WIL-TICKER
Uzwil Futsal: Heimspiel in Lichtensteig +++ Lütisburg: «Laternliweg» rund um den Schauenberg +++ Ein Hauch von Lägelisnacht in Flawil

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Wil: In unserem Wil-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 3. Dezember, 08:15 Uhr

Die Uzwiler Futsaler empfangen den Tabellenvorletzten Futsal Zürich

Den Uzwiler Futsalern, in den weissen Tenüs, bietet sich gegen Zürich die Möglichkeit, den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrössern.

Den Uzwiler Futsalern, in den weissen Tenüs, bietet sich gegen Zürich die Möglichkeit, den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrössern.

Bild: Beat Lanzendorfer

Vor Wochenfrist blieben die Futsaler aus Uzwil in Wettingen chancenlos und kassierten gegen Futsal Maniacs eine klare 3:9-Abfuhr. Der Gegner am Samstagabend müsste hingegen in Reichweite liegen. Der Futsal Club Zürich liegt zurzeit auf dem zweitletzten Tabellenrang, was am Ende der Saison gleichbedeutend mit dem Abstieg in die Second League wäre.

Uzwil Futsal geht mit einer Reserve von fünf Punkten auf die Zürcher aufs Parkett und könnte sich mit einem Sieg einen vorentscheidenden Abstand zum Strich erarbeiten.

Weil in Uzwil keine freie Halle zur Verfügung steht, geniessen die «Hallenfussballer» nicht zum ersten Mal in der Freudegghalle in Lichtensteig Gastrecht. Anpfiff am Samstagabend ist um 17 Uhr. (bl)

Freitag, 3. Dezember, 07:14 Uhr

«Laternliweg» rund um den Schauenberg ab 10. Dezember

Der Schauenberg in Lütisburg wird bald hell erleuchtet.

Der Schauenberg in Lütisburg wird bald hell erleuchtet.

Bild: PD

Die Frauen vom Winzenberg, der zur Gemeinde Lütisburg gehört, präsentieren ab dem 10. Dezember und bis am 2. Januar eine besondere Attraktion. Der Weg rund um den Schauenberg wird mit Laternen beleuchtet.

Bei Wind und Regen würden die Laternen allerdings nicht leuchten, heisst es in einer Mitteilung. Besucherinnen und Besucher, die mit dem Auto anreisen, werden gebeten, die Parkplätze vor der Käserei Winzenberg oder beim Restaurant Frohe Aussicht zu benützen.

Der «Laternliweg» ist jeweils von 17 bis 22 Uhr beleuchtet. (pd)

Donnerstag, 2. Dezember, 16:29 Uhr

Ein Hauch von Lägelisnacht in Flawil

Die Flawiler Schulkinder schnitzten Räbeliechtli, auch wenn es keinen Umzug in der Lägelisnacht gab.

Die Flawiler Schulkinder schnitzten Räbeliechtli, auch wenn es keinen Umzug in der Lägelisnacht gab.

Bild: PD

Wegen des Coronavirus musste auch in diesem Jahr die traditionelle Lägelisnacht im Zentrum von Flawil abgesagt werden. Die Zertifikatspflicht für Anlässe im Freien ab 500 Personen ohne feste Sitzgelegenheit hat eine Durchführung nicht zugelassen.

Doch ganz dunkel blieb die Nacht vom 23. November nicht, schreibt die Gemeinde im Flade-Blatt. Denn in den Schulen wurden auch dieses Jahr Räben ausgehöhlt und danach kunstvoll mit Schnitzereien verziert. Von innen mit Kerzenlicht erhellt, waren diese Räbeliechtli dann am Abend des 23. November vor den Schulhäusern zu bewundern.

Und der Elternverein Flawil erinnerte auf seine Weise daran, dass der Räbeliechtli-Umzug jeweils wie ein riesiger Leuchtwurm durch Flawils dunkle Strassen zieht. In der Oberen Gegend hingegen konnte der Räbeliechtli-Umzug durchgeführt werden.

Donnerstag, 2. Dezember, 14:19 Uhr

46 neue Photovoltaikanlagen für Flawil und Degersheim

Über 270 neue Photovoltaik-Anlagen fürs Fürstenland, allein 41 in Flawil: Die Photovoltaik-Aktion Fürstenland war ein Erfolg.

Über 270 neue Photovoltaik-Anlagen fürs Fürstenland, allein 41 in Flawil: Die Photovoltaik-Aktion Fürstenland war ein Erfolg.

Bild: PD

Ende April 2021 startete die Photovoltaik-Aktion Fürstenland. Über 100 Personen nutzten an mehreren Informationsveranstaltungen die Gelegenheit, die Partnerunternehmen kennenzulernen, Fragen zu stellen und Kontakt zu knüpfen. Danach hatten die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bis Ende August 2021 die Möglichkeit, das Angebot zu nutzen.

Wie sich nun zeigt, war die Photovoltaik-Aktion Fürstenland ein Erfolg. In vier Monaten haben die lokalen Anbieter 273 Bestellungen erhalten, heisst es im aktellen Flade-Blatt. Eine durchschnittliche Anlage leistet elf Kilowatt-Peak (kWp). Die aufsummierte Leistung aller Anlagen beträgt rund 3200 kWp. Die Gesamtfläche der bestellten Anlagen misst etwa 20’000 Quadratmeter. Das entspricht der Grösse von drei Fussballfeldern. Die erwartete Stromproduktion von drei Gigawattstunden (GWh) pro Jahr entspricht dem Bedarf von rund 700 durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalten.

Am meisten Photovoltaikanlagen wurden in Flawil bestellt – deren 41. Danach folgen Zuzwil mit 33 und St.Gallen mit 28 Anlagen. In Degersheim wurde das Angebot von fünf Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer genutzt. Gemäss den Verantwortlichen der Energieagentur St.Gallen haben in Flawil mehrere Faktoren gut zusammengespielt: die kommunale Förderung, die grosszügige Einspeisevergütung ins Netz für den produzierten Strom, die Werbung der Gemeinde und des lokalen Anbieters, die Informationsveranstaltung sowie die Mund-zu-Mund-Propaganda.

Photovoltaikanlage zu einem Fixpreis angeboten

Die Photovoltaik-Aktion Fürstenland hat in Zusammenarbeit mit lokalen Anbietern eine betriebsbereite, ans Netz angeschlossene Photovoltaik-Anlage für ein Einfamilienhaus angeboten. Im Rahmen dieser Aktion konnten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer eine Photovoltaikanlage zu einem Fixpreis-Angebot ab 15’000 Franken bestellen. Davon können noch verschiedene Förderbeiträge in Abzug gebracht werden.

Dank dieser Aktion mussten die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer nicht verschiedene Systeme und Angebote vergleichen. Zudem ist der lokale Anbieter der einzige Ansprechpartner, welcher zusammen mit der Energieagentur St.Gallen alles organisiert. Die Aktion wurde durch die Gemeinden Flawil und Degersheim unterstützt.

Donnerstag, 2. Dezember, 11:43 Uhr

Ab Montag: Besuchsverbot in den Spitälern Wil und Wattwil

Ab Montag bleiben die Türen des Spitals Wil für Besucherinnen und Besucher geschlossen.

Ab Montag bleiben die Türen des Spitals Wil für Besucherinnen und Besucher geschlossen.

Bild: PD

Ab Montag 6. Dezember, gilt in den Spitälern Wattwil und Wil wieder ein Besuchsverbot. Das teilt die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) mit. Kontakte zu reduzieren sei auch im Spital ein wichtiges Mittel, um die weitere Verbreitung des Coronavirus möglichst zu verlangsamen, schreibt die SRFT weiter.

Das Verbot umfasst nicht nur Besucherinnen und Besucher von stationären Patientinnen und Patienten, sondern gilt auch für Begleitpersonen bei ambulanten Terminen. Die einzigen Ausnahmen sind Besucherinnen und Besucher von Patientinnen und Patienten in besonders schwierigen Situationen, insbesondere Palliativsituationen, Begleitung von Kindern und Partner von Wöchnerinnen. Wer unter eine dieser Ausnahmebedingungen fällt, muss ein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen können. (pd)

Donnerstag, 2. Dezember, 11:31 Uhr

Zuzwil: Altersgrenze von 70 Jahren ist nicht diskriminierend

Der Ausschluss von über 70-Jährigen für Kommissionen der Gemeinde Zuzwil ist rechtens.

Der Ausschluss von über 70-Jährigen für Kommissionen der Gemeinde Zuzwil ist rechtens.

Bild: Donato Caspari

Im Rahmen der Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Legislatur 2021 bis 2024 legte der Gemeinderat von Zuzwil unter anderem eine Altersgrenze von 70 Jahren für Mitglieder von Kommissionen fest. Die SP Zuzwil sah im genannten Beschluss das Grundrecht der Rechtsgleichheit verletzt und reichte beim Departement des Innern eine aufsichtsrechtliche Anzeige wegen Altersbeschränkung und Diskriminierung ein. Zudem sei eine von der Partei vorgeschlagene Kandidatin als Stimmenzählerin zu wählen.

Wie die Gemeinde Zuzwil im Mitteilungsblatt schreibt, hält das Departement des Innern im kürzlich gefällten Entscheid fest, dass die Nichtwahl der von der Anzeigerin vorgeschlagenen Kandidatin als Stimmenzählerin aus Altersgründen als sachlich begründet und nichtdiskriminierend beurteilt werde. Das Gleiche gelte für die Altersgrenze von 70 Jahren für vom Gemeinderat gewählte Mitglieder von Kommissionen, Beauftragten und Funktionsträgern. Es bestehe somit in aufsichtsrechtlicher Hinsicht kein Handlungsbedarf. Der Anzeige wurde keine Folge gegeben. (gk)

Donnerstag, 2. Dezember, 10:13 Uhr

Wegen Corona: Kein Weihnachtssingen in Oberuzwil

Kurz vor Weihnachten fand in Oberuzwil das Weihnachtssingen statt.

Kurz vor Weihnachten fand in Oberuzwil das Weihnachtssingen statt.

Bild: PD

Von 2002 bis 2019 wurde immer am Samstag vor Weihnachten auf dem Oberuzwiler Dorfplatz das öffentliche Weihnachtssingen durchgeführt. Zwischen 300 und 400 Personen haben jeweils daran teilgenommen und bei Kerzenlicht die adventliche Stimmung mit bekannten Weihnachtsmelodien, besinnlichen Gedichten und Kurzgeschichten, Glühwein, Punsch und Guetzli genossen.

Mit grossem Bedauern hat die Kulturkommission nun beschlossen, den Anlass in diesem Jahr abzusagen und schweren Herzens auf das eindrückliche Oberuzwiler Gemeinschaftserlebnis zur Einstimmung auf Weihnachten zu verzichten. Das schreibt sie im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Die Entwicklung der Covid-19-Pandemie bereite Sorge und mache traurig. Menschenansammlungen müssen vermieden und Kontakte reduziert werden, um die weitere Verbreitung bzw. Übertragung der hochansteckenden Delta-Variante zu verhindern.

Trotzdem kommt in Oberuzwil Adventsstimmung auf. In der Adventszeit ist wie jedes Jahr abends auf dem Dorfplatz die grosse Tanne neben der beleuchteten Kapelle mit Lichtern geschmückt, die Lichterketten an den Hausdächern im Dorfzentrum brennen, die Weihnachtssterne an den Hauptverbindungsstrassen leuchten und vom Gemeindehaus ertönen in den Abendstunden wieder weihnächtliche Klänge. (pd/sas)

Donnerstag, 2. Dezember, 09:37 Uhr

Wil sagt Dreikönigstreffen ab

Der Wiler Stadtrat verzichtet auf die Neujahrsbegrüssung.

Der Wiler Stadtrat verzichtet auf die Neujahrsbegrüssung.

Bild: PD

Die Stadt Wil hat das Dreikönigstreffen vom 6. Januar 2022 abgesagt. Dies schreibt sie in einer Medienmitteilung. Aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen und weil der Anlass im Innenraum stattgefunden hätte, findet die traditionelle Neujahrsbegrüssung des Stadtrats für die Wiler Bevölkerung nicht statt. (pd/sas)

Mittwoch, 1. Dezember, 19:50 Uhr

Rega-Einsatz bei Verkehrsunfall in Wil – Kind involviert

Ein Helikopter der Rega.

Ein Helikopter der Rega.

Bild: Reto Martin

An der Hubstrasse in Wil – unweit der Kantonsschule – kam es am Mittwochabend zu einem Verkehrsunfall. Kurz nach 19 Uhr sei die Meldung bei der Notrufzentrale eingegangen, heisst es bei der Kantonspolizei St.Gallen auf Anfrage. Involviert seien ein Auto und ein Kind. Neben dem Rettungsdienst und der Polizei stand auch ein Helikopter der Rega im Einsatz. Mehr Informationen liegen aktuell noch nicht vor. (sdu)

Mittwoch, 1. Dezember, 17:43 Uhr

Am Wiler Weihnachtsmarkt gilt Maskenpflicht

Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten.

Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten.

Bild: Miranda Diggelmann

Am Dienstag wies die Stadt Wil in den sozialen Medien auf den Weihnachtsmarkt hin, der am Freitag, Samstag und Sonntag stattfindet. Dabei hiess es: «Gemäss aktuellem Stand gilt keine Maskenpflicht.» Das ist heute schon nicht mehr aktuell. Weil sich der Regierungsrat des Kantons St.Gallen am Mittwoch gezwungen sah, die Massnahmen zu verschärfen, muss nun eine Maske getragen werden.

Der Markt bietet 50 Weihnachtshäuschen und 50 weihnachtlich dekorierte Stände mit einem breiten Angebot an Kunsthandwerk, Bastelsachen, Geschenken und mehr. Sitzgelegenheiten werden keine angeboten, es gibt aber ein reichhaltiges kulinarisches Take-Away-Angebot. Zudem verteilt der Samichlaus mit Schmutzli und Esel Nüsse, Schoggi und Mandarinen. (red)

Am Dienstag und Mittwoch wurden die Häuschen aufgebaut.

Am Dienstag und Mittwoch wurden die Häuschen aufgebaut.

Bild: Larissa Flammer
Mittwoch, 1. Dezember, 17:00 Uhr

Adventsfenster in der Wiler Altstadt

Die Adventszeit hat begonnen; in der Altstadt leuchten wieder die Sterne und Tannenbäume. Auch in diesem Jahr gestalten Anwohnerinnen und Anwohner sowie Schülerinnen und Schüler zudem Adventsfenster. «Es lohnt sich in der Adventszeit einen Spaziergang in die Altstadt zu machen und dabei die leuchtenden Adventsfenster zu entdecken», schreibt die Altstadtvereinigung Wil in einer Mitteilung.

Heute, am 1. Dezember, wird das Adventsfenster von Susanne und Reto Benz an der Marktgasse 48 enthüllt. Der Adventskalender mit allen Angaben ist online zu finden: www.altstadtwil.ch. (red)

Mittwoch, 1. Dezember, 12:58 Uhr

Corona-Ausbruch an Flawiler Oberstufe

An der Flawiler Oberstufe sind 22 Jugendliche positiv auf das Coronavirus getestet worden.

An der Flawiler Oberstufe sind 22 Jugendliche positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Archivbild: Andrea Häusler

An der Oberstufe Flawil gab es in der letzten November-Woche 22 positiv getestete Schülerinnen und Schüler aus neun Klassen. Aufgrund dieser Häufung hat das Kantonsarztamt eine Ausbruchstestung an der gesamten Oberstufe angeordnet, teilt die Gemeinde mit. Diese wurde am Montag, 29. November, durchgeführt. Bis zum Vorliegen der Testresultate mussten alle nicht genesenen und nicht geimpften Schülerinnen, Schüler und Mitarbeitenden in die Freizeit-Quarantäne.

Inzwischen liegen die Ergebnisse der Ausbruchstestung vor. Bei acht Tests aus sieben Klassen konnte das Coronavirus nachgewiesen werden. Aufgrund dieses Resultats kann die Freizeit-Quarantäne in nahezu allen Klassen aufgehoben werden. In mindestens einer Klasse findet noch eine Nachtestung statt. (gk/ahi)

Mittwoch, 1. Dezember, 10:34 Uhr

Buchhandlung Orell Füssli kommt nach Wil

Eine Filiale von Orell Füssli in Basel.

Eine Filiale von Orell Füssli in Basel.

Bild: Kenneth Nars

Orell Füssli, der grösste Schweizer Buchhändler, eröffnet im April 2022 die 42. Filiale. Das Unternehmen wird in ein rund 250 Quadratmeter grosses Ladenlokal an der Oberen Bahnhofstrasse 23 in Wil einziehen: am unteren Ende der Fussgängerzone. «Unser Ziel ist es, an allen relevanten und gut frequentierten Standorten in der Deutschschweiz mit unseren Orell Füssli-Filialen präsent zu sein», wird Simona Pfister, Geschäftsleitungsmitglied und Vertriebsleiterin des Unternehmens, in einer Medienmitteilung zitiert.

Die Filiale in Wil setze den Akzent auf ein vielseitiges Sortiment an Büchern und Zusatzartikeln sowie kompetente Beratung. Das Orell Füssli typische Ladenkonzept mit gezieltem Einsatz von Holzelementen, Lichtquellen und Sitzecken sei warm und einladend. «Auch die Filiale in Wil wird ein Ort sein, der zum Stöbern, Entdecken und Verweilen einlädt. Es ist ein Raum für Geschichten und Wissen. Wir sind überzeugt, dass es weiterhin physische Orte braucht, wo wir das Buch erlebbar machen und wo unsere Kundinnen und Kunden in eine andere Welt eintauchen können, Inspirationen finden und sich wohl fühlen», so Simona Pfister. (red)

Mittwoch, 1. November, 09:56 Uhr

St. Gallen / Wil: Forensik-Station kommt in die Schlussabstimmung

So könnte die Forensik-Station auf dem Areal der psychiatrischen Klinik Wil dereinst aussehen.

So könnte die Forensik-Station auf dem Areal der psychiatrischen Klinik Wil dereinst aussehen.

Bild: PD

Am Mittwochmorgen behandelte der Kantonsrat in zweiter Lesung den Nachtrag zum Kredit für eine Forensik-Station auf dem Areal der psychiatrischen Klinik Wil. Es geht um rund fünf Millionen Franken. Der Nachtragskredit wurde nötig, weil die Forensik-Station mehr kosten wird als ursprünglich gedacht.

Das Thema war unbestritten. Kantonsrat Damian Gahlinger (SVP, Niederhelfenschwil) monierte jedoch, dass in der ersten Lesung Regierungsrätin Susanne Hartmann (Wil) nichts Konkretes zur Heizung gesagt habe, die für das Gebäude gewählt wurde. Die Mitte-Regierungsrätin antwortete, dass man aus zeitlichen, technischen und finanziellen Gründen einer Wärmepumpe mit Erdwärmesonden den Vorzug gegeben habe. Die Zeit dränge, da es die Forensik-Station brauche und diese eine Heizung benötige.

Die Schlussabstimmung fand am Nachmittag statt. Das Wort wurde nicht mehr verlangt. Mit 118 Ja-Stimmen passierte der Kredit problemlos. Es gab weder Enthaltungen noch Nein. (mkn)

Dienstag, 30. November, 16.44 Uhr

Lotteriefonds: 400'000 Franken fliessen in die Region Wil und ins Toggenburg

Der Kantonsrat genehmigte die Gesuche für Beiträge aus dem Lotteriefonds einstimmig.

Der Kantonsrat genehmigte die Gesuche für Beiträge aus dem Lotteriefonds einstimmig.

Bild: Benjamin Manser

Am Dienstag befand das Kantonsparlament über Gesuche für Beiträge aus dem Lotteriefonds. Die zweite diesjährige Tranche über rund 6,5 Millionen Franken wurde einstimmig genehmigt. Knapp 400’000 Franken fliessen damit ins Toggenburg und in die Region Wil. Sie waren unbestritten.

