Wil-Ticker
Meldungen vom 8. bis 30. August

Was passiert gerade in Wil und den umliegenden Gemeinden? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus der Region. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus der Region Wil.

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Gratis-Tickets für Tanztheater Rigolo

Die Aufführung Ithir vom Toggenburger Rigolo Tanztheater.

Die Aufführung Ithir vom Toggenburger Rigolo Tanztheater.

Bild: PD

Das Toggenburger Rigolo Tanztheater feiert die Uraufführung seiner neuen Tanz- und Objekttheater-Produktion Ithir. Das Stück erzählt von der Unendlichkeit des Universums, von Werden und Vergehen und vom ewigen Kreislauf der Natur. Zwei Tänzerinnen und ein Kontrabassist spielen, tanzen, performen ohne Scheu vor Tonerde in allen Konsistenzen, triefend nass bis hart wie Stein. Ein statisches Bühnenbild erwacht zum Leben.

Die «Wiler Zeitung» verlost 2×2 Tickets für das Konzert von Donnerstag, 22. September um 20 Uhr in der Lokremise Wil. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schicken Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Ithir» an sekretariat-wilerzeitung@chmedia.ch mit Angabe von Vorname, Nachname, Wohnort und Handynummer. Einsendeschluss ist Freitag, 2. September, 23.59 Uhr. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (red)

Stadtturnverein Wil geht an die Schweizer Meisterschaft im Vereinsturnen

Der Stadtturnverein Wil am Team Masters in Egg.

Der Stadtturnverein Wil am Team Masters in Egg.

Bild: PD

Nach der Sommerpause starteten die Turnerinnen und Turner des Stadtturnvereins Wil am vergangenen Sonntag in die zweite Saisonhälfte. Mit allen drei Disziplinen – Schaukelringe, Sprung und Gymnastik Bühne – nahmen die Turnerinnen und Turner am Team Masters in Egg in Zürich teil, heisst es in einer Mitteilung. Gut vorbereitet werden die Turnerinnen und Turner am folgenden Wochenende an der Schweizer Meisterschaft in Zug ihre turnerischen Darbietungen zum Besten geben, heisst es weiter. Der Stadtturnverein Wil ist der einzige Verein der Region Wil, der am 3. und 4. September an den Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen teilnimmt. Es wird das erste Kräftemessen seit 2018. (pd/mas)

Fischingen: 20-jährige Motorradfahrerin verletzt

Eine 20-jährige Frau verunfallte in Fischingen mit ihrem Motorrad.

Eine 20-jährige Frau verunfallte in Fischingen mit ihrem Motorrad.

Bild: PD

Bei einem Selbstunfall in Fischingen wurde am Montag eine Motorradfahrerin verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt.

Kurz vor 19 Uhr war eine Motorradfahrerin auf der Nebenstrasse Gadenwis in Richtung Hulftegg unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen kam sie in einer Linkskurve rechts von der Strasse ab und stürzte.

Die 20-jährige Frau wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken. (kapo/mas)

Strompreise steigen in Wil per 1. Januar um 38 Prozent

Die Strompreise werden per Anfang Jahr steigen.

Die Strompreise werden per Anfang Jahr steigen.

Bild: PD

Die Marktpreise für Energie sind in den vergangenen Monaten markant gestiegen. Ebenso haben sich die Netzkosten für die Übertragungsnetze der Vorlieferanten weiter erhöht. Die Technischen Betriebe Wil (TBW) müssen aus diesem Grund auch die Kundenpreise anpassen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die durchschnittliche Erhöhung über alle Kundenkategorien beträgt per 1. Januar 2023 rund 38 Prozent. Für einen Durchschnittshaushalt entspricht dies rund 25 Franken pro Monat. Das Laden an den städtischen Elektroladestationen ist gemäss den Preisen im Ladenetz von Move kostenpflichtig. Wiler Photovoltaikanlagen <30 Kilowattpeak werden weiterhin mit 15 Rappen pro Kilowattstunde vergütet.

Netzpreise werden auch erhöht

Die TBW beschaffen ihre Energie zusammen mit mehreren Energieversorgungsunternehmen über die Energieplattform AG. Dank einer langjährigen, effizienten Beschaffungsstrategie können die anhaltend steigenden Energiepreise am Markt leicht abgeschwächt werden, heisst es weiter. Sie steigen jedoch für alle TBW-Kundinnen und -Kunden im Jahr 2023 entsprechend dem Verbrauchsverhalten an. Die Netzpreise der Vorlieferanten haben sich erhöht, so dass die Netzpreise ebenfalls nach oben angepasst werden müssen.

Die Kosten der Systemdienstleistung werden von 0.16 auf 0.46 Rappen pro Kilowattstunde erhöht. Die gesetzliche Förderabgabe für erneuerbare Energien (KEV) bleibt stabil auf demselben Niveau wie im Vorjahr. Die Abgaben und Förderbeiträge an die Stadt erhöhen sich um 0.68 auf neu 1.86 Rappen pro Kilowattstunde.

Der Strom an den öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge ist seit dem Jahr 2022 kostenpflichtig. Die Elektromobilitätskundinnen und -kunden finden die jeweils aktuellen Ladepreise unter www.move.ch.

Die Strompreise für die einzelnen Kundengruppen, gültig ab 1. Januar 2023, sind unter www.tb-wil.ch unter der Rubrik «Strom» und «Strompreise ab 1. Januar 2023» zu finden. (pd/mas)

Daniel Haarbo verstärkt den FC Wil 

Daniel Haarbo mit seinem neuen Trikot.

Daniel Haarbo mit seinem neuen Trikot.

Bild: PD

Der FC Wil leiht vom dänischen Meister FC Kopenhagen Daniel Haarbo aus. Der U19-Nationalspieler Dänemarks stösst vorerst bis am 30. Juni 2023 zum FC Wil, wie es in einer Mitteilung heisst.

Daniel Haarbo gehört trotz seines jungen Alters bereits seit mehr als einem Jahr der ersten Mannschaft des Champions League Teilnehmers FC Kopenhagen an. Der 19-jährige Mittelfeldspieler kam in der vergangenen Saison zu zwei Kurzeinsätzen mit der Profimannschaft – in der Conference League gegen den FC Lincoln und Slovan Bratislava. Die vergangene EM-Qualifikation mit der U19-Nationalmannschaft bestritt er als Stammspieler.

Wils Sportdirektor Jan Breitenmoser sagt: «Daniel hat in der Akademie des FC Kopenhagen eine hervorragende Ausbildung genossen. Er verfügt über ein sehr gutes Spielverständnis, ist technisch versiert und bringt die richtige Mentalität mit.» Beim FC Wil wird er mit der Trikotnummer 24 auflaufen. (pd/mas)

Stadt Wil empfängt die Teilnehmenden am ESAF

Der Schwingklub Wil war mit drei Schwingern am ESAF vertreten.

Der Schwingklub Wil war mit drei Schwingern am ESAF vertreten.

Bild: PD

Drei Mitglieder des Schwingklubs Wil nahmen am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Pratteln teil: Patrick Kurmann, Damian Ott und Marcel Räbsamen. Die Stadt Wil empfängt sie offiziell am Sonntag, 4. September 2022, auf dem Hofplatz. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Das schreibt die Stadtverwaltung auf ihrer Website.

Die Teilnehmenden marschieren um 19 Uhr vom Zentralhof an der Oberen Bahnhofstrasse in Richtung Altstadt. Anschliessend werden sie auf dem Hofplatz von Stadtpräsident Hans Mäder begrüsst. Der Anlass wird von der Stadtharmonie und den Stadttambouren musikalisch umrahmt. Zur Feier und zum anschliessenden Apéro ist die ganze Bevölkerung herzlich eingeladen. (pd)

Wil: Zusammenprall zwischen Auto und Motorrad

Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Der Autofahrer brachte ihn selbst ins Spital.

Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Der Autofahrer brachte ihn selbst ins Spital.

Bild: Kapo

Am Sonntagabend, kurz vor 19:30 Uhr, sind auf der Hubstrasse ein Motorrad und ein Auto kollidiert. Das schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung. Der 21-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von zirka 9’000 Franken.

Ein 21-jähriger Motorradfahrer fuhr mit seinem Motorrad auf der Hubstrasse von Sirnach Richtung Wil. Vor ihm war ein 38-jähriger Autofahrer mit seinem Auto in dieselbe Richtung unterwegs. Der Autofahrer beabsichtigte, links auf einen Parkplatz einzubiegen. Beim Einbiegen des Autos kam es zur Kollision mit dem Motorrad. Durch den Aufprall wurde das Motorrad nach links gewiesen. Dort kam der 21-Jährige mit seinem Motorrad in einem Gebüsch liegend zum Stillstand.

Der Autofahrer brachte den leichtverletzten Motorradfahrer ins Spital. Am Auto und am Motorrad entstand Sachschaden im Gesamtwert vom zirka 9’000 Franken. (kapo)

Flawil: Einbruchdiebstahl in Wohnung

Neben dem erbeuteten Diebesgut entstand auch ein Sachschaden von etwa 1000 Franken.

Neben dem erbeuteten Diebesgut entstand auch ein Sachschaden von etwa 1000 Franken.

