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WIL: «Wir gewinnen mehr Freiheit»

Wispag-Präsident Christian Tröhler ist zufrieden: Die neue Leistungsvereinbarung verschafft den Verantwortlichen der Sportanlagen mehr unternehmerische Freiheit. Aber auch die Risiken steigen.
Hans Suter
Christian Tröhler: «Die einstimmige Annahme der neuen Leistungsvereinbarung im Stadtparlament ist für uns Vertrauensbeweis und Verpflichtung zugleich.» (Bild: Hans Suter)

Christian Tröhler: «Die einstimmige Annahme der neuen Leistungsvereinbarung im Stadtparlament ist für uns Vertrauensbeweis und Verpflichtung zugleich.» (Bild: Hans Suter)

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

Die in der Wispag zusammengefassten Sportanlagen Bergholz und Badi Weierwise sind in der Vollkostenrechnung defizitär und werden es wohl immer sein. Die Stadt Wil leistet im Rahmen einer Leistungsvereinbarung jährlich einen Beitrag von neu 1,5 Millionen Franken (bisher 1,7 Millionen). Zusätzlich fliessen rund 190000 Franken an vereinbarten Beiträgen aus zehn Regionsgemeinden an die Wiler Sportanlagen AG. Damit muss die Wispag den gesamten Betrieb sowie den kleinen Unterhalt bis 100000 Franken (zuvor 50000.-) alleine stemmen. «Diese Herausforderung ist nicht zu unterschätzen», sagt Wispag-Präsident Christian Tröhler. «Für Abschreibungen und grössere Reparaturen oder Anschaffungen reichen die Erträge aber nicht», sagt er. Hier bleibe die Stadt als Besitzerin der Wispag in der Pflicht. Alleine für die technischen Anlagen müssten pro Jahr etwa eine Million Franken an Rückstellungen vorgenommen werden; in der Summe entspräche das dem gesamten Aktienkapital der Wispag. Doch die Verantwortlichen der Wispag sind unternehmerisch ehrgeizig. «Mit der neuen Leistungsvereinbarung gewinnen wir an unternehmerischer Freiheit», sagt Christian Tröhler. Allerdings steige auch das Risiko. Dafür kann die Wispag nun selber mit Regionsgemeinden über Beiträge verhandeln und Investitionen bis zu 100000 Franken in eigener Kompetenz tätigen. Der gewonnene Handlungsspielraum soll genutzt werden. Aktuelle Handlungsfelder neben dem Tagesbetrieb sind eine Analyse der Gastronomie mit entsprechenden Anpassungen sowie ein neues Organigramm, das Vereinfachungen in der Führung erlauben werde. Dass mit der neuen Leistungsvereinbarung der Beirat und der Kontrollausschuss wegfallen, begrüsst Tröhler. Der Beirat habe so gut wie nie getagt und die Kontrolle sei durch interne und externe Prüfungen jederzeit gewährleistet. Tröhler geht aufgrund der ersten vier Betriebsjahre davon aus, dass die Wispag das Potenzial hat, in den nächsten vier Jahren einen Jahresgewinn zwischen null und 100000 Franken zu erwirtschaften.

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