«Wir nehmen Schritt für Schritt»

Herr Stefanachi: Für den FC Bazenheid steht schon am Ostermontag mit dem Cupspiel gegen Steinach der erste Ernstkampf auf dem Programm. Was hat Priorität? Der Aufstieg in der Meisterschaft oder der Einzug in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups?

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Herr Stefanachi: Für den FC Bazenheid steht schon am Ostermontag mit dem Cupspiel gegen Steinach der erste Ernstkampf auf dem Programm. Was hat Priorität? Der Aufstieg in der Meisterschaft oder der Einzug in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups?

Heris Stefanachi: Das einzige Finalspiel ist momentan das Heimspiel im Cup gegen Steinach. Alle anderen Schritte sind einer zu viel nach vorne geschaut.

In der Meisterschaft liegt der FC Bazenheid nur auf dem dritten Rang hinter Winkeln und Amriswil?

Stefanachi: Gründe dafür sind die direkten Duelle, die Chancenauswertung und die ungenügende Anpassung, wenn der Boden schwer bespielbar war. Wir haben beide Direktduelle gegen Winkeln und Amriswil verloren, was nicht passieren darf und kein Zufall ist. Unsere Chancenauswertung war in der gesamten Vorrunde ungenügend. Vor allem in den wichtigen Momenten. Wir haben aus dem Spiel heraus sehr viel kreiert, was positiv ist, aber im Fussball geht es darum, Tore zu schiessen. Mit einem Torverhältnis von 23:6 auf Rang 3 zu liegen, mit sechs Punkten Rückstand auf den ersten Platz, ist sehr hart, aber im Fussball zählen schliesslich die Punkte, das ist Fakt.

Wie ist die Vorbereitung zur Rückrunde verlaufen?

Stefanachi: Es war eine lange, nicht einfache Vorbereitung, in der verschiedene Probleme aufgetaucht sind. Probleme sind aber da, um gelöst zu werden. Ab dem Trainingslager in Lissabon, das sehr positiv ausgefallen ist, sind wir wieder auf Kurs gekommen. Ich war sehr zufrieden mit der Mannschaft. Wir sind bereit für die Rückrunde. Die Resultate der Freundschaftsspiele bewerte ich mit einer Ausnahme als positiv. Die verletzten Spieler finden langsam wieder Anschluss, und der grösste Teil der Mannschaft ist physisch auf einem sehr guten Stand.

Die Winterpause war lang. Hat sich im Kader von Bazenheid in den letzten Monaten etwas verändert? Gab es Zuzüge respektive Abgänge?

Stefanachi: Ja, wir haben Abgänge und Zuzüge. Zuzüge sind Zoltan Farkas, er kommt aus Österreich, Giovanni Perri von den A-Junioren aus Tobel sowie Bütschwil-Rückkehrer Fabian Mariakaj und Argetim Beluli von den Uzwiler A-Junioren. Nicht mehr dabei sind Andrin Holenstein, Jeremias Dölger, Florian Schäfer und Michele Rocco. (bl)