Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

WILEN: Der Gewinner heisst «Pirouette»

Im Dorfzentrum soll bis im Jahr 2020 eine neue Einfachturnhalle stehen. Das Siegerprojekt ist bestimmt und noch bis am Samstag ausgestellt. Am 26. März befinden die Stimmbürger an der Schulgemeindeversammlung über einen Projektierungskredit.
Simon Dudle
Die Architektinnen Myrjam Zoller und Sabine Hutter zeigen, wie die neue Turnhalle ins Quartier eingebettet wird. (Bild: Simon Dudle)

Die Architektinnen Myrjam Zoller und Sabine Hutter zeigen, wie die neue Turnhalle ins Quartier eingebettet wird. (Bild: Simon Dudle)

Simon Dudle

simon.dudle@wilerzeitung.ch

«Die bestehende Turnhalle bei der Primarschule ist zu klein und komplett überaltert. Sie entspricht nicht mehr den gängigen Normen.» Aus den Aussagen von Roland Hofer, in der Primarschulbehörde für das Ressort Infrastruktur verantwortlich, ist herauszuhören, dass Handlungsbedarf besteht. Die Stimmbürger haben Ende März des Vorjahres ein Betrag von 120000 Franken zur Durchführung eines Projektwettbewerbs gesprochen.

Dieser ist mittlerweile abgeschlossen. Aus den acht Architekturbüros, welche ein Projekt eingereicht haben, ging die Firma Hutterzoller aus St. Gallen als Sieger hervor. Die Turnhalle, welche sich Piroutte nennt, schliesst an den Erweiterungsbau der Primarschule an und kommt somit einige Meter neben der bestehenden Halle zu liegen. Der Neubau wird 28 Meter lang, 16 Meter breit und 7 Meter hoch sein. «Das sind die grösstmöglichen Masse einer Einfachturnhalle», sagt Hofer. Laut den Projektverfasserinnen wird mit dieser Halle das Schulareal «fertiggestellt». Der oberirdische Teil wurde auf ein Minimum reduziert und versucht das nördliche Wohnquartier ortsbaulich abzuschliessen. «Es entstehen kurze Wege zwischen Pausenareal und der Halle», sagt Sabine Hutter von Hutterzoller. Der Eingang führt zu einer Galerie, von welcher man in die Halle hinunterblicken kann. Die Anbindung an den Erweiterungsbau wird schwellenlos und somit auch behindertengerecht sein. Die Hülle der Turnhalle soll den Minergie-Standard haben.

Dieses Jahr sind zwei Kredite zu sprechen

Läuft alles reibungslos, soll ab dem Schuljahr 2020/2021 in der neue Turnhalle Sport betrieben werden können. Bis aber die Bagger auffahren, sind noch einige Hürden zu überspringen. Als Erstes wird an der Schulgemeindeversammlung vom 26. März ein Projektierungskredit beantragt. Dieser ist nötig, damit die Pläne verfeinert werden können und Baureife erlangen. Wie hoch dieser Kredit sein wird, steht noch nicht fest, wird aber noch vor der Versammlung kommuniziert und Teil der entsprechenden Botschaft sein.

Wird dieser Kredit genehmigt, folgt voraussichtlich vor den Herbstferien dieses Jahres eine ausserordentliche Schulgemeindeversammlung, an welcher über den Baukredit abgestimmt wird. Wie hoch dieser ist, kann Hofer ebenfalls noch nicht sagen, da das Projekt noch nicht abschliessend ausgearbeitet ist. In der Botschaft der Versammlung 2017 ist aber festgehalten, dass für die Erstellung einer neuen Turnhalle Investitionskosten von 2,8 Millionen Franken vorgesehen sind und hälftig in den Jahren 2018 und 2019 anfallen.

Aus der alten Turnhalle soll eine Aula werden

Wird auch dieser Kredit genehmigt, kann das Baugesuch aufgelegt werden. Der Baubeginn erfolgt im Sommer 2019, wenn keine Einsprachen eingehen. Ist die Turnhalle erst einmal gebaut, stehen weitere Arbeiten auf dem Schulareal an. Die alte Turnhalle soll zu einer Aula umfunktioniert werden. Eine solche gibt es bis jetzt nicht. Nur ein Mehrzweckraum im Erweiterungsbau steht zur Verfügung.

Danach sollen auch das Primar- und Türmlischulhaus saniert werden, um schliesslich eine Randzeitenbetreuung einführen zu können. Gemäss Botschaft des vergangenen Jahres ist hierfür im Jahr 2020 ein Projektwettbewerb geplant, welcher mit rund 300000 Franken zu Buche schlägt. Für die Sanierung der alten Turnhalle sowie des Primar- und Türmlischulhauses wird mit Kosten von rund 3,5 Millionen Franken gerechnet.

Ausstellung noch dreimal geöffnet

Das alles ist Zukunftsmusik. Vorerst können heute Donnerstag und morgen Freitag zwischen 17 Uhr und 19 Uhr im Mehrzweckraum des Erweiterungsbaus die Pläne der neuen Turnhalle betrachtet werden. Auch die sieben unterlegenen Projekte sind ausgestellt. Die Ausstellung ist auch am nächsten Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.