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«Wir schreiben keine roten Zahlen»

WIL. «Wenn wir zurückschauen auf die ArtWil 2016, auf den Herbst 2015, als wir die Idee einer Cross-Media-Kunstaktion namens Shopping schmiedeten, auf den 9. Juli, als wir vor Ort mit der Aktion begannen und auf den 30.

WIL. «Wenn wir zurückschauen auf die ArtWil 2016, auf den Herbst 2015, als wir die Idee einer Cross-Media-Kunstaktion namens Shopping schmiedeten, auf den 9. Juli, als wir vor Ort mit der Aktion begannen und auf den 30. Juli, als wir die Ausstellung eröffneten, können wir voller Gelassenheit sagen: Ja, wir haben es mit junger und direkter Kunst geschafft, gehalt- und wertvolle Diskussionen zu eröffnen.» Mit diesem Worten fasst «Arthur Junior» auf Anfrage das Ergebnis der von ihr organisierten Kunstausstellung «Shopping» schriftlich zusammen. «Diskussionen über den historischen Gallus-Bären, der stolz seinen Penis über den Wilern und Wilerinnen präsentiert, aber auch über die Identität einer Strasse, die sich majestätisch durch Wil zieht und die letztlich doch weit mehr verspricht als den schnellen Gang zum Geldautomaten oder den bequemen Kauf eines rosaroten T-Shirts im Sonderangebot. Nur schon die schiere Breite dieser sauberen Strasse lässt erahnen, was früher an diesem Ort passierte. Neben dem Echo der Kinder, die sich am Putzlappen erfreuten und einem Besucher, der sich fragte, ob dieser, wie sich später herausstellte, Fetzen, nun wirklich Kunst sei, waren wir auch positiv vom Medienecho überrascht. Es scheint, als hätten die Journalisten und Journalistinnen begriffen, um was es uns ging. Wir können auch aus finanzieller Sicht zufrieden sein, da wir keine roten Zahlen schreiben und den Künstlern und Künstlerinnen faire Ausstellungshonorare zahlen können, was in der Kunstwelt noch immer wenig verbreitet ist. Wir, der Kunstnomade aus dem Toggenburg, werden Wil mit ein wenig Wehmut verlassen und weiterziehen. Werden aber schon bald wieder von uns hören lassen, versprochen.» (art)

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