Symbolbild: Kapo

In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Samstagabend ist eine unbekannte Täterschaft an der Unterstrasse in eine Wohnung eingebrochen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Durch die unverschlossene Eingangstür des Mehrfamilienhauses gelang die Täterschaft ins Gebäude.

Dort brach sie gewaltsam eine Wohnungstür auf. Im Innern der Wohnung stahl sie Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken. Es entstand Sachschaden im Wert von etwa 1000 Franken. (kapo)

EM-Bronze für Vera Appenzeller

Die 18-jährige Vera Appenzeller vom Badmintonclub Uzwil gewinnt die Bronzemedaille an den U19-Europameisterschaften.

Die 18-jährige Vera Appenzeller vom Badmintonclub Uzwil gewinnt die Bronzemedaille an den U19-Europameisterschaften.

Bild: PD

Am Freitag gewann die Badmintonspielerin Vera Appenzeller die Bronzemedaille an den U19-Europameisterschaften. Die Realität von Edelmetall ist auch für den Schweizer Badmintonsport ein Grosserfolg. In der bisherigen Geschichte konnten Badmintonspielerinnen und -Spieler erst einmal eine der begehrten EM-Medaillen in der U19-Altersklasse gewinnen – vor 17 Jahren durch Jeanine Cicognini, die sich die Silbermedaille im Fraueneinzel sicherte.

Nun schafften auch die beiden 18-jährigen Vera Appenzeller und Lucie Amiguet die Sensation. Im Halbfinal spielten sie gewohnt mutig auf und gewannen den ersten Satz. Doch die als Nummer zwei gesetzten Spanierinnen Carulla/Rodriguez übernahmen in der Folge zunehmens die Überhand. Letztlich verlieren die Schweizerinnen mit 21:19, 15:21, 13:21.

Damit sind die Europameisterschaften für die Schweizerinnen, insbesondere auch für die Uzwilerin Vera Appenzeller beendet. Im Team-Wettkampf zeigte sie mit dem Schweizer Team eine starke Leistung, verpasste den Gruppensieg und die Qualifikation für die Endrunden nur hauchdünn. Im Individualturnier stand sie in allen drei Disziplinen im Einsatz. Im Fraueneinzel schaffte sie den Sprung in den Achtelfinal und im Mixeddoppel reichte es bis in den Sechzehntelfinal. Mit dem erfolgreichen Schlusspunkt und der Bronzemedaille im Doppel feiert Appenzeller den bisher grössten Erfolg in ihrer Karriere. (pd)

Wil Pirates liegen im Playoff-Halbfinal mit 0:2 zurück

Die Wiler Baseballer müssen am kommenden Samstag gewinnen, um die Playoff-Serie am Leben zu halten.

Die Wiler Baseballer müssen am kommenden Samstag gewinnen, um die Playoff-Serie am Leben zu halten.

Bild: Ralph Ribi

Die Wiler Baseballer starteten am Samstag zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die NLA-Playoffs. Dass es gegen Serienmeister Therwil Flyers schwierig werden würde, war klar. Trotzdem wollte der Wiler Routinier und Nationalspieler Gian Gladig sich nicht verstecken und würde gerne ins Finale einziehen.

Im ersten Spiel am Samstagmittag hielten die Pirates noch gut mit. «Therwil war am Anfang des Spiels die bessere Mannschaft und ging in Führung, aber wir kämpften uns zurück und versuchten gegen den Serienmeister dagegen zu halten. Am Ende war dann die Hypothek aber zu gross», sagte Gladig nach der Partie. Das erste Aufeinandertreffen ging mit 8:5 an den Favoriten.

Beim zweiten Spiel am Sonntag hätten eigentlich die Wiler Heimrecht haben sollen. Weil auf der Sportanlage Lindenhof aber momentan die Tartanbahn saniert wird, mussten die Wil Pirates ausweichen und spielten in Hünenberg im Kanton Zug.

Wil muss nun kommenden Samstag gewinnen

Als Underdog nicht zu Hause spielen zu können, stellt einem natürlich vor eine noch grössere Aufgabe, aber die Wiler schienen von der knappen ersten Partie beflügelt. Man ging in Spiel zwei in Führung und wollte die Therwil Flyers ärgern, aber diese zeigten dann ihre ganze Klasse. Gleich mit 18:8 fertigte der Qualifikationssieger die Äbtestädter ab.

Nun steht es in der Playoff-Halbfinal-Serie 0:2 aus Sicht der Wiler. Das heisst, am kommenden Samstag muss man auswärts in Therwil gewinnen, um die Chancen aufs Weiterkommen zu wahren. Gewinnen die Flyers auch Spiel drei, wäre die Saison für Wil vorbei. (lto)

Lia Thalmann holt an den Schweizer U18-Meisterschaften Doppelgold

Lia Thalmann (sitzend) ging an den Schweizer U18-Meisterschaften über die 100 und 200 Meter an den Start, obwohl sie krank war.

Lia Thalmann (sitzend) ging an den Schweizer U18-Meisterschaften über die 100 und 200 Meter an den Start, obwohl sie krank war.

Bild: PD

Sprinterin Lia Thalmann aus Zuckenriet holt an den U18-SM Doppelgold über die 100 und 200 Meter. Die Vorzeichen vor den Schweizer Nachwuchs-Meisterschaften waren denkbar schlecht. Bereits unter der Woche trainierte die 17-Jährige mit einer Erkältung und am Samstag vor dem 100-Meter-Vorlauf wurde es noch schlimmer. Übelkeit ist dazugekommen und Trainer Philipp Engeler musste in die Trickkiste greifen.

«Den Druck, der auf Lias Schulter gelastet hat, versuchte ich wegzunehmen. Weil sie nicht ganz fit war, habe ich ihr gesagt, dass wir nun einfach schauen, zu was es reichte», sagte Engeler und ergänzte: «Lia zeigt jedes Mal ihre Bestleistung, wenn der Druck am grössten ist. Das war schon immer so und hat sie an diesem Wochenende wieder bewiesen.»

Neue persönliche Bestzeit über 200 Meter

Während den Vorläufen versuchte Thalmann Energie für die Finals zu sparen. So konnte sie in beiden Schlussläufen nochmals voll angreifen. Über die 100 Meter wäre ohne starken Gegenwind vermutlich sogar Schweizer Rekord drin gewesen und über die 200 Meter lief das Sprinttalent mit 24,20 Sekunden neue persönliche Bestzeit.

«Ich hatte kurz vor dem 200-Meter-Final noch Angst, dass sie während dem Lauf kollabiert, aber sie hat es durchgezogen und hat verdient Doppelgold geholt. Wir sind alle sehr glücklich, aber auch froh, dass es vorbei ist», so Engeler.

Vom KTV Wil Leichtathletik sind neben Lia Thalmann auch Xenja Gügi über die 400 Meter Hürden und Joy Umegbolu über die 80 Meter gestartet. Beide haben starke Leistungen gezeigt und konnten mit den Besten mithalten. Für eine Finalqualifikation hat es aber für beide nicht gereicht. (lto)

Lignum Holzkette zeichnet Uzwiler Bruno Cozzio und Flawiler IG aus

Der Uzwiler Bruno Cozzio (4.v.r.) sowie Roman Stüdli (5.v.l.) und Christoph Diem (6.v.l., IG Nachhaltige Zukunft in Flawil) gehören zu den diesjährigen Preisträgern.

Der Uzwiler Bruno Cozzio (4.v.r.) sowie Roman Stüdli (5.v.l.) und Christoph Diem (6.v.l., IG Nachhaltige Zukunft in Flawil) gehören zu den diesjährigen Preisträgern.

Bild: PD

Der Interessensverband Lignum Holzkette St.Gallen setzt sich auf mehreren Ebenen für das Holz ein. Unter anderem werden alle drei Jahre Persönlichkeiten aus dem Kanton St.Gallen für ihren beispielhaften Umgang mit Holz gewürdigt. Bei der diesjährigen Verleihung in den Hallen der Firma Technowood in Alt St.Johann war das Rheintal prominent vertreten, wie der Verband in einer Medienmitteilung schreibt. Den Hauptpreis «St.Galler Holzchopf» erhielt Unternehmer Sepp Steiger aus Kriessern.

Gleichzeitig wurden dieses Jahr sechs Anerkennungspreise vergeben. Jener in der Sparte «Politik» geht an Bruno Cozzio, Revierförster und Kantonsrat aus Uzwil. Im Beruf und in der Politik trete er überzeugend als Botschafter des St.Galler Holzes auf, heisst es in der Mitteilung. Er zähle zu den Protagonisten in den politischen Prozessen rund um den St.Galler Wald und sein Holz. Das Herzblut sei in den verschiedenen Engagements für den St.Galler Wald und für die Verwendung von einheimischem Holz unübersehbar.

Ein Anerkennungspreis mit dem Namen «Holzsensibilisierung» wurde erstmals verliehen. Für ein «Engagement mit Leuchtturm-Charakter» wird die «IG Nachhaltige Zukunft in Flawil» ausgezeichnet. Fast in letzter Minute sei es Roman Stüdli und seinen Weggefährten gelungen, dass ein Projekt für eine Turnhalle vollständig geändert wurde: statt in Beton wird der Bau nun in Holz ausgeführt. Das beherzte Vorgehen der Interessensgemeinschaft sei in vielerlei Hinsicht vorbildhaft. (pd)

Schwarzenbach: Mehrfach überschlagen – unverletzt

Der Fahrer konnte das zerstörte Auto selbständig und unverletzt verlassen.

