Wiler Handballerfolge in Berlin

Sechs Mannschaften des KTV Wil beteiligten sich am Ostercup in Berlin. Mit einem zweiten und dritten Platz erzielten die Teams hervorragende Resultate.

Roman Rutz
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Die Wiler sorgten in der grosszügigen Halle, in der die Finalspiele ausgetragen wurden, für viel Stimmung. (Bild: pd)

Die Wiler sorgten in der grosszügigen Halle, in der die Finalspiele ausgetragen wurden, für viel Stimmung. (Bild: pd)

HANDBALL. Jedes zweite Jahr nehmen die Juniorenmannschaften des KTV Wil Handball über Ostern an einem internationalen Turnier teil. Nach Arnhem (Holland) und Kolding (Dänemark) war nun zum erstenmal Berlin an der Reihe. Zum erstenmal fuhr auch die erste Herrenmannschaft mit ans Turnier und komplettierte die grosse Wiler Gruppe auf dem Weg nach Berlin.

Siege und Niederlagen

Vor Ort zeigte sich schnell das hohe Niveau mancher Gegner, und Trainer wie auch Spieler freuten sich auf das Kräftemessen gegen hochkarätige internationale Gegner. Alle Mannschaften durften zumindest einzelne Siege feiern, doch gegen manche deutsche Bezirksauswahlen oder dänische Spitzen-Nachwuchsmannschaften verliess man das Feld manchmal zwar als Verlierer, aber doch reicher an einer interessanten Begegnung.

Zu erneuten Höhenflügen setzten die FU19-Juniorinnen an. Nachdem der Cup und die Meisterschaft ohne Niederlage souverän gewonnen wurden, zeigten die Juniorinnen des KTV Wil Handball auch in Berlin den Gegnerinnen aus Deutschland und Holland den Meister und zogen ohne Niederlage souverän in den Halbfinal ein. Ihnen gleich tat es die erste Herrenmannschaft, welche nach der Vorrunde auch den Halbfinal für sich entschied.

Einzigartige Stimmung

Die entscheidenden Spiele fanden in der zentralen Halle statt und so konnten alle rund 85 mitgereisten Wiler die FU19 und die Herren kräftig anfeuern, was in der Halle zu einer einzigartigen Stimmung führte. Während die Herren im Halbfinal scheiterten, sich dann im kleinen Final aber nach einem hochspannenden und dramatischen Penaltyschiessen noch den Postplatz sicherten, wurden die FU19-Juniorinnen erst im Final von Odense/Dänemark gestoppt, was gleichzeitig die erste und einzige Saisonniederlage im letzten Spiel bedeutet.

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