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Wiler Hundestreit: Schäferhund Campino wurde eingeschläfert

Die vierte Anzeige war zu viel: Der umstrittene Schäferhund Campino wurde «im Einvernehmen mit der Hundehalterin» eingeschläfert. Sowohl die Besitzerfamilie als auch die Wiler Stadtbehörden bestätigten die getroffene Massnahme gestern.
Hans Suter
Die Haltung von Hunden verlangt viel Wissen, Zeit und Zuneigung.(Symbolbild: Andrea Stalder)

Die Haltung von Hunden verlangt viel Wissen, Zeit und Zuneigung.
(Symbolbild: Andrea Stalder)

Im nördlichen Wiler Naherholungsgebiet Sömmeri ist es immer wieder zu Zwischenfällen mit einem Hund namens Campino gekommen. Der Jüngste ereignete sich vor rund zwei Wochen und zog die mittlerweile vierte Anzeige gegen die Hundehalter nach sich. Das war zu viel. «Nach verschiedenen Besprechungen wurde der Hund am 29. Juni mit dem Einverständnis der Hundehalterin euthanasiert», bestätigte Philipp Gemperle, Leiter Kommunikation der Stadt Wil, gestern. Zum Schutz anderer Hunde hatte die Stadt am 22. November 2017 eine Verfügung für eine Maulkorbpflicht für den entsprechenden Hund erlassen. Diese ist nun obsolet.

Unverständliches Verhalten

Der Halterin und dem Halter des Schäferhunds Campino wurde wiederholt vorgeworfen, das Tier nicht im Griff zu haben. Gegenüber der Wiler Zeitung stellte die Hundehalterin dies indes in Abrede und verwies auf ihre langjährige Erfahrung und Mitgliedschaft in einem Schäferhundeclub. «Die Hundehalterin, deren Hund andere Hunde angegriffen hatte, konnte das Verhalten ihres Hundes als geschulte Fachperson nicht verstehen», teilte ihr Rechtsvertreter gestern schriftlich mit. «Der Grund dieses Verhaltens dürfte auf ein traumatisierendes Erlebnis des Hundes in seiner Jugend zurückzuführen sein.» Die gezielten Bemühungen, den Hund umzuerziehen, seien mit dem Ereignis in der vergangenen Woche als definitiv gescheitert zu beurteilen.

Für Euthanasie entschieden

«Deshalb hat sich die Hundehalterin dazu entschieden, auf Anraten von Fachleuten in verschiedenen Bereichen hin, das Tier, das angegriffen hatte, einzuschläfern. Das ist am Freitag geschehen und amtlich bestätigt.»

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