Der Fahrer konnte das zerstörte Auto selbständig und unverletzt verlassen.

Bild: Kapo

Am Samstagabend, kurz nach 20 Uhr, ist ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Flawilerstrasse in Schwarzenbach verunfallt. Das Auto kam von der Fahrbahn ab, schleuderte über die Wiese und überschlug sich in einem abfallenden Wiesenbord mehrfach. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, blieb der Autofahrer unverletzt.

Der 25-jährige Mann fuhr Richtung Schwarzenbach, als er auf Höhe der Thurlindenkurve die Kontrolle über das Auto verlor. Dieses überquerte die Gegenfahrbahn und schleuderte in die angrenzende Wiese. Im steil abfallenden Wiesenbord überschlug es das Auto mehrfach, bevor es auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Der Autofahrer blieb unverletzt und konnte das Auto selbständig verlassen. Das Auto erlitt Totalschaden. (kapo)

Im steil abfallenden Wiesenbord überschlug sich das Auto mehrfach.

Im steil abfallenden Wiesenbord überschlug sich das Auto mehrfach.

Bild: Kapo

Auffahrunfall in Wil

Das Auto des Unfallverursachers.

Das Auto des Unfallverursachers.

Bild: Kapo

Am Samstag, kurz vor 13.30 Uhr, sind auf der Toggenburgerstrasse in Wil, Höhe Migrolino, zwei Autos zusammengestossen. Ein 25-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto und einem 53-jährigen Beifahrer auf der Toggenburgerstrasse Richtung Zentrum. Im Bereich der Tankstelle bremste er sein Auto verkehrsbedingt ab. Dahinter folgte ein 47-jähriger Mann in seinem Auto, der in das Heck des Autos des 25-Jährigen prallte.

Beim Auffahrunfall wurden der 25-Jährige und sein Beifahrer leicht verletzt, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der aufgebotene Rettungsdienst brachte die beiden Männer ins Spital. An den Autos entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo)

Degersheim: Selbstunfall mit nicht sicherem Auto

Da kommt einiges zusammen. Am Freitagabend um kurz nach 23 Uhr hat ein 19-jähriger Autofahrer auf der Mühlefeldstrasse in Degersheim einen Selbstunfall mit seinem Auto verursacht. Wie sich herausstellte, war der Mann nicht im Besitz eines Führerausweises, das Auto war weder betriebssicher noch eingelöst und die angebrachten Kontrollschilder gestohlen.

Der 19-jährige Mann fuhr auf der Mühlefeldstrasse. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Auto, woraufhin dieses gegen eine entlang den Bahngeleisen gepflanzte Hecke prallte. Der unverletzte Mann verliess daraufhin die Unfallstelle. Er konnte später durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an seinem Wohnort angetroffen werden.

Der Verursacher dieses Unfalls wurde wegen diverser Verstösse zur Anzeige gebracht.

Der Verursacher dieses Unfalls wurde wegen diverser Verstösse zur Anzeige gebracht.

Bild: Kapo

Dabei stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz eines gültigen Führerausweises war. Zur Überprüfung der Fahrfähigkeit verfügte die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen bei ihm die Entnahme einer Blut- und Urinprobe. Bei der Kontrolle des Autos musste festgestellt werden, dass dieses nicht betriebssicher ist und nicht eingelöst war. Die zum Unfallzeitpunkt angebrachten Kontrollschilder waren gestohlen.

Der entstandene Sachschaden am Auto und der Hecke beläuft sich laut Polizeiangaben auf einige hundert Franken. Der 19-Jährige wird wegen diverser Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz und wegen des Kontrollschilddiebstahls zur Anzeige gebracht. (kapo)

Flawil: Alkoholisiert mit Motorrad verunfallt

Am Freitagmittag um kurz vor 13 Uhr ist ein 29-jähriger Mann in Flawil mit seinem Motorrad auf der Magdenauerstrasse verunfallt. Er musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Der 29-jährige Mann fuhr mit seinem Motorrad auf der Magdenauerstrasse von Flawil Richtung Magdenau. Im Bereich vor Büelwies kam der Mann mit seinem Motorrad rechts von der Fahrbahn ab. Das Motorrad prallte gegen ein Brückengeländer, kam zum Stillstand und der Mann stürzte vom Motorrad. Dabei wurde er unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Unfall passierte hier Zwischen Flawil und Magdenau.

Der Unfall passierte hier Zwischen Flawil und Magdenau.

Bild: Kapo

Eine beim 29-Jährigen durchgeführte Atemalkoholmessung zeigte einen zu hohen Wert an, weshalb die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen bei ihm die Entnahme einer Blut- und Urinprobe anordnete. Am Motorrad entstand laut Angaben der Kantonspolizei St.Gallen ein Sachschaden von rund 2000 Franken. (kapo)

KTV Wil: Letzte grosse Wettkämpfe der Saison

Joy Umegbolu nimmt über die 80 Meter am Wettkampf teil.

Joy Umegbolu nimmt über die 80 Meter am Wettkampf teil.

Bild: PD

Am Wochenende geht für drei junge Athletinnen des KTV Wil Leichtathletik der letzte grosse Wettkampf der Saison über die Bühne. Am Samstag und am Sonntag findet in Riehen (Basel) nämlich die Schweizer Nachwuchs-Meisterschaften der U16 und U18 statt.

Vom KTV Wil nehmen dort Lia Thalmann, über die 100 und 200 Meter, Xenja Gügi, über die 400 Meter Hürden und Joy Umegbolu, über die 80 Meter teil. Auch wenn man gut vorbereitet an die Schweizer Meisterschaften geht, waren die letzten Wochen für Trainer Philipp Engeler und seine Sportlerinnen nicht gerade einfach. Weil die Tartanbahn auf der Sportanlage Lindenhof saniert wird, musste man kurzerhand nach Henau ausweichen.

Trotzdem wird Sprinterin Lia Thalmann als klare Favoritin über die 100 und 200 Meter an den Start gehen. Sie möchte ihre bisher starke Saison mit Medaillen an der Nachwuchs-SM krönen. Just dort, wo sie im vergangenen Jahr eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte, welche sie monatelang ausser Gefecht setzte. Das Potenzial für Doppelgold hat die 17-Jährige aber allemal.

Für Xenja Gügi und die U16-Athletin Joy Umegbolu wäre an diesem Wochenende die Finalqualifikation bereits ein Highlight. Unmöglich ist diese zwar nicht, aber um das zu erreichen, müssten beide Top-Resultate abrufen. (lto)

Badmintonclub Uzwil: Vera Appenzeller im EM-Halbfinal

Vera Appenzeller ist gerade in Hochform.

Vera Appenzeller ist gerade in Hochform.

Bild: PD

Die 18-jährige Vera Appenzeller steht an den U19-Europameisterschaften in Belgrad im Halbfinal. Im Frauendoppel mit Lucie Amiguet (La Chaux-de-Fonds) hat das Duo bereits eine Medaille auf sicher. Das schaffte bisher erst eine Schweizerin. Jeanine Cicognini holte Silber im Fraueneinzel – vor 17 Jahren.

Lucie Amiguet und Vera Appenzeller, als Nummer 6 gesetzt, starteten gegen die als Nummer 3 eingestuften Französinnen Hoareau/Pognante gut ins Spiel. Doch die Gegnerinnen fanden immer besser in die Partie. Im Entscheidungssatz entwickelte es sich dann zur spannenden Kopf-an-Kopf-Begegnung. Am Schluss gewannen Amiguet/Appenzeller mit 21:19.

Am Freitagnachmittag spielen Appenzeller und Amiguet um den Finaleinzug. Dabei treffen sie auf die als Nummer 2 gesetzten Spanierinnen Carulla/Rodriguez. (pd/law)

Ständerätin Brigitte Häberli von Bichelsee-Balterswil stellt sich zur Wiederwahl

Brigitte Häberli stellt sich 2023 zur Wiederwahl als Ständerätin.

Brigitte Häberli stellt sich 2023 zur Wiederwahl als Ständerätin.

Bild: Anthony Anex / KEYSTONE

Ständerätin Brigitte Häberli von Bichelsee-Balterswil steht für eine weitere Legislatur zur Verfügung. Die Mitte Thurgau freut sich über den Entscheid Häberli, dass sie sich 2023 erneut zur Wiederwahl stellt, heisst es in einer Mitteilung.

«Ich bin unverändert motiviert meine Arbeit als Ständerätin weiterzuführen und gehe immer mit Freude nach Bern», begründet Häberli ihren Entscheid. (pd/mas)

Stadt Wil hält am Feuerverbot fest

Auf dem Wiler Stadtgebiet darf weiterhin nicht auf offenem Feuer grilliert werden.

Auf dem Wiler Stadtgebiet darf weiterhin nicht auf offenem Feuer grilliert werden.

Bild: Walter Schwager / ARC

Aufgrund der ausgiebigen Regenfälle von Ende vergangener Woche und den zu erwartenden Niederschlägen aufs Wochenende hin hat der Kanton St. Gallen das seit dem 27. Juli gültige Feuer- und Feuerwerksverbot in Wald und Waldesnähe per Mittwoch, 24. August,  aufgehoben.

