Winterzeit – «ideale» Zeit

Bezüglich des Kaders, aber auch in der Personalie des Trainers gibt es hinsichtlich der anstehenden Winterpause regelmässig Rochaden. Der FC Sirnach hat bereits eine vorgenommen.

Urs Nobel
Merken
Drucken
Teilen
René Benz sitzt in Uzwil fest im Sattel. Seine Mannschaft hat den Sprung in die 2. Liga inter gut verkraftet. (Bild: Urs Nobel)

René Benz sitzt in Uzwil fest im Sattel. Seine Mannschaft hat den Sprung in die 2. Liga inter gut verkraftet. (Bild: Urs Nobel)

FUSSBALL. Dass sich beim FC Sirnach eine Trennung mit Trainer Vlado Nogic abzeichnete, war spätestens am vergangenen Sonntag sichtbar. Vlado Nogic wirkte nach der Niederlage gegen den FC Rüti nicht nur ob der Niederlage niedergeschlagen, sondern ob des krassen Resultats (2:6) sichtlich ratlos. Er stellte sich zwar sportlich vor seine Spieler und nahm die Schuld auf sich. Wahrscheinlich wusste Nogic aber schon zu jenem Zeitpunkt, dass seine Zeit beim FC Sirnach bereits wieder abgelaufen ist. Man darf nun gespannt sein, was Andy Alder als neuer Hoffnungsträger erreichen wird.

Noch ein Gefährdeter

Ähnliches wie beim FC Sirnach könnte auch noch vor dem Wintereinbruch beim FC Flawil passieren. Wegen anhaltenden Misserfolgs sitzt Domenico Esposito im Untertoggenburg ebenfalls auf dem Schleudersitz. Unbestätigterweise soll die Mannschaft bereits schon zu einer Aussprache zusammengesessen sein. Und dass mit dem Portugiesen Pires ausgerechnet ein Spieler den Verein verlassen hat, der wegen des Trainers zum FC Flawil gestossen ist, lässt auf einige bestehende Unstimmigkeiten in der Mannschaft spekulieren. Pires soll unterdessen bereits beim FC Bazenheid das Training aufgenommen haben.

Fest im Sattel

Ruhig in die Winterpause blicken dürfen der FC-Uzwil-Trainer René Benz, der FC-Wil-U20-Verantwortliche Philipp Dux, aber auch Heris Stefanachi vom FC Bazenheid und Ruedi Eisenhut vom FC Tobel-Affeltrangen. Bei der Personalie Heris Stefanachi könnte es höchstens Ende Saison dazu kommen, dass man mit ihm deswegen den Vertrag nicht verlängert, falls seine Mannschaft den Aufstieg in die 2. Liga inter auch im dritten Anlauf nicht schafft. Die Wahrscheinlichkeit dazu ist jedoch sehr gering, lässt man doch in der Regel die Trainer auf dem Ifang in Ruhe arbeiten.

Spiele 2. Liga inter

Alle drei in der 2. Liga inter spielenden Mannschaften aus der Region bestreiten am Wochenende Auswärtspartien. Am Samstag spielen Uzwil um 16 Uhr gegen den FC Linth 04 und Sirnach zur selben Zeit gegen den FC Mels. Die Aufgabe für beide Mannschaften ist keine einfache. Sowohl Linth als auch Mels gelten als heimstark. Beide Teams warteten jedoch im Verlauf der Saison nicht mit hoher Konstanz auf. Eine Chance, an die man sich klammern darf. Die vermeintlich leichteste Aufgabe hat der FC Wil. Er spielt am Sonntag um 14.30 Uhr bei der oft launisch auftretenden Truppe des FC St. Margrethen. Mit spielerischen Mitteln sollte diesem Gegner Paroli geboten werden können.

Spiele 2. Liga

Am Samstag um 16 Uhr spielt der FC Flawil auswärts gegen den Tabellenleader FC Winkeln. Alles andere als eine weitere Niederlage wäre eine Überraschung. Eine gefreute allerdings. Einer Überraschung gleich käme auch, wenn der FC Tobel-Affeltrangen morgen Samstag um 18 Uhr in seinem Heimspiel den FC Bazenheid besiegt. Ein Punktgewinn ist den Thurgauern aber jederzeit zuzutrauen.