Wiler Unternehmerapéro: Ein Appell an die regionalen Firmen

In der Lokremise lud die Stadt ein weiteres Mal zum Unternehmerapéro ein. Nebst dem gewohnten Austausch wurden die Gäste an die Wichtigkeit der Standortentwicklung Wil West erinnert.

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Am Donnerstagabend wurden die regionalen Unternehmerinnen und Unternehmer zum alljährlichen Apéro der Stadt Wil empfangen. Die Lokremise war gut gefüllt. Bilder: Nicola Ryser
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Nach der Ansprache von Stadtpräsidentin Susanne Hartmann diskutierten Markus Fust, Ex-Präsident der Arbeitgebervereinigung, und Peter Breitenmoser, dessen Nachfolger, über die Relevanz der Standortentwicklung Wil West.
Danach nahmen sich die Unternehmer Zeit für bilaterale Gespräche.
Vertieft in der Diskussion (von links): Stadtrat Daniel Stutz, Marco Huwiler, Geschäftsleiter der TBW, und Christian Ebneter, Kundenberater Energieverkauf der TBW.
Es wurde auch gegessen und getrunken, ganz im Sinne eines Apèro: Von asiatischem Fleischgericht bis zu Käsekuchen und Wein.

Am Donnerstagabend wurden die regionalen Unternehmerinnen und Unternehmer zum alljährlichen Apéro der Stadt Wil empfangen. Die Lokremise war gut gefüllt. Bilder: Nicola Ryser

«Die Region Wil ist eine Wirtschaftsregion», sagte Stadtpräsidentin Susanne Hartmann in ihrer Rede vor rund 200 Unternehmerinnen und Unternehmern. Damit sei nicht nur Wil gemeint, sondern auch umliegenden Gemeinden wie Sirnach oder Aadorf. «Wir müssen gross denken. Gemeinsam sind wir stark.» Bei der Standortentwicklung Wil West sei man darum auf alle ortsansässigen Unternehmen angewiesen, sagte Hartmann weiter, denn: «Vieles steht uns noch bevor.»

Es war der erste Appell am diesjährigen Unternehmerapéro in der Lokremise, bei welchem sich Unternehmerinnen und Unternehmer ein weiteres Mal zum gegenseitigen Austausch und Networking trafen. Der zweite folgte gleich darauf bei einer moderierten, kurzen Diskussion zwischen Markus Fust, dem abgetretenen Präsidenten der Arbeitgebervereinigung (AGV), und Peter Breitenmoser, seinem Nachfolger.

Sowohl Fust wie auch Breitenmoser sehen grosses Potenzial in der Standortentwicklung. Das Ziel von 3000 neuen Arbeitsplätzen sei realistisch, bedürfe jedoch einiges an Zeit. «Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut», argumentiert Fust. Wil West stelle zudem ein interessantes Gebiet dar, um einen Standort aufzubauen, was auch für bereits ortsansässige Unternehmen attraktiv sei.

Auf die Frage, wie man die Leute abholen sollte, betonte Fust: «Wir müssen die Leute gut informieren, was hier entsteht. Da stehen wir als Unternehmer in der Pflicht.» Nach diesem Schlussgedanken wurde es laut in der Lokremise, die zahlreichen Gäste genossen den Apéro und vertieften sich in Diskussionen. (nir)

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