Die Stadt Wil hatte die Weisung des Kantons zusätzlich verschärft und ein generelles Feuerverbot im Freien erlassen. Dieses bezog sich auf das gesamte Stadtgebiet und schloss auch eingerichtete Feuerstellen sowie Holzkohle-Grills ein.

Die Stadt hält zunächst weiter an der geltenden Regel fest. Die Situation werde jedoch analysiert und zeitnah ein Entscheid getroffen, hiess es auf Anfrage. (ahi)

Gemeinden Oberbüren und Niederbüren prüfen Nutzung von Synergien

Die beiden Räte im Austausch.

Die beiden Räte im Austausch.

Bild: PD

Die Gemeinden Oberbüren und Niederbüren arbeiten in einigen Bereichen bereits seit vielen Jahren zusammen, um Synergien nutzen zu können.

Die Gemeinderäte von Oberbüren und Niederbüren haben sich am 6. Juli zu einem Austausch getroffen, wie es im Mitteilungsblatt heisst. Es wurden einige politische Aufgaben besprochen. Beide Gemeinderäte begrüssen es, eine Zusammenarbeit zu fördern und die Gemeindeautonomie dadurch langfristig zu stärken. Deshalb wurde entschieden, dass mithilfe einer externen Begleitung Möglichkeiten zur Nutzung von Synergien geprüft werden.

Es bestehen zum Beispiel bereits der Jugendtreff, die Seelsorgeeinheit ONN oder das Oberstufenzentrum Thurzelg für beide Gemeinden. Auch die Schulsozialarbeit oder die Grünabfuhr werden gemeinsam geregelt und geführt. Zudem bestehen einige regionale Organisationen, wie zum Beispiel die Spitex Region Uzwil oder der Abwasserverband Niederbüren. (pd/mas)

Schulwart von Oberstufenzentrum in Oberuzwil nach 33 Jahren verabschiedet

Nach über 33 Jahren wurde der langjährige Hauswart des Oberstufenzentrums Schützengarten (OZS) in Oberuzwil, Roland Frischknecht, in die Pension verabschiedet, wie dem Mitteilungsblatt zu entnehmen ist.

Roland Frischknecht war 33 Jahre lang Hauswart im Oberstufenzentrum Schützengarten.

Roland Frischknecht war 33 Jahre lang Hauswart im Oberstufenzentrum Schützengarten.

Bild: PD

In vielen Berufsjahren am Oberstufenzentrum hat Roland Frischknecht unzählige Spuren hinterlassen. Mit ihm verlässt das OZS ein allseits beliebter Mitarbeiter, ist weiter zu lesen.

In all den Jahren hat er viele Bauprojekte begleitet und stets für Ordnung und Sauberkeit gesorgt. Auch bei Anlässen im OZS stand er mit Rat und Tat zur Seite. Zu den Jugendlichen pflegte er eine gute Beziehung und hatte einen guten Draht.

Die gesamte Oberstufe sowie die Lehrpersonen haben Roland Frischknecht bei einer Feier auf dem Pausenplatz Mitte August verabschiedet und gedankt. Es wurde gesungen und die Schülerinnen und Schüler haben bunte Ballone mit Wünschen für die Pension in den Himmel steigen lassen.

Wie im Mitteilungsblatt vom 6. Mai 2022 bereits mitgeteilt, konnte als Nachfolger und Leiter Hauswartung Roger Eberhard aus Schwarzenbach gewählt werden. Er hat seine Stelle am 1. August 2022 angetreten. (pd/mas)

Videoüberwachung bei der Sammelstelle beim Werkhof in Bütschwil

Beim Werkhof in Bütschwil sollen Videokameras installiert werden.

Beim Werkhof in Bütschwil sollen Videokameras installiert werden.

Bild: Getty 

Die Sammelstelle beim Werkhof Bütschwil war in der Vergangenheit schon mehrfach von unrechtmässig entsorgten Materialien betroffen. Nun soll eine Videoüberwachung installiert werden, wie dem Gemeindeblatt zu entnehmen ist. Die Videoüberwachung soll einerseits als präventive Massnahme, andererseits als Hilfsmittel bei der Aufklärung eines Vorfalles dienen, heisst es weiter.

Der Gemeinderat erlässt gestützt auf das Reglement über die Videoüberwachung auf öffentlichem Grund folgende Allgemeinverfügung: Im öffentlichen Raum der Sammelstelle Werkhof Bütschwil werden Kameras zur Videoüberwachung gemäss Situationsplan, mit der Möglichkeit der Personenidentifikation, installiert. Es erfolgt eine 24-Stunden-Aufzeichnung, die jeweils maximal 30 Tagen gespeichert wird. Anschliessend werden diese automatisch gelöscht, falls sich in dieser Zeit keine Vorfälle ereignet haben. Die Sicherheitsvorkehrungen stellen sicher, dass keine unbefugten Personen Zugriff auf die Aufnahmen haben. Die Standorte der Videokameras können bei der Ratskanzlei eingesehen werden.

Gegen diese Verfügung kann innert 14 Tagen nach der Veröffentlichung Rekurs beim Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St.Gallen erhoben werden. (pd/mas)

Sofortiger Rücktritt von Wuppenauer Gemeinderat Alfred Seeberger

Alfred Seeberger hat am 12. Juli 2022 aus gesundheitlichen Gründen per sofort seinen Rücktritt bekannt gegeben. Der Gemeinderat bedauert diesen Entscheid sehr, kann ihn jedoch nachvollziehen und hat der Entlassung aus dem Gemeinderat zugestimmt, wie es im Gemeindeblatt heisst. Er bedankt sich bei Alfred Seeberger und wünscht ihm gute Besserung.

Da die Erneuerungswahlen der Behörde bereits am 27. November 2022 stattfinden, erfolgt keine Ersatzwahl von Alfred Seeberger. Nach Möglichkeit soll eine allenfalls gewählte Person jedoch bereits früher mit seiner Arbeit beginnen. Der zweite Wahlgang wäre am 12. März 2023. (pd/mas)

Zwei Rücktritte im Wilener Gemeinderat

Ende Jahr finden in der Gemeinde Wilen Erneuerungswahlen statt.

Ende Jahr finden in der Gemeinde Wilen Erneuerungswahlen statt.

Bild: Andrea Häusler

Ende Mai 2023 endet die laufende Amtsperiode des Gemeinderates, der Rechnungsprüfungskommission und des Wahlbüros der Gemeinde Wilen.

Die Gemeinderätinnen Rebekka Bannwart und Fiona Graf stehen nach vierjähriger beziehungsweise achtjähriger Amtszeit für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung, wie es in einer Mitteilung heisst. Erneut zur Wahl stellen sich der Gemeindepräsident Michael Gieseck sowie die Gemeinderäte Roger Dierauer und Roger Staub. Zudem hat Marc Ledergerber nach zehnjähriger Tätigkeit seinen Rücktritt aus der Rechnungsprüfungskommission erklärt.

Der Gemeinderat hat den Termin für die Erneuerungswahlen für die Amtsperiode 2023 bis 2027 auf Sonntag, 27. November 2022 festgelegt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wird, falls nötig, am Sonntag, 12. März 2023 durchgeführt. Wahlvorschläge sind bis zum 30. September möglich. (pd/mas)

Uzwil: Bambolo war mit täglich 100 Kindern ein voller Erfolg

Das Bambolo 2022 besuchten dieses Jahr täglich rund 100 Kinder.

Das Bambolo 2022 besuchten dieses Jahr täglich rund 100 Kinder.

Bild: PD

Das Bambolo 2022 vom 8. bis 12. August war ein voller Erfolg. Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich jeden Nachmittag im Schnitt rund 100 Kinder im Rüteliwald. Dies schreibt die Gemeinde Uzwil im aktuellen Uzwiler Blatt. Es wurde erlebt, entdeckt, gesungen, gelacht, gebastelt und noch ganz viel mehr.

Die Trockenheit hat auch im Bambolo beschäftigt. So gab es dieses Jahr statt dem beliebten Schlangenbrot feine Fruchtspiessli, und statt mit flüssigem Wachs wurde mit Lehm gebastelt. Der Förster, der Imker und die Jäger wurden mit Fragen überhäuft. Sie haben den Kindern viel Spannendes erzählt und dabei auch aufgegriffen, welche Auswirkungen die Trockenheit auf ihren Bereich hat.

«Ein besonderer Dank gilt den rund 100 Helferinnen und Helfer, den teilnehmenden Vereinen sowie den grosszügigen Sponsoren aus Uzwil und Umgebung», schreiben die Veranstalterinnen und Veranstalter. Als nachhaltiges Zeichen wurde dieses Jahr mit den Kindern bei der Feuerstelle im Rüteliwald ein Sinnepfad gebaut, der sich nun auf ganz viele Besucherinnen und Besucher freut.

Das Bambolo wird auch im kommenden Jahr stattfinden, nämlich vom 7. bis 11. August 2023. (pd)

Das Bambolo findet jährlich im Rüteliwald in Uzwil statt.

Das Bambolo findet jährlich im Rüteliwald in Uzwil statt.

Bild: PD

Niederuzwil: Velo prallt in Autoheck

Am Dienstagmittag wurde ein 13-jähriger Velofahrer beim Zusammenprall mit einem Auto leicht verletzt.