Unter den regionalen Gesuchen waren zum Beispiel ein Beitrag ans Jubiläumsfest der Wiler Stadttambouren sowie Beiträge für die Sanierungen historisch wertvoller Gebäude.

Dienstag, 30. November, 11:05 Uhr

Adventsweg der Psychiatrie St.Gallen Nord

Der Adventskalender wurde von den Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeitenden gestaltet.

Der Adventskalender wurde von den Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeitenden gestaltet.

Bild: PD

In den vergangenen Wochen wurde in der Psychiatrie St.Gallen Nord (PSGN) gehämmert, gemalt und verziert. Entstanden ist ein Adventskalender der besonderen Art –kreiert von Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden.

Aufgereiht zu einem lichterfüllten Adventsweg verbergen 24 rote Adventsboxen nicht nur Weihnachtliches, sondern auch künstlerische und humorvolle Inhalte. Täglich um 9 Uhr wird eine weitere Box geöffnet, bis jeweils 20 Uhr können die Kunstwerke auf dem Areal der Psychiatrie St.Gallen Nord besichtigt und entdeckt werden. Wer am 6. Dezember zwischen 14 bis 16.30 Uhr vorbeikommt, der trifft sogar den Samichlaus mit seinem Eselchen an, heisst es in einer Mitteilung der PSGN.

Bei der Feuerstelle entlang des Adventswegs erzählt ein alter Baum die schönsten Weihnachtsgeschichten – jeweils dienstags, donnerstags und an den Wochenenden ab 13 Uhr. Zudem gibt es aussergewöhnliche Weihnachtsmärli zum Nachlesen. (pd)

Dienstag, 30. November, 08:39 Uhr

Mitte/EVP-Vorstoss: Kantonsrat beschäftigt sich wieder mit Augartenkreuzung

Die Augartenkreuzung stösst aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens oft an ihre Grenzen.

Die Augartenkreuzung stösst aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens oft an ihre Grenzen.

Bild: Larissa Flammer

Um das Verkehrsproblem bei der Uzwiler Augartenkreuzung zu lösen, wäre eine Sanierung derselben vorgesehen gewesen. Der Kantonsrat wollte davon jedoch nichts wissen – und beschloss im Frühling dieses Jahres, gar nicht erst auf das Geschäft der Regierung einzutreten.

Seither ist ungewiss, wie es an der Kreuzung weitergehen soll. Die Mitte/EVP-Fraktion des Kantonsrats möchte nun das Problem angehen. Mit dem Nichteintretensentscheid habe der Kantonsrat das Geschäft auf längere Sicht hinaus beerdigt, schreibt Mitte-Kantonsrat Bruno Cozzio. Mit einem Vorstoss wolle man der Regierung den Auftrag wieder erteilen, mit der Planung vorwärts zu machen.

Mitte-Kantonsrat Bruno Cozzio

Mitte-Kantonsrat Bruno Cozzio

Bild: Benjamin Manser
«Kommt diese Motion durch, kann die Regierung wieder konkret an die Arbeit gehen und das Problem für die ganze Region um den Augarten mit allen Aspekten sinnvoll lösen.»

Die Mitte-EVP-Fraktion habe im Vorstoss bewusst möglichst wenig Vorgaben gemacht. Der Langsamverkehr und der öffentlichen Verkehr sollen bei der neuen Lösung jedoch zusätzlich in den Fokus gerückt werden. Dass dies bei der ursprünglichen Vorlage zu wenig der Fall gewesen ist, war Hauptgrund dafür, dass die SP, die GLP sowie die Grünen dem Geschäft die Unterstützung versagten.

Montag, 29. November, 18:05 Uhr

Bazenheiderin wird Verwaltungsrichterin

Miriam Lendfers nimmt die Gratulationen zu ihrer Wahl ans Verwaltungsgericht entgegen.

Miriam Lendfers nimmt die Gratulationen zu ihrer Wahl ans Verwaltungsgericht entgegen.

Bild: Benjamin Manser

Der Kantonsrat wählte am Montag am ersten Tag der Novembersession Miriam Lendfers zur hauptamtlichen Verwaltungsrichterin. Die Juristin aus Bazenheid machte mit 97 Stimmen ein sehr gutes Resultat. Sie tritt die Nachfolge von Beda Eugster an, der im Sommer 2022 in Pension geht. Miriam Lendfers ist gegenwärtig Vizepräsidentin des Versicherungsgerichtes. Wegen der Coronapandemie tagte der Kantonsrat zum neunten Mal in der Olma-Halle. (mkn)

Montag, 29. November, 16:42 Uhr

Trainerduo verlängert beim EC Wil

Bleiben dem EC Wil bis Ende April 2024 erhalten: Trainer Kevin Schüepp (links) und Assistent Ivo Frischknecht.

Bleiben dem EC Wil bis Ende April 2024 erhalten: Trainer Kevin Schüepp (links) und Assistent Ivo Frischknecht.

Bild: PD

Während der Wiler Eishockeyklub weiter auf der Suche nach einem neuen Präsidenten ist, hat er die Trainerfrage für die nächsten beiden Saison bereits geklärt. Kevin Schüepp und sein Assistent Ivo Frischknecht bleiben in der Eishalle Bergholz bis im Frühjahr 2024 an der Bande. Die Ende dieser Saison auslaufenden Verträge wurden vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Das teilt der Verein am Montag mit.

Hinsichtlich der Saison 2020/2021 hatten Schüepp und Frischknecht von Liga-Konkurrent EHC Frauenfeld innerhalb der 1. Liga zum EC Wil gewechselt. Nachdem die vergangene Spielzeit wegen der Pandemie nach wenigen Partien hatte abgebrochen werden müssen, stehen die Wiler vor dem Auswärtsspiel am Dienstag in Widnau gegen den SC Rheintal auf Platz fünf und gehören der Spitzengruppe an. (sdu)

Montag, 29. November, 15:55 Uhr

Geographie-Olympiade: Mike Gubler gewinnt Silbermedaille

Der Oberuzwiler Kantischüler Mike Gubler.

Der Oberuzwiler Kantischüler Mike Gubler.

Bild: PD

Am Samstag fand an der Kantonsschule Solothurn das nationale Finale der Geographie-Olympiade statt. Die vierzehn Finalistinnen und Finalisten hatten sich in der Vorausscheidung gegen über 1’500 andere Teilnehmende durchgesetzt.

Die St.Galler Delegation konnte bei diesem Wettbewerb überzeugen. Sie stellte mit Leonhard Kick aus Untereggen nicht nur den Sieger, sondern gewann insgesamt fünf Medaillen. Unter den Silbermedaillengewinner ist Mike Gubler aus Oberuzwil, der die Kanti Burggraben in St.Gallen besucht.

Montag, 29. November, 13:08 Uhr

Flawil: Mattes und Lüchinger treten erneut an – Rütti wird Wahlhelfer

Marco Lüchinger (SP) und Andreas Mattes (Mitte) treten zum zweiten Wahlgang für den zu besetzenden Sitz im Flawiler Gemeinderat an.

Marco Lüchinger (SP) und Andreas Mattes (Mitte) treten zum zweiten Wahlgang für den zu besetzenden Sitz im Flawiler Gemeinderat an.

Bild: PD

Andreas Mattes (Mitte) erreichte am Wochenende mit 1605 Stimmen das beste Resultat der drei Kandidaten für den freien Sitz im Flawiler Gemeinderat. Nur knapp verfehlte er das absolute Mehr von 1676 Stimmen. Für Mattes ist somit klar, dass er zum zweiten Wahlgang wieder antreten wird. «Die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestärken mich nochmals anzutreten», lässt der 39-Jährige wissen.

Mit einem Rückstand von lediglich 389 Stimmen platzierte sich der SP-Kandidat Marco Lüchinger auf dem zweiten Rang. Auch er will zum zweiten Wahlgang antreten, wie er auf Anfrage sagt. Einerseits, weil er dies seinen Wählerinnen und Wählern schuldig sei und anderseits, weil er überzeugt ist, dass ein ausschliesslich bürgerlicher Gemeinderat die politische Landschaft der Gemeinde nicht adäquat abbilde.

Martin Rütti (parteiunabhängig), dem mit 478 Stimmen immerhin ein Achtungserfolg gelungen ist, zieht sich hingegen zurück und will Marco Lüchinger in seinem Wahlkampf für den zweiten Wahlgang vom 13. Februar unterstützen, wie er sagt. (ahi)

Montag, 29. November, 09:53 Uhr

Uzwil leuchtet wieder

Für die Einheimischen ist es natürlich die schönste Weihnachtsbeleuchtung der Ostschweiz. Seit Sonntag leuchtet Uzwil wieder.

Für die Einheimischen ist es natürlich die schönste Weihnachtsbeleuchtung der Ostschweiz. Seit Sonntag leuchtet Uzwil wieder.

Bild: Christoph Heer

Es sei die schönste Weihnachtsbeleuchtung in der ganzen Ostschweiz, sind sich die Uzwiler und Jrène Chiavi, Präsidentin vom Geschäftszentrum Uzwil, sicher. Natürlich liegt die Schönheit auch hier im Auge des Betrachters, doch wohl niemand feiert das Einschalten der Beleuchtung derart feierlich wie es hier am Sonntagabend vonstatten ging.

Die Schulkinder der ersten und sechsten Klasse singen «Feliz Navidad» und «Chumm, mir wei es Liächt azünde», die vielen Besucherinnen und Besucher auf dem City-Platz halten, wie ihre Kinder, brennende Kerzen in den Händen, Gemeindepräsident Lucas Keel bringt seine Gedanken zum ersten Advent ein und der Schneefall passt halt auch richtig gut dazu.

Dass so viele Personen gekommen sind, freut insbesondere Jrène Chiavi. «Wunderschön. Trotz Kälte und Schneenässe so viele Besucher, das macht mich stolz und zufrieden.» Zehn, neun, acht, sieben, sechs, der Countdown wird runtergezählt bis die Beleuchtung bei null eingeschaltet wird. Grosser Applaus, noch ein letztes Lied und dann? Dann geht fast keiner direkt nach Hause. Im Gegenteil, die Menschen verharren noch vor Ort und vertiefen sich in Gespräche – so muss das sein, in der Vorweihnachtszeit. (che)

Montag, 29. November, 06:16 Uhr

Schnee bis in tiefe Lagen

In der Nacht auf Montag ist viel Schnee gefallen.

In der Nacht auf Montag ist viel Schnee gefallen.

Bild: Beat Lanzendorfer

Wie von Meteo Schweiz angekündigt, hat der Winter über das Wochenende auch in tieferen Lagen Einzug gehalten. Besonders in der Nacht auf Montag hat es ergiebig geschneit.

Die Winterdienste stehen praktisch im Dauereinsatz, trotzdem wird auf den Strassen zu erhöhter Vorsicht geboten. (bl)

Sonntag, 28. November, 18:42 Uhr

Roland Gantenbein komplettiert Eschliker Gemeinderat

Roland Gantenbein (parteilos), frisch gewählter Eschliker Gemeinderat

Roland Gantenbein (parteilos), frisch gewählter Eschliker Gemeinderat

Bild: PD

Die Ersatzwahl in den Eschliker Gemeinderat war für einmal nicht einem vorangegangenen Rücktritt geschuldet. Vielmehr war in der Behörde ein Sitz vakant, weil Gemeinderat und Vize-Gemeindepräsident Bernhard Braun (Grüne) im Juni zum Gemeindepräsidenten gewählt worden war. Dies als Nachfolger von Hans Mäder (Die Mitte), der seit Jahresbeginn als Stadtpräsident von Wil wirkt. Einziger Kandidat für die Ersatzwahl war der parteilose Roland Gantenbein. Der 49-jährige Wallenwiler wirkt bereits in der Rechnungsprüfungskommission der Volksschulgemeinde Eschlikon und wurde am Sonntag denn auch klar gewählt: Von 1334 gültigen Wahlzetteln enthielten 1225 Gantenbeins Namen. Die Stimmbeteiligung lag bei 47 Prozent. (kuo)

Sonntag, 28. November, 13:06 Uhr

Roland Gübeli wird Schulrat der Oberstufe Sproochbrugg

Die Oberstufe Sproochbrugg in der Gemeinde Niederhelfenschwil.

Die Oberstufe Sproochbrugg in der Gemeinde Niederhelfenschwil.

Bild: Zita Meienhofer

Die Oberstufenschulgemeinde Sproochbrugg braucht ein neues Schulratsmitglied. Bei der Ersatzwahl am Sonntag kandidierte nur eine Person: Roland Gübeli, Montageleiter Heizung aus Niederhelfenschwil (FDP). Er erhielt 1332 Stimmen, 33 Stimmen entfielen auf Vereinzelte. Die Stimmbeteiligung betrug 25,2 Prozent, das absolute Mehr lag bei 683 Stimmen. Die Oberstufenschulgemeinde umfasst das Gebiet der politischen Gemeinden Zuzwil und Niederhelfenschwil. (lsf)

Sonntag, 28. November, 10:23 Uhr

Wil: Selecta-Automat aufgebrochen

Dieser Selecta-Automat am Bahnhof Wil wurde in der Nacht auf Samstag aufgebrochen.

Dieser Selecta-Automat am Bahnhof Wil wurde in der Nacht auf Samstag aufgebrochen.

Bild: kapo

Hatte da jemand Hunger? Am Samstag zwischen 2 Uhr und 6:50 Uhr ist am Wiler Bahnhofplatz ein Selecta-Automat beschädigt worden. Mutmasslich entnahm die unbekannte Täterschaft daraus Esswaren von zurzeit noch unbekanntem Wert und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Schachschaden beträgt laut Polizeiangaben rund 1500 Franken. (kapo/red)

Sonntag, 28. November, 09:59 Uhr

Niederglatt: Selbstunfall verursacht

Am Samstag um kurz vor 14 Uhr ist ein 62-jähriger Mann mit seinem Auto an der Flawilerstrasse in Niederglatt verunfallt. Der 62-jährige Mann war mit seinem Auto von Uzwil nach Flawil unterwegs. Höhe Watt verlor er, wohl wegen eines medizinischen Problems, die Kontrolle über sein Auto. Dieses fuhr über das Trottoir, kollidierte mit einem Randleitpfosten und einem Zaun und kam im angrenzenden Wiesland zum Stillstand. Die Rettung brachte den Mann zur Kontrolle in Spital. Der entstandene Sachschaden beträgt laut Polizeiangaben wenige hundert Franken. (kapo)

Sonntag, 28. November, 08:44 Uhr

Sirnach: Alkoholisiert unterwegs

Ein Rumäne wurde in Sirnach alkoholisiert am Steuer erwischt.

Ein Rumäne wurde in Sirnach alkoholisiert am Steuer erwischt.

Bild: kapo

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Sirnach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille hielt kurz nach Mitternacht auf dem Langweg einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 41-jährigen Rumänen einen Wert von umgerechnet rund 0,9 Promille ergab, wurde sein Führerausweis aberkannt. (kapo)

Samstag, 27. November, 15:25 Uhr

Kirchberg: Streifkollision zwischen zwei Autos

Beim Unfall zwischen Stelz und Kirchberg blieb es bei Sachschaden.

Beim Unfall zwischen Stelz und Kirchberg blieb es bei Sachschaden.

Bild: kapo

Am Samstag um 2.45 Uhr ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei St.Gallen war eine 52-jährige Frau mit ihrem Auto und einem Mitfahrer vom Stelz nach Kirchberg unterwegs. Jener Abschnitt wird umgangssprachlich auch als Raserstrecke bezeichnet. Zur gleichen Zeit fuhr ein 49-jähriger Mann mit seinem Auto in die entgegengesetzte Richtung. In einer Rechtskurve kam es zur Streifkollision der beiden Autos. Der 49-Jährige entfernte sich anschliessend mit seinem Auto von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Er konnte kurze Zeit später von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen kontrolliert werden.

Es stellte sich heraus, dass sowohl die 52-jährige Frau als auch der 49-jährige Mann alkoholisiert unterwegs waren. Sie mussten ihre Führerausweise auf der Stelle abgeben. An den Autos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. (kapo/red)

Samstag, 27. November, 15:05 Uhr

Bichwil: 90-jähriger fahrunfähig unterwegs - und missachtet Polizei

Am Freitag um kurz nach 17 Uhr hat sich ein 90-jähriger Autofahrer mit seinem Auto einer Kontrolle durch die Kantonspolizei St.Gallen entzogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen war von Flawil in Richtung Bichwil unterwegs. Im Riggenschwil kreuzte sie das Auto des 90-Jährigen. Aufgrund seiner auffälligen Fahrweise wollten sie dieses kontrollieren und signalisiertem dem Fahrer anzuhalten. Dieser reagierte allerdings nicht. In der Folge nahm die Patrouille die Nachfahrt auf und signalisierte dem Fahrer mittels Stop-Matrix erneut anzuhalten. Auch dies missachtete der Mann.

Wenig später konnte das Auto schliesslich angehalten und der Mann kontrolliert werden. Er war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe abgeben. Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Samstag mitteilt. (kapo)

Samstag, 27. November, 14:20 Uhr

Niederuzwil: Bargeld und Schmuck gestohlen

Am Freitag in der Zeit zwischen 6 Uhr und 19.45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Haus an der Gupfenstrasse in Niederuzwil eingebrochen. Sie brach ein Fenster auf und betrat das Haus. Im Innern durchsuchte sie die Räumlichkeiten, stahl Bargeld und Schmuck von zurzeit noch unbekanntem Gesamtwert und flüchtete in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden beträgt laut Polizeiangaben mehrere hundert Franken. (kapo)

Samstag, 27. November, 09:09 Uhr

Die Uzwiler Futsaler verlieren in Wettingen mit 9:3

Andi Qerfozi, am Ball, schoss das erste Tor für Uzwil Futsal in Wettingen.

Andi Qerfozi, am Ball, schoss das erste Tor für Uzwil Futsal in Wettingen.

Bild: Beat Lanzendorfer

Futsal Uzwil gastierte am Freitagabend beim Tabellenzweiten Futsal Maniacs, der seine Heimat in Wettingen hat. Die Ostschweizer kamen bei der 9:3-Niederlage ziemlich unter die Räder. Bereits der Start war wenig verheissungsvoll. Die Einheimischen lagen nach wenigen Minuten mit 2:0 in Führung.

Uzwil Futsal hatte wohl bei zwei Aluminiumtreffern die Möglichkeit, wenigstens den Anschlusstreffer zu erzielen, danach ging es praktisch nur noch in eine Richtung. Das Ergebnis davon: Die Maniacs lagen nach den ersten zwanzig Minuten mit 5:0 vorne.

Nach dem Seitenwechsel kam Uzwil etwas besser ins Spiel, trotzdem baute der Gastgeber das Skore auf 7:0 aus. Dann durften die Gäste erstmals jubeln. Qerfozi gelang das 7:1. In der Schlussphase sahen die Besucherinnen und Besuchern auf beiden Seiten jeweils noch zwei Tore. Letztendlich setzte es für das Team aus der Ostschweiz eine auch in dieser Höhe verdiente 9:3-Abfuhr ab.

Uzwil Futsal verbleibt auf dem siebten Zwischenrang, Futsal Maniacs hingegen hat Rang 2 gefestigt und ist die letzte verbliebene Mannschaft, die mit Spitzenreiter Futsal Minerva aus Bern halbwegs Schritt halten kann.

Freitag, 26. November, 17:21 Uhr

Flawil: 18-Jähriger verursacht Selbstunfall

Trotz des spektakulären Unfalls verletzte sich der junge Automobilist nur leicht.

Trotz des spektakulären Unfalls verletzte sich der junge Automobilist nur leicht.

Bild: kapo/sg

Heute Freitag, kurz vor 7 Uhr, hat ein 18-jähriger Mann an der Magdenauerstrasse mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht.

Der 18-jährige war mit seinem Auto von Magdenau nach Flawil unterwegs. Gemäss jetzigen Erkenntnissen geriet er mit seinem Auto aufgrund der Sommerreifen und Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse ins Schleudern. Das Auto rutschte ab der Fahrbahn, touchierte einige Bäume, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand. Der junge Mann zog sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. (kapo)

Freitag, 26. November, 11:19 Uhr

FC-Wil-Heimspiel im exklusiven Livestream

Kein Durchkommen für Valon Fazliu und den FC Wil im September in Aarau.

