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WIL: Witziger Gourmetkrimi im Hof

Mehrere Menschen um Albrecht Greifenbrecht planen auf ihre Art und Weise, den Unternehmer um die Ecke zu bringen. Macht, Geld und ein feines Abendessen prägen die aktuelle Aufführung der Bühne 70, welche noch bis Ende Februar zu sehen ist.
Roland P. Poschung
Als Hausmeister ist Alfons Moosgruber, gespielt von Bühne-70-Präsident Walter Dönni, oft zur falschen Zeit am falschen Ort und entdeckt als Erster die Leiche (Klaus Koenen). (Bild: Roland P. Poschung)

Als Hausmeister ist Alfons Moosgruber, gespielt von Bühne-70-Präsident Walter Dönni, oft zur falschen Zeit am falschen Ort und entdeckt als Erster die Leiche (Klaus Koenen). (Bild: Roland P. Poschung)

Roland P. Poschung

redaktion@wilerzeitung.ch

«Meine Leiche, deine Leiche» ist eine Kriminalkomödie von Christine Steinwasser. Auf nüchternen Magen geht so ein Stück nicht, sagten sich die Macher der Bühne 70. Mit einem Fünfgang-Menü wird ein vergnüglich-spannender Gourmetanlass angekündigt.

Die Premiere verlief mit Esstheater-Spektakel und gut gelaunten Künstlern in erfolgreichen Bahnen. Das Ende des Stücks bleibt ein Geheimnis. Eines ist jedoch sicher: Dernière ist am 24. Februar. Regie führt hauptsächlich Kulturpreisträgerin Bigna Körner, Erwin Freitag ist erkrankt.

Despotismus und Geiz

Zum Stück: Der Industrielle Albrecht Greifenbrecht, gespielt von Klaus Koenen, ist kein Menschenfreund. Macht und Geld beherrschen ihn. Darunter leiden Ehefrau Charlotte, dargestellt von Susanne Gebert, und Tochter Dietlinde, umgesetzt von Stefanie Klein. Sabine Heinrich als Felicitas Greifenbrecht zu Meise, die Schwester von Albrecht Greifenbrecht, hat ebenfalls ihre Not beim Nichtstun und hätte gerne finanzielle Unterstützung.

Auch der Buchhalter, Gottlieb Klinger, in der Rolle ist Peter Schmidhauser zu sehen, leidet unter des Chefs Despotismus und dessen Geiz. Daraus wachsen selbst bei ihm düstere Gedanken. Bei diesen hinterhältigen Überlegungen sind die bisher Betroffenen gar nicht allein. Sogar der Kompagnon Rupert Graf von Schmierstein, gespielt von Hans-Peter Kuster, dem die Anerkennung fehlt, ist nah an Mordgedanken und verbündet sich mit Felicitas.

An vielseitigen Plänen, um die grausame Tat umzusetzen, fehlt es den «verletzten» Personen nicht. Aber dann kommt fast schon unverhofft der Morgen, an welchem die Leiche, genau, es ist Albrecht Greifenbrecht, entdeckt wird: «Die Leiche ist tot.»

Unweigerlich kommen schusselige Kriminalbeamte zum Tatort, die nach der Täterschaft Ausschau halten. Karl Ulmer ist in der Rolle als Kommissar Ingo Irre zu bestaunen und Erwin Marchand stellt Kriminalassistent Walter Denkste dar. Der Hausmeister Alfons Moosgruber, welcher etwas gar oft am Flachmann hängt, wird von Walter Dönni, dem Präsidenten der Theatergruppe Bühne 70, gespielt. Auch die heimlich in den Chef verliebte Sekretärin Marlene Eisendorf, sie wird dargestellt von Chatrina Niederberger, kommt in arge Bedrängnis.

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