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Wilerin trifft Nigerias Präsidenten

Rita Kobler Emiko, gebürtige Nigerianerin und Präsidentin des Vereins Inside Africa mit Sitz in Wil, wurde von der nigerianischen Botschaft ans World Economic Forum (WEF) in Davos eingeladen. Sie setzt sich seit Jahren für bessere Schulbildung in ihrem ehemaligen Heimatland ein.

WIL. Eine grosse Ehre für die bescheidene Mutter zweier Kinder, die sich mit ihrem Verein für die Integration afrikanischer Migrantinnen in der Schweiz und für die Schulbildung der Kinder in ihrem alten Heimatdorf engagiert. «Ich kann es immer noch kaum glauben», erzählt Rita Kobler Emiko eine Woche nach ihrem Besuch des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos.

Eingeladen von der nigerianischen Botschaft, sprach sie im Rahmen des «Evening of Good Cheers» mit dem nigerianischen Präsidenten Goodluck Jonathan und anderen Schwergewichten aus Politik und Wirtschaft. Dass diese ihr auf Augenhöhe begegneten, hinterliess bei ihr einen tiefen Eindruck. «Sie behandelten mich, als wäre meine Anwesenheit an diesem Anlass eine Selbstverständlichkeit.» Für Rita Kobler war es das nicht. «Wie sehr sich die nigerianischen Vertreter für mich und für den Verein Inside Africa Switzerland interessierten, war einfach grossartig. Damit hätte ich nie gerechnet», sagt sie.

Rita Kobler Emiko lebt seit 2001 in der Schweiz, ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Seit sieben Jahren besitzt sie den Schweizer Pass. 2007 gründete sie den Verein Inside Africa Switzerland mit Sitz in Wil. Anfangs standen die Integration von Migrantinnen aus Afrika und ihren Kindern sowie der kulturelle und soziale Austausch im Zentrum der Vereinstätigkeit. Fünf Jahre später, im Jahr 2012, startete Inside Africa mit einer Standaktion in Wil eine Kampagne für ein Schulprojekt in Kunbi, einem kleinen Dorf in Nigeria. «Bisher hatten die Kinder dort kaum Zugang zu Bildung und damit auch keine Perspektiven für ihre Zukunft», weiss Rita Kobler aus eigener Erfahrung. Heute gibt es in Kunbi – dank des Engagements von Inside Africa und grosszügiger Spenden – eine Schule und einen Kindergarten. Aktuell werden dort 115 Kinder unterrichtet. (pd)

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