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Kommentar

Wiler Stadtpräsidentin pfeift Stadtratskollege Daniel Stutz zurück: Ziel ist eine pragmatische Lösung im Logostreit

Die Stadtpräsidentin hat die beiden Parteien des Streits rund um die Anbringung eines Logos am Stadion Bergholz zu einem klärenden Gespräch eingeladen. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, dass im Stadtrat die Fronten verhärtet sind.
Gianni Amstutz
Gianni Amstutz

Gianni Amstutz

Es ist kein Geheimnis, dass die Zusammenarbeit im Stadtrat besser sein könnte. Jüngster Ausdruck dafür ist die Kommunikation im Fall des Logostreits beim Bergholz.

Stadtrat Daniel Stutz, Vorsteher des Departements für Bau, Umwelt und Verkehr (BUV), stellte auf Anfrage dieser Zeitung klar, dass er dem Wunsch der Klubverantwortlichen, ein Vereinslogo am Stadion anzubringen, nicht nachkommen will. Nun sollen die Verantwortlichen des BUV und des FC Wil bei einem Gespräch gemeinsam «eine pragmatische Lösung finden», wie es in der Medienmitteilung heisst. Eingeladen dazu hat Stadtpräsidentin Susanne Hartmann. In der Sache ist dieses Vorgehen löblich. Dass der FC Wil am Stadion sein Logo anbringen darf, sollte zweifellos möglich sein – in welcher Form, das kann diskutiert werden.

Wie die Angelegenheit kommuniziert wird, lässt aber tief blicken. Dass die Stadtpräsidentin Stadtratskollege Daniel Stutz zu einem Gespräch mit dem FC Wil bittet, heisst letztlich nichts anderes, als dass sie ihn zurückpfeift. Andernfalls hätte man auch kommunizieren können, dass der Stadtrat – also als Ganzes – mit den Verantwortlichen des FC Wil den Dialog sucht.

Der Unterschied ist zwar klein und doch bezeichnend. Genauso wie Hartmanns Aussage, dass die Angelegenheit nun auf der Stufe Stadtrat diskutiert werden muss. Ohne Beschönigung heisst das: Das Vorgehen und die Äusserungen von Daniel Stutz waren ein Alleingang, mit dem – zumindest ein Teil des Stadtrats – nicht einverstanden ist.

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