonale Arbeitsvergabe.

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Zur 33. Generalversammlung, dem gesellschaftlichen Höhepunkt des Vereinsjahres der Gewerbler, trafen sich im Landgasthof Adler über 60 Mitglieder und Partnerinnen. «Es ist mir ein ­Anliegen, den geschäftlichen Teil kurz zu halten, um möglichst viel Zeit für den geselligen Austausch zu haben», bemerkte der neue Vereinspräsident Kurt Bloch zu Beginn seiner ersten Ver­sammlung. Im Mittelpunkt des ­geschäftlichen Teils standen die Wahlen, die mit personellen Wechseln in der Vereinsführung verbunden waren. Infolge Geschäftsaufgabe traten die Aktuarin Susanne Egli, Niederhelfenschwil, und Vizepräsident Konrad Thalmann, Lenggenwil, zurück. Als Nachfolger stellten sich Aldo Senn, Niederhelfenschwil, und René Rotach, Zuckenriet, zur Verfügung und ­wurden einstimmig gewählt. Sie ergänzen den Vorstand, in dem neben Präsident Kurt Bloch auch Kassier Michael Künzle und Peter Schuler für die Vereinsleitung zuständig sind. Infolge Wegzugs aus der Gemeinde traten die Firma Comptag Treuhand AG, Otto Brühwiler und Erich Jung aus dem Verein aus. Als neueintretende Mitglieder konnten Urs und Doris Krucker sowie Hanspeter und Marlis Muggli begrüsst und in den Gewerbeverein auf­genommen werden. Kurt Bloch erinnerte in seinem Präsidialbericht an die verschiedenen Anlässe im vergangenen Vereinsjahr.

Grossauftrag ging an deutsche Firma

Das Gewerbefenster bei der Keller Maschinenbau AG in Nieder­helfenschwil und der Tagesausflug in das neue Besucherzen­trum der Chocolat Frey in Buchs waren die Höhepunkte. Bei einer regionalen Zusammenkunft in Oberbüren konnte die Ferrari-Sammlung von Joe Kaiser bewundert werden. Daneben schweissten auch die zweitägige Töfftour und der Neujahrsapéro die Beteiligten zusammen. Der Veranstaltungskalender 2017 soll im gleichen Rahmen durchgeführt ­werden. Bei den kommunalen Wahlen konnte der Gewerbeverein die Erfolge des neugewählten Gemeinderates Peter Schuler und von Oliver Schwingenrot als Schulrat feiern.

In der Allgemeinen Umfrage bedankte sich Peter Schuler für die Unterstützung bei den Wahlen. Weiter äusserte sich Schreinermeister Bernhard Scherrer und tat seine Enttäuschung über eine kantonale Arbeitsvergabe kund. Beim Bau des neuen Landwirtschaftszentrums Salez seien die Offerten von vier Schweizer Betrieben nicht berücksichtigt und der Grossauftrag an eine deutsche Firma vergeben worden. Das stelle auch die Zukunft seines Betriebes in Frage.

Ernst Inauen

redaktion@wilerzeitung.ch