Wil und Bronschhofen sind jetzt eine Stadt

WIL. Wil und Bronschhofen haben heute deutlich Ja gesagt zur Fusion der beiden Gemeinden. In Bronschhofen waren es drei Viertel der Stimmenden, die für die Fusion stimmten, in Wil zwei Drittel.

Umberto W. Ferrari
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Bild: Grafik: U.W.Ferrari

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Überdeutlich haben die beiden Gemeinden Wil und Bronschhofen der Vereinigung zugestimmt. In Bronschhofen stimmten 1371 Personen mit Ja und nur gerade 379 mit Nein. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 61,3 Prozent. Das Resultat in Bronschhofen überrascht weder in seiner Deutlichkeit noch in der Stimmbeteiligung. Alle Ortsparteien und Vereinigungen hatten sich vor der Abstimmung nahezu einstimmig für die Fusion ausgesprochen.

Überraschung in Wil
Als überraschend deutlich darf das Resultat in der Stadt Wil bezeichnet werden. 3144 sagten Ja, 1831 Nein zur Fusion. Überraschend ist dies deshalb, weil sich zu Beginn der Abstimmung eine eher tiefe Stimmbeteiligung abzeichnete. Offensichtlich haben sich noch viele Stimmberechtigte erst in den letzten Tagen entscheiden können. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,6 Prozent.

Abstimmungskampf der Gegner
Im Abstimmungskampf waren in erster Linie die Gegner der Fusion - SVP und Grüne - aktiv. Die SP und die anderen bürgerlichen Parteien hielten sich gefährlich leise zurück. Ein gemeinsames Abstimmungskomitee, das mit gebündelten Kräften seitens der Befürworter hätte auftreten können, gab es nicht. Lediglich in den Leserbriefspalten der Wiler Zeitung und der Wiler Nachrichten meldeten sich auch die Befürworter zu Wort.