Am Dienstagmittag wurde ein 13-jähriger Velofahrer beim Zusammenprall mit einem Auto leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Am Dienstag um zirka 11.50 Uhr ist auf der Henauerstrasse ein Velo ins Heck eines Autos geprallt. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit. Der 13-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt.

Ein 23-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto auf der Henauerstrasse von Niederuzwil Richtung Henau. Aufgrund eines Fussgängerstreifen bremste er sein Auto bis zum Stillstand ab. Zur selben Zeit war ein 13-jähriger Velofahrer mit seinem Velo in die gleiche Richtung unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen prallte sein Velo ins Heck des stillstehenden Autos. Der 13-Jährige wurde vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand Sachschaden von rund 1000 Franken. (kapo)

Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von 1000 Franken.

Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von 1000 Franken.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Neuer «Chrabbeltreff» für Eltern von Kleinkindern

Anfang September startet in Wil ein «Chrabbeltreff» für Eltern und ihre Kleinkinder.

Anfang September startet in Wil ein «Chrabbeltreff» für Eltern und ihre Kleinkinder.

Bild: PD

Die Stadt Wil fördert die Entstehung verschiedener Angebote für Kinder im Vorschulalter. Anfang September startet der neue «Chrabbeltreff Wil West».

Der Chrabbeltreff bietet Eltern mit Kleinkindern die Möglichkeit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Die Kinder haben derweil viel Gelegenheit zum Spielen. Eine Beraterin der Mütter- und Väterberatung steht für Fragen zur Verfügung und gibt Anregungen. 

Organisiert wird der neue Chrabbeltreff von der Fachstelle FBBE (Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung) der Stadt Wil in Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Wil West und der Mütter- und Väterberatung Wil.

Der Treff findet ab September jeden Donnerstag von 14.30 bis 16.30 Uhr an der Gallusstrasse 15 statt. Das Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Weiterhin findet auch der «Chrabbeltreff Lindenhof» jeden Freitag von 9.00 bis 11.00 Uhr im Quartiertreff Lindenhof statt. In Bronschhofen sind Eltern von Kleinkindern jeweils am letzten Mittwoch im Monat in der «Kinderhüeti+Kaffeestube» zum Austausch mit der Mütter- und Väterberatung eingeladen. Der Anlass findet jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr im Pfarreiheim Bronschhofen statt. (pd)

Degersheim: Pfarrerehepaar verabschiedete sich

Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm hielten am Sonntagabend ihren letzten Gottesdienst.

Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm hielten am Sonntagabend ihren letzten Gottesdienst.

Bild: Martin Knöpfel

Am Sonntagabend verabschiedeten die Degersheimer Evangelischen im Gottesdienst das Pfarrerehepaar Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm. Musikalisch umrahmt wurde er von der Worship-Band und einer Organistin. Drei Personen verlasen persönliche Botschaften von Gemeindemitgliedern an das Pfarrerehepaar. René Nef würdigte für die Kirchenvorsteherschaft das Wirken der Pfarrersleute und wies darauf hin, dass nun Jakob Bösch und Kurt Witzig einspringen werden. Ferner rief er dazu auf, in der geplanten Pfarrwahlkommission mitzuarbeiten.

Nach dem Gottesdienst nahmen viele Besucher die Gelegenheit wahr, beim Apéro, den die Mitarbeiter der Kirchgemeinde vorbereitet hatten, mit Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm einige Worte zu wechseln und sich persönlich zu verabschieden. (pd)

Gute Zeiten für das Holz – Borkenkäfersituation in Region entspannt

Die Schäden durch Insekten wie Borkenkäfer halten sich zurzeit in der Region in Grenzen.

Die Schäden durch Insekten wie Borkenkäfer halten sich zurzeit in der Region in Grenzen.

Bild: Arthur Gamsa

Die Voraussetzungen für die Nutzung von Holz sind momentan sehr gut. Gegenüber den letzten Jahren kann Rundholz zu deutlich höheren Preisen verkauft werden, auch Brennholz lässt sich problemlos absetzen. Dies teilt der Kanton St.Gallen mit. 

Erfreulicherweise habe sich in der Waldregion 1 St.Gallen zudem die Borkenkäfersituation entspannt. Zur Waldregion 1 gehören unter anderem die Forstreviere Wil, Uzwil, Kirchberg, Magdenau, Flawil und Oberwil. Der Kanton schreibt: «Die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer sind trotzdem angehalten, ihren Wald auf Käferbefall zu kontrollieren und dem Revierförster unmittelbar Meldung zu erstatten, falls ein Befall festgestellt wird. Die wirksamste Bekämpfungsmethode ist, die befallenen Fichten zu verwerten, bevor der Borkenkäfer ausgeflogen ist.»

Waldbesitzer sollten zurzeit eine Holznutzung ins Auge fassen.

Waldbesitzer sollten zurzeit eine Holznutzung ins Auge fassen.

Bild: Pius Amrein

Eine Prognose, wie sich die Marktlage im Herbst entwickeln wird, sei aufgrund der hohen Energiepreise und der Inflationsrate schwierig. Trotzdem lohne es sich für Waldbesitzende, mit dem Revierförster Kontakt aufzunehmen und frühzeitig eine Holznutzung ins Auge zu fassen. Gerade Laubholzschläge sollten so früh wie möglich ausgeführt werden, weil sich Laubholz im Frühling kaum oder nur zu niedrigen Preisen verkaufen lasse.

In der Waldregion 1 St.Gallen könne problemlos mehr Holz genutzt werden, ohne den Wald zu «plündern». Die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer würden seit Jahren weniger Holz nutzen, als im Wald zuwachse. (pd)

Niederuzwil: Im Quartier Hirzenpark kann Aufrichte gefeiert werden

Eine Visualisierung des Wohnquartiers, das in erster Etappe vier Gebäude und eine Parkanlage umfasst.

Eine Visualisierung des Wohnquartiers, das in erster Etappe vier Gebäude und eine Parkanlage umfasst.

Bild: PD

Im Hirzenpark in Niederuzwil entsteht ein neues Wohnquartier. In der ersten Bauetappe werden vier Gebäude mit 136 Mietwohnungen realisiert. Verantwortlich für das Projekt ist die Uzwiler Uze AG.

Der Baustart musste im Januar 2021 wegen Corona ohne offiziellen Auftakt erfolgen. Nun haben die Gebäude der ersten Bauetappe ihre volle Höhe erreicht und die Bauherrschaft feiert dies in diesen Tagen mit einem Aufrichtfest, wie die Uze AG mitteilt. 

Die um die Gebäude angelegte Parkanlage im Hirzenpark wird eine Spielwiese, öffentlich begehbare Wege, Nutzgärten und heimische Baum- und Pflanzenarten  aufweisen. Zur Überbauung gehören eine Bike Werkstatt mit Waschraum für Velo und Hunde, ein Outdoorfitnesspark, ein Garten-Pavillon, ein Café im Erdgeschoss und zumietbare Räume für Ateliers, Homeoffice oder Gewerbeideen.

Gesamthaft sind im Quartier 300 Wohnungen geplant, ein in dieser Grössenordnung einzigartiges Projekt in der Region. Noch ist allerdings offen, wann nach Abschluss der aktuell 136 Wohnungen die weiteren Etappen gebaut werden. Die Entwicklung der Baustelle kann mit einer Livecam verfolgt werden. (lsf)

Niederuzwilerin und Jonschwilern im Aufgebot der Unihockey-Nati

Nina Metzger nach dem Cupsieg mit ihrem Verein, den Kloten-Dietlikon Jets.

Nina Metzger nach dem Cupsieg mit ihrem Verein, den Kloten-Dietlikon Jets.

Bild: PD/Claudio Schwarz, Swiss Unihockey

Das Unihockey-Nationalteam der Frauen bestreitet am 2. und 3. September in St.Gallen die ersten Länderspiele der neuen WM-Kampagne. Für den Nationaltrainer Oscar Lundin und 11 der 20 Spielerinnen sind die beiden Partien gegen Tschechien die ersten überhaupt mit der A-Nati.

Unter anderem erhielt Nina Metzger ihr erstes Aufgebot. Sie ist in Niederuzwil aufgewachsen, hat beim Unihockeyclub United Toggenburg zum Unihockey gefunden und dann nach Lehrjahren beim UHC Waldkirch-St.Gallen in der NLB zu den Kloten-Dietlikon Jets gewechselt. Mit diesem Verein durfte sie im vergangenen Jahr den Schweizer Meistertitel feiern. «Mit der Länderspiel-Première hat sie ein grosses Ziel erreicht. Dass die Spiele gleich noch ‹vor der Haustüre› stattfinden, ist natürlich umso schöner», heisst es in einer Mitteilung von UHC Waldkirch-St.Gallen.

Andrea Gämperli (links) spielt schon seit mehreren Jahren für die Schweizer Nationalmannschaft.

Andrea Gämperli (links) spielt schon seit mehreren Jahren für die Schweizer Nationalmannschaft.

Bild: PD/Claudio Schwarz, Swiss Unihockey

Eine Routinière in der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft ist hingegen Andrea Gämperli, die in Jonschwil aufgewachsen ist. Sie hat ihr Debüt im Schweizer Dress vor sechs Jahren gegeben und hat mittlerweile 47 Spiele für die Schweiz absolviert.

