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WIL: Traineramt ist für Axel Thoma kein Thema mehr

Ein ganzes Jahrzehnt war Axel Thoma bis 2016 Sportchef des FC Wil. Nun nimmt er sich erneut dem Challenge-League-Fussball an und wird Geschäftsführer des FC Schaffhausen. Mit seinem künftigen Arbeitgeber siegte er am Samstag ausgerechnet in Wil mit 1:0.
Simon Dudle
Beim Fachsimpeln: der einstige FC-Wil-Sportchef Axel Thoma (rechts) und Wils aktueller Präsident Maurice Weber. (Bild: Simon Dudle)

Beim Fachsimpeln: der einstige FC-Wil-Sportchef Axel Thoma (rechts) und Wils aktueller Präsident Maurice Weber. (Bild: Simon Dudle)

Fällt beim FC Wil der Name Axel Thoma, dann werden meist nur positive Geschichten erzählt. Zwischen 2006 und 2016 war er Sportchef bei den Äbtestädtern und schaffte es dabei regelmässig, aus bescheidenen finanziellen Möglichkeiten viel rauszuholen. «Der FC Wil ist etwas ganz Spezielles für mich, und ich pflege nach wie vor gute Verbindungen», sagt Thoma noch heute. Eine Rückkehr auf das Bergholz sei aber nicht zur Debatte gestanden – wohl auch darum, weil sich der FC Wil derzeit aus finanziellen Gründen keinen Sportchef leisten kann.

Trotzdem kehrt der 53-jährige Deutsche zu einem ehemaligen Verein zurück. Am Mittwoch tritt Thoma seine neue Stelle als Geschäftsführer des FC Schaffhausen an. Es handelt sich um jenen Klub, bei dem er lange spielte und im Jahr 2016 ein halbes Jahr lang Trainer und Sportchef war. Wegen ausbleibenden Erfolgs wurde er im Dezember 2016 aber entlassen. Es übernahm Trainer Murat Yakin.

Klare Vorstellungen betreffend Trainer

Der Vertrag mit den Munotstädtern besteht aber noch immer und läuft bis Sommer 2019. Genau so lange hat sich Thoma nun als Geschäftsführer verpflichtet. In dieser Funktion wird er auch das Amt des Sportchefs ausüben. Dabei wird es eine vorrangige Aufgabe sein, einen Trainer für die nächste Saison zu finden. Schon vor Thomas Rückkehr war kommuniziert worden, dass der Ende Saison auslaufende Vertrag mit Amtsinhaber Boris Smiljanic nicht verlängert wird. Just seit Bekanntwerden dieses Personalentscheids haben die Schaffhauser ihre Baisse der ersten Monate 2018 überwunden, zuletzt fünf von sechs Spielen gewonnen und sich wieder als erster Verfolger von Aufsteiger Xamax etabliert.

Ist nun ein Thema, doch mit Smiljanic zu verlängern? «Ich habe ganz klare Vorstellungen vom neuen Trainer. Nun gilt es, eine möglichst optimale Lösung für den FC Schaffhausen zu finden», sagte Thoma, ohne weiter in die Details gehen zu wollen. Er liess aber verlauten, dass er sich selber nicht als Trainer einsetzen wird. Zum ehemaligen deutschen Nationalspieler Christian Ziege, der am Samstag dem 1:0-Sieg der Schaffhauser im Wiler Bergholz beiwohnte und sich eifrig Notizen machte, sagte Thoma: «Es würde keinen Sinn machen, sich mit einem offiziellen Kandidaten in der Öffentlichkeit zu zeigen.»

Zur Partie selber sagte der neue Geschäftsführer der Munotstädter: «Es war ein gutes und intensives Challenge-League-Spiel mit leichten Vorteilen für Schaffhausen.»

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