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Wil West: Am Montag beginnen die Bohrungen zur Erkundung des Bodens

Fachleute erhoffen sich Aufschluss über die Beschaffenheit des Untergrunds, den Verlauf des Grundwasserspiegels und das Versickerungsverhalten von Regenwasser.
Ein Teil der Kernbohrungen wird mit einem Raupenbohrgerät ausgeführt. (Bild: PD)

Ein Teil der Kernbohrungen wird mit einem Raupenbohrgerät ausgeführt. (Bild: PD)

(red) Ab dem 19. August bis Anfang September wird im zukünftigen Entwicklungsgebiet Wil West der Untergrund des Bodens erkundet. Dies erfolgt mit Baggersondierungen und Kernbohrungen, wie die Regio Wil am Dienstag in einer Medienmitteilung bekanntgab.

Hinweis

Weitere Informationen zur Standortentwicklung Wil West unter www.wilwest.ch.

Entlastungsstrasse nach Bronschhofen

Das Gebiet Wil West zwischen Gloten und dem Industriegebiet Ebnet Bronschhofen soll in den nächsten 25 Jahren zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort ausgebaut werden. Entstehen sollen 2000 bis 3000 neue Arbeitsplätze. Erschlossen wird Wil West mit einer Autobahnausfahrt, mit der Dreibrunnenallee und je einer neuen Haltestelle für die Thurbo-Linie Wil-Weinfelden sowie für die Frauenfeld-Wil-Bahn. Ein wichtiger Teil des Gesamtvorhabens ist zudem die sogenannte Netzergänzung Nord, eine Entlastungsstrasse entlang der Industrie Bronschhofen.

Untersuchung mit speziellen Kernbohrgeräten

Am Montag, 19. August, starten erste Untersuchungsarbeiten. Mit Baggersondierungen und Kernbohrungen entlang der zukünftigen Netzergänzung Nord wird bis in eine Tiefe von zwölf Metern der Untergrund erkundet. Im gleichen Zeitraum finden auch auf dem Gebiet Wil West Untersuchungen statt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse über den Untergrund, den Verlauf des Grundwasserspiegels oder auch das Versickerungsverhalten von Regenwasser dienen der genauen Planung der neuen Infrastruktur mitsamt den benötigten Fundationen. Die Arbeiten dauern bis Anfang September. Zum Einsatz kommen spezielle Kernbohrgeräte.

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