Kein Durchkommen für Valon Fazliu und den FC Wil im September in Aarau.

Bild: Marc Schumacher, Freshfocus

Die Spannung ist gross, wenn der FC Wil morgen Samstag im Sportpark Bergholz den FC Aarau empfängt. Nur einen Punkt trennen die beiden Teams in der Tabelle. Man kann schon fast von einem Spitzenspiel reden – wobei dies derzeit fast auf jede Partie der Liga zutrifft. Selten war es in der Challenge League so eng. Winterthur auf Platz eins liegt nur sechs Punkte vor dem Tabellen-Achten Thun.

Der FC Wil nimmt den Schwung mit aus vier Partien ohne Niederlage. Kein anderes Team der Liga hat in dieser Zeitspanne mehr Punkte eingefahren. Aarau hat in den vergangenen fünf Pflichtspielen vier Niederlagen kassiert und dreimal nicht getroffen. Am vergangenen Wochenende verloren die Aargauer beim FC Schaffhausen trotz 50 Minuten numerischer Überlegenheit mit 0:2.

Im Fernsehen und auf dem Portal der Swiss Football League werden keine Livebilder dieses Spiels zu sehen sein. Wir warten aber mit einer Premiere auf und bieten erstmals einen exklusiven Livestream an – für alle Online-Abonnenten. Los geht es morgen Samstag um 18 Uhr auf www.wilerzeitung.ch. (rst/sdu)

Freitag, 26. November, 13:15 Uhr

Sinfonisches Orchester Wil sagt kurzfristig zwei Konzerte ab

Die Konzerte von heute Abend in Wil sowie von morgen in Niederhelfenschwil sind abgesagt.

Die Konzerte von heute Abend in Wil sowie von morgen in Niederhelfenschwil sind abgesagt.

Archivbild: Carola Nadler

Auf Grund der Corona Pandemie war es für uns viele Monate nicht mehr möglich Proben durchzuführen und auch Konzerte aufzuführen. Endlich, nach den Sommerferien, waren, unter Einhaltung der 3G-Vorschriften, wieder Proben möglich.

Am Tag der Generalprobe vom Mittwoch, 24. November, wurden der musikalischer Leiter, Kurt Pius Koller, sowie weitere Mitglieder des Orchesters positiv auf Corona getestet. Aufgrund dessen muss das Sinfonische Orchester Wil die Konzerte von heute Freitag, 26. November, in der Wiler Kreuzkirche sowie vom 27. November in der Kirche Niederhelfenschwil kurzfristig absagen, beziehungsweise verschieben. Die Konzerte werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. (red)

Freitag, 26. November, 10:32 Uhr

Wil: Pausenplatz des Alleeschulhauses wird neu gestaltet

Für den Pausenplatz des Alleeschulhauses wird ein Nutzungskonzept für verschiedene Anspruchsgruppen erarbeitet.

Für den Pausenplatz des Alleeschulhauses wird ein Nutzungskonzept für verschiedene Anspruchsgruppen erarbeitet.

Archivbild: Andrea Häusler

Der Pausenplatz der Primarschule Allee soll besser an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst werden. Die Stadt Wil hat einen partizipativen Prozess durchgeführt, um allen Anspruchsgruppen die Möglichkeit zu bieten, ihre Bedürfnisse in diese Planung einzubringen. Das Resultat dieses Verfahrens ist ein Nutzungskonzept, das den Pausenplatz in drei verschiedene Zonen unterteilt.

Der Pausenplatz Allee wird von vielen Personen genutzt: Er ist ein wichtiger Ort für Schulkinder, für die Bevölkerung aus dem Quartier und auch für viele Menschen, die sich im Zentrum aufhalten. Diese Ansprüche an den Pausenplatz sind vielgestaltig und oft auch widersprüchlich.

Als Ergebnis aus dem partizipativen Prozess hat das Planungsteam für jede der drei definierten Zonen verschiedene Massnahmen vorgesehen. Im nächsten Schritt sollen erste Versuche umgesetzt werden. Parallel dazu entsteht ein Projekt, das 2023 auch mit grösseren baulichen Massnahmen verbunden sein soll. (gk/red)

Donnerstag, 25. November, 16:13 Uhr

Neue Buslinie zwischen Wil und Kirchberg nimmt Betrieb auf

Schon bald nimmt für die Fahrgäste von Wil Mobil eine neue Linie den Betrieb auf.

Schon bald nimmt für die Fahrgäste von Wil Mobil eine neue Linie den Betrieb auf.

Bild: PD

Schon bald ist von der Regiobus AG ein weiterer Bus im Raum Wil unterwegs: Am Montag, 13. Dezember, geht die neue Linie 731 Wil-Rickenbach-Kirchberg, Fetzhof in Betrieb. Die Linie verkehrt in Wil über die Toggenburgerstrasse.

Die bestehende Linie 732 Wil-Rickenbach-Kirchberg-Gähwil wird neu über die Glärnisch- und Wilenstrasse geführt. Durch den geänderten Fahrweg dieser Linie werden die Gebiete entlang der Glärnisch- und Wilenstrasse neu erschlossen. Es werden zusätzliche Haltstellen eröffnet: Wil SG, Allmend; Wilen bei Wil, Glärnischstrasse sowie Rickenbach bei Wil, Pünt.

Wilenstrasse wieder in beiden Richtungen befahrbar

Seit Anfang November ist zudem die Wilenstrasse wieder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Sämtliche Werkleitungen wurden erneuert. Die Fahrbahnen selbst, und mit ihnen der ganze Strassenraum, präsentieren sich in einem provisorischen Zustand für die Versuchsphase. Die Ausführung der Strassen- und Trottoir-Abschlüsse, der angedachten Wasserrinnen und der dazwischenliegenden Grünflächen, sowie die Installation der neuen Kandelaber entlang der Nordseite der Strasse, sind für das Jahr 2023 vorgesehen. Bis zur Sommerpause 2022 sollen Erfahrungen gesammelt werden, insbesondere im Zusammenhang mit dem neuen Fahrweg der Buslinie 732 Kirchberg-Wil. (pd/red)

Donnerstag, 25. November, 14:16 Uhr

Wil: «Lametta 21» abgesagt

Die Stiftung Heimstätte Wil bedauert die Absage des Adventsmarktes.

Die Stiftung Heimstätte Wil bedauert die Absage des Adventsmarktes.

Bild: Verena Schmidtke

Das OK Lametta 21 hat zusammen mit der Geschäftsleitung der Stiftung Heimstätten Wil entschieden, aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen «Lametta 21» abzusagen. Die Stiftung bedauert den Entscheid, heisst es in einer Mitteilung. «In Anbetracht der Situation wäre eine Durchführung nicht zu verantworten gewesen», so Arlette A. Hippmann, Leiterin der Unternehmenskommunikation.

Das «Fest für alle Sinne» hätte am 27. November in der Mehrzweckhalle an der Zürcherstrasse in Wil stattfinden sollen. Die Stiftung Heimstätten Wil hat viele Jahre lang gemeinsam mit der Psychiatrie St.Gallen Nord den Adventsmarkt organisiert. Mit der Übernahme der Gärtnerei, des Ladens und der Mehrzweckhalle per 1. Januar 2020 wurden auch die Organisation und die Durchführung des Adventsmarktes an die Stiftung übertragen.

Auch Benefizkonzert in der Dorfkirche Niederhelfenschwil abgesagt

Ebenfalls abgesagt wird das Benefizkonzert für Endamarariek in der Dorfkirche Niederhelfenschwil, das am Samstag 27. November hätte stattfinden sollen. Dies heisst es in einer Mitteilung. Der Grund: Coronaerkrankungen im Orchesterteam. Das Konzert wird auf unbestimmte Zeit verschoben und findet erst nach Beruhigung der COVID-Situation statt. (pd/red)

Donnerstag, 25. November, 13:59 Uhr

Wil: Stadtparlamentarierin Silvia Ammann will auf Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam machen

Der Stadtturm von Baden wurde schon orange beleuchtet, um auf Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.

Der Stadtturm von Baden wurde schon orange beleuchtet, um auf Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.

Bild: Sandra Ardizzone

An diesem Donnerstag ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die SP-Parlamentarierin Silvia Ammann hat dazu einen Vorstoss im Parlament eingereicht.

Seit 1981 wird jährlich am 25. November der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen begangen, schreibt sie in ihrer Anfrage. Hintergrund dieses Tages ist der gewaltsame Tod von drei Schwestern, die 1960 im Kampf gegen die Diktatur unter Rafael Trujillo in der Dominikanischen Republik ihr Leben verloren.

Von den Vereinten Nationen wurde Orange als Symbolfarbe für den diesen Tag ausgewählt. Viele Städte und Gemeinden auf dieser Welt an diesem Tag ihre Gebäude in Orange als Symbol beleuchten und beflaggen, so Ammann weiter. In Wil sei dies bis jetzt nicht sichtbar gewesen.

Ammann will nun vom Stadtrat wissen, ob dieser bereit ist zu prüfen, ob auch in Wil das Symbol sichtbar gemacht werden kann. Ob dieser bereit ist, mit den Kirchgemeinden das Gespräch zu suchen, damit auch diese sich beteiligen können. Und ob er weitere Möglichkeiten sieht, auf diesen Tag aufmerksam zu machen. (pd/red)

Donnerstag, 25. November, 12:30 Uhr

60 neue Defibrillatoren für gesamte Bevölkerung des Kantons St.Gallen

In einigen grösseren Liegenschaften der kantonalen Verwaltung sind bereits Defibrillatoren installiert.

In einigen grösseren Liegenschaften der kantonalen Verwaltung sind bereits Defibrillatoren installiert.

Bild: Keystone

Defibrillatoren können Leben retten, schreibt der Kanton St.Gallen in einer Mitteilung. In einigen Liegenschaften der kantonalen Verwaltung sind sie bereits anzutreffen, nun baut der Kanton St.Gallen sein Netzwerk an Defibrillatoren weiter aus.

In der Schweiz erleiden jährlich etwa 8’000 Personen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Weniger als fünf Prozent überleben ihn. Diese geringen Überlebenschancen könnten mit dem Einsatz eines Defibrillators rund fünfmal verbessert werden, heisst es weiter.

Neu sollen zusätzliche Standorte für Defibrillatoren ausgerüstet werden, wenn möglich auch im Aussenbereich. Das Ziel ist, dass die Defibrillatoren nicht nur den Mitarbeitenden während der Arbeitszeiten zur Verfügung stehen, sondern rund um die Uhr auch der Bevölkerung. Es wurden rund 60 Defibrillatoren beschafft und installiert. Sämtliche Standorte sind auf der Internetseite www.defikarte.ch eingetragen. (pd/red)

Mittwoch, 24. November, 13:45 Uhr

Maestrani für naturnahe Umgebungsgestaltung bei Chocolarium zertifiziert

Die Maestrani Schweizer Schokoladen AG freut sich gemeinsam über die Auszeichnung durch das Zertifikat: (von links) Janine Eberle und Peter Richard von der Stiftung Natur & Wirtschaft, Marco Fasoli, Umweltbeauftragter und Günther Kscheschinski, Mitglied der Geschäftsleitung.

Die Maestrani Schweizer Schokoladen AG freut sich gemeinsam über die Auszeichnung durch das Zertifikat: (von links) Janine Eberle und Peter Richard von der Stiftung Natur & Wirtschaft, Marco Fasoli, Umweltbeauftragter und Günther Kscheschinski, Mitglied der Geschäftsleitung.

Bild: PD

Das Firmenareal von Maestrani in Flawil ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Natur auf einem von Menschen genutzten Gelände integriert und gefördert werden kann. Das schreibt die Stiftung Natur & Wirtschaft in einer Mitteilung. Sie hat das Unternehmen für eine naturnahe Umgebungsgestaltung zertifiziert. Bei Maestrani ist man sich der unmittelbaren Nähe des Naturschutzgebiets Botsberger Riet bewusst. Deshalb ist ihr Firmenareal durch naturnahe Strukturen sorgfältig in die Umgebung eingepasst.

Den Kurs für eine naturnahe Arealgestaltung hat Maestrani bereits 2017 mit dem Neubau des Chocolarium gefestigt. Beim Besucherzentrum wurde der Schwerpunkt auf erneuerbare Baumaterialien gesetzt, was sich beispielsweise in der Holzfassade des Gebäudes widerspiegelt. Eine wertvolle Struktur auf dem Areal ist auch die naturnahe Regenwasserretentionsfläche, die einen natürlichen Wasserhaushalt ermöglicht. Zudem bieten die dort wachsenden mächtige Weiden Insekten, Spinnen und auch Fledermäusen Nahrung und Schutz.

Maestrani achtet konsequent auf Nachhaltigkeit und hat das in ihrer Strategie auch so verankert. Das gilt sowohl bei der Schokoladen-Produktion, als auch in der Gestaltung und Pflege der Fabrikumgebung. Für Maestrani sei Nachhaltigkeit eine Herzensangelegenheit, heisst es in der Mitteilung weiter. Seit 2016 ist jede verarbeitete Kakaobohne bei Maestrani zertifiziert. Konsequent heisst auch, dass in der Umgebung jeder mögliche Quadratmeter als Lebensraum betrachtet und auch so behandelt wird.

Einsatz für mehr Natur vor Ihrer Tür

Die Stiftung Natur & Wirtschaft fördert die naturnahe Planung und Gestaltung von Firmenarealen, Wohnsiedlungen, Schulanlagen, Kiesabbaustellen und Privatgärten. Sie zeichnet vorbildliche Areale mit einem national anerkannten Label aus und unterstützt Interessierte bei der Planung und Realisierung ihres naturnahen Areals.

Mehr als 500 Institutionen aus allen Branchen sind aktuell zertifiziert. Das ergibt eine Naturfläche von rund 40 Millionen Quadratmetern. Hot-Spot der Biodiversität Naturnah gestaltete Areale sind von grosser Wichtigkeit für die einheimische Biodiversität.

Mittwoch, 24. November, 11:09 Uhr

Vermutlich hohe Stimmbeteiligung in Wil

In der Stadt Wil haben schon viele Bürgerinnen und Bürger den Abstimmungszettel ausgefüllt und abgeschickt.

In der Stadt Wil haben schon viele Bürgerinnen und Bürger den Abstimmungszettel ausgefüllt und abgeschickt.

Bild: Christian Beutler / KEYSTONE

In der Stadt Wil zeichnet sich für die Abstimmungen vom kommenden Sonntag eine hohe Stimmbeteiligung ab. Wie die Stadtkanzlei auf Anfrage mitteilte, sind bis Mittwochmorgen rund 6300 Stimmcouverts eingetroffen. Das entspricht einer Stimmbeteiligung von ca. 44 Prozent.

Eine Prognose der finalen Stimmbeteiligung lasse sich nicht machen, heisst es weiter. Eine Beteiligung von 44 Prozent bereits am Mittwoch vor dem Abstimmungssonntag sei aber überdurchschnittlich. Deshalb könne insgesamt von einer hohen Stimmbeteiligung ausgegangen werden.

Der bisherige Rekordwert (seit der Gemeindevereinigung 2013) wurde bei der Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)» am 27. September 2020 erreicht. Damals lag die Stimmbeteiligung bei 59,4 Prozent.

In der Stadt Wil kann das Stimmvolk am Sonntag nicht nur über drei Eidgenössische Vorlagen (Covid19-Gesetz, Pflegeinitiative, Justizinitiative) befinden. Zur Abstimmung kommt auch das Renovations- und Innovationsprojekt 3. Bauetappe Hof zu Wil, in dem es um einen Baukredit von 9,625 Millionen Franken und ein Darlehen in der Höhe von 12,15 Millionen Franken geht.

Mittwoch, 24. November, 09:42 Uhr

Industrie- und Handelskammern Thurgau und St.Gallen-Appenzell unterstützen Wil West

Im Westen von Wil auf dem Gebiet der Gemeinden Münchwilen und Sirnach soll ein grosses Areal für industrielle Nutzung entstehen.

Im Westen von Wil auf dem Gebiet der Gemeinden Münchwilen und Sirnach soll ein grosses Areal für industrielle Nutzung entstehen.

Bild: Arthur Gamsa

Die Kantonsparlamente St.Gallen und Thurgau befinden demnächst über die ersten Vorlagen zum Entwicklungsschwerpunkt Wil West. Die Industrie- und Handelskammern Thurgau und St.Gallen-Appenzell messen dem Projekt eine überregionale wirtschaftliche Relevanz für die Standortentwicklung der Kernregion Ostschweiz bei. Dies schreiben sie in einer Medienmitteilung.

Das Gebiet Wil West zeichnet sich durch die Verfügbarkeit von grossen, zusammenhängenden Flächen für die industrielle Nutzung aus. Das über 120'000 Quadratmeter grosse Areal birgt ein hohes Potenzial für die Neuansiedlung von wertschöpfungsintensiven Unternehmen.

Mit der Umsetzung der Arealentwicklungsstrategie werde eine Zone mit hoher Wertschöpfungsintensität, attraktiven Arbeitsplätzen und bester Erreichbarkeit ermöglicht, schreiben die Industrie- und Handelskammern (IHK) Thurgau und St.Gallen-Appenzell. Der Standort bietet grösseren Unternehmen die idealen Rahmenbedingungen und verbessert damit die Konkurrenzfähigkeit der Region im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Insgesamt sollen bis zu 3'000 Arbeitsplätze entstehen. Von der Aufwertung des Areals profitieren aber auch die Menschen, indem rund um Wil West attraktive Naherholungsräume geschaffen werden.

St.Galler Kantonsrat befindet im November über Sonderkredit, Thurgauer Grosser Rat über Netzbeschluss

Als Eigentümer ist der Kanton St.Gallen für die Erschliessung des Areals zuständig. Noch in der Novembersession kommt der dafür benötigte «Sonderkredit für die Arealentwicklung Wil West» in den Kantonsrat. Wie die vorberatende Kommission stehen auch die beiden Industrie- und Handelskammern hinter dieser Vorlage.

Die Regierung des Kantons Thurgau hat dem Grossen Rat die Netzbeschlüsse betreffend «Dreibrunnenallee» und «Fuss- und Radwege Wil West» zur Beratung vorgelegt. Sie beantragt damit, die Dreibrunnenallee als neue Strassenverbindung in das Netz der Kantonsstrassen und rund 2'300 Meter neue Fuss- und Radwege in das Netz der Kantonswege aufzunehmen. (pd/sas)

Dienstag, 23. November, 09:12 Uhr

Sirnach: Velofahrer bei Unfall leicht verletzt

Der Velofahrer wurde mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Der Velofahrer wurde mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Sirnach musste am Montagabend ein Velofahrer ins Spital gebracht werden. Das schreibt die Thurgauer Kantonspolizei.

Ein 58-jähriger Autofahrer war gegen 17.45 Uhr auf der Kreuzstrasse in Richtung Busswil unterwegs und wollte rechts auf einen Parkplatz abbiegen. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zum Zusammenstoss mit einem entgegenkommenden Velofahrer, der auf dem Veloweg in Richtung Kreisel fuhr. Der 49-Jährige wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. (kapo/uh)

Montag, 22. November, 17:14 Uhr

Stadtbibliothek Wil lanciert Shared Reading-Angebot

Di Teilnahme am moderierten Lesezirkel ist kostenlos, die Teilnehmerzahl aber beschränkt.

Di Teilnahme am moderierten Lesezirkel ist kostenlos, die Teilnehmerzahl aber beschränkt.

Bild: PD

Shared Reading heisst die besondere Art von Lesekreis, bei dem eine ausgebildete Moderatorin («Facilitator») eine bunt zusammengewürfelte Gruppe anleitet, in dem zusammen ein Text gelesen und darüber diskutiert wird. Es sind weder Vorbereitung noch Vorwissen nötig, ganz nach dem Motto «Wer zuhört, gehört bereits dazu».

