Wintertourismus im Toggenburg

REGION. Die Gefahr einer Abwanderung von Kurgästen und Passanten wurde in Unterwasser in den späten 1920er-Jahren erkannt. Eine Statistik aus dieser Zeit zeigt, dass die Logiernächte abnahmen. 1933 brachten die Ortschaften Wildhaus, Unterwasser und Alt St.

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REGION. Die Gefahr einer Abwanderung von Kurgästen und Passanten wurde in Unterwasser in den späten 1920er-Jahren erkannt. Eine Statistik aus dieser Zeit zeigt, dass die Logiernächte abnahmen. 1933 brachten die Ortschaften Wildhaus, Unterwasser und Alt St. Johann zusammen 48 000 Sommerkurtage und 22 000 Winterkurtage auf. Zum Vergleich: 1931 waren es zusammen noch rund 80 000 Logiernächte. Ein weiterer Vergleich zeigt, dass das obere Toggenburg damals zu den grossen Tourismusorten gehörte. 1931 wiesen Engelberg 74 000, Pontresina 86 000 und Schuls-Tarasp 80 000 Logiernächte auf. (red.) • BRENNPUNKT 34