Der Gegner in St.Gallen heisst Tschechien. Sowohl am Freitag um 14 Uhr wie auch am Samstag um 13 Uhr spielt die Schweiz gegen die Weltnummer vier. (pd)

KTV-Wil-Athletin beim Final des Visana Sprints

Joy Umegbolu schaffte es in ihrer Disziplin zuoberst aufs Podest.

Joy Umegbolu schaffte es in ihrer Disziplin zuoberst aufs Podest.

Bild: PD/LGB Bodensee

Beim Kantonalfinal des Visana Sprints in Tübach, organisiert von der LG Bodensee, ging es vergangenen Samstag um grosse Emotionen. Die zwölf schnellsten Athleten und Athletinnen des Kantons im Alter von 10 bis 15 Jahren haben sich für den Schweizer Final qualifiziert, der am 17. September in Winterthur über die Bühne gehen wird.

Dabei wird auch der KTV Wil LA vertreten sein. Joy Umegbolu schaffte beim 80-Meter-Sprint der weiblichen U16 mit Jahrgang 2008 die schnellste Zeit im Kanton. 

Der Visana Sprint ist das älteste Nachwuchsprojekt von Swiss Athletics, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Von der lokalen «Schnällscht»-Ausscheidungen führt der Weg für die jungen Sprintraketen weiter zum Kantonalfinal und von dort zum Schweizer Final. (pd)

In Bazenheid werden für die Flüchtlinge Regenschirme und Koffer gesammelt

Am Samstag können in Bazenheid nebst Koffern auch Regenschirme abgegeben werden.

Am Samstag können in Bazenheid nebst Koffern auch Regenschirme abgegeben werden.

Bild: PD

Am kommenden Wochenende sammelt das Kern-OK der «Freiwillige Hilfe Kirchberg» Koffer für die ukrainischen Flüchtlinge im Flüchtlingszentrum Kirchberg. Weil die Flüchtlinge auch dankbar über einen Regenschirm sind, hat sich das Kern-OK entschieden, auch zur Abgabe von Regenschirmen aufzurufen.

Wer zu Hause nicht mehr benötigte Regenschirme oder Koffer aufbewahrt, darf diese am nächsten Samstag, 27. August, zwischen 9 und 11 Uhr, beim Parkplatz des Schulhauses Eichbüel an der Wilerstrasse 39 in Bazenheid abgeben. (pd/bl)

Zuzwil: Dreiwöchige Wegsperre für Reiter

In einem ersten Schritt wird die oberste Schicht der mittig mit Gras bewachsenen Kieswege abgetragen.

In einem ersten Schritt wird die oberste Schicht der mittig mit Gras bewachsenen Kieswege abgetragen.

Bild: Andrea Häusler

Heute wurden die Sanierungsarbeiten an der Riet- sowie die Howeglerstrasse im Zuzwiler Riet aufgenommen. Je nach Witterung dauern diese rund eine Woche an.  Für Reitende und für die Landwirtschaft bleiben die Strassen bis zu drei Wochen gesperrt, Fussgängern und Velofahrern stehen sie nach Abschluss der Arbeiten wieder zur Verfügung. (pd/ahi)

Ettenhausen: Mit Motorrad gestürzt

Der Motorradfahrer kam aus bisher ungeklärten Gründen von der Strasse ab.

Der Motorradfahrer kam aus bisher ungeklärten Gründen von der Strasse ab.

Bild: kapo

Bei einem Selbstunfall in Ettenhausen wurden am Sonntag ein Motorradfahrer und seine Mitfahrerin verletzt. 

Ein Motorradfahrer war gegen 15.30 Uhr auf der Iltishauserstrasse in Richtung Elgg unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er nach dem Weiler Iltishausen die Kontrolle über das Motorrad und kam rechts von der Strasse ab. Beim Sturz im angrenzenden Acker wurden der 59-jährige Fahrer und seine 58-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (kapo)

Das Geschäft mit der Energie interessiert

Das Regionalwerk Toggenburg (RWT) lud am Samstag zum Tag der offenen Tür, was bei der Bevölkerung regen Anklang fand.

Das Regionalwerk Toggenburg (RWT) lud am Samstag zum Tag der offenen Tür, was bei der Bevölkerung regen Anklang fand.

Bild: Beat Lanzendorfer

Vor mehr als zwei Jahren hat das Regionalwerk Toggenburg (RWT) sein neues Betriebsgebäude an der neuen Industriestrasse in Bazenheid bezogen. Die Möglichkeit, mit der Bevölkerung den Umzug von Kirchberg nach Bazenheid zu feiern, wurde durch die Coronapandemie verunmöglicht.

Am Samstag war es nun soweit, der Energieversorger, der die Region im unteren Toggenburg mit Strom, Wasser, Wärme und digitaler Kommunikation versorgt, lud zum «Tag der offenen Tür». Und die Einladung wurde seitens der Bevölkerung rege angenommen.

Mehrere hundert Personen schlenderten auf einem Rundgang durch das Gebäude, in dem nebst der RWT weitere Unternehmen angesiedelt sind. Auch sie informierten die Besucherinnen und Besucher über ihre Geschäftstätigkeit. (bl)

Bazenheid: Kollision aus bisher ungeklärten Gründen

Gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen vom Samstagmorgen ist es am Freitag kurz vor 18 Uhr auf der Umfahrungsstrasse Bazenheid zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.

Ein 26-jährige Autofahrer war in Richtung Wil unterwegs. Aus unbekannten Gründen geriet er mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er mit dem entgegenkommenden Auto eines 66-jährigen Mannes zusammen. Durch den Unfall wurde der 26-Jährige schwer verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und im Anschluss durch die Rega ins Spital geflogen.

Bei der Frontalkollision wurde ein Autofahrer schwer verletzt.

Bei der Frontalkollision wurde ein Autofahrer schwer verletzt.

Bild: Kapo

Der 66-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Umfahrungsstrasse gesperrt werden. Durch die örtliche Feuerwehr wurde eine Umleitung signalisiert. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. (kapo/aye)

Gähwil: Kind bei Unfall verletzt

Der Unfall ereignete sich zwischen Kirchberg und Ötwil.

Der Unfall ereignete sich zwischen Kirchberg und Ötwil.

Bild: Kapo

Am Freitagmittag um 12 Uhr ist es auf der Fischingerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 6-jährigen Jungen gekommen.

Eine 43-jährige Autofahrerin fuhr von Kirchberg in Richtung Ötwil. Sie bemerkte, dass weiter vorne, auf der linken Strassenseite, der Schulbus gerade anhielt und die Kinder im Begriff waren auszusteigen. Daraufhin verlangsamte die 43-Jährige ihre Fahrt. Als sie sich auf Höhe Heck des Schulbusses befand, lief der 6-jährige Junge über die Strasse. Dabei prallte er laut Polizeiangaben gegen die linke Seite des Autos der 43-Jährigen. Das Kind wurde mit eher leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.- (kapo)

Weltklasse Eishockey: Wieder ein Schweizer Sieg

Nach dem Oltener Sieg am Donnerstag (Bild) siegte am Freitag Rapperswil-Jona deutlich.

Nach dem Oltener Sieg am Donnerstag (Bild) siegte am Freitag Rapperswil-Jona deutlich.

Bild: Simon Dudle

Auch beim zweiten Spiel unter dem Schlagwort «Weltklasse Eishockey» hat sich in der Eishalle Bergholz der Schweizer Vertreter durchgesetzt. 24 Stunden, nachdem Olten überraschend im Penaltyschiessen gegen das deutsche Team aus Schwenningen mit 4:3 gesiegt hatte, kamen die Rapperswil-Jona-Lakers am Freitagabend zu einem deutlichen 7:2-Erfolg gegen Villach.

Die Basis zum Sieg legten die Rosenstädter schon im Startdrittel, als sie zwei ihrer drei Überzahlsituationen in Tore ummünzten. Gefallen war die Entscheidung schliesslich bei Spielhälfte, als die Rapperswiler mit drei weiteren Treffern binnen nicht einmal fünf Minuten das Skore auf 5:0 erhöht hatten. Dass die weiteren Tore gleichmässig verteilt fielen, hatte keinen Einfluss mehr auf den Ausgang der Partie. Als dreifacher Torschütze wusste Andrew Rowe zu gefallen. In jedem Drittel netzte er einmal ein. Sonst traf kein Spieler mehrfach. Gut 400 Personen wohnten der Partie im Wiler Südquartier bei – einige weniger als am Vorabend.

Somit haben alle vier Teams einmal auf Wiler Eis gespielt. Den zweiten Einsatz bestreiten sie heute Samstag am Abschlusstag. Um 16 Uhr treffen Olten und Villach aufeinander. Ab 20 Uhr kommt es zum Vergleich zwischen den Lakers und Schwenningen. (sdu)

Rege Teilnahme am Mitwirkungsverfahren in Oberbüren

Nutzenbuecherwald bei Gossau und Oberbüren. Im Fichtenwald sollen zwei Deponien entstehen.

Nutzenbuecherwald bei Gossau und Oberbüren. Im Fichtenwald sollen zwei Deponien entstehen.

Bild: Rita Bolt

Die Frist zur Mitwirkung beim Deponieprojekt Nutzenbuecherwald lief gemäss Mitteilung der Gemeinde Oberbüren Mitte Juli ab. Es seien insgesamt 67 Eingaben von rund 100 Personen bei der Stadt Gossau und der Gemeinde Oberbüren eingegangen.

