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Wiler Band ist reif für die Insel

Die Band Shelta Flares fliegt heute nach Grossbritannien. Während einer Tour durch England und Wales stehen an fünf Tagen vier Konzerte auf dem Programm. Der grosse Auftritt erfolgt am Rande des renommierten Festivals «Great Escape».
Silvan Meile

Vier Wiler brechen auf zu neuen Ufern. Die Musiker Roberto Sulzer, Marco Bernasconi, Oli B. Montana und Frank Acklin der Band Shelta Flares werden während einer Woche ihre Instrumente auf den Britischen Inseln bedienen. Die Auftritte organisiert der in Dicken wohnhafte Engländer Simon Perks, der fünf Schweizer Bands eine Tour durch sein Heimatland ermöglicht. Perks kennt Shelta Flares von früheren Auftritten und fragte die Wiler für diesen Englandaufenthalt an. Damit bot sich den Musikern eine Chance, von der andere Bands träumen. Denn mit Perks haben sie einen Tourmanager, der dieses Geschäft bestens kennt. Seit 1984 ist der Engländer auf jeder Tournée von Pink Floyd dabei gewesen und kann sich seines Zeichens als «Stage Manager» der weltberühmten Band betiteln.

«Great Escape» als Höhepunkt

Zusammen mit vier weiteren Bands aus der Schweiz werden Shelta Flares in Clubs der Städte Exeter, Cardiff und Perks Heimatort Billingshurst auftreten. Dem Dörfchen, in dem auch Pink Floyds Sänger und Gitarrist David Gilmour aufgewachsen ist. Mit einem gemieteten Bus legen die Wiler jeweils die drei bis vier Stunden Fahrzeit zwischen den Konzerten zurück. Der Höhepunkt der Tour wird dann der Auftritt am «Alternative Escape», einer Veranstaltung anlässlich des renommierten internationalen Festivals «Great Escape», in Brighton sein, wo über 300 weitere Musiker und DJs auftreten.

Schweizer mit «Exotenbonus»

Bereits heute, an ihrem Ankunftstag in England, steht das erste Konzert auf dem Programm. «Wir sind gespannt, wie das englische Publikum auf unsere Musik reagiert», sagt Oli B. Montana, Bassist der Band. Man zählt auf einen «Exotenbonus» als Schweizer Band in England. Spass und Abenteuer steht aber für die Wiler im Vordergrund. «Die Freude auf die Auftritte ist grösser als die Nervosität», sind sich alle einig. Das Wichtigste sei eine gute Stimmung während ihrer Konzerte.

Genügend Songs, um eine Stunde durchzuspielen, haben sie bereit. Auch mit den englischen Texten der Lieder soll es in Grossbritannien klappen. «Wir singen keine Protestsongs und wollen auch keine Lebensweisheiten verbreiten», sagen sie. Vielmehr handle es sich um Geschichten aus dem Alltag, die besungen werden. «Meistens werden die Texte von den Leuten so verstanden, wie es diese verstehen wollen», sagt Sänger Roberto Sulzer.

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