Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

WIL: Zwölf Jahre Einsatz für die Stadt und ihre Menschen

Ende Monat beendet Suzanne Naef Thalmann ihre Tätigkeit als Departementssekretärin im Departement Soziales, Jugend und Alter (SJA) der Stadt Wil. Nach einer Auszeit wird sie im März 2018 die Stabschefin der Stadtpräsidentin von Zürich.
Suzanne Naef Thalmann beendet Ende November ihre Tätigkeit für die Stadt Wil. (Bild: PD)

Suzanne Naef Thalmann beendet Ende November ihre Tätigkeit für die Stadt Wil. (Bild: PD)

Als in der Stadt Wil vor zwölf Jahren das System mit sieben Stadtratsressorts aufgehoben und das fünfteilige Departementssystem eingeführt wurde, wurden auch die Stellen der Departemenssekretärinnen und -sekretäre neu geschaffen. «Ich hatte damals die einmalige Gelegenheit, diese neu geschaffene Schlüsselposition für die sozialen und gesellschaftlichen Themen in Wil zu prägen, wobei es ebenso spannend wie herausfordernd war, Grundlagen zu entwickeln und Themen, wie beispielsweise die Arbeitsintegration, zu etablieren», blickt Suzanne Naef Thalmann zurück. Besonders geschätzt habe sie die Vielseitigkeit der Aufgabe: «Als Departementssekretärin ist man an einer zentralen Schnittstelle, hier fliessen operative und strategische Aspekte zusammen – und gerade diese koordinativen Auf-gaben haben mich sehr gereizt. Ich bezeichne mich selber als Generalistin, die gerne die Fäden in der Hand hält, um so Dinge auch in einem grösseren Rahmen vernetzen zu können.»

Menschen unterstützen

Nebst diesen organisatorischen Aspekten sei eines zentral in ihrer Position: «Im Departement SJA musst du ein Herz für die Klientinnen und Klienten, ja ganz allgemein für die Menschen haben, denn wir sind oftmals mit schwierigen Geschichten konfrontiert. Dabei ist mir eine Grundüberzeugung wichtig: Man muss Krisen immer auch als Chancen sehen, denn Menschen können und wollen sich entwickeln – es lohnt sich, sie dabei zu unterstützen und in diesem Sinne in die Schwächsten der Gesellschaft zu investieren. Zudem lohnt sich eine gute Begleitung der Klienten auch in finanzieller Hinsicht für die Stadt», sagt Suzanne Naef. Natürlich stelle sich da auch immer die Ressourcenfrage: «Immer mal wieder ist nicht alles machbar, was wichtig wäre – damit muss man umgehen können und weiter aufzeigen, dass der Ressourceneinsatz sich für alle lohnt.»

Diese positive Haltung den Menschen gegenüber prägte auch ihre Tätigkeit in der Stadt Wil und floss in die Projekte ein, die sie aufgegleist oder umgesetzt hat. Die Liste ist lang – sie reicht vom Aufbau der Departementsorganisation, der Entwicklung einer gemeinsamen Haltung mit einem Leitbild und verbindlichen Fachstandards in den Sozialen Diensten, der Konzeption und Einführung der Arbeitsintegration bis hin zum Engagement für die Kleinsten in unserer Gesellschaft, das diesen Frühling in der vom Parlament verabschiedeten Strategie zur Förderung des Frühbereichs mit einer eigenen Fachstelle und Subvention von Spielgruppenbesuchen mündete. «Auch im Altersbereich hat sich in den vergangenen Jahren viel bewegt, etwa mit den Arbeiten für die ehemalige Stadträtin Barbara Gysi zur Gründung der Thurvita oder der Schaffung und Etablierung der Kommission Gesellschaft, Alter und Behinderung.» Suzanne Naef zieht eine positive Bilanz: «Zwar bleiben noch spannende Aufgaben, die mich reizen würden, Wil hat in den Bereichen des Departements SJA noch einiges an Potenzial – wir haben in den vergangenen Jahren aber schon viel erreicht.»

«Wil ist in den letzten zwölf Jahren urbaner geworden»

Nun zieht es Suzanne Naef Thalmann, die im zürcherischen Uetikon am See wohnt, auch beruflich wieder zurück nach Zürich. Was sie von Wil vermissen werde? «Wil ist in den zwölf Jahren, die ich hier bin, urbaner geworden, fast schon eine kleine Grossstadt mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Wil ist nicht nur sehr schön gelegen, sondern lebt von vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern und bietet viel in allen Bereichen des Lebens – und das ganz nah, überschaubar und kompakt. Man kennt sich, die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Partnern ist konstruktiv und unkompliziert, die Wege sind kurz.» Das habe sie in den vergangenen zwölf Jahren immer sehr geschätzt.

«Nun freue ich mich aber auch darauf, im Zentrum von Zürich am Puls des Geschehens für die Stadt tätig zu sein – nicht zuletzt deshalb, weil ich damit wieder eine grössere Homogenität von Lebens- und Berufsort erreiche.» Was sie in jedem Fall vermissen werde, sei das Team des Departements SJA von den Mitarbeitenden bis zum Stadtrat. Sie habe die offene Kultur stets sehr geschätzt. (sk)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.