Zusammen mit der Stadt Gossau würden die Eingaben gesichtet und beurteilt und danach eine Stellungnahme dazu abgegeben. Zu gegebener Zeit werde die Bevölkerung über das weitere Vorgehen informiert. (pd/bl)

Die «Freiwillige Hilfe Kirchberg» sammelt zum zweiten Mal Koffer

Am 27. August können beim Parkplatz des Eichbüel-Schulhauses Koffer abgegeben werden.

Am 27. August können beim Parkplatz des Eichbüel-Schulhauses Koffer abgegeben werden.

Bild: Beat Lanzendorfer

Der Bedarf an Koffern für die ukrainischen Flüchtlinge im Flüchtlingszentrum Kirchberg ist weiterhin gross. Deshalb hat sich das Kern-OK der «Freiwillige Hilfe Kirchberg» entschieden, am Samstag, 27. August, zwischen 9 und 11 Uhr erneut einen Bringtag für Koffer zu veranstalten.

Konnten die Koffer im Frühjahr bei der ersten Sammlung direkt beim Flüchtlingszentrum in Kirchberg abgegeben werden, ist der Sammelplatz nun beim Parkplatz der Primarschule Eichbühl an der Wilerstrasse 39 in Bazenheid. Dies geht aus einer Mitteilung im Kirchberger «Gmeindsblatt» hervor.

Alle leeren und nicht mehr benötigten Koffer seien willkommen. Der Weg zum Sammelplatz sei beschildert. Zusätzlich werde auf der Webseite www.kirchberg.ch Flüchtlingen helfen ein Lageplan aufgeschaltet. Es seien nach wie vor viele Frauen mit Kindern aus der Ukraine als Flüchtlinge unterwegs.

Deshalb sei ein Vorteil, aber keine Bedingung, wenn die Koffer Rollen hätten. Im Weiteren teilt das Kern-OK mit, dass mit den eingegangenen Geld-Spenden für die Kinder im Flüchtlingszentrum einen Sandkasten mit Beschattung beschafft werden konnte. (pd/bl)

Polizei zieht in Aadorf Ausweis wegen Alkohol am Steuer ein

Nach einem Atemalkoholtest musste ein Autofahrer in Aaaorf seinen Führerausweis deponieren.

Nach einem Atemalkoholtest musste ein Autofahrer in Aaaorf seinen Führerausweis deponieren. 

Symbolbild

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Aadorf einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben. Dies geht aus einer Mitteilung der Thurgauer Kantonspolizei hervor. 

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 22.30 Uhr an der Wängistrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 34-jährigen Schweizer einen Wert von 0,89 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen. (kapo)

In Oberbüren geht das Warten auf die Weihnachtsbeleuchtung weiter

In den kommenden fünf Jahren soll die Sandackerstrasse in Oberbüren mit einer Weihnachtsbeleuchtung bestückt werden.

In den kommenden fünf Jahren soll die Sandackerstrasse in Oberbüren mit einer Weihnachtsbeleuchtung bestückt werden.

Bild: PD

Vor mehreren Jahren gelangten Einwohnende aus Oberbüren an die Gemeinde mit dem Wunsch, dass auch an der Sandackerstrasse, Oberbüren, jeweils während der Weihnachtszeit eine entsprechende Weihnachtsbeleuchtung angebracht werden soll. Dies geht aus dem Mitteilungsblatt der Gemeinde hervor. 

Für diese Erweiterung wurde daraufhin ein Betrag ins Budget 2022 aufgenommen. Abklärungen des technischen Betriebsleiters hätten nun aber ergeben, dass die ganzjährliche Strassenbeleuchtung an der Sandackerstrasse in den nächsten fünf Jahren vollständig ersetzt werden müsse. Dementsprechend mache es zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn, eine neue Weihnachtsbeleuchtung an dieser Strasse anzubringen.

Unter Vorbehalt der Budgetgenehmigung sei deshalb vorgesehen, die gesamte Strassenbeleuchtung an der Sandackerstrasse in den nächsten fünf Jahren zu ersetzen und dann gleichzeitig die Weihnachtsbeleuchtung zu installieren. Dieses Vorhaben wurde bereits in die Finanzplanung aufgenommen. (pd/bl)

«Raumpaten» gesucht 

Raumpaten sollen auch die Hemmschwelle für Littering, das Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall, erhöhen.

Raumpaten sollen auch die Hemmschwelle für Littering, das Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall, erhöhen.

Bild: PD

Die Gemeinde Flawil regt ihre Bürgerinnen und Bürger an, «Raumpaten» zu werden. Ein entsprechender Beitrag wurde zumindest im aktuellen Mitteilungsblatt veröffentlicht. Das nationale Projekt wurde von der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU) initiiert.

Dabei können sich Privatpersonen, Gruppen, Familien, Schulklassen oder Vereine anmelden, um ein Gebiet zu übernehmen, welches sie fortan regelmässig von Abfall befreien.

Die Abfallpatrouillen würden den öffentlichen Raum von Abfall befreien und die Hemmschwelle erhöhen, um Abfälle einfach liegenzulassen. «Zudem sensibilisieren Raumpatinnen und Raumpaten ihr Umfeld und tragen so zu einem verstärkten Ordnungsbewusstsein bei», heisst es in dem Beitrag. (pd/rop)

Auf die Bedürfnisabklärung folgt nun eine Machbarkeitsstudie

Im Kanton St.Gallen werden die Gemeinden wahrscheinlich verpflichtet, eine Tagesstruktur einzuführen.

Im Kanton St.Gallen werden die Gemeinden wahrscheinlich verpflichtet, eine Tagesstruktur einzuführen. 

Symbolbild: Pius Amrein

Im April 2022 wurde bei der Bevölkerung der beiden Gemeinden Oberbüren und Niederbüren das Bedürfnis nach der Einführung eines schulergänzenden Betreuungsangebots anhand einer Umfrage abgeklärt. Nun liegen die Resultate vor. 

Gemäss einer Mitteilung der Gemeinden und ihren Schulen hat die Auswertung gezeigt, dass der Bedarf nach schulergänzender Kinderbetreuung, beziehungsweise einer Tagesstruktur, in
beiden Gemeinden vorhanden ist. Hinzu kommt, dass die Gemeinden des Kantons St. Gallen voraussichtlich verpflichtet werden, eine Tagesstruktur einzuführen. Die Projektgruppe habe sich deshalb entschieden, die Tagesstruktur weiterzuverfolgen.

Für die Umsetzung der weiteren Schritte wird die Projektgruppe durch die Pädagogische Hochschule St. Gallen begleitet und unterstützt. In einem nächsten Schritt werde eine Machbarkeitsstudie erstellt. (pd/rop)

Wil: Mehrere E-Bikes aus Gemeinschaftstiefgarage gestohlen

Die Täterschaft transportierte die E-Bikes mutmasslich mit einem Lieferwagen ab.

Die Täterschaft transportierte die E-Bikes mutmasslich mit einem Lieferwagen ab.

Symbolbild: PD

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat eine unbekannte Täterschaft an der Neugrubenstrasse mehrere E-Bikes aus einer Gemeinschaftstiefgarage gestohlen. «Mutmasslich beobachtete die Täterschaft das Objekt, bis jemand die Garage verliess», schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Danach habe sich die Täterschaft Zutritt über das Garagentor verschafft und mehrere abgeschlossene E-Bikes samt Schloss entwendet.

Die Polizei vermutet, dass die Täter direkt mit einem Lieferwagen in die Garage fuhren und die E-Bikes einluden. Der Wert des Deliktbetrags dürfte sich auf mehrere zehntausend Franken belaufen.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, werden derzeit vermehrt Diebstähle in Tiefgaragen festgestellt. Häufig wurden dabei in Mehrfamilienhäusern hochwertige E-Bikes und Velos entwendet. (kapo)

Die siebte Teilnahme für Dominique Rüegg, die sechste für Shannon Sigrist

Dominique Rüegg im Spiel gegen Kanada an den Olympischen Spielen in Peking.

Dominique Rüegg im Spiel gegen Kanada an den Olympischen Spielen in Peking.

Salvatore Di Nolfi / KEYSTONE

Die beiden regionalen Eishockeyspielerinnen Dominique Rüegg aus Rossrüti und Shannon Sigrist aus Uzwil stehen im Kader der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaften, die vom 26. August bis 4. September 2022 in Herning in Dänemark stattfinden.

Dominique Rüegg, Eishockeyspielerin

Dominique Rüegg, Eishockeyspielerin

Bild: PD

Die 26-jährige Stürmerin Dominique Rüegg, in den letzten Jahren für Schweizer Meister ZSC Lions und in Schweden tätig, ist es bereits die siebte WM. Die 23-jährige Verteidigerin Shannon Sigrist, die nach ihrem zweijährigen Schweden-Abstecher wieder zum HC Thurgau Ladies zurückgekehrt ist, steht vor ihrer sechsten WM-Teilnahme. Beide Spielerinnen waren zudem zweimal an Olympischen Spielen dabei.

