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WIL: «Zu wenig Herzblut in der Beleuchtungsfrage»

Christoph Gehrig zeigte sich unzufrieden mit der Beantwortung seiner Interpellation.

Im November reichte CVP-Stadtparlamentarier Christoph Gehrig mit 20 Mitunterzeichnenden eine Interpellation zur Stadionbeleuchtung in der IGP-Arena ein. Darin ging es unter anderem um die Fragen, weshalb die alte Super-League-taugliche Beleuchtungsanlage beim Stadionneubau nicht übernommen worden sei. Zudem wollte Gehrig wissen, wieso die Stadt als Eigentümerin die Busse der Swiss Football League für die mangelnde Lichtanlage nicht bezahlt hat und wie der geplante Zeitablauf mit der Nachrüstung der Beleuchtungsanlage aussieht.

«Aussagen nicht nachvollziehbar»

Mit der Antwort des Stadtrats war Gehrig nicht zufrieden. Seinem Empfinden nach sind manche Fragen nur teilweise beantwortet worden, bei anderen könne er gewisse Aussagen nicht nachvollziehen. Zudem werde deutlich, wie das Departement für Bau, Umwelt und Verkehr (BUV) mit Einsprachen umgehe. Dass kein Gespräch mit den Rekurrenten geführt worden sei, könne er nicht verstehen. Das zeige, dass es dem BUV in dieser Angelegenheit an Herzblut fehle. Unter anderem bezeichnete er das BUV auch als «minimalistisch, träge und unmotiviert». Die Nachrüstung der Lichtanlage hätte schneller umgesetzt werden können, so die Meinung Gehrigs.

Stadtrat weist Vorwürfe entschieden zurück

Diese Vorwürfe liess der zuständige Stadtrat, Daniel Stutz, nicht auf sich sitzen. Die Stadt führe regelmässig Gespräche mit den Verantwortlichen der FC Wil AG. Auch mit dem Rekurrenten hätten informelle Gespräche stattgefunden. Spielraum existiere in dieser Angelegenheit aber kaum. «Es ist schwierig bis unmöglich eine Lösung zu finden, wenn der Grund des Rekurses nicht die zusätzlichen Lichtemissionen sind, sondern der Standort des Stadions in einem Wohnquartier», sagte Stutz. Es helfe, sich zu stark mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Noch sei der Rekurs hängig. Der Stadtrat versuche mit der Swiss Football League zu klären, ob und wo in der Beleuchtungsfrage Handlungsspielraum bestehe . (gia)

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