Wils U20 darf noch nicht ins Stadion

Künftig wird auch die zweite Mannschaft des FC Wil ihre Heimspiele im neuen Stadion Bergholz austragen. Das gestrige Meisterschaftsspiel gegen Herisau bestritten die Wiler allerdings «aus Sicherheitsgründen» noch auf einem Nebenplatz.

Simon Dudle
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FUSSBALL. Das neue Fussballstadion Bergholz steht nicht nur dem Fanionteam des FC Wil zur Verfügung, sondern auch Nachwuchsequipen. So soll es zumindest künftig sein. Als die zweite Mannschaft des FC Wil gestern ihr erstes Heimspiel im Rahmen der 2.-Liga-Saison gegen Herisau austrug und 2:1 gewann, tat sie dies auf einem Nebenplatz. Doch was ist der Grund dafür? «Alle Nachwuchsmannschaften haben noch keine Berechtigung, im neuen Stadion zu spielen, bis die Arbeiten in diesem komplett abgeschlossen sind. Das ist eine Vorsichtsmassnahme und hat mit der Sicherheit aller Beteiligten zu tun», sagt Betriebsleiter Fritz Meier. Das heisst konkret: Die zweite Mannschaft darf derzeit weder auf dem neuen Kunstrasen trainieren noch spielen.

Weiterhin auf Naturrasen

Dazu sagt Trainer Andreas Alder: «Wir haben bisher noch nie auf dem Kunstrasen trainiert. Es ist aber sicherlich ein Traum für jeden Spieler und auch Verantwortlichen, in diesem schmucken Sportpark die Heimspiele auszutragen.» Da das Fussballstadion erst im Oktober definitiv übergeben wird, heisst das für die Alder-Mannschaft, dass sie einen grossen Teil der Hinrunde auf Naturrasen neben dem Stadion bestreiten muss.

Ein letztes Mal zügeln?

Die erste Mannschaft trägt heute ihr drittes Heimspiel im neuen Sportpark aus. Wiederum müssen sich die Spieler in den Garderoben bei den Nebenplätzen umziehen – möglicherweise das letzte Mal. Bis zum nächsten Heimspiel gegen Schaffhausen am 21. September könnten die Garderoben laut Meier womöglich benutzbar sein. sport 23/43