Shared Reading wird nun, unter der Leitung von Judith Meier, auch in der Stadtbibliothek Wil angeboten. Das nächste Mal am Samstag, 27. November, von 10 bis 11.30 Uhr.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter stadtbibliothek@stadtwil.ch nötig. Der Eintritt ist frei. (pd)

Montag, 22. November, 15:12 Uhr

Wil: Unterführung Hubstrasse neu gestaltet

Die Verkehrsführung im Bereich der Unterführung wurde mit Bodenmarkierungen gekennzeichnet.

Die Verkehrsführung im Bereich der Unterführung wurde mit Bodenmarkierungen gekennzeichnet.

Bild: Lia Allenspach

Im Rahmen des Projekts der SBB für Perron- und Gleisanpassungen am Bahnhof Wil wurde die Personenunterführung Ost dauerhaft für den Veloverkehr gesperrt. Dieser wird neu über die Unterführung Hubstrasse geleitet, welche aktuell über keine separate Veloführung verfügt, teilt die Stadt Wil mit.

Um für Velofahrende die Verkehrssituation im Bereich der Unterführung zu verbessern, wurde die Strassenoberfläche farblich gestaltet. Die optische Verschmälerung der Fahrbahnen hat zum Ziel, den Verkehr mittig zu führen, das Miteinander des motorisierten und des Veloverkehrs zu optimieren und die gefahrenen Geschwindigkeiten zu senken.

Die Massnahme ist mit den ab 2022 anstehenden Bauprojekten «Ersatzneubau Eisenbahnbrücke Hubstrasse» und «Überbauung Untere Bahnhofstrasse 1-11» kompatibel und kann während der Bauphasen durchgehend aufrechterhalten werden.

Der Verkehr soll in den nicht markierten Bereichen zirkulieren.

Der Verkehr soll in den nicht markierten Bereichen zirkulieren.

Skizze: PD

Sowohl der motorisierte als auch der Veloverkehr sollen möglichst in den nicht markierten Fahrbahn-Bereichen fahren. Die markierten Flächen dürfen befahren werden, stellen aber keine separaten Veloverkehrsflächen oder ähnliches dar. Für ein respektvolles und sicheres Miteinander soll im Bereich der Unterführung möglichst auf Überholmanöver verzichtet werden. (gk)

Montag, 22. November, 14:50 Uhr

Wilen erhält neue Buslinie und neue Haltestelle

Wilen erhält eine zweite Verbindung, die nicht über die Toggenburgerstrasse, sondern über die Glärnischstrasse in Wil geführt wird.

Wilen erhält eine zweite Verbindung, die nicht über die Toggenburgerstrasse, sondern über die Glärnischstrasse in Wil geführt wird.

Bild<. PD

Ab dem Fahrplanwechsel vom Sonntag, 12. Dezember erhält Wilen eine zweite Verbindung, zusätzlich zur bestehenden Linie vom Gemeindezentrum zum Bahnhof Wil. Die Linie 732 von Gähwil-Kirchberg nach Wil wird nicht mehr über die Toggenburgerstrasse geführt, sondern über die Wilen- und Glärnischstrasse. Entsprechend heisst die neue Haltestelle «Wilen bei Wil, Glärnischstrasse» und die Verbindungen sind bereits in den elektronischen Fahrplandiensten abrufbar.

Die neue Linie verkehrt täglich bis spät abends, bietet in Wil gute Anschlüsse an die Schnellzüge in Richtung St.Gallen und zusätzlich werktags zu den Hauptverkehrszeiten auch am Morgen in Richtung Zürich und am Abend von Zürich zurück nach Wilen.

Der Standort der Haltestelle wird sich kurz nach dem Fussgängerstreifen am Anfang der Glärnischstrasse befinden. Zu Beginn hält der Bus in Richtung Wil noch temporär auf der Wilenstrasse, bis ein paar bauliche Massnahmen für den Zugang zur Haltestelle abgeschlossen sind. (gk)

Montag, 22. November, 14:42 Uhr

Wiler Geräteturnerin Céline Leber holt Silber im Team

Die St. Galler Turnerinnen erkämpften sich am Teamevent vom Wochenende die Silbermedaille.

Die St. Galler Turnerinnen erkämpften sich am Teamevent vom Wochenende die Silbermedaille.

Bild. PD

Nach der Absage der drei Schweizermeisterschaften im Geräteturnen bot sich den Turnerinnen und Turnern am vergangenen Wochenende die Möglichkeit sich an der «STV Team-Challenge Geräteturnen» zu messen. Gemeldet waren 72 Teams in vier verschiedenen Kategorien. Jedes fünfköpfige Team bestand aus 1 bis 2 Turnern und 3 bis 4 Turnerinnen aus den Kategorien K5, K6, K7 und KD/H. Alle Turnenden bestritten einen Vierkamp, was bedeutet, dass die Turner aus fünf Geräten ihre vier besten auswählen durften.

Céline Leber vom Stadtturnverein Wil turnte in der Kategorie 7 (höchste Stufe) und konnte ihre Leistungen gegenüber dem Vorbereitungswettkampf steigern. Am Sprung wurde ihre Leistung gar mit 9.45 belohnt. Auch ihren Mannschaftskolleginnen lief es gut. Entsprechend durfte die St. Galler Mannschaft die Silbermedaille entgegennehmen. (pd)

Montag, 22. November, 13:51 Uhr

Kein internationales Finale für Tobias Lippuner

 Tobias Lippuner (links) und Leonhard Kick vom Start-up Frucht-X belegten am Jugendprojekt-Wettbewerb den zweiten Rang und qualifizierten sich damit fürs Finale.

Tobias Lippuner (links) und Leonhard Kick vom Start-up Frucht-X belegten am Jugendprojekt-Wettbewerb den zweiten Rang und qualifizierten sich damit fürs Finale.

Bild: PD

Eigentlich wäre der Flawiler Kantonsschüler Tobias Lippuner am vergangenen Samstag nach Dornbirn gereist, um am internationalen Final des Jungendprojekt-Wettbewerbs teilzunehmen. Dank einem zweiten Rang beim kantonalen Final dieses Anlasses hatte sich Lippuner, der sich aktuell an der St. Galler Kantonsschule am Burggraben im vierten Jahr befindet, vor gut zwei Wochen für den internationalen Final qualifiziert. Der Flawiler ist stellvertretender CEO des Start Ups Frucht-X. Als Teil eines dreiköpfigen Teams wird umweltfreundliches, regionales und gesundes Studentenfutter vertrieben. Bei Bauernhöfen der Ostschweiz werden saisonale Zutaten gekauft, diese selbständig verpackt und per Velo oder Post ausgeliefert. (sdu)

Doch der internationale Final in Dornbirn konnte aufgrund der wieder steigenden Coronazahlen nicht durchgeführt werden und musste auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben werden. (sdu)

Montag, 22. November, 11:52 Uhr

RiWi startete mit Sieg in die Hallenmeisterschaft

Die NLA-Fausballer aus Rickenbach-Wilen bei ihrem erfolgreichen Einsatz in Widnau.

Die NLA-Fausballer aus Rickenbach-Wilen bei ihrem erfolgreichen Einsatz in Widnau.

Bild<. PD

Mit einem hart erkämpften Sieg gegen Jona starteten die NLA-Faustballer aus Rickenbach-Wilen am Sonntag in Widnau in die Hallenmeisterschaft der NLA. In der zweiten Partie fand aber RiWi nicht mehr zu seinen Stärken, was bewirkte, dass diese Punkte klar an den Gastgeber gingen.

In Widnau standen zunächst die ersten Partien der Qualifikationsrunde der Hallenmeisterschaft an. Sechs Teams kämpfen um vier Finalplätze und eines wird absteigen. RiWi wird im Faustballkreisen zusammen mit Jona als wahrscheinlichster Absteiger genannt. Der Spielplan wollte es, dass RiWi seine erste Partie ausgerechnet gegen Jona spielen musste. Widnau war dann der zweite harte Brocken, der bezwungen werden sollte.

Spannung pur gegen Jona

Mit Jona hatte RiWi anfänglich etwas Mühe, trotzdem gelang der erste Satzgewinn. Es entwickelte sich ein spannendes Duell und Jona schaffte den Satzausgleich und anschliessend den 2:1 Vorteil. Nun war wieder Riwi am Zug. Eine knappe Entscheidung, denn ein abgewehrter Matchball im Overtime führte zu abschliessenden fünften Satz. Nach einer Verletzung im Jona Angriff gelang es den Thurgauern die wichtigen Punkte zu holen.

Gegen Widnau fand RiWi nie ins Spiel

Anstatt den Kampf und das Erfolgserlebnis aus der ersten Partie mit in die Begegnung mit Widnau zu nehmen, agierte der Gast nun unkonzentriert. Kein taugliches Rezept gegen den stark auftretenden Gastgeber. Nicht nur die gegnerischen Angriffe, welche die RiWi Abwehr vor Probleme stellte, nein auch die eigene Offensive war mitverantwortlich an der klaren 0:3 Niederlage, denn sie produzierte immer wieder unnötige Eigenfehler.

Zwei Punkte mitgenommen

«Wir haben eine gute erste Partie gespielt», sagt Trainer Simon Forrer nach der Startrunde. «Das Wichtigste aber sind die beiden Punkte, weitere werden folgen. Mit der zweiten Vorstellung kann ich allerdings nicht zufrieden sein. Wir sind aber bestimmt auf dem richtigen Weg, arbeiten weiter und haben noch Luft nach oben».

In zwei Wochen werden vier weitere Partien gespielt. Am Samstag, 4. Dezember, trifft RiWi in Jona auf Elgg-Ettenhausen und Diepoldsau und am Sonntag in Oberentfelden auf Wiidnau und Oberentfelden. (pd)

Montag, 22. November, 10:45 Uhr

Raiffeisenbank Regio Uzwil sagt Generalversammlung ab

Auch die Generalversammlung 2022 der Raiffeisenbank Regio Uzwil wird schriftlich durchgeführt.

Auch die Generalversammlung 2022 der Raiffeisenbank Regio Uzwil wird schriftlich durchgeführt.

Bild: PD

Die Generalversammlung der Raiffeisenbank Regio Uzwil wird als grösster gesellschaftlicher Anlass der Region wahrgenommen. Leider kann ein Anlass in dieser Grösse «unter Coronavorzeichen» nicht durchgeführt werden, teilt der Verwaltungsrat mit. Zudem gelte bis auf weiteres für Versammlungen von Publikumsgesellschaften in Innenräumen die Zertifikatspflicht. Auch eine allfällige Ablehnung des Covid-19-Gesetzes am 28. November hätte auf die Veranstaltung keinen Einfluss, da die Änderungen erst am 19. März 2022 ausser Kraft treten würden.

Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Regio Uzwil hat sich daher entschieden, auch im 2022 von der Möglichkeit der schriftlichen Stimmabgabe Gebrauch zu machen und die physische Veranstaltung vom 18. März 2022 nicht durchzuführen.

Anträge von Genossenschafterinnen und Genossenschaftern zur Aufnahme von Geschäften in die Traktandenliste können bis spätestens Dienstag, 28. Dezember schriftlich an die Raiffeisenbank Regio Uzwil, zu handen des Präsidenten des Verwaltungsrates eingereicht werden. Die Mitglieder der Raiffeisenbank erhalten die Abstimmungsunterlagen in der zweiten Februarhälfte 2022 zugestellt. Die Gelegenheit zur schriftlichen Stimmabgabe besteht bis zum Dienstag, 15. März 2022. (pd)

Montag, 22. November, 10:29 Uhr

FDP Münchwilen nominiert Nina Schüler als Gerichtspräsidentin

Nina Schüler-Widmer ist Vizepräsidentin des Bezirksgerichts Münchwilen.

Nina Schüler-Widmer ist Vizepräsidentin des Bezirksgerichts Münchwilen.

Bild: PD

Die FDP-Bezirkspartei Münchwilen hat an ihrer Parteiversammlung Nina Schüler-Widmer als Kandidatin für das Präsidium des Bezirksgerichts Münchwilen nominiert. In ihrer Vorstellung erklärte die 47-jährige Juristin ihren beruflichen Werdegang mit Stationen in zahlreichen Behörden und Institutionen sowie ihre Tätigkeit seit 13 Jahren als Berufsrichterin am Bezirksgericht, seit 2018 als Vize-Präsidentin.

Im zweiten Teil erklärte Peter Guler, Gesamtprojektleiter Wil-West, den Stand des Projektes Wil-West, zeigte Pläne und Bilder von Verkehr und Gebäuden und präsentierte den Zeitplan mit den politischen Daten sowie Entscheidungsgremien. Die FDP macht ein klares Bekenntnis zum Projekt und Entwicklungsschwerpunkt Wil-West. (pd)

Montag, 22. November, 09:42 Uhr

Erster Achtungserfolg des neuen Trainerduos von Uzwil Futsal

Geburtstagskind Stephen Bosshard (rechts) reihte sich bei Uzwil Futsal unter die Torschützen ein.

Geburtstagskind Stephen Bosshard (rechts) reihte sich bei Uzwil Futsal unter die Torschützen ein.

Bild: Beat Lanzendorfer

Nach dem Rücktritt von David Levi als Trainer von Uzwil Futsal, er legte das Amt aus persönlichen Gründen nieder, führte die Mannschaft am Sonntagabend gegen Mobulu Bern erstmals das Spielertrainerduo Mato Sego/Luca Lanzendorfer auf das Feld.

Der Start ist geglückt, Uzwil Futsal konnte sich gegen die Hauptstädter mit 4:2 durchsetzen und nach Punkten zur unterlegenen Mannschaft aufschliessen. Gleichzeitig war es ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ligaerhalt in der Premier League. Die Ostschweizer weisen nun eine Reserve von fünf Punkten auf den Strich auf.

Der Auftakt in die Partie gelang spielerisch zwar zufriedenstellend, die Führung durch Gössi fiel allerdings auf der anderen Seite. Spielertrainer Mato Sego war es dann, der kurz darauf zum 1:1 ausgleichen konnte. Das gleiche Bild zeigte sich in der zweiten Halbzeit. Uzwil blieb am Drücker, Mobulu schoss das Tor. Nun benötigte das Heimteam noch weniger Zeit, um das Resultat zu korrigieren. Via Lanzendorfer landete der Ball bei Qerfozi, der zum 2:2 vollendete.

Beide Teams zeigten im weiteren Verlauf defensiv eine beherzte Leistung, so dass alle Offensivaktionen frühzeitig im Keim erstickt wurden. In der Schlussphase konnte Futsal Uzwil den Druck aber nochmals erhöhen und mit zwei Toren den Sieg sicherstellen.

Zuerst bediente der omnipräsente Qerfozi wiederum Sego, der zum 3:2 reüssierte. Dann war es Geburtstagskind Bosshard, der mit dem 4:2 den Schlusspunkt markierte. (bl)

FC Uzwil Futsal - Mobulu Futsal Uni Bern 4:2 (1:1). Uzwil Futsal: Pilica; Mayer, Bosshard, Anic, Qerfozi; Cakir, Lanzendorfer, Sego, Obrist; Haxhiu, Sejdi.

Hier sind die Resultate und die Rangliste zu finden.

Sonntag, 21. November, 09:23 Uhr

Bütschwil: Alkoholisiert in den Bach

Die Feuerwehr musste das total zerstörte Auto aus dem Bachbett heben.

Die Feuerwehr musste das total zerstörte Auto aus dem Bachbett heben.

Bild: kapo

Am Samstag um 16:25 Uhr ist es auf der Taastrasse in Bütschwil, Höhe Bürgerheimstrasse, zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei landete das Auto im Taabach. Verletzt wurde niemand.

Eine 48-jährige Frau war mit ihrem Auto von Libingen Richtung Bütschwil unterwegs. Bei einer Linkskurve geriet sie mit den rechten Reifen von der Strasse ab und kollidierte mit einem Brückengeländer. Dadurch schleuderte es das Auto zurück auf die Strasse und anschliessend rechts das Wiesenbord hinunter, wo es im Taabach zum Stillstand kam. Die Frau konnte das Auto unverletzt verlassen. Eine beweissichernde Atemalkoholprobe fiel mit umgerechnet rund 1,5 Promille positiv aus. Die Frau musste ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Das Auto erlitt Totalschaden und musste mithilfe eines Krans und der örtlichen Feuerwehr geborgen werden, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag mitteilt. (kapo)

Samstag, 20. November - 11:06 Uhr

Zwei Auffahrkollisionen auf der Autobahn A1 ohne Verletzte

Am Freitag kam es um 14:45 Uhr auf der Autobahn A1 zwischen Wil und Uzwil zu zwei Auffahrunfällen mit mehreren Autos. Verletzt wurde laut St.Galler Kantonspolizei niemand.

Eine 60-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 von Wil Richtung Uzwil. Hinter ihr fuhr ein 64-jähriger Mann. Als beide Autos verkehrsbedingt stark abbremsen und anhalten mussten, bemerkte dies ein 45-jähriger Mann zu spät. Trotz einer Vollbremsung prallte er mit seinem Auto frontal gegen das Heck des 64-Jährigen. Dessen Auto wurde durch die Wucht der Kollision nach vorne gegen das Heck der 60-jährigen Frau geschoben. Alle drei Autofahrer blieben gemäss St.Galler Kantonspolizei unverletzt.

Trotz Vollbremsung prallte ein 21-jähriger in das Heck des vor ihm fahrenden Fahrzeugs.

Trotz Vollbremsung prallte ein 21-jähriger in das Heck des vor ihm fahrenden Fahrzeugs.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Wenige Augenblicke später fuhr eine 22-jährige Frau in dieselbe Richtung. Aufgrund des Rückstaus durch den vorangegangen Unfall musste sie ihr Auto stark abbremsen und anhalten. Ein 21-jähriger Mann bemerkte dies zu spät und prallte trotz einer Vollbremsung gegen das Heck der 22-Jährigen. Auch bei dieser Kollision blieben der Fahrer und die Fahrerin unverletzt. Durch die beiden Unfälle entstand Sachschaden in der Höhe von über 30'000 Franken. Es bildete sich ein langer Rückstau. (kapo/sae)

Samstag, 20. November, 10.40 Uhr

Sirnach: 9-jähriger Kickboard-Fahrer verletzt

Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitag in Sirnach ein 9-jähriger Kickboard-Fahrer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war kurz nach 15 Uhr ein Junge mit seinem Kickboard vom Kirchplatz her auf dem linksseitigen Trottoir der Winterthurerstrasse unterwegs. Dabei kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Auto, das auf der Standbachstrasse in Richtung Winterthurerstrasse unterwegs war.

Der Fahrer des weissen Fahrzeuges erkundigte sich laut Polizeiangaben nach dem Befinden des Jungen. Der 9-Jährige gab an, nicht verletzt zu sein. Das Angebot, nach Hause gebracht zu werden, schlug er aus. Daheim erzählte der Junge vom Unfall und gab gegenüber den Eltern an, am Ellenbogen verletzt zu sein.

Der Fahrer des weissen Autos oder Personen, die Angaben zum Unfall machen können, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058 345 28 30 melden. (kapo)

Freitag, 19. November, 16:45 Uhr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war Vollmond

Vollmond über Wil.

Vollmond über Wil.

Leserbild: Mario Cappelletti

Der Hochnebel in den letzten Tagen und Nächten hat die Sicht zum Himmel ziemlich eingeschränkt. Pünktlich zum Vollmond in der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat sich der trübe Blick aufgeklart.

Dazu schreibt Mario Cappelletti aus Wil: «Heute Morgen beim Aufstehen habe ich dieses Bild gemacht. Zehn oder fünfzehn Minuten früher wäre es noch besser gewesen, zu der Zeit habe ich aber noch geschlafen.» Der Schnappschuss ist trotzdem gelungen. (bl)

Freitag, 19. November, 15:25 Uhr

Bazenheider No-Limit-Party kann im 2022 erneut nicht stattfinden

Diese sieben Herren müssen sich ein weiteres Jahr gedulden, bis in der Bazenheider Mehrzweckhalle wieder Partystimmung angesagt ist.