Shannon Sigrist, Eishockeyspielerin aus Uzwil

Shannon Sigrist, Eishockeyspielerin aus Uzwil

Bild: PD

Das Schweizer Team wird in Herning in der leistungsstärkeren Gruppe gegen Weltmeister und Olympiasieger Kanada, die USA, Finnland und Japan spielen. Die Schweizerinnen sind aufgrund des Modus – alle fünf Nationen der Topgruppe kommen eine Runde weiter – bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Die WM in Dänemark markiert ein Novum in der Frauenhockey-Geschichte. Erstmals findet in einem Olympiajahr zusätzlich auch eine Weltmeisterschaft statt. (dm)

Chiara Scherrer schafft über 3000 Meter Steeple die Finalqualifikation

Chiara Scherrer nach dem Rennen im Interview mit Paddy Kälin vom Schweizer Fernsehen.

Chiara Scherrer nach dem Rennen im Interview mit Paddy Kälin vom Schweizer Fernsehen.

Bild: Printscreen

An den Leichtathletik-Europameisterschaften in München waren am Donnerstagmorgen die Vorläufe über 3000 Meter Steeple angesagt. Die Bütschwilerin Chiara Scherrer schaffte dabei in ihrem Vorlauf als Fünfte locker die Finalqualifikation.

Der Kampf um die Medaillen geht am Samstagabend über die Bühne. Bei der Vergabe von Gold, Silber oder Bronze möchte die 26-Jährige gemäss eigener Aussage ein gewichtiges Wort mitreden. (bl)

Der Motorradfahrer bemerkte zu spät, dass das Auto vor ihm bremste

Der Sachschaden beträgt einige Tausend Franken.

Der Sachschaden beträgt einige Tausend Franken. 

Bild: PD

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwochnachmittag in Ettenhausen ein Motorradfahrer leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Kurz vor 15.45 Uhr war ein 54-jähriger Autofahrer auf der Rüetschbergstrasse in Richtung Ettenhausen unterwegs. Nach bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau wollte er bei der Verzweigung mit der Iltishauserstrasse nach links abbiegen und musste wegen des Gegenverkehrs abbremsen. Ein nachfolgender Motorradfahrer bemerkte dies zu spät und verursachte eine Auffahrkollision.

Der 17-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt einige Tausend Franken. (kapo)

SP Wil lanciert Open-Mic-Veranstaltung im Weier

Der Wiler Weier ist regelmässig Ort für Veranstaltungen, hier findet gerade ein Gottesdienst statt.

Der Wiler Weier ist regelmässig Ort für Veranstaltungen, hier findet gerade ein Gottesdienst statt.

Bild: Christoph Heer (14. August 2022)

Am 21. August 2022 um 16 Uhr soll eine neue Wiler Tradition eingeläutet werden. Wie die SP Wil mitteilt, soll an diesem Tag im Weier mit dem Open Mic eine Plattform entstehen, welche die Stadt Wil beleben soll. Wilerinnen und Wiler können diese nutzen, um verschiedene Themen und Anliegen anzusprechen. «Dieses niederschwellige und lustvolle Angebot soll aufzeigen, welche Talente, Wünsche und Vorschläge in unserer Bevölkerung schlummern», schreibt die SP Wil.

Geplant sei jeweils, einige Rednerinnen und Redner anzukündigen und danach das Mikrofon an die Anwesenden weiterzureichen. Um die Gemeinschaft zu verstärken, seien alle Besuchenden des Events eingeladen, Essen und Trinken zum Teilen mitzunehmen.

Verschiebedatum bei schlechter Witterung ist der 4. September. (pd)

KV-Lernende machen bei innovativem Ausbildungsmodell in Wil mit

Das Ausbildungsmodell KV4.0 wurde zum dritten Mal durchgeführt, dieses Mal mit 13 KV-Lernenden.

Das Ausbildungsmodell KV4.0 wurde zum dritten Mal durchgeführt, dieses Mal mit 13 KV-Lernenden.

Bild: PD

Nach der Lancierung im Jahr 2020 startete am vergangenen Montag die dritte KV4.0-Klasse mit 13 KV-Lernenden aus dem ganzen Kanton St.Gallen am Berufs- und Weiterbildungszentrum (BZWU) in Wil. Dies schreibt das BZWU in einer Mitteilung. Es nahmen so viele Lernende teil, wie noch nie.

Beim KV4.0-Praxisjahr handelt es sich um ein Ausbildungsmodell, das jungen Berufslernenden die Möglichkeit gibt, internationale Erfahrung zu sammeln, Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft zu lösen und andere Berufe und Branchen kennen zu lernen.

Neben dem Kennenlernen könnte sich die Klasse bereits in den ersten Tagen wichtige Kompetenzen aneignen. Die Teilnehmenden durchliefen verschiedene Teambuildings und Video-Workshops und nahmen an unterschiedlichen Referaten teil. Bereits am ersten Tag stand ein intensiver Kurs zum Thema «Filmen mit dem Smartphone» auf dem Programm, wie das BZWU schreibt. Ausserdem machte ein umfassender Knigge-Kurs die Teilnehmenden fit für Smalltalk, geschäftliche Apéros oder Businesslunches.

KV-Lernende im 2. Lehrjahr können sich noch bis am 20. September 2022 unter www.kv4punkt0.ch für die Klasse 2023-2024 bewerben. (pd/alr)

Wängi: Auto überschlagen – Autolenker mittelschwer verletzt

Auf der Autobahn A1 bei Wängi verunfallte ein 21-jähriger Autolenker und wurde dabei mittelschwer verletzt.

Auf der Autobahn A1 bei Wängi verunfallte ein 21-jähriger Autolenker und wurde dabei mittelschwer verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos auf der Autobahn A1 bei Wängi am Dienstagabend wurde eine Person mittelschwer verletzt. Dies teilte die Kantonspolizei Thurgau am Mittwochmorgen mit. Der Mann musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Laut Kantonspolizei war ein 21-jähriger Autofahrer kurz vor 17.30 Uhr auf der Überholspur der Autobahn A1 in Richtung St.Gallen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es dann zu einem Auffahrunfall. Der 21-jährige Fahrzeuglenker fuhr bei Wängi ins Heck des vorausfahrenden Autos eines 32-Jährigen, der verkehrsbedingt abbremste. In der Folge kollidierte das Fahrzeug mit der Mittelleitplanke, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zwischen den beiden Leitplanken zum Stillstand.

Der Unfallverursacher wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 32-Jährige blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die Autobahn musste während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten einspurig geführt werden. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen. (kapo)

Niederhelfenschwilerin gewinnt Schweizermeisterschafts-Silber

Marleen Ebert mit «Legs like Naomi».

Marleen Ebert mit «Legs like Naomi».

Bild: PD

Ende Juli fanden im bernischen Roggwil die Schweizermeisterschaften im Westernreiten in den Kategorien Elite und Youth statt. In ihrem ersten Jahr bei den Amateuren holte sich die 20-jährige Marleen Ebert aus Dägetschwil in der Kategorie Elite mit ihrer siebenjährigen American Quarter Horse Stute «Legs like Naomi» die Silbermedaille in der Disziplin «Hunter under Saddle» sowie den 4. Rang in der Disziplin «Hunt Seat Equitation». (pd)

Kirchberger Festzelte am Eidgenössischen: Noch wenige Helfende gesucht

Der Grossanlass in Pratteln führt auch in der Kulinarik zu anderen Dimensionen.

Der Grossanlass in Pratteln führt auch in der Kulinarik zu anderen Dimensionen.

Bild: Markus Portmann

«Ja, wir suchen noch Helferinnen und Helfer, um die wenigen Restschichten zu füllen», bestätigt Linus Thalmann auf Anfrage. Der Kantonsrat und Wirt des «Toggenburgerhof» in Kirchberg unterstützt seinen Sohn Simon Thalmann und dessen Unternehmen Mountain Event GmbH. Das Catering-Unternehmen hat den Zuschlag für das grosse Festzelt und das NOS-Verbandszelt am eidgenössischen Schwing- und Älplerfest erhalten. Drei Tage lang wird das Team bis zu 3000 Gäste gleichzeitig bewirten. Dazu benötigen die Thalmanns 350 Mitarbeitende.

Es bestehe aber kein akuter Personalmangel, sagt Linus Thalmann. «Die Lage hat sich in den letzten vierzehn Tagen entspannt.» Es seien nur noch wenige Schichten offen.

Die Helferinnen und Helfer werden vom 26. bis 28. August in Pratteln zweischichtig arbeiten, wie Linus Thalmann erklärt. Doppelschichten seien vor allem wegen den Betriebszeiten nötig: Das Festzelt ist täglich 20 Stunden geöffnet. «Von zwei Uhr morgens bis halb sechs Uhr haben wir aber geschlossen», so Thalmann. (ser)

Wil: Auffahrkollision mit drei Fahrzeugen

Auf der Flawilerstrasse ereignete sich eine Auffahrkollision, nachdem eine Lenkerin ihr Auto wegen eines rückwärtsfahrenden Autos mit Anhänger abgebremst hatte.

Auf der Flawilerstrasse ereignete sich eine Auffahrkollision, nachdem eine Lenkerin ihr Auto wegen eines rückwärtsfahrenden Autos mit Anhänger abgebremst hatte.

Bild: Kapo

Am Montagmorgen, kurz vor 9 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Zwei Autos und ein Anhänger prallten zusammen. 

Ein 27-jähriger Lieferwagenfahrer fuhