Wild wird durch Pfeifton gewarnt

Uzwil. Durchschnittlich jede Stunde kollidiert in der Schweiz ein Auto mit einem Reh. Allein im Kanton St. Gallen sind es jährlich etwa 1000 Unfälle. Mit der Aktion «Weniger Wildunfälle» wollen die St. Galler Jäger die Anzahl Wildunfälle stark reduzieren.

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Uzwil. Durchschnittlich jede Stunde kollidiert in der Schweiz ein Auto mit einem Reh. Allein im Kanton St. Gallen sind es jährlich etwa 1000 Unfälle. Mit der Aktion «Weniger Wildunfälle» wollen die St. Galler Jäger die Anzahl Wildunfälle stark reduzieren. Im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Projektes werden auf verschiedenen Strecken durch die Jagdgesellschaften Wildwarngeräte installiert.

Trifft bei Dämmerung oder nachts das Scheinwerferlicht eines Autos auf ein solches Gerät, wird ein Pfeifton ausgelöst. Er soll die Wildtiere davon abhalten, bei Gefahr die Strasse zu überqueren. In gefahrlosen Momenten bleibt der Wildwechsel ohne Einschränkungen gewährleistet. Erfahrungen in anderen Kantonen zeigen, dass die Unfallzahlen damit um dreissig bis vierzig Prozent zurückgehen.

Die Jagdgesellschaft Uzwil installiert in den nächsten Tagen solche Wildwarngeräte auf der Strecke Henau–Niederstetten. Dort werden die meisten Kollisionen mit Wildtieren im Uzwiler Jagdrevier verzeichnet. Durchschnittlich sind es zwei bis drei derartige Unfälle pro Jahr. (gk.)

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