Wiler «stehlen» Gegner am Schluss noch einen Punkt

HANDBALL. Die Wiler Herren konnten sich dank einem gelungenen Schlussspurt einen Punkt gegen die SG Yellow/Seen Tiger 2 erkämpfen. Die beiden Teams trennen sich 24:24, wobei die Wiler am Ende über den Punkt sichtlich glücklicher als der Gegner waren.

Fehim Sefic
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HANDBALL. Die Wiler Herren konnten sich dank einem gelungenen Schlussspurt einen Punkt gegen die SG Yellow/Seen Tiger 2 erkämpfen. Die beiden Teams trennen sich 24:24, wobei die Wiler am Ende über den Punkt sichtlich glücklicher als der Gegner waren.

Das Spiel gestaltete sich zu Beginn erstaunlich höflich, denn genau so wie Wil vorne dem Winterthurer Torhüter den Gefallen machte und ihn nach Anpfiff noch etwas warm schoss, kam auch der Wiler Torhüter Carbonara in den Luxus des Warmwerdens.

Leppla treffsicher

Als das Eis dann aber gebrochen war, schien Philipp Leppla genug von Geschenken zu haben und zeigte mit seinen gelungenen Abschlüssen, wer das Heimteam ist. Während Wil durch gelungene Würfe von Leppla immer wieder zu Toren kam, wurden die Zuschauer bei den Angriffen der Winterthurer Zeugen von Werbung für Emmentaler Käse. Lediglich Goalie Carbonara, der die Rolle des Retters mittlerweile als Selbstverständlichkeit zu sehen scheint, hielt die Wiler weiterhin im Spiel.

Vergebene Grosschancen

Nach der Pause schienen sich Carbonaras Mitspieler etwas von dieser coolen Bescheidenheit aneignen zu wollen, scheiterten aber am Versuch, seriös zu wirken. Vorne kam das Team immer wieder zu Grosschancen, ohne diese jedoch zu verwerten.

So führte Winterthur kurz vor Ende plötzlich mit 24:20. Spielertrainer Raschle sah sich gezwungen, ein Time-out zu nehmen. Es nützte etwas. Die Wiler skorten in Folge viermal, ohne einen Gegentreffer zu kassieren, und so endete die Partie etwas glücklich für das Heimteam mit einem 24:24-Unentschieden.