Diese sieben Herren müssen sich ein weiteres Jahr gedulden, bis in der Bazenheider Mehrzweckhalle wieder Partystimmung angesagt ist.

Bild: Beat Lanzendorfer

In Zeiten von Corona werden den Bazenheider Guugewörger die Limiten aufgezeigt. Seit 2003 führt die Fasnachtsgruppe alle drei Jahre eine No-Limit-Party durch. Die siebte Auflage war im letzten Jahr vorgesehen, fiel wegen der Coronapandemie allerdings ins Wasser.

Unter dem Motto «isch öppä Zit» sollte die Party im Februar 2022 nachgeholt werden. Daraus wird nichts. Das fasnächtliche Treiben muss erneut verschoben werden.

Am 4. und 5. Februar 2023 wollen die Guugewörger dann aber doppelt auf die Pauke hauen. Zum einen soll die fünfjährige Wartezeit endlich ein Ende haben, zum anderen feiern die Guugewörger 2023 ihr 40-jähriges Vereinsbestehen. (bl)

Freitag, 19. November, 14:27 Uhr

SP will zwei Steuerfussprozente in Flawils Zukunft investieren

Statt einer Steuerfusssenkung um sechs Prozentpunkte, will die SP Flawil eine Reduktion von nur vier Steuerfussprozenten. Zwei Steuerprozente sollen stattdessen für Investitionen in Tagesstrukturen und in die Nachhaltigkeit eingesetzt werden.

Statt einer Steuerfusssenkung um sechs Prozentpunkte, will die SP Flawil eine Reduktion von nur vier Steuerfussprozenten. Zwei Steuerprozente sollen stattdessen für Investitionen in Tagesstrukturen und in die Nachhaltigkeit eingesetzt werden.

Symbolbild: Urs Bucher

Der Flawiler Gemeinderat beantragt der Bürgerversammlung, den Steuerfuss um sechs Prozentpunkte zu senken. Die SP Flawil findet den Zeitpunkt falsch und eine allgemeine Steuerfusssenkung nicht zielführend. Weil davon der Mittelstand und die tiefen Einkommen wenig profitierten, von Sparmassnahmen jedoch diese Personen und Familien betroffen seien. Ausserdem findet die Partei, dass sich die Attraktivität einer Gemeinde auch an Faktoren wie Wohnqualität, gute Schulen, lebendiges Zentrum, Lebensqualität etc. bemessen. Der Steuerfuss sei nur ein Kriterium unter vielen, schreibt die Ortspartei.

Steuerfusssenkung um vier Prozentpunkte

In den vergangenen Jahren warnte der Gemeinderat regelmässig vor grossen Defiziten und schloss dann jeweils die Jahresrechnung mit grossen Überschüssen ab. Die SP findet, dass die Gemeinde den Zeitpunkt nutzen sollte, um - nebst der Steuerfusssenkung - auch die Weichen für einen attraktiven Wohn- und Lebensort zu stellen. Deshalb beantragt die Partei, den Steuerfuss nur um vier Steuerfussprozente zu senken. Zwei Steuerfussprozente sollten für Investitionen in die Zukunft eingesetzt werden.

Investitionen in die Nachhaltigkeit

Die Umfrage der SP Flawil am Herbstmarkt zeigte, dass die Flawiler Bevölkerung sich mehr Aktivitäten zugunsten der Nachhaltigkeit wünscht. Dazu brauche es gute Ideen zur Förderung des Ersatzes von fossilen Heizungen, mehr erneuerbare Energien, mehr Natur, Massnahmen gegen die steigende Zahl der Hitzetage und vieles mehr. Mit einem Steuerfussprozent will die SP das Geld dafür bereitstellen.

Verbesserung der Kinderbetreuung

Familienfreundliche und -verträgliche Angebote der ausserfamiliären Kinderbetreuung gewinnen massiv an Bedeutung, argumentiert die Partei weiter. Die Angebote müssten nahe an der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Bei den Tagesstrukturen sei dies optimal der Fall: «Die Betreuungsangebote sind auf dem Schulareal und damit entfallen unsichere Wegstrecken. Auch das gut funktionierende Angebot im Vorschulalter könnte mit einem Ableger im westlichen Dorfteil noch attraktiver werden. Zudem braucht es erschwinglichere Tarife.»

Deshalb will die SP für die Verbilligung der Tarife für die Kinderbetreuung im Vorschulalter einen weiteren Steuerfussprozent einsetzen. (pd)

Freitag, 19. November, 11:23 Uhr

Müselbach hat beim ehemaligen Schulhaus einen neuen Kinderspielplatz

Auf dem Gelände des ehemaligen Müselbacher Schulhauses ist ein neuer Kinderspielplatz entstanden.

Auf dem Gelände des ehemaligen Müselbacher Schulhauses ist ein neuer Kinderspielplatz entstanden.

Bild: PD

Im Sommer 2014 schritten die Kindergärtlerinnen und Kindergärtler letztmals über die Schwelle des Müselbacher Schulhaus. Drei Jahre später war auch für die grösseren Schülerinnen und Schüler Schluss.

Danach nutzte eine privat organisierte Schule die Räumlichkeiten, es war allerdings nur ein kurzes Intermezzo. Die Gemeinde liess daraufhin aus Sicherheitsgründen die alten Kinderspielgeräte auf der Schulhauswiese abbauen und entsorgen. Weil sich beim Verein Müselbach und Umgebung in letzter Zeit die Anfragen häuften, ob es nicht möglich sei, wieder einen Spielplatz zu installieren, wurde nach Lösungen gesucht.

Nach diversen Abklärungen und dem Einholen von Offerten, reichte der Verein bei der Gemeinde das Baugesuch ein. Dies war deshalb nötig, weil es sich um ein öffentliches Baugrundstück handelt, das sich im Besitz der Gemeinde befindet. Nach der erteilten Baubewilligung konnte der Spielplatz nun in diesem Herbst neu gebaut werden.

Vereinsmitglieder leisteten viel Fronarbeit

Die Kosten für die Planung und Umsetzung trägt der Verein Müselbach und Umgebung. Weil der Spielplatz nach den bfu-Normen umgesetzt werden musste, waren damit nicht unerhebliche Investitionen nötig. Dazu sagt Präsident Simon Huber: «Durch viel Fronarbeit unserer Mitglieder konnten wir die Kosten in Grenzen halten.»

Hilfreich seien auch die 5'000 Franken gewesen, die der Verein von der Acrevis Bank Bütschwil erhielt. Das Finanzinstitut feiert 2021 sein 10-jähriges Bestehen und hat deshalb einen Wettbewerb für Kinderspielplatz-Projekte initiiert. Der Verein Müselbach und Umgebung ging als einer von zwei Siegern daraus hervor. «Nun ist der Spielplatz beim Schulhaus Müselbach für Gross und Klein wieder zu einem attraktiven Treffpunkt geworden», zeigt sich Simon Huber erfreut. (bl)

Freitag, 19. November, 09:31 Uhr

Sänger aus Jonschwil und Lütisburg suchen neuen Chorleiter

Ein Teil der Sängerschar auf einem Ausflug.

Ein Teil der Sängerschar auf einem Ausflug.

Bild: PD

Der Männerchor «Sänger am Wildberg» mit Mitgliedern aus Jonschwil und Schwarzenbach singt in einer Chorgemeinschaft zusammen mit dem Männerchor Lütisburg. Zusammen sind es rund 25 gesangsfreudige Männer.

Nun zeichnet sich ein Engpass ab, deshalb wird auf Januar oder nach Vereinbarung ein neuer Chorleiter oder eine neue Chorleiterin gesucht. Geprobt werde in der Regel am Mittwochabend.

Bei Fragen gibt Auskunft: Heinrich Aubert, Präsident Männerchor «Sänger am Wildberg», 078 794 45 48, aubertheinrich@thurweb.ch, oder Hansueli Näf, Präsident Männerchor Lütisburg, 076 249 29 08, hansueli.naef@bluewin.ch. (bl)

Freitag, 19. November, 07:02 Uhr

Der Gähwiler Skilift wurde wintertauglich gemacht

Der Zauberteppich beim Gähwiler Skilift wurde in den vergangenen Tagen aufgestellt.

Der Zauberteppich beim Gähwiler Skilift wurde in den vergangenen Tagen aufgestellt.

Bild: Beat Lanzendorfer

Dazu zählt auch der vor drei Jahren in Betrieb genommene Zauberteppich, der sich zu einem eigentlichen Publikumsmagneten entwickelt hat, speziell bei den kleinen Gästen.

Als weitere Attraktion soll in den kommenden Wochen noch ein neuer Ponylift installiert werden. Dann wären die Verantwortlichen um Theo Messmer, Betriebsleiter, und Manuela Meile, Präsidentin der Sportgenossenschaft, die den Skilift unterhält, startklar, um den Startknopf zu drücken.

Was fehlt ist das begehrte Weiss von oben. Dabei hoffen die Skiliftbetreiber auf ähnliche Mengen wie im vergangenen Winter, der als einer der besten in die Geschichte des Gähwiler Skilifts eingegangen ist. (bl)

Donnerstag, 18. November, 18:14 Uhr

Wil: Selina Rutz-Büchel wird Mutter

Die Leichtathletin Selina Rutz-Büchel erwartet im April nächsten Jahres die Geburt ihres erstes Kindes. Das gaben sie und ihr Mann Silvan heute auf den sozialen Netzwerken bekannt. Ob es ein Mädchen oder ein Knabe ist, weiss man nicht. Gleichzeitig bekräftige die in Wil wohnhafte Toggenburgerin, dass sie weiterhin Freude an der Leichtathletik hat und die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris anstrebt. Sie hofft, im Herbst nächsten Jahres mit dem Aufbautraining beginnen zu können. Wegen einer Corona-Erkrankung hatte sie die Olympischen Spiele im letzten Sommer in Tokio verpasst und danach mehrfach Rückschläge erlitten, wenn sie wieder ins Training einsteigen wollte. (mkn)

Selina Büchel will 2024 an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Selina Büchel will 2024 an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Bild: Urs Flüeler/Keystone
Donnerstag, 18. November, 15:06 Uhr

Wiler Altstadt wird weihnächtlich geschmückt

Bald tragen die Brunnen in der Wiler Altstadt wieder ein weihnachtliches Dekor.

Bald tragen die Brunnen in der Wiler Altstadt wieder ein weihnachtliches Dekor.

Bild: PD

(gk) Ab Montag, 22. November, werden in der Wiler Altstadt mehrere Tannen aufgestellt. Der Pankratiusbrunnen erhält ein weihnachtliches Dekor. Das teilt die Stadt Wil mit. Erfreulicherweise stellen auch dieses Jahr verschiedene Spender aus der Region ihre Tannen für ein weihnachtliches Ambiente in der Wiler Altstadt zur Verfügung.

Die erste Tanne wird am 22. November auf dem Hofplatz platziert. In den darauffolgenden Tagen werden auch beim Bären-Brunnenplatz, in der Kirchgasse und in der Marktgasse Christbäume aufgestellt. Den Pankratiusbrunnen werden Mitarbeitende der Stadtgärtnerei festlich schmücken. Die Altstadt wird ab Sonntag, 28. November, bis Sonntag, 9. Januar 2022, weihnachtlich beleuchtet.

Donnerstag, 18. November, 14:00 Uhr

Niederbüren: Gemeinsame Tagesstruktur mit Oberbüren

Im Zentrum von Niederbüren.

Im Zentrum von Niederbüren.

Bild: Tobias Garcia

(gk) Die Gemeinden sorgen laut kantonalem Gesetz für die familienergänzende Kinderbetreuung. Niederbüren prüft nun gemeinsam mit Oberbüren eine gemeindeübergreifende Tagesstruktur. Das schreibt die Gemeindekanzlei Niederbüren.

Donnerstag, 18. November, 10:00 Uhr

Alterschwil: Temporeduktion auf Schulweg geplant

Das Schulhaus Alterschwil ist das Ziel der Schulkinder.

Das Schulhaus Alterschwil ist das Ziel der Schulkinder.

Bild: PD

(gk) Der Gemeinderat von Flawil will auf Anregung von Eltern der Schulkinder der Oberen Gegend auf der Alterschwilerstrasse zwischen den Weilern Langenentschwil und Alterschwil die erlaubte Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde auf 60 Kilometern herabsetzen. Damit soll der Schulweg sicherer werden. Das steht in den Gemeindemitteilungen von Flawil.

Eltern hatten das angeregt, weil ihre Kinder entlang des betreffenden Strassenabschnitts ihren Schulweg zum Schulhaus Alterschwil zurücklegen. In diesem Abschnitt besteht für den Langsamverkehr weder ein Radstreifen noch ein Trottoir. Zudem sind die Strassenbreiten streckenweise zu gering für Kreuzungsvorgänge mit dem aktuellen Tempolimit. Deshalb soll die erlaubte Geschwindigkeit herabgesetzt werden. Ein Antrag zur Temporeduktion wurde bei der Kantonspolizei eingereicht.

Donnerstag, 18. November, 09:46 Uhr

Oberuzwil: Kinder sollen dank guter Luft konzentriert lernen können

Luftmessstation in St. Gallen.

Luftmessstation in St. Gallen.

Bild: Hannes thalmann

(gk) Für die Oberuzwiler Schulen werden 62 Geräte zur Messung der Luftqualität in den Schulzimmern angeschafft. Aerosole in der Luft können Krankheiten übertragen. Der Kanton St. Gallen begrüsst den Einsatz von Kohlendioxid-Messgeräten. «Diese geben Hinweise, wann ein Schulzimmer bei laufendem Unterricht gelüftet werden soll. Die Beschaffung von Messgeräten liegt in der Zuständigkeit der kommunalen Schulträger», schreibt das Bildungsdepartement. Die Lehrpersonen wurden angehalten, die Schulräume rund alle 20 Minuten zu lüften. Die Messgeräte unterstützen regelmässiges Lüften und kosten rund 7'500 Franken.

Um eine Übertragung des Coronavirus zu verhindern, werden Massnahmen kombiniert. Während jede Massnahme einzeln keinen kompletten Schutz bietet, können verschiedene Massnahmen zusammen das Risiko einer Ansteckung deutlich reduzieren. Bei schlechter Luft muss gelüftet werden, um den Aerosolanteil zu verringern und die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung zu reduzieren. Frische Luft im Schulzimmer ist auch wichtig, um konzentriert lernen zu können. Messgeräte ist in jenen Räumen sinnvoll, in denen sich mindestens zehn Personen während einer Lektion aufhalten.

Donnerstag, 18. November, 07:12 Uhr

Muni Camino hat sich auf den Weg gemacht

Eindrücke von der Muni-Taufe.

Eindrücke von der Muni-Taufe.

Bilder: Beat Lanzendorfer

Camino heisst der Muni, den der Sieger des St.Galler Kantonalen Schwingfest am 29. Mai 2022 mit nach Hause nehmen darf. Am Mittwochnachmittag durfte er erstmals das Sonnenhof-Areal beschnuppern, auf dem er in gut sechs Monaten seinem neuen Besitzer übergeben wird.

Das Organisationskomitee hatte im Beisein der Sponsoren zur Muni-Taufe geladen. Diese führte Josef A. Jäger durch, Direktor der Camion Transport AG Wil. In Anlehnung an das Unternehmen taufte er den Muni auf den Namen Camino.

Camion mit vertauschten Buchstaben komme aus dem Spanischen und heisse «der Weg». Das passe perfekt zum Transportunternehmen. Auf Lateinisch hiesse die Übersetzung «der Ofen/der Schmiedeofen». Also Feuer, Stärke, Intensität – genauso wie der Muni.

Zum einen hätte sich Camino auf den Weg hierher gemacht, zum anderen würden sich die Lastwagen des Unternehmens tagtäglich auf einen neuen Weg begeben. Das Prachtstier wiegt zurzeit rund 450 Kilogramm. Sein Gewicht wird sich in den kommenden sechs Monaten aber praktisch verdoppeln. (bl)

Mittwoch, 17. November, 20:18 Uhr

Uzwil zeigt an Tag der offenen Tür die sanierte Eishalle

Die Uzehalle wurde diesen Sommer saniert.

Die Uzehalle wurde diesen Sommer saniert.

Bild: PD

Die Sanierung der Eishalle in Uzwil ist abgeschlossen. Der Tag der offenen Tür am Samstag, 4. Dezember, bietet der Bevölkerung eine gute Gelegenheit, sich selber ein Bild vom Ergebnis zu verschaffen. «Bitte reservieren Sie sich das Datum, weitere Infos folgen», schreibt die Gemeinde im aktuellen Uzwiler Blatt.

Schon vorab: Der allgemeine Eislauf findet auch am Tag der offenen Tür wie gewohnt statt, von 8.45 bis 10.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Am Tag der offenen Tür ist der Eintritt dafür frei. «Vielleicht ein guter Moment, es wieder einmal aufs Eis zu wagen», schreibt die Gemeinde. (red)

Mittwoch, 17. November, 15:13 Uhr

Clown Pic kommt nach Bazenheid

Clown Pic.

Clown Pic.

Bild: PD

Im altehrwürdigen Theatersaal des Kultur Treffs Bräägg in Bazenheid tritt am letzten Anlass dieses Jahres der bekannte Clown Pic mit seinem Programm «Cirque de Pic» auf: «Wann und wo tritt ein Mensch auf, wann und wie tritt er ab? Pic hat schon viel gesehen und viel erlebt in den Zirkusarenen dieser Welt», heisst es in einem Medientext.

Die Vorstellung beginnt am Freitagabend, 19. November um 20 Uhr. Saalöffnung ist um 19 Uhr. Dabei bietet sich die Gelegenheit zu einer Verpflegung: Schüblig mit Bürli. Am Anlass herrscht Zertifikatspflicht. Der Eintritt kostet 25 Franken, Reservationen können online getätigt werden: www.kultur-treff.ch. (pd)

Mittwoch, 17. November, 11:57 Uhr

Burim Kukeli neuer Assistenztrainer des FC Wil

Burim Kukeli.

Burim Kukeli.

Bild: PD

Der 27-fache albanische Internationale Burim Kukeli wird neuer Assistenztrainer des FC Wil. Der 37-jährige Familienvater übernimmt den Posten von Romain Villiger, der gemeinsam mit Alex Frei den Verein vergangene Woche verlassen hat.

Burim Kukeli kennt den Schweizer Profifussball aus dem Effeff, wie der FC Wil in einer Medienmitteilung schreibt.. Im Jahr 2007 schaffte er den Sprung von Schötz aus der 1.Liga zum FC Luzern, wo er den Grossteil seiner 173 Super League Partien spielte. Es folgten Engagements beim FC Zürich und dem FC Sion. Aufgrund von verschiedenen Verletzungen kam er bei den Wallisern nur auf 13 Ligaspiele. An der Fussball-Europameisterschaft 2016 war er Stammspieler des albanischen Nationalteams.

Im Jahre 2019 wechselte Kukeli schliesslich zum SC Kriens und war in der Mannschaft von Bruno Berner Mittelfeld-Spieler und zwischenzeitlich auch Assistenztrainer. Gleichzeitig absolvierte er den Trainerkurs zum Uefa-A-Diplom. Nach dem Wechsel von Bruno Berner diesen Sommer zur U19- Nationalmannschaft der Schweiz verliess auch Burim Kukeli den Verein.

