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Wirtepaar des «Jägherhofs» übernimmt das Restaurant Rössli in Magdenau

Sabrina und Tekin Irin vollziehen einen Wechsel und übernehmen den «Klosterhof Rössli» in Magdenau.
Philipp Stutz
Das «Rössli» an der Strasse zwischen Degersheim und Flawil ist ein historisch gewachsener, wichtiger Teil des Klosterbetriebs Magdenau. (Bild: Andrea Häusler)

Das «Rössli» an der Strasse zwischen Degersheim und Flawil ist ein historisch gewachsener, wichtiger Teil des Klosterbetriebs Magdenau. (Bild: Andrea Häusler)

An Silvester ist Schluss. Dann beendet das Wirtepaar Sabrina und Tekin Irin seine Tätigkeit auf dem «Jägerhaus» in Oberuzwil. Während acht Jahren haben sie das Restaurant geführt. Mit Erfolg. Das zeigt sich während unseres Besuchs. Ständig schrillt das Telefon. Am Apparat sind Gäste, die Reservationen vornehmen wollen. «Manchen muss ich wegen Platzmangels absagen», bedauert Tekin Irin. Denn räumlich sei man längst an Grenzen gestossen.

Tekin und Sabrina Irin freuen sich auf ihre neue berufliche Herausforderung im «Klosterhof Rössli». (Bild: Philipp Stutz)

Tekin und Sabrina Irin freuen sich auf ihre neue berufliche Herausforderung im «Klosterhof Rössli». (Bild: Philipp Stutz)

Im «Jägerhaus» wird eine gutbürgerliche Küche gepflegt. Mittags können Gäste aus mehreren Menus auswählen. Hinzu kommen Wochenempfehlungen. Etwa Cordon bleu, Schweinsschnitzel oder Zanderknusperli. Auf einer grossen Schiefertafel präsentiert der Gastgeber jeweils Vorschläge für verschiedene Menus. Irin, die besonderen Wert auf Sauberkeit legt, betont:

«Wir verwenden regionale Produkte, beziehen das Gemüse täglich frisch vom Markt und bereiten alles selbst zu, auch Teigwaren.»

Die Zeit für einen Wechsel ist reif

Doch nun ist die Zeit für einen Wechsel gekommen. Ende Jahr verlassen Sabrina und Tekin Irin das Restaurant oberhalb des Bettenauer Weihers und ziehen an ein weiteres Gewässer. Sie übernehmen Mitte Januar den «Klosterhof Rössli» in Magdenau, der ebenfalls an einem kleinen Weiher liegt. «Wir wollen uns weiter entwickeln», sagt das Wirtepaar. Das «Rössli» biete Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen.

Das Restaurant verfügt über 60 Plätze und zusätzlich einen Saal mit weiteren 120 Sitzplätzen. Dieser ist mit schönen Wand- und Deckenmalereien ausgestattet. Gesellschaften können dort bewirtet werden. Ausserdem bietet der Raum Ausweichmöglichkeiten. Auch die Gartenwirtschaft hat ausreichend Platz zum Verweilen.

Pachtbetrieb des Klosters Magdenau

«Zusammen mit unserem Koch haben wir uns die Liegenschaft genau angesehen und kritisch begutachtet», sagt Sabrina Tekin. Die Küche sei grösser als in Oberuzwil. Änderungswünsche seien auf Resonanz bei den Eigentümern gestossen. Werden doch die Küchengeräte ihren Wünschen angepasst. Beim «Klosterhof Rössli» handelt es sich um einen Pachtbetrieb des Klosters Magdenau. «Es ist eine gut gelegene und gepflegte Liegenschaft», sagt Tekin Irin. Sie beherbergt eine Wirtewohnung, die ausreichend Platz für seine Familie mit zwei Kindern bietet, und genügend Parkplätze.

Der «Klosterhof Rössli» wird allen Gästen offenstehen. Auch Vereinen, Gruppen, Wanderern, Velofahrern und Besuchern des angrenzenden Klosters Magdenau. Das Wirtepaar blickt optimistisch in die Zukunft und freut sich auf die neue Herausforderung.

«Wir haben uns in der Region einen guten Namen verschafft und verfügen über eine treue Stammkundschaft.»

Diese hoffen sie auch am neuen Standort begrüssen zu dürfen. Das kulinarische Angebot wird sich ähnlich wie im «Jägerhaus» präsentieren. Auch die Metzgete wird beibehalten, ebenso die saisonalen Spezialwochen.

Das Ziel: Lehrlinge ausbilden

Das gesamte Team – alleine in der Küche werden fünf Mitarbeitende beschäftigt – wird auch im «Klosterhof» in Magdenau im Einsatz stehen. «Unser Ziel ist es, in der Küche künftig Lehrlinge auszubilden», sagt Tekin Irin, «denn unsere Branche ist auf junge Leute angewiesen, die Freude an ihrem Beruf haben.»

Wenig Glück hatten Sabrina und Tekin Irin mit dem «Hirschen» in Schwarzenbach. Sie hatten die Liegenschaft in der Absicht erworben, dort ein eigenes Restaurant zu verwirklichen. Doch dem Vorhaben standen Einsprachen und Altlasten gegenüber.

«Hirschen» steht zum Verkauf

«Dieses Kapitel ist für uns abgeschlossen», sagen Sabrina und Tekin Irin. Die Liegenschaft könne nicht mehr als Restaurant betrieben werden. Doch seien die Wohnungen und Gewerberäume zurzeit vermietet. Hinzu kommt das «Hirschenschürli», das als Partyraum gebucht werden kann. Die Liegenschaft steht deshalb zum Verkauf.

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