WIL-TICKER
4450 Franken für Spitex Flawil aus Bilderverkauf +++ Erwin Böhi will St.Galler Festspiele nach Wil holen +++ Uzwiler Schiedsrichter Ivo Kassel leitet olympisches Finalspiel

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Wil: In unserem Wil-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Montag, 2. August, 16:30 Uhr

4450 Franken für Spitex Flawil aus Bilderverkauf

Eine der Zeichnungen von Hans Vijgenboom.

Eine der Zeichnungen von Hans Vijgenboom.

Bild: PD

(red) Im Frühjahr schenkte der in Flawil wohnhafte Künstler Hans Vijgenboom dem Spitex-Verein Flawil 57 Tuschzeichnungen von Objekten aus der Gemeinde. Diese Zeichnungen konnten in den Schaufenstern der Kantonalbank und der Ameisen-Apotheke bestaunt und gekauft werden. Nun ist die Aktion abgeschlossen. 42 Tuschzeichnungen wurden verkauft, der Erlös beträgt 4450 Franken, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Dieser Betrag kommt vollumfänglich der Spitex zugute.

Die nicht verkauften Tuschzeichnungen werden im Frühherbst im Wohn- und Pflegeheim an der Krankenhausstrasse ausgestellt.

Montag, 2. August, 16:22 Uhr

Sollen St.Galler Festspiele alle zwei Jahre in Wil stattfinden?

Die St.Galler Festspielen im Sommer 2019.

Die St.Galler Festspielen im Sommer 2019.

Bild: Benjamin Manser

(lsf) Die St.Galler Festspiele dürfen künftig nur noch alle zwei Jahre auf dem Klosterplatz stattfinden. Das hat die St.Galler Kantonsregierung beschlossen. Als Grund werden die Nutzungsinteressen durch andere Besucherinnen und Besucher sowie durch andere Veranstaltungen angegeben.

Erwin Böhi.

Erwin Böhi.

Bild: PD

Nun meldet sich der Wiler SVP-Kantonsrat und Stadtparlamentarier Erwin Böhi zu Wort. «Um auch der Bevölkerung ausserhalb der Stadt St.Gallen den Besuch der Festspiele zu erleichtern, könnten diese ab 2023 alternierend in St.Gallen und Wil durchgeführt werden», schreibt er in einer Einfachen Frage an die Kantonsregierung.

Er will vom Regierungsrat wissen, ob dieser die Meinung teilt, dass die Durchführung der Festspiele auch ausserhalb der Stadt St.Gallen im Einklang mit der kantonalen Kulturförderungsstrategie steht und entsprechend unterstützt werden sollte. Weiter fragt er, ob die Regierung bereit ist, bei der Genossenschaft Theater und Konzert St.Gallen darauf hinzuwirken, dass sie die Möglichkeit prüft, die Festspiele ab 2023 alle zwei Jahre in Wil aufzuführen.

Montag, 2. August, 08:58 Uhr

Uzwiler Badminton-Schiedsrichter Ivo Kassel leitet olympisches Finalspiel

Ivo Kassel gehört zu den weltweit erfahrensten Badminton-Schiedsrichtern.

Ivo Kassel gehört zu den weltweit erfahrensten Badminton-Schiedsrichtern.

Bild: PD

(lsf) «Unser Badminton-Weltklasse-Schiedsrichter Ivo Kassel hat es geschafft!», teilt der Badmintonclub Uzwil unserer Zeitung mit. Kassel konnte heute Morgen in Tokio das olympische Finalspiel im Frauendoppel leiten. Um 8 Uhr stand fest: Die Indonesierinnen Greysia Polii und Apriyani Rahayu gewannen Gold.

Für den 44-jährigen Ivo Kassel ist es bereits die zweite Olympia-Teilnahme. Auf den Olympia-Traum arbeitete er jahrelang hin, wie der Badmintonclub Uzwil auf seiner Website schreibt. Er bereiste die ganze Welt, um sich als Badminton-Schiedsrichter auf höchstem Niveau zu profilieren. «Dafür opferte er viele Ferientage und noch mehr Herzblut. Denn der Geschäftsleiter eines Verpackungsunternehmens übt seine sportliche Nebentätigkeit ausschliesslich in seiner Freizeit aus.»

Im Mitte Juli veröffentlichten Text auf der Website wird Kassel wie folgt zitiert: «Wie die Athleten, will auch ich unbedingt ein Olympia-Finalspiel erreichen.» Für den Ostschweizer Schiesdrichter wäre die Leitung eines Olympiafinals die Krönung seiner erfolgreichen Karriere. Dieses Ziel hat der Uzwiler heute Morgen erreicht.

Montag, 2. August, 08:24 Uhr

Feuerwerk setzt Wildbienenhotel in Lütisburg in Brand

Bildmontage: Kapo SG

(red/kapo) Die Kantonspolizei St.Gallen blickt auf ein arbeitsreiches 1. August-Wochenende zurück. Im Vergleich zum Wochenende im Jahr 2020 waren allerdings deutlich weniger Einsätze notwendig.