Wils Sportchef Jan Breitenmoser freut sich auf die Zusammenarbeit: «Burim verkörpert Professionalität und Persönlichkeit. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Spieler auf nationaler und internationaler Ebene sowie seiner fordernden, ambitionierten Art wird er unserer Mannschaft viele wichtige Inputs geben können.» Burim Kukeli erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. (red)

Mittwoch, 17. November, 09:35 Uhr

Nach Selbstunfall in Wängi werden Zeugen gesucht

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kapo

Der 57-jährige Autofahrer war auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Wängi unterwegs. Gemäss seinen Aussagen gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau musste er einem entgegenkommenden Auto ausweichen, das teilweise über die Mittellinie geraten war. Dabei kollidierte er mit einem Kandelaber. Es wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Der Lenker des Personenwagens oder Personen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Thurgau unter 058 345 22 70 zu melden. (kapo)

Dienstag, 16. November, 16:00 Uhr

Stadtpräsident Hans Mäder nach positivem Coronatest in Isolation

Der Wiler Stadtpräsident Hans Mäder

Der Wiler Stadtpräsident Hans Mäder

Bild: PD

Der Wiler Stadtpräsident Hans Mäder wurde positiv auf Covid-19 getestet. Gemäss einer Mitteilung der Stadt ist Hans Mäder vollständig geimpft. Er liess sich am Dienstag testen, nachdem bei ihm Symptome einer Erkältung aufgetreten waren. Hans Mäder sei wohlauf und arbeite die nächsten Tage aus der Isolation im Homeoffice, schreibt die Stadt. (red)

Dienstag, 16. November, 15:45 Uhr

Impressionen aus der umgebauten Lidl-Filiale in Münchwilen

Die Früchte- und Gemüseabteilung im Lidl in Münchwilen wurde neu gestaltet.

Die Früchte- und Gemüseabteilung im Lidl in Münchwilen wurde neu gestaltet.

Bild: PD

Der Umbau der Lidl Filiale Münchwilen ist abgeschlossen. Gemäss einer Mitteilung des Grossverteilers wurde der Laden an der Frauenfelderstrasse 20c auf das neueste Lidl-Filialkonzept umgebaut. Neu gestaltet wurde etwa die Früchte- und Gemüseabteilung. Mit Holz-Optik und Körben wolle Lidl in seinen Geschäften «den Eindruck eines kleinen Marktplatzes» erwecken. Die Eichenholz-Optik zieht sich neu durch die ganze Filiale.

Impressionen aus der umgebauten Lidl-Filiale in Münchwilen.
5 Bilder
Das Poulet-Kühlregal.
Mit Körben wird Markt-Atmosphäre zu evozieren versucht.
Die Tiefkühl-Meile im umgebauten Lidl in Münchwilen.
Auslage von Frischprodukten.

Impressionen aus der umgebauten Lidl-Filiale in Münchwilen.

Bild: PD

Ausgebaut worden sei auch der «Convenience-Bereich», also der Bereich mit Fertigprodukten wie Sandwiches, Salate, Fertiggerichte, Aufschnitte und kalten Getränken. (pd/red)

Dienstag, 16. November, 15:25 Uhr

Startschuss zur Fasnacht auf dem Raiffeisenplatz in Niederuzwil

Bild vom Guggentreff am 11.11. 2021 auf dem Gelände der Raiffeisen-Bank in Niederuzwil.

Bild vom Guggentreff am 11.11. 2021 auf dem Gelände der Raiffeisen-Bank in Niederuzwil.

Pd

Traditionsgemäss läutet die Raiffeisenbank Regio Uzwil am 11.11. die Fasnacht auf dem Raiffeisenplatz ein. Los ging es um 17.45 Uhr mit den «Gräppälä-Schränzer» aus Bichwil und Oberuzwil. Es folgten Auftritte der Uzwiler «Uzepatscher», der Oberbürer «Glattburgfäger», der «Henauer Gugger» und der Schwarzenbacher «Thuurvögel», die allesamt bei angenehmem Herbstwetter über die Bühne gehen konnten. (pd/red)

Angenehmes Herbstwetter lockte viele Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Platz.
3 Bilder
Die fünf Guggen aus der Umgebung zeigten sich in guter Frühform.
Auch die schönen Kostüme durften zum ersten Mal ausgeführt werden.

Angenehmes Herbstwetter lockte viele Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Platz.

Bild: PD
Dienstag, 16. November, 14:00 Uhr

SP sagt grundsätzlich Ja zu «Wil West»

Dass die neue Umfahrung nur auf 300 Metern unterirdisch geführt werden soll, (gestrichelte Linie) ist neben der SP auch den Grünen ein Dorn im Auge.

Dass die neue Umfahrung nur auf 300 Metern unterirdisch geführt werden soll, (gestrichelte Linie) ist neben der SP auch den Grünen ein Dorn im Auge.

Karte: jbr

An ihrer diesjährigen Retraite hat sich die SP Wil mit dem Projekt Wil West befasst. Grundlage der Diskussion bildete ein Referat von Peter Guler, Gesamtprojektleiter Standortentwicklung. Die SP Wil unterstütze «die Bemühungen für eine Wirtschaftsentwicklung, die Planung einer neuen Autobahnausfahrt und die Netzergänzung Nord», schreibt die Ortspartei in einer Mitteilung. Das Projekt müsse zu einer Verkehrsentlastung in der Stadt Wil führen.

Damit könne die Lebensqualität für viele Einwohnerinnen und Einwohner verbessert werden. Die SP Wil nennt insbesondere das Westquartier, an der Bronschhoferstrasse und an der Hauptstrasse in Bronschhofen. «Mit hochwertigen Arbeitsplätzen und Verdichtung in den Quartieren kann das ganze städtische Leben aufgewertet werden», heisst es in der Mitteilung.

Klimaschutz für SP zentral

Doch die SP nennt Bedingungen. Um den Verkehr in der Stadt tatsächlich einzudämmen, müssten etwa Tempo-30-Zonen eingeführt und Schleichverkehr in Wohngebieten eingedämmt werden. Die Netzergänzung Nord werde nur auf Zustimmung stossen, wenn der Tunnel möglichst lange und der Verlauf der Strasse den Bedürfnissen der anwohnenden Bevölkerung gerecht wird. Dass die neue Umfahrung nur auf 300 Metern unterirdisch geführt werden soll, ist auch den Grünen ein Dorn im Auge. (Diese Zeitung berichtete) Weiter fordern die Fraktion und Vorstand der der SP Wil klare Kriterien und Transparenz bei der Vergabe des Baulandes.

Hoch gewichtet die SP auch die Klimaverträglichkeit des Projekts. Co-Präsidentin Mirta Sauer sagt dazu: «Klimaschutz hat aktuell höchste Priorität. Ein solches Projekt für die Zukunft muss klimaneutral gebaut werden. Die Arbeitsplätze sollen sozialverträglich ausgestattet sein, mit ausreichend Erholungsqualitäten.» (pd/red)

Dienstag, 16. November, 11:55 Uhr
Das Kräftemessen mit einer Juniorin half Chiara Scherrer am Wisacher Cross.

Das Kräftemessen mit einer Juniorin half Chiara Scherrer am Wisacher Cross.

Bild: Ulf Schiller

Chiara Scherrer gewinnt Wisacher Cross

Die Büschwiler Steeple- und Langstreckenspezialistin Chiara Scherrer hat sich mit dem Sieg beim Wisacher Cross in Regensdorf für die Cross-EM von Mitte Dezember in Dublin empfohlen. Mit einem Vorsprung von 43 Sekunden gewann sie das Rennen über 6,1 km Kilometer in 21:42 Minuten überlegen vor Céline Aebi. Der Wisacher Cross war der erste Qualifikationscross für die EM. Chiara Scherrer sagte nach dem Rennen:

«Für mich ist es perfekt gelaufen.»

Im Rennen lieferte ihr die 19-jährige Triathletin Livia Wespe einen virtuellen Kampf. Das Rennen der Nachwuchsathletinnen war in den Wisacher Cross integriert. Zeitweise lag Wespe gar vor Scherrer. Nachdem ihre Kontrahentin ins Ziel abbiegen konnte, hatte Chiara Scherrer noch zwei einsame Runden vor sich.

Im Anschluss an das Rennen sagte Chiara Scherrer, dass sie an dem Tag zusätzlich auch den Sprint-Cross gerne gelaufen wäre. Weil sie sich aber gesundheitlich angeschlagen fühlte, verzichtete sie darauf. Jetzt gilt es für sie, sich schnell zu erholen. Am übernächsten Wochenende im deutschen Pfungstadt wird sich zeigen, wie gut sie international mithalten kann: «Die EM-Hauptprobe», sagt sie dazu.

Im Hinblick auf die EM sagt Chiara Scherrer:

«Ich habe noch eine Rechnung offen.»

Vor zwei Jahren in Lissabon musste sie bei ihrem Elite-Debüt völlig entkräftet aufgeben. (gg/red)

Dienstag, 16. November, 11:45 Uhr

Rita Forrer wird Nachfolgerin von Bruno Hollenstein

Maria Alvarado Eugster, neue Mitarbeiterin auf dem Grundbuchamt Jonschwil

Maria Alvarado Eugster, neue Mitarbeiterin auf dem Grundbuchamt Jonschwil

Bild: PD

Im Februar 2022 wird der Jonschwiler Grundbuchverwalter Bruno Hollenstein pensioniert. Seine Nachfolge tritt Rita Forrer an, wie die Gemeinde auf ihrer Webite mitteilt. Rita Forrer arbeitet seit dem Jahr 2019 als Stellvertreterin beim Grundbuchamt Jonschwil . Für die damit freigewordene Stelle einer Sachbearbeiterin konnte Maria Alvarado Eugster aus Gossau gewonnen werden. Sie wird in einem 60-Prozent-Pensum angestellt. Maria Alvarado Eugster hat Rechtswissenschaften studiert und lebt seit 20 Jahren in der Schweiz. Sie hat zudem eine Handelsschule absolviert und an der Universität St.Gallen die Fächer Sachen-, Personen- und Obligationenrecht abgeschlossen. (pd)

Dienstag, 16. November, 10:20 Uhr

Margrit Stadler-Egli tritt zurück, Martin Kaiser kandidiert

Nach über 20 Jahren im Administrativrat tritt Margrit Stadler-Egli zurück.

Nach über 20 Jahren im Administrativrat tritt Margrit Stadler-Egli zurück.

Bild: PD

Margrit Stadler-Egli tritt nach über 20 Jahren aus dem Administrationsrat des Katholischen Kollegiums des Kantons St. Gallen zurück. Dies teilt der katholische Konfessionsteil des Kantons St. Gallen in einer Mitteilung mit. In das Gremium gewählt wurde Margrit Stadler im Jahr 2000. Das Kollegium ist das kantonale Parlament der Katholikinnen und Katholiken. Wie es in der Mitteilung heisst, wurden in Stadler-Eglis Amtszeit «viele und bedeutsame Projekte» realisiert. Hervorgehoben werden die Bereiche Schulführung, Bau und die erfolgreichen Verhandlungen mit der Stadt St.Gallen zur Finanzierung der «flade», einer katholischen Sekundarschule in St.Gallen.

Um die Nachfolge der Bazenheiderin kommt es zu einer Kampfwahl zwischen zwei Kandidierenden. Einer davon ist der Wiler Martin Kaiser, der für die Region Wil-Toggenburg antritt. Er ist Gründer und Mitinhaber einer Agentur für Marketing und Kommunikation. Für die Region Rorschach tritt die Professorin für Wirtschaftsinformatik Pascale Baer-Baldauf an. Die Wahl findet im Rahmen der Kollegiumssitzung vom 23. November statt. (pd/red)

Montag, 15. November, 16:53 Uhr

Wiler Toblerone oder Puzzles als Geschenkidee

In Wil kann eine besondere Toblerone gekauft werden.

In Wil kann eine besondere Toblerone gekauft werden.

Bild: PD

Im Info-Center kann Toblerone mit «I love Wil»-Aufschrift gekauft werden. Die Schokolade eigne sich als kleines Mitbringsel oder auch als süsse Überraschung zu Weihnachten, schreibt die Stadt Wil.

Die Toblerone wiegt 360 Gramm. Auch Puzzles mit der Wiler Altstadtkulisse und Bücher mit der Wiler Stadtgeschichte sind im Info-Center erhältlich. (pd)

Montag, 15. November, 16:00 Uhr

Stadt Wil verleiht Kulturpreise für die Jahre 2020 und 2021

Das Chällertheater im Baronenhaus in der Altstadt Wil bekommt den Anerkennungspreis 2021

Das Chällertheater im Baronenhaus in der Altstadt Wil bekommt den Anerkennungspreis 2021

Bild: Larissa Flammer

Die Stadt Wil fördert alljährlich Kulturschaffende mit der Vergabe von verschiedenen Preisen. Diese werden vom Stadtrat auf Empfehlung der Kulturkommission vergeben. Coronabedingt wurde die Vergabe der Preise im Jahr 2020 um ein Jahr verschoben. Diese werden nun zusammen mit den Preisen 2021 übergeben.

Den Anerkennungspreis 2020 erhalten die Filmemacherin Mélanie Moser und die toccata Wil. Der Anerkennungspreis 2021 geht an das Chällertheater im Baronenhaus und an den Künstler und Architekten ETH Markus Ebner. Zudem erhalten die Holzbildhauerin Angela Galli und der Kulturvermittler Lukas Häne die Förderpreise 2020 und 2021. Das Atelierstipendium Bick im Tessin geht an die Theaterschaffende Melinda Giger (2020) und an den Musiker und Künstler Matthias Zuber (2021).

Öffentliche Feier in der Tonhalle Wil

Die Verleihung der Auszeichnungen findet am Mittwoch, 17. November, um 19.30 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Feier in der Tonhalle Wil statt. Zutritt zum Anlass haben aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen nur Gäste mit gültigem Covid-Zertifikat. Nach einer Begrüssung und kurzen Ansprache durch den Stadtpräsidenten Hans Mäder werden die Preisträgerinnen und Preisträger gewürdigt und die Preise überreicht.

Die Feier in der Tonhalle wird durch die toccatawil und den Musiker Orima Sauder musikalisch umrahmt. Im Anschluss an die Preisvergabe offeriert die Stadt Wil allen Besucherinnen und Besuchern einen Apéro im Kleinen Saal der Tonhalle. (gem/sas)

Montag, 15. November, 14:10 Uhr

140 Erstimpfungen an Impfnacht in Wil

Während den Impfnächten in Wil und St.Gallen (hier im Bild) liessen sich über 300 Personen erstmals impfen.

Während den Impfnächten in Wil und St.Gallen (hier im Bild) liessen sich über 300 Personen erstmals impfen.

Bild: Donato Caspari

Über 2'200 Personen liessen sich im Kanton St.Gallen während der nationalen Impfwoche zum ersten Mal impfen und viele Personen nutzten die Beratungsangebote in den Impfstellen. Diese Zahlen liegen im Rahmen der Erwartungen. Das schrieb der Kanton St.Gallen am Montag in einer Medienmitteilung. Gut genutzt worden sei das Angebot der Impfnächte. Dabei seien in Wil 140 Erstimpfungen verabreicht worden, und in St.Gallen waren es 176.

Die Pop-Up-Impfstellen, unter anderem diejenige in Wattwil bleiben weiterhin geöffnet. In Flawil werde ein gleiches Angebot folgen, schreibt der Kanton weiter. Wer sich mit dem Impfstoff von Janssen impfen lassen möchte, kann dies in ausgewählten Impfapotheken tun. Ab Montag sind ausserdem Booster-Impfungen für über 65-jährige Personen in den Impfstellen und bei impfenden Hausarztpraxen möglich. (sk/sas)

Montag, 15. November, 11:25 Uhr

Silvester-Laternenumzug in Wil findet wieder statt

Der Laternenumzug an Silvester wird in der Wiler Altstadt dieses Jahr wieder durchgeführt.

Der Laternenumzug an Silvester wird in der Wiler Altstadt dieses Jahr wieder durchgeführt.

Bild: PD

Am 31. Dezember erhellen die Kinder der Stadt Wil die dunkle Wiler Altstadt mit ihren selbst gemachten Laternen. Nachdem der traditionelle Laternenumzug an Silvester im letzten Jahr aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, hat sich die Stadt entschieden, diesen unter den aktuellen Vorschriften wieder durchzuführen. Dies schreibt die Stadt Wil in einer Mitteilung.

Die teilnehmenden Kinder dürfen aufgrund der aktuellen Lage auf der Umzugsstrecke von maximal einer erwachsenen Person begleitet werden. Zur Besammlung auf dem Hofplatz um 18 Uhr ertönt die grosse Glocke von St. Nikolaus. Die Umzugsroute führt über die Marktgasse hinab zum Bärenbrunnen und die Kirchgasse hinauf wieder zum Hofplatz

Der Silvester-Laternenumzug wird musikalisch umrahmt. Das gemeinsame Singen ist in diesem Jahr nicht möglich. Die Laternenträgerinnen und Laternenträger erhalten im Anschluss einen Silvestermann sowie eine Karte, mit welcher sie am Neujahrstag um 17 Uhr im Depot im Gerichtshaus auf dem Hofplatz an der Prämierung der Laternen teilnehmen können. Zu gewinnen gibt es Büchergutscheine.

In den Häusern sollen die Lichter gelöscht werden

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt werden ersucht, die Lichter in ihren Häusern kurz vor 18 Uhr zu löschen und eine windgeschützte Laterne oder Kerze vor das Fenster zu stellen. Die Ladengeschäfte entlang der Route werden gebeten, ihre Werbebeleuchtungen während des Umzugs auszuschalten.

Im Info-Center der Stadt Wil an der Marktgasse 62 können Laternenbausätze gekauft werden. Auch ist dort durchsichtiges Laternenpapier gratis erhältlich. (gem/sas)

Montag, 15. November, 10:15 Uhr

Kantonsrat: Kommission begrüsst Gemeindevereinigung Neckertal

Am Abstimmungstag freuen sich die Gemeindepräsidenten Toni Hässig (Oberhelfenschwil), Christian Gertsch (Hemberg) und Vreni Wild (Neckertal) über das klare Ja zur Gemeindevereinigung.

Am Abstimmungstag freuen sich die Gemeindepräsidenten Toni Hässig (Oberhelfenschwil), Christian Gertsch (Hemberg) und Vreni Wild (Neckertal) über das klare Ja zur Gemeindevereinigung.

Bild: Urs M. Hemm (Brunnadern, 13. Juni 2021)

Aus den drei politischen Gemeinden Oberhelfenschwil, Neckertal und Hemberg sowie den drei lokalen Schulgemeinden soll auf das Jahr 2023 die neue Einheitsgemeinde Neckertal entstehen. Für die Umsetzung dieses Vorhabens sollen entsprechende Förderbeiträge gesprochen sowie das Gemeindegesetz angepasst werden. Die Kommission beantragt dem Kantonsrat, auf die Vorlagen einzutreten. Das teilte der Kanton am Montag mit.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der sechs Gemeinden haben am 13. Juni dem Vereinigungsbeschluss beziehungsweise der Inkorporationsvereinbarung über alle Gemeinden mit einem Ja-Anteil von durchschnittlich 78,6 Prozent zugestimmt. Es soll die neue Einheitsgemeinde Neckertal entstehen, die über eine Einwohnerzahl von rund 6'200 Personen verfügt. Mittels Kantonsratsbeschluss ist für dieses Vorhaben ein Förderbeitrag an die Vereinigung der drei Gemeinden in der Höhe von höchstens 11,7 Millionen Franken vorgesehen. Zudem ist eine Anpassung im Gemeindegesetz erforderlich.

Gemeindevertreter informierten die Kommissionsmitglieder

Unter dem Präsidium von Thomas Toldo, Sevelen, beriet die vorberatende Kommission die beiden Vorlagen. Sie liess sich von den Vertretungen der drei Gemeinden über die vorgesehene Vereinigung informieren. Thematisiert wurden die vorgesehenen Strukturen der neuen Gemeinde Neckertal, die Herausforderungen und Chancen aus dieser Vereinigung sowie der Übergang für die Mitarbeitenden der heutigen drei Gemeindeverwaltungen. Die Kommission unterstützt die Bestrebungen der Gemeindevereinigung.

Der Kantonsrat berät die Vorlagen in der kommenden Novembersession in erster Lesung und voraussichtlich in der Februarsession 2022 in zweiter Lesung. (pd/sas)

Sonntag, 14. November, 13:27 Uhr

Grossandrang am Lehrstellenforum in Flawil

Zwei Schüler lassen sich an einem Stand im Lindensaal beraten.

