Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wiler Aushängeschilder in der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz»

In der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» macht der Start-up-Gründer Boris Zaalberg Wiler Sehenswürdigkeiten in der ganzen Deutschschweiz bekannt.
Adrian Zeller
Mit seiner Firma Alpästärn verkauft Boris Zaalberg mit Scherenschnitt-Motiven verzierte Milchtansen und weitere Produkte. (Bild: Adrian Zeller)

Mit seiner Firma Alpästärn verkauft Boris Zaalberg mit Scherenschnitt-Motiven verzierte Milchtansen und weitere Produkte. (Bild: Adrian Zeller)

Boris Zaalberg verzieht sein Gesicht zu einem leicht gequält wirkenden Schmunzeln:

«Am dritten Aufnahmetag wäre es mir recht gewesen, wenn es der letzte wäre.»

Aber es folgten noch zwei weitere. Der 33-Jährige wurde zur Mitwirkung im Format «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» angefragt. Auslöser war sein Start-up-Unternehmen Alpästärn, das mit Scherenschnitt-Motiven verzierte Milchtansen, Raumbelüftern aus Arvenholz, Kirschsteinsäcken, Brillenetuis und weitere Produkte mit einem rustikal-romantischen Charme vertreibt.

Das KMU an der Tonhallenstrasse 46 in Wil hat er gemeinsam mit seiner Freundin aus der Taufe gehoben. Die Bestellungen treffen vor allem per Internet ein, auch der Direktverkauf soll weiter ausgebaut werden. Die Firma soll eine überschaubare Grösse behalten: «Wir wollen davon leben können, das grosse Geld wollen wir damit nicht machen», betont Zaalberg.

Am Tag vor der Kamera, in der Nacht gearbeitet

Die Macher der TV-Sendung entdeckten Alpästärn-Produktefotos auf Instagram und kontaktierten daraufhin Boris Zaalberg. Dieser freute sich über die Anfrage. «Ich durfte während rund 16 Jahren bei der Glückskette als freiwilliger Mitarbeiter die anderen neuen und alten Hasen betreuen bzw. einführen. Dies meistens während der Live-Shows auf dem Europaplatz in Luzern sowie in Bundesbern, daher wusste ich, was TV-Aufnahmen bedeuten. Es war nicht alles völlig neu für mich», erzählt er.

Gleichwohl stellte Zaalberg schon am dritten Tag fest, dass er sich auf ein anstrengendes und zeitraubendes Projekt eingelassen hatte. Tagsüber wurde in Wil, Gossau, Oberriet, Mels und St. Gallen gedreht, in der Nacht musste sich der Firmeninhaber um die Bestellungen seiner Kunden kümmern. «Dies bedeutete bis ein Uhr nachts arbeiten und um 5 oder 6 Uhr wieder aufstehen, damit ich pünktlich am nächsten Drehort war.» Gleichwohl habe er die Chance, bei der TV-Produktion mitzuwirken geschätzt, denn sie helfe indirekt, seine Firma und deren Produkte bekannter zu machen, sagt Zaalberg.

«Öppis urchigs» heisst der Slogan des Unternehmens, er passt zum Innerschweizer Dialekt von Boris Zaalberg, der in Schwyz aufgewachsen ist und später in Graubünden und St. Gallen gelebt hat.

Vor zwei Jahren nach Wil gezogen

Zusammen mit seiner Lebenspartnerin ist er vor zwei Jahren nach Wil gezogen. Er habe sich hier schnell heimisch und aufgenommen gefühlt. «Wir haben einen Hund, auf den Spaziergängen mit ihm lernt man die Gegend und Personen rasch kennen», sagt Zaalberg. Er möge den Kontakt zu Menschen, dabei spielten auch seine holländischen Wurzeln mit. «Holländer sind grundsätzlich sehr offen und kontaktfreudig», betont der gross gewachsene Mann.

Bei der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» werden in den einzelnen Gemeinden die Themen Tradition, Freizeit und Kulinarik vorgestellt. Was dazu aus Wil gezeigt wird, darf Zaalberg vor der Ausstrahlung nicht öffentlich machen. Gemäss seinen Andeutungen geht es um für Wil typische historische Liegenschaften, Gastrolokale, Spezialitäten sowie um eine in der Schweiz einmalige Rundfahrt. Er hat die Aufnahmen bisher noch nicht gesehen und ist sehr gespannt, welche Szenen schliesslich Eingang in die Sendung gefunden haben. Auch wenn der Wiler die Drehtage als sehr herausfordernd empfand, könnte er sich einen weiteren Auftritt vor einer TV-Kamera vorstellen: «Dann allerdings in einem weniger anstrengenden Format», schmunzelt er.

Hinweis
Die Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» wird am nächsten Montag, 6. Mai, um 18.15 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.