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WIL: Wenn Wil zur Sporthauptstadt wird

650 jugendliche Sportler rannten, hüpften und zielten auf der Sportanlage Lindenhof um Medaillen. Der 8. Schweizerische Jugendriegenfinal fand in Kombination mit dem Ostschweizer Jugendriegenfinal statt.
Christoph Heer
Zwischendurch sorgten Geschicklichkeitsspiele für Abwechslung.

Zwischendurch sorgten Geschicklichkeitsspiele für Abwechslung.

Christoph Heer

redaktion@wilerzeitung.ch

Einen solchen Grossanlass durchzuführen bedarf eines stilsicheren Organisationskomitees. Da gestern auf den Sportanlagen Lindenhof nicht nur der Ostschweizer Jugendriegenfinal, sondern auch der gesamtschweizerische Jugendriegenfinal durchgeführt wurde, mussten doch einige Anpassungen, insbesondere bei den Disziplinen, vorgenommen werden. Schon am Mittag konnte aber der OK-Präsident ein erstes positives Fazit ziehen. «Wenn die Stimmung derart gut ist, die Wettkampfplätze hervorragend hergerichtet sind, das Wetter toll mitspielt und ausschliesslich zufriedene Menschen auf dem Areal anzutreffen sind, dann glaube ich, haben wir vieles richtig gemacht.» Paul Hüppi – in Fachkreisen besser bekannt als Pablo – freute sich enorm, dass alles wie am Schnürchen funktioniert hat. Lobend erwähnte er unter anderem die 120 Helferinnen und Helfer im Hinter- und im Vordergrund. Das elfköpfige OK hat sich schon vor zwei Jahren mit der Planung dieses Finaltags beschäftigt, was am Sonntag hier über die Bühne ging, sucht wohl seinesgleichen. Ein Beweis mehr, dass in der Stadt Wil solche Anlässe stattfinden können, sofern sich zahlreiche ehrenamtliche Schaffer zusammentun.

Sportliches Familienfest

OK-Mitglied Peter Haug betitelte den Jugifinaltag als «mehr als nur ein sportlicher Wettkampftag». Für ihn war es auch ein Familienfest mit allem was dazugehört. «Es ist für uns sehr dankbar, wenn so viele Eltern und Verwandte mit dabei sind und den Auftritten ihrer Kinder zum Teil lautstark beiwohnen. Insbesondere bei den Sprintdisziplinen waren oft unterstützende und lautstarke Zuschauer an der Bahn anzutreffen. Der Enthusiasmus bei den jugendlichen Teilnehmern war spürbar, und der Spassfaktor war stets hoch.

Zwei Finals und zwei Geburtstage

Im Weitsprung, Hochsprung, Ballzielwurf, Kugelstossen, Ballweitwurf, in Sprints und weiteren Disziplinen massen sich die Teilnehmer. Eine rund 120-köpfige Gruppe aus der Romandie liess es sich nicht nehmen, schon am Vortag anzureisen. Die Nacht haben sie in der Zivilschutzanlage in Kirchberg verbracht. Parallel zum Wettkampftag gab es auch Grund zu feiern. An einem kleinen, feinen Apéro, an dem die Prominenz aus Sport, Kultur und Politik teilgenommen hat, wurde angestossen auf das 85-jährige Bestehen des KTV Wil und den 30. Geburtstag des KTV Gesamtvereins. Martina Schmucki, Präsidentin des Gesamtvereins, machte einen Rückblick in die bewegte Vergangenheit des Wiler Sportvereins.

Hinweis Impressionen und Ranglisten unter: www.ktvwil/jugifinal.ch

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