Zwei Schüler lassen sich an einem Stand im Lindensaal beraten.

Bild: Christoph Heer

Während dreier Stunden präsentierten am Samstag im Flawiler Lindensaal rund 28 Firmen und Institutionen ihre Berufe. Montageelektrikerin, Produktionsmechaniker, Fachfrau Gesundheit, Konstrukteur, Schreinerin; eine Spannweite an interessanten Berufen. In drei Gruppen gestaffelt, strömten die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler an das Lehrstellenforum, hatten Fragen und viel Interesse mit dabei.

Zwei Fachfrauen im Gespräch mit Schülerinnen.

Zwei Fachfrauen im Gespräch mit Schülerinnen.

Bild: Christoph Heer

Das sagt auch George Floros. Der Präsident des organisierenden Gewerbevereins bestätigt, dass es dieses Jahr enorm gut gelaufen ist: «Durch die Aufteilung der Klassen wurden wir nicht überrannt. So entwickelten sich zahlreiche vertiefte Gespräche zwischen Lehrlingsausbildnern, Berufsleuten und Schülern.»

Die Informationen wurden anschaulich vermittelt.

Die Informationen wurden anschaulich vermittelt.

Bild: Christoph Heer

In Flawil findet das Lehrstellenforum alle zwei Jahr statt, das letzte liegt jedoch coronabedingt bereits drei Jahre zurück. Viele Geschenke und Präsente wurden ebenso an die kommenden Schulabgänger verteilt, wie die grossen Portionen an Wissenswertem, sowie die Raffinessen und Herausforderungen jedes einzelnen Berufs. (che)

Samstag, 13. November, 11:31 Uhr

Unfall auf der A1 bei Züberwangen

Unfall auf der A1: Auch an diesem Auto war der Sachschaden beträchtlich.

Unfall auf der A1: Auch an diesem Auto war der Sachschaden beträchtlich.

Bild: Kapo

Am Freitag um 13.50 Uhr ist es auf der Autobahn A1 zu einem Unfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Ein unbekannter Lieferwagenfahrer stellte keinen Schaden an seinem Fahrzeug fest und entfernte sich nach einem kurzen Gespräch von der Unfallstelle.

Ein 20-jähriger Autofahrer fuhr auf der A1 auf dem Überholstreifen von Wil in Richtung St.Gallen hinter dem Auto einer 61-jährigen Frau her. Als die 61-jährige Frau ihr Auto verkehrsbedingt stark abbremsen musste, bemerkte dies der 20-Jährige zu spät. Trotz eingeleitetem Bremsmanöver prallte sein Auto in das Autoheck der 61-Jährigen. Durch die Wucht der Kollision wurde das Auto des 20-Jährigen abgewiesen und kollidierte auf dem Normalstreifen den Anhänger eines Lieferwagens. Der Sachschaden am Auto ist rund 10'000 Franken hoch. Da der Lieferwagenfahrer später keinen Schaden an seiner Fahrzeugkombination feststellen konnte, entfernte er sich nach einem Gespräch mit den weiteren Beteiligten, ohne seine Personalien zu hinterlassen.

Die Kantonspolizei St.Gallen bittet den unbekannten Fahrer des Lieferwagens mit Anhänger oder Personen, die Hinweise auf den Lieferwagenfahrer geben können, sich bei der Mobilen Polizei Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden. (kapo)

Arbeit hatte die Polizei auch in Niederwil. Am Samstagmorgen, kurz vor 3:30 Uhr, hat sie einen 16-jährigen Motorradfahrer kontrolliert. Die durchgeführte Atemalkoholmessung zeigte einen positiven Wert an. Dem Jugendlichen wurde die Weiterfahrt für acht Stunden untersagt.

Samstag, 13. November, 11:14 Uhr

In Wil: EHC Biel verliert gegen HC Thurgau

Die gelben Thurgauer behielten im Testspiel knapp die Oberhand.

Die gelben Thurgauer behielten im Testspiel knapp die Oberhand.

Bild: Christoph Heer

Der EC Wil feiert dieses Jahr sein 140-jähriges Bestehen. Teil der Feierlichkeiten war am Freitagabend ein Auftritt des EHC Biel, der aktuell Tabellendritter in der höchsten Schweizer Liga ist. Gegner im Testspiel war der HC Thurgau, momentan Tabellen-Fünfter der zweithöchsten Spielklasse. Etwas überraschend setzten sich die Thurgauer mit 2:1 durch.

Auch auf den Rängen hatten die Ostschweizer Vorteile. Dutzende Thurgau-Fans sorgten für Stimmung, sangen, paukten und schwenkten beinahe ununterbrochen ihre Club-Fahnen. Anhänger des EHC Biel waren praktisch keine zu erkennen. EC-Wil-Präsident Roger Dietschweiler hatte zu Beginn die nur 275 Besucher begrüsst, während sich die zwei Teams, mit den Jüngsten aller EC Wil-Spielern, auf dem Eis aufstellten. (che)

Die Thurgau-Fans hatten in der Bergholz-Halle die Oberhand.

Die Thurgau-Fans hatten in der Bergholz-Halle die Oberhand.

Bild: Christoph Heer
Samstag, 13. November 11:01 Uhr

Eschlikon: Brand in einer Firma

Am Freitagabend kam es in einem Fabrikationsbetrieb in Eschlikon zu einem Brand. Kurz nach 17.30 Uhr meldeten Arbeiter der Kantonalen Notrufzentrale, dass in einem Fabrikationsbetrieb an der Hörnlistrasse ein Brand ausgebrochen sei. Die Feuerwehren Eschlikon und Bichelsee-Balterswil waren rasch vor Ort und löschten das Feuer im Abluftsystem.

Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden an der Anlage kann laut Polizeiangaben noch nicht beziffert werden. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau klärt die genaue Brandursache ab. (kapo)

Samstag, 13. November, 11:41 Uhr

Affeltrangen: Fahrunfähig in den Pfosten

Ein fahrunfähiger Lieferwagenfahrer verursachte in der Nacht auf Samstag in Affeltrangen einen Selbstunfall und entfernte sich von der Unfallstelle.

Der 50-Jährige stieg kurz vor 1.30 Uhr in seinen parkierten Lieferwagen auf einem Areal an der Märwilerstrasse. Beim Losfahren kollidierte das Fahrzeug mit einem Beleuchtungspfosten. Nach der Kollision entfernte sich der Lieferwagenfahrer von der Unfallstelle. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte den Unfallverursacher am Wohnort antreffen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Der Schweizer wurde durch die Einsatzkräfte als fahrunfähig beurteilt, die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutprobe an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Freitag, 12. November, 21:41 Uhr

Daniel Bernhardsgrütter und Philipp Dux bleiben bis Sommer 2023

Der FC Bazenheid plant langfristig und hat den Vertrag mit seinem Trainerduo Daniel Bernhardsgrütter und Philipp Dux vorzeitig um ein Jahr bis im Sommer 2023 verlängert. Dazu sagt Sportchef Dejan Baumann: «Wir setzen auf Kontinuität und wollten frühzeitig ein Zeichen setzen. Wir sind mit der Arbeit unseres Trainerduos sehr zufrieden und schätzen uns glücklich, dass wir die Vollzugsmeldung schon jetzt verkünden dürfen.» Präsident Danny Lüthi ergänzt: «Wir sind überzeugt davon, dass dies der Mannschaft einen weiteren Schub verleiht.»

Das Trainerduo hat auf diese Saison hin die Arbeit aufgenommen und es verstanden, in kürzester Zeit eine konkurrenzfähige Einheit zu formen. Vor dem letzten Meisterschaftsspiel des Jahres, welches die Bazenheider am Samstag um 16 Uhr in Chur austragen, belegen sie in der 2. Liga interregional den sechsten Zwischenrang. (bl)

Freitag, 12. Novmeber, 17:52 Uhr

Kameras beim Oberstufenzentrum Thurzelg montiert

Kameras sollen die Sicherheit in Oberbüren erhöhen.

Kameras sollen die Sicherheit in Oberbüren erhöhen.

Bild: Max Tinner

Während den Herbstferien sind die Kameras beim Velounterstand OZ Thurzelg montiert worden, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Nach letzten Kontrollen und Korrekturen der Bildausschnitte sei sichergestellt, dass ausschliesslich der Velounterstand eingesehen werden kann. Das Reglement und die Instruktionen sorgen dafür, dass der Datenschutz eingehalten wird.

Die Kameras seien diese Woche in Betrieb genommen worden. Der Schulrat bedankt sich für das Vertrauen der Bevölkerung an der Abstimmung über diese Videoüberwachung, welche einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Schülerinnen und Schüler leiste. (gk)

Freitag, 12. November, 11:44 Uhr

Dank neuer Markierungen: Unterführung Hubstrasse entschärft

Die angebrachten Farbmarkierungen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen.

Die angebrachten Farbmarkierungen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen.

Bild: Lia Allenspach

Mit einer farblichen Gestaltung der Strassenoberfläche wird die Verkehrssicherheit in der Unterführung Hubstrasse erhöht, teilt die Stadt Wil mit. Dies sei insbesondere nötig geworden, weil die Personenunterführung Ost von Velofahrenden nicht mehr benutzt werden könne. Denn im Rahmen des Projekts der SBB für Perronerhöhungen und Gleisanpassungen am Bahnhof Wil wurde die Personenunterführung dauerhaft für den Veloverkehr gesperrt. Dieser wird neu über die Unterführung Hubstrasse geleitet. Die farblichen Anpassungen zur Erhöhung der Sicherheit werden am Freitag unter Verkehr ausgeführt. (sk)

Freitag, 12. November, 10:32 Uhr

Oberbüren: Einbruchdiebstahl in Firma

Die Täter drangen gewaltsam in die Firma ein.

Die Täter drangen gewaltsam in die Firma ein.

Bild: Kapo

In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma im Unterdorf eingebrochen, teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit. Dabei drang sie über ein Fenster ein. Im Innern wurden Bewegungsmelder heruntergerissen und die Räumlichkeiten durchsucht. Dabei fanden die Täter in einem Büro mehrere hundert Franken Bargeld. Der angerichtete Sachschaden beträgt ebenfalls mehrere hundert Franken. (kapo)

Freitag, 12. November, 09:25 Uhr

Marvin Flückiger neuer Präsident der Jungfreisinnigen Wil und Umgebung

Marvin Flückiger, Präsident Jungfreisinnige Wil und Umgebung

Marvin Flückiger, Präsident Jungfreisinnige Wil und Umgebung

Bild: PD

An der Mitgliederversammlung der Jungfreisinnigen Wil und Umgebung wurde Marvin Flückiger aus Henau zum neuen Präsidenten gewählt. Flückiger ist bereits seit 2019 im Vorstand als Kassier vertreten und sei gewillt, die Parteistärke mit motivierten und engagierten Mitgliedern weiter auszubauen, heisst es in einer Medienmitteilung.

Flückiger tritt damit die Nachfolge von Salome Zeintl an. Die Wilerin amtete seit 2016 als Präsidentin der Regionalpartei. In diesen Jahren habe Zeintl «als Motor der aufstrebenden Jungpartei» agiert, wobei es unter ihrer Führung gelang, den Wiler Parlamentssitz zwei Mal zu verteidigen, schreiben die Jungfreisinnigen. (pd)

Freitag, 12. November, 08:33 Uhr

FDP Flawil unterstützt Andreas Mattes als Gemeinderatskandidat

Die Freisinnigen haben sich für den Kandidaten der Mitte-Partei, Andreas Mattes, entschieden.

Die Freisinnigen haben sich für den Kandidaten der Mitte-Partei, Andreas Mattes, entschieden.

Bild: PD

Am öffentlichen Sonderstamm der FDP Flawil vom Dienstag haben sich die drei Kandidaten für den frei gewordenen Sitz im Flawiler Gemeinderat vorgestellt.

Marco Lüchinger, Andreas Mattes und Martin Rütti präsentierten sich durchwegs positiv und farbig, wie die Partei heute schreibt. Die vorbereiteten Fragen des Moderators wie auch die Fragen aus dem Plenum wurden mit Engagement beantwortet.

Im Nachgang haben sich die anwesenden Mitglieder der FDP Flawil für die Unterstützung des Mitte Kandidaten Andreas Mattes ausgesprochen. Die FDP Flawil verspricht sich von Andreas Mattes eine klar bürgerliche Sichtweise für die Zukunft von Flawil. (pd)

Donnerstag, 11. November, 17:47 Uhr

Knapp 2 Millionen Franken für ein Kilometer Strasse

Symbolbild Baustelle.

Symbolbild Baustelle.

Bild: Reto Martin

Die Weierenstrasse zwischen Züberwangen und Weieren wird saniert. Der Gemeinderat von Zuzwil hat Ende Oktober das Sanierungsprojekt genehmigt, wie er im aktuellen Mitteilungsblatt schreibt. Der knapp ein Kilometer lange Strassenabschnitt zwischen dem Schulhaus und dem Dorfbach ist in einem schlechten Zustand und weist eine zu geringe Fahrbahn- und Trottoirbreiten auf.

Weierenstrasse

Zum Projekt gehören unter anderem die Erstellung eines 1,75 Meter breiten Trottoirs, die Erstellung eines Fuss- und Radwegs ab Einlenker Feldhofstrasse bis Einlenker Grubenwies, die Erneuerung der Postautohaltestellen nach den Vorschriften des Behindertengleichstellungsgesetzes, ein Verkehrsteiler beim Einlenker Feldhofstrasse sowie die Markierung der Rechtsvortritte.

Der Ausbau der Strasse wird mit einer Breite von 5,60 Meter projektiert, damit das Kreuzen mit einem Postauto in einem langsamen Tempo möglich ist. Im Zusammenhang mit der Strassensanierung sind durch die verschiedenen Werke (Wasser, Kanalisation, Elektrizität, Kommunikation, Gas und Swisscom) Ergänzungen im jeweiligen Leitungsnetz vorgesehen.

Bürgerversammlung entscheidet im März über den Kredit

Insgesamt werden für das Projekt rund 1780 m2 Land benötigt respektive müssen erworben werden. Mit den betroffenen Landbesitzern wurden erste Gespräche geführt. Zudem wurden bereits sämtliche Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer der angrenzenden Liegenschaften an diversen Informationsanlässen informiert.

Der Kostenvoranschlag für die Sanierung und den Ausbau der Weierenstrasse rechnet mit Aufwänden von 1‘895‘000 Franken. An der Bürgerversammlung vom 25. März 2022 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das letzte Wort: Sie entscheiden über die Kreditfreigabe. Am kommenden Montag, 15.November, startet die 30-tägige Mitwirkungsfrist. (red)

Donnerstag, 11. November, 15:01 Uhr

Der schönste Christbaum der Schweiz kommt aus dem Buebental

Der schönste Christbaum der Schweiz.

Der schönste Christbaum der Schweiz.

Bild: PD

Eine Blautanne aus dem Forst von Stefan Oberholzer im Buebental wurde kürzlich zum schönsten Christbaum der Schweiz gekürt. Dies ist den aktuellen Mitteilungen der Gemeinde Degersheim zu entnehmen. Die Auszeichnung der IG Suisse Christbaum wird jedes Jahr anlässlich einer Weiterbildungsveranstaltung verliehen.

Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, musste der Baum gefällt und an den Tagungsort gebracht werden. Mittlerweile befindet er sich aber wieder in Degersheim, wo er dann zusammen mit anderen Tannenbäumen für weihnächtliche Stimmung sorgt. (gk)

Donnerstag, 11. November, 14:24 Uhr

Älteste Flawilerin feiert ihren 102. Geburtstag

Gemeindepräsident Elmar Metzger gratuliert Gertrud Grob zum 102. Geburtstag.

Gemeindepräsident Elmar Metzger gratuliert Gertrud Grob zum 102. Geburtstag.

Bild: PD

Gertrud Grob ist die älteste Person, die in Flawil wohnt. Am 5. November durfte sie ihren 102. Geburtstag feiern, wie den Pressemitteilungen der Gemeinde zu entnehmen ist. Der Gemeinderat gratulierte der Jubilarin und überbrachte ihr durch Gemeindepräsident Elmar Metzger eine Glückwunschkarte und einen bunten Blumenstrauss. Der Gemeinderat wünscht Gertrud Grob weiterhin ein frohes Gemüt und gute Gesundheit. (gk)

Donnerstag, 11. November, 12:05 Uhr

Einbruchdiebstahl in Wiler Büro

Die Täterschaft wuchtete ein Fenster auf.

Die Täterschaft wuchtete ein Fenster auf.

Bild: Kapo SG

Am Dienstagabend, in der Zeit zwischen 21 und 22.20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Büro an der Zürcherstrasse in Wil eingebrochen. Sie verschaffte sich durch ein aufgewuchtetes Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Donnerstag mitteilt. Im Innern riss die Täterschaft die Bewegungsmelder aus der Verankerung, steckte diverse elektronische Geräte aus und durchsuchte sämtliche Behältnisse. Anschliessend verliess sie das Gebäude unter Mitnahme von Bargeld in Höhe von rund 200 Franken und flüchtete in unbekannte Richtung. (red)

Donnerstag, 11. November, 10:14 Uhr

54-Jähriger drückt in Flawil geschlossenes Tiefgaragentor ein

Der Autofahrer drückte das Tiefgaragentor ein und prallte gegen eine Säule.

Der Autofahrer drückte das Tiefgaragentor ein und prallte gegen eine Säule.

Bild: Kapo SG

Am Mittwochabend, kurz nach 20 Uhr, hat ein 54-jähriger fahrunfähiger Mann mit seinem Auto in Flawil einen Selbstunfall verursacht. Der Mann wollte mit seinem Auto in eine Tiefgarage in der Rösslistrasse fahren. Obwohl das Garagentor noch geschlossen war, fuhr der Mann los, prallte mit seinem Auto ins Tor, drückte dieses ein und kollidierte anschliessend mit einer Betonsäule in der Tiefgarage. Bei dem Unfall wurde zudem ein abgestelltes Auto leicht beschädigt. Der Mann dürfte in fahrunfähigem Zustand unterwegs gewesen sein, wie die Kantonspolizei mitteilt. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete die Abnahme einer Blut- und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. (red)

Das Unfallauto war stark beschädigt.

Das Unfallauto war stark beschädigt.

Bild: Kapo SG
Donnerstag, 11. November, 09:05 Uhr

Kunstradfahren Uzwil ehrt die Elitesportlerinnen

Die Elitesportlerinnen des Vereins Kunstradfahren Uzwil.

Die Elitesportlerinnen des Vereins Kunstradfahren Uzwil.

Bild: PD

Nun ist mit der vergangenen Weltmeisterschaft im Kunstradfahren auch die Saison der Elitesportlerinnen zu Ende. Der Verein Kunstradfahren Uzwil hat diesen Anlass genutzt, um die ältesten Sportler des Vereins zu ehren. Die Bilanz nach dieser Saison kann sich sehen lassen, wie der Verein in einer Medienmitteilung schreibt: zwei Schweizermeister-Titel, Silber an den Schweizermeisterschaften, Silber im Gesamtweltcup und Bronze an der Weltmeisterschaft. (red)

Der Verein organisierte eine Sportlerinnenehrung.

Der Verein organisierte eine Sportlerinnenehrung.

Bild: PD
Donnerstag, 11. November, 08:02 Uhr

Flawiler Narrenrat gibt Fasnachtsmotto 2022 bekannt

Der Flawiler Narrenrat ist bereit und kommuniziert: Die Fasnacht 2022 findet statt.

Der Flawiler Narrenrat ist bereit und kommuniziert: Die Fasnacht 2022 findet statt.

Bild: PD

Der Narrenrat Flawil führt die Flawiler Fasnacht 2022 durch. Unter dem Motto «daischzlang» ist die Bevölkerung am Schmutzigen Donnerstag, 24. Februar, zur Verleihung der «Chratzbörschte» mit anschliessender Beizenfasnacht eingeladen. Ab 18 Uhr findet vor dem Gemeindehaus wie gewohnt ein Konzert mit verschiedenen Guggen zur Einstimmung statt, bevor dann, ab 19.11 Uhr, das Geheimnis um die Chratzbörschte-Gewinnerin oder der -Gewinner gelüftet wird.