Seit Freitag ist die Kantonspolizei rund 25 Mal wegen Ruhestörungen ausgerückt, wie sie am Montagmorgen mitteilt. Anwohnende meldeten mehrheitlich das Abbrennen von Feuerwerk zu später Stunde und Partys im privaten sowie im öffentlichen Bereich. In rund 25 Fällen wurde die Kantonspolizei St.Gallen um Kontrollen vor Ort gebeten. Grund dafür waren zum Beispiel Fälle, bei denen Feuerwerk nicht sachgemäss gezündet wurde und damit nicht in den Himmel, sondern auf andere Sachen gezielt wurde. Es kam vereinzelt zu Sachbeschädigungen durch Feuerwerk. In einigen Fällen mussten die Polizistinnen und Polizisten auch bei Streitigkeiten schlichten.

In zwei Fällen kam es zu kleineren Bränden. In Lütisburg geriet ein Wildbienenhotel durch Feuerwerk in Brand und musste von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden. In St.Gallen löschte die Stadtpolizei ein in Brand geratenes Sofa, das zur Entsorgung draussen abgestellt worden war.

Grössere Fälle rund um den Nationalfeiertag, gar mit verletzten Personen, sind ausgeblieben.

Sonntag, 1. August, 22:55 Uhr

Wiler Turm in Rot, Reitwiese unter Wasser

Eines der Wiler Wahrzeichen im Schweizer Gewand.

Eines der Wiler Wahrzeichen im Schweizer Gewand.

Bild: Christof Lampart

(sdu) Der Wiler Aussichtsturm ist ein beliebter Ort für Spaziergänger - und eines der Wahrzeichen der Stadt Wil. Am Abend des Nationalfeiertags erstrahlte der Turm ganz in Rot. Dies als Kompensation, weil die Bundesfeier auf der Reitwiese wegen Corona abgesagt werden musste. Die Firma Scandola Light Audio Media GmbH aus St. Gallen hat den Turm mit vier LED-Flutlichtern und 16 LED-Sportscheinwerfern ausgeleuchtet.

Aus der Ferne betrachtet.

Aus der Ferne betrachtet.

Bild: Christof Lampart

Wäre die Wiler Bundesfeier nicht coronabedingt frühzeitig abgesagt worden, hätte sie womöglich kurzfristig gekippt werden müssen - oder zumindest örtlich verlegt. Denn die Reitwiese stand am Sonntag nach den heftigen Regenfällen unter Wasser.

Sonntag, 1. August, 20:18 Uhr

Stand-up-Paddle: Ex-Wiler ist einen Rekord los

Dario Aemisegger hat als Pionier die ersten Rekorde auf dem Bodensee aufgestellt.

Dario Aemisegger hat als Pionier die ersten Rekorde auf dem Bodensee aufgestellt.

Bild: PD

(red) Vier Personen paddelten am Freitagvormittag von Romanshorn her los, um Dario Aemiseggers bisherigen Rekord bei der doppelten Bodensee-Überquerung mit dem Stand-up-Paddle (SUP) zu schlagen. Der Deutsche Normen Weber liess dabei das Feld schon bald hinter sich und hat mit seiner Zeit von 03:23:12 den Rekord des ehemaligen Wilers Aemisegger pulverisiert. Dieser brauchte für die Strecke 4 Stunden und 48 Minuten.

«Fast 32 Kilometer am Stück zu fahren zehrt einfach an den Kräften», wird Sieger Weber in einer Medienmitteilung von St.Gallen-Bodensee Tourismus zitiert. Die Profisportler absolvieren während internationaler SUP-Rennen normalerweise viel kürzere Strecken.

Aemisegger gratuliert den vier Teilnehmern gemäss Mitteilung und zieht den Hut vor ihrer Leistung. Er hat die ersten SUP-Rekorde auf dem Bodensee erstellt und freut sich nun, wenn diese einer um den andern purzeln. «Jetzt ist die Ära der Spitzenpaddler angebrochen», sagte er und verweist mit einem Schmunzeln auf die Längs- oder die Dreiländer-Querung, die es noch zu schlagen gilt.

Sonntag, 1. August, 09:03 Uhr

Beim Bahnhof Wil: Auto prallt in Fussgänger

Der Unfall ereignete sich auf diesem Fussgängerstreifen im Wiler Stadtzentrum.

Der Unfall ereignete sich auf diesem Fussgängerstreifen im Wiler Stadtzentrum.

Bild: kapo

(kapo/red) Am Samstagabend kurz vor 23.30 Uhr ist es beim «Migros-Fussgängerstreifen» beim Bahnhof Wil zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.

Ein 45-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto vom Schwanenkreisel in Richtung Bahnhof. Zeitgleich überquerte der 33-jährige Fussgänger auf diesem Strassenabschnitt den Fussgängerstreifen. Als der 45-Jährige dies bemerkte, leitete er laut Polizeiangaben eine Vollbremsung ein, konnte eine Kollision aber nicht mehr verhindern. In der Folge prallte sein Auto in den Fussgänger. Der 33-Jährige stürzte und zog sich dadurch eher leichte Verletzungen zu. Er wurde von der Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen ins Spital gebracht.

Sonntag, 1. August, 08.34 Uhr

Bichelsee: Brand in Küche

(kapo) Am frühen Sonntagmorgen kam es Bichelsee zu einem Brand in einer Küche. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 4 Uhr bemerkte ein Bewohner in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Lützelweid den Brand in der Küche. Die Feuerwehr war rasch vor Ort, löschte das Feuer und entlüftete die Wohnung. Ein 17-jähriger Bewohner musste laut Polizeiangaben mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die Brandursache ist noch unklar.