Am Samstag, 26. Februar 2022, soll, angepasst an die zu jenem Zeitpunkt aktuelle Coronasituation, die Fasnacht in Flawil durchgeführt werden. Der Narrenrat informiert auf seiner Website (www.narrenrat.ch )darüber, ob ein Umzug, Maskenbälle oder andere Angebote stattfinden.

Ebenfalls besteht, unter der Rubrik «Fauxpas», die Möglichkeit, anonym einen «Chratzbörschte»-Träger vorzuschlagen. Man kann sich aber auch für den Umzug anmelden, als Sponsor eintragen oder einfach nur in den Fotos der letzten Fasnacht schmökern. (pd)

Mittwoch, 10. November, 17:01 Uhr

Wiler gewinnt WM-Medaille im Qwan Ki Do

Die Schweizer Delegation, die an der 7. Qwan Ki Do-Weltmeisterschaft teilnahm.

Die Schweizer Delegation, die an der 7. Qwan Ki Do-Weltmeisterschaft teilnahm.

Bild: PD

Unter normalen Umständen wäre die Schweizer Delegation, der auf Wiler zugehören, im April 2020 an die Qwan Ki Do Weltmeisterschaft nach Deutschland gefahren. Qwan Ki Do ist eine vietnamesische Martial Art und hat ihre Wurzeln im chinesischen Kung-Fu. Doch wegen Corona wurde die Weltmeisterschaft auf den 23.-24. Oktober 2021 verschoben. Aufgrund der Reiseeinschränkungen fan die Veranstaltung nun online mit einem reduzierten Programm statt.

Die 12-köpfige Schweizer Delegation trat per Videoübertragung aus der Turnhalle Boostock in Spreitenbach gegen ca. 300 Athletinnen und Athleten aus 29 Nationen an. Giuseppe Branchina aus Spreitenbach wurde Weltmeister in der Disziplin Quyen. Von den weiteren Schweizer Medaillen ging, mit Tuna Bayrav, auch eine Silberne nach Wil. (pd)

Mittwoch, 10. November, 16:20 Uhr

Strassensperrung in Niederhelfenschwil

Die Sanierungsbereiche 1 (grün), 2 (orange) sowie die Umleitung (gelb).

Die Sanierungsbereiche 1 (grün), 2 (orange) sowie die Umleitung (gelb).

Bild: PD

Bekanntlich führt die Firma Fürstenland Bau seit Ende August bei der Hörnlibergstrasse Bauarbeiten aus. Diese schreiten termingerecht voran, teilt die Niederhelfenschwiler Bauverwaltung mit. Als nächstes steht nun der Einbau der Fahrbahnbeläge an. Dafür müssen Strassenabschnitte gesperrt werden. In einer ersten Etappe betrifft dies den Abschnitt Neudorf bis Obergass. Die Sperrung beginnt am Montag, 15. November, 8 Uhr, und dauert bis zum Dienstag, 16. November, 18 Uhr.

Die zweite Etappe betrifft die Verbindung Obergass bis Scholtinoss, inklusive den unteren Abschnitt Höchi, Dieser Bereich ist ab Mittwoch, 17. November, 8 Uhr, bis zum Freitag, 19. November, 18 Uhr, nicht befahrbar.

Die Umleitung des Durchgangsverkehrs ist signalisiert. Anwohner erhalten vorübergehende Parkplätze zugewiesen. Für Fussgänger sind die Liegenschaften im Sanierungsbereich mit Einschränkungen jederzeit erreichbar. (gk)

Mittwoch, 10. November, 14:49 Uhr

Oberuzwiler Repair-Café öffnet wieder

Ab dem 26. November steht das «Reparaturi Oberuzwil»-Team wieder für allerlei Reparaturen zur Verfügung.

Ab dem 26. November steht das «Reparaturi Oberuzwil»-Team wieder für allerlei Reparaturen zur Verfügung.

Bild:Cecilia Hess-Lombriser (30. September 2019)

Pandemiebedingt gab es einen Unterbruch, doch am 26. November von 18 bis 20 Uhr wird im Schulgebäude Ost des Platanenhofs Oberuzwil wieder repariert. «Reparieren statt wegwerfen» ist das oberste Ziel der «Reparaturi» Crew. Mit Hilfe von Profis können die Besuchenden ihre defekten Geräte, Werkzeuge, Spielsachen oder Textilien selber reparieren. Vor zwei Jahren wurde das Repair Café von Freiwilligen in Oberuzwil eröffnet. Sie bringen ihr Können und ihr Wissen aus ihren Berufen ein, damit weniger weggeworfen wird. Sie zeigen auch anhand von Beispielen, wie das Leben von Alltagsgegenständen verlängert werden kann. Die «Reparaturi» ist zudem ein Treffpunkt, der mit Kaffee und Kuchen aufgewertet wird und sozialen Austausch ermöglicht. Etwas, das in den letzten Monaten zu kurz gekommen ist.

Für den Besuch gilt die 3-G-Regel.(pd)

Mittwoch, 10. November, 13:10 Uhr

Zuckenriet: Lernschwimmbecken vor der Dichtheitsprüfung

Blick in die Schwimmhalle des Oberstufenzentrums Sproochbrugg.

Blick in die Schwimmhalle des Oberstufenzentrums Sproochbrugg.

Bild: PD

Die Sanierungsarbeiten am Lernschwimmbecken der Schulanlage Sproochbrugg in Zuckenriet schreiten voran. Im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Niederhelfenschwil wird nun der Stand der Bauarbeiten kommuniziert.

Nebst Verlegearbeiten für Rohre wurden im Schwimmbecken Kernbohrungen durchgeführt und die Wände abgeschliffen. Eine Wand im Beckenbereich erhielt bereits die Farbe Cappuccino. Auch die Monoblöcke für das Lüftungssystem wurden geliefert und eingebaut. Das Becken ist mittlerweile abgedichtet und zurzeit am Austrocknen.

Nächste Wochen findet die sogenannte Dichtheitsprüfung statt. Wenn alles in Ordnung ist, wird das Wasser abgelassen und es steht das Verlegen der Keramikplatten an. Zurzeit führt der Plattenleger die Verlegearbeiten der Wandplatten in den Garderoben aus. Unter anderem wurde entschieden, die Steinbank im Beckenbereich zu sanieren und optisch aufzuwerten. Der Sockel im Sitzbankbereich wird mit Bodenplatten vom Beckenbereich ausgeführt. Zusätzlich wurde festgelegt, welche Farbe die Decken in den Garderoben haben sollen. In den nächsten Tagen werden die ersten Türen geliefert und montiert. (pd)

Mittwoch, 10. November, 11:29 Uhr

Nach dem Abgang von Alex Frei beim FC Wil dreht sich das Trainerkarussell

Heris Stefanachi ist per sofort Trainer beim FC Rapperswil-Jona.

Heris Stefanachi ist per sofort Trainer beim FC Rapperswil-Jona.

Bild: PD

Der Website des FC Rapperswil-Jona ist zu entnehmen: Brunello Iacopetta wird den FC Rapperswil-Jona per sofort verlassen und die Position des Cheftrainers beim FC Wil in der Challenge League übernehmen. Sein Nachfolger heisst Heris Stefanachi und trainiert zurzeit die U18 bei den Grasshoppers.

Stefanachi ist in der Region kein Unbekannter, trainierte er doch während fünfeinhalb Jahren erfolgreich den FC Bazenheid, bevor er im Herbst 2018 vom SC Brühl verpflichtet wurde. Bei den Krontalern konnte er nahtlos an die Erfolge im Toggenburg anknüpfen und belegte in der letzten Saison den starken dritten Schlussrang in der Promotion League.

Ab Sommer übernahm er, ausgestattet mit einem Profivertrag, die U18 der Grasshoppers. Nun bricht er seine Zelte nach gut vier Monaten in Zürich wieder ab und kehrt in die Promotion League zurück.

Dazu FCRJ-Sportchef Stefan Flühmann: «Ich kannte Heris Stefanachi als Trainer vom SC Brühl. Seine engagierte und unterstützende Art an der Seitenlinie haben mir sehr gefallen. Nun habe ich ihn auch abseits des Fussballplatzes kennen gelernt und bin überzeugt, dass er die eingeleitete Weiterentwicklung der Mannschaft fortsetzen wird.» Heris Stefanachi übernimmt per sofort die Arbeit – sein Vertrag läuft bis Juni 2023. (pd/bl)

Mittwoch, 10. November, 10:52 Uhr

Magische Wochen in Bazenheid vom 12. November bis 23. Januar

Das Festgelände im Bazenheider Ifang ist bis auf wenig kleinere Arbeiten fertig erstellt.

Das Festgelände im Bazenheider Ifang ist bis auf wenig kleinere Arbeiten fertig erstellt.

Bild: Beat Lanzendorfer

Keine magischen Wochen in Bazenheid titelte diese Zeitung vor einem Jahr, als der 67-tägige Winterzauber wegen der Coronapandemie nicht durchgeführt werden konnte.

Vom Rückschlag des vergangenen Jahres liessen sich die Organisatoren um Linus und Simon Thalmann, Vater und Sohn, aber nicht aufhalten und begannen mit den Planungen für dieses Jahr.

Eröffnungsfeier am Freitag um 18 Uhr

Nun klappt es: Am Freitag wird der Winterzauber Bazenheid eröffnet. Er dauert vom 12. November 2021 bis am 23. Januar 2022. Während 73 Tagen bietet das Festgelände Spiel, Spass und Genuss in magischer Atmosphäre. Dazu zählen ein 1'000 Quadratmeter grosses Eisfeld, auf dem in einer eigens erstellten Zone Eisstockschiessen möglich ist.

Auf dem weitläufigen Areal befindet sich zudem ein heimeliges Chalet sowie eine dazugehörige Bar. Diverse Events laden zum Besuch ein. Mehr Infos zu den Angeboten auf: www.winterzauber-bazenheid.ch.

Rolf Hagen, links, und Fredi Stadler sind zwei der vier Eismeister.

Rolf Hagen, links, und Fredi Stadler sind zwei der vier Eismeister.

Bild: Beat Lanzendorfer

Zur Start am Freitag sagt Simon Thalmann: «Nach langer Zeit der Unsicherheit und der intensiven Vorbereitung dürfen wir den Winterzauber Bazenheid endlich eröffnen. Wir sind voller Vorfreude.»

Die Eröffnungsfeier am Freitag um 18 Uhr wird mit kurzen Reden und Einlagen des Eislaufclubs Wil umrahmt. Danach darf sich die Bevölkerung auf der Eisfläche tummeln. Die genauen Öffnungszeiten des Eisfeldes, des Chalets und der Bar sind auf der Website zu finden. Bei Anlässen und Besuchen mit einer grösseren Anzahl an Teilnehmenden empfiehlt sich eine Reservation. (bl)

Mittwoch, 10. November, 10:10 Uhr

Rahel Schwyter ist neue Leiterin Bildung der Stadt Wil

Rahel Schwyter.

Rahel Schwyter.

Bild: PD

Rahel Schwyter ist ab 1. Februar 2022 Leiterin Bildung der Stadt Wil. Sie folgt auf Stefan Chiozza, der pensioniert wird. Schwyter ist seit August 2020 bereits als Leiterin Fachstelle Pädagogik bei der Stadt Wil tätig.

Die 42-jährige Rahel Schwyter ist ausgebildete Primarlehrerin. Sie unterrichtete 17 Jahre lang in Goldach und konnte während zehn Jahren als Co-Schulleiterin in den Bereichen Schulführung, Schul- und Unterrichtentwicklung, Sonderpädagogik und konzeptionelle Arbeit Erfahrung sammeln. Ende 2020 schloss Rahel Schwyter das Nachdiplomstudium HF als diplomierte Expertin in Coaching & Leadership ab. An der Pädagogischen Hochschule St. Gallen ist sie als regionale Mentorin in der Berufseinführung tätig.

Die freiwerdende Stelle als Leiterin oder Leiter der Fachstelle Pädagogik wird ausgeschrieben, teilt die Stadt mit. (pd)

Dienstag, 9. November, 14:15 Uhr

Wegen Umzug: Migros Uzwil für drei Tage geschlossen

Der Umzug in die Zentrumsüberbauung Birkenhof steht kurz bevor.

Der Umzug in die Zentrumsüberbauung Birkenhof steht kurz bevor.

Visualisierung: PD

Im Neubau der Migros Uzwil läuft der Endspurt. Damit rechtzeitig zur Eröffnung am 18. November alles für die Kundinnen und Kunden bereit ist, benötigt es den Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Umzug, heisst es in einer Medienmitteilung. Daher schliessen Migros-Supermarkt und-Restaurant am Samstag, 13. November um 17 Uhr für drei Tage. Auch der k Kiosk ist ab diesem Zeitpunkt geschlossen, die Apotheke schliesst am Dienstag, 16. November. Das Migros-Restaurant ist von 15. bis 17. November mit einem kleinen Sortiment für die schnelle Verpflegung unterwegs vor dem Eingang des neuen Standorts präsent. (pd)

Dienstag, 9. November, 10:08 Uhr

Andreas Hefti neuer Förster der Waldregion 1

Andreas Hefti unterstützte die Waldregion bereits als Projektförster.

Andreas Hefti unterstützte die Waldregion bereits als Projektförster.

Bild: PD

Andreas Hefti, ausgebildeter Förster HF, ist seit dem 1. November in den Forstrevieren Kirchberg und Rorschach-Sitter als Revierförster tätig. Dies schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung. Bisher hatte er in einem Teilmandat die Waldregion als Projektförster unterstützt. Da mehrere Förster in der Waldregion ihr Arbeitspensum reduziert haben, konnte Andreas Hefti fest angestellt werden.

Im privatwalddominierten Forstrevier Kirchberg unterstützt Andreas Hefti den dort hauptverantwortlichen Förster, Marco Signer. Sie betreuen das Forstrevier im Jobsharing. Im Doppelrevier Rorschach-Sitter wird er dem bestehenden Försterduo bei konkreten Projekten zur Hand gehen. Sein Bürostandort befindet sich im Werkhof des Forstbetriebes Staatswald in Oberuzwil. In diesem Gemeinschaftsbüro sind mittlerweile fünf Revierförster einquartiert und bilden ein forstliches Kompetenzzentrum.

Die Waldregion 1 ist die nördlichste von fünf Waldregionen und erstreckt sich von Rorschach bis Kirchberg. Sie umfasst knapp 9'500 Hektaren Wald und rund 5'000 Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer. Der Privatwaldanteil beträgt 60 Prozent. Die Förster sind die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Wald. (pd)

Dienstag, 9. November, 09:59 Uhr

Hinterthurgau: Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken

Lodernde Flammen auf dem Balkon des Wohnhauses.

Lodernde Flammen auf dem Balkon des Wohnhauses.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Beim Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Guntershausen bei Aadorf entstand in der Nacht zum Dienstag Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Gegen 2.45 Uhr bemerkten Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Tuttwilerstrasse den Brand auf ihrem Balkon und schlugen Alarm. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf den Dachstock übergegriffen. Die Feuerwehr Aadorf war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau. (kapo/sko)

Dienstag, 9. November, 09:38 Uhr

SP Flawil stellt sich gegen Landverkauf im Töbeli

Geht es nach der SP soll das Grundstück im Besitz der Gemeinde bleiben.

Geht es nach der SP soll das Grundstück im Besitz der Gemeinde bleiben.

Bild: PD

Vor Jahren stellten sich die Flawilerinnen und Flawiler in einer Urnenabstimmung gegen eine Nutzung der Grundstücke im Töbeli als Feuerwehrdepot. Das Hauptargument: Das über 5'500 Quadratmeter grosse Grundstück im Zentrum Flawils ist für die bauliche Entwicklung und damit für die Stärkung Flawils als Wohn- und Lebensort zu wichtig.

Das unterdessen in Kraft getretene neue Raumplanungsgesetz verlangt die innere Verdichtung der überbauten Gebiete mit dem Ziel, den Druck auf die unbebauten Zonen und die Landwirtschaft zu reduzieren, heisst es in einer Stellungnahme der SP Flawil. Mit der Stärkung der gut erschlossenen Zentren werde auch der Umstieg zu einer umweltverträglichen Mobilität gefördert. Das wichtigste Argument der damaligen Abstimmung sei noch entscheidender geworden: Flawil brauche langfristig dieses Gebiet auf dem Weg zu einem attraktiven Wohn- und Lebensort.

Boden sei eine rare und deshalb sehr gewinnbringende Handelsware, deren Wert stetig steigt, schreibt die SP Flawil. Es sei damit für alle besser, wenn der Boden im Besitz der Öffentlichkeit bleibe. Flawil könne zudem nicht sicher sein, in welche Richtung sich die SFS am Standort Flawil entwickle. Die derzeit hohen Wachstumsvorstellungen von SFS seien Prognosen, die davon abhängen, welche Aufträge die Produktionsstätte in Flawil langfristig notwendig machten. Mit der Abgabe des Bodens im Baurecht könne die SFS trotzdem gesichert planen. Sollten sich aber die Prognosen des Rheintaler Weltkonzerns nicht erfüllen, würden im Zentrum von Flawil die Weichen neu gestellt, argumentieren die Sozialdemokraten. Bleibe die Gemeinde Grundeigentümerin könne sie als gleichberechtigte Partnerin im Interesse der Bevölkerung Einfluss auf die Planung nehmen.

Die SP Flawil stellt sich gegen den Verkauf der Grundstücke und empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, den Antrag an der Bürgerversammlung im Interesse einer Stärkung von Flawil abzulehnen. (pd)

Dienstag, 9. November, 09:31 Uhr

Mehrkosten für Forensikstation Wil tragen

Die Mehrkosten für die neue Forensikstation Wil betragen aufgrund Anpassungen am Sicherheitskonzept und der Vergrösserung des Flächenbedarfs rund fünf Millionen Franken. Diese Änderung am Projekt erfordert einen Nachtrag zum Kantonsratsbeschluss. Die vorberatende Kommission hat die Vorlage beraten und beantragt dem Kantonsrat, darauf einzutreten, heisst es in einer Mitteilung des Kantons.

In eine forensische Klinik werden Straftäter eingewiesen, die eine psychische Erkrankung haben und eine fachgerechte Behandlung benötigen. Derzeit fehlen schweizweit solche Plätze, weshalb der Handlungs- beziehungsweise der Baubedarf hoch ist. Der Kantonsrat hat im Juni 2018 der Errichtung einer Forensikstation auf dem Areal der Psychiatrischen Klinik Wil zugestimmt und einen Kredit von 9,1 Millionen Franken gewährt.

Im Prozess des anschliessenden Projektwettbewerbes ergaben sich Anpassungen am Sicherheitskonzept und beim Flächenbedarf, was zu Mehrkosten von rund fünf Millionen Franken führt. Für diese Mehrkosten ist ein Nachtrag zum ursprünglichen Kantonsratsbeschluss notwendig.

Unter Leitung von Rolf Huber, Oberriet, hat die vorberatende Kommission das Geschäft beraten. Die Kommission liess sich zu den Zahlen der fehlenden Plätze im Kanton St.Gallen aufdatieren. Zudem schaffte sie sich einen Überblick über anstehende Ausbauten in anderen Kantonen. Die Mehrkosten für eine Forensikstation mit mittlerer Sicherheit wurden von den beteiligten Departementen erläutert, die Kommission hat diese als ausgewiesen beurteilt. Die Kommission erkundigte sich ausführlich zum vorgesehenen Standort und die in Aussicht stehende Arealentwicklung der Psychiatrie St.Gallen Nord in Wil. In diesem Zusammenhang wurde auch eingehend diskutiert, welche Möglichkeiten es gibt, das Gebäude zu erweitern. Der Kantonsrat berät die Vorlage in der kommenden Novembersession 2021 in erster und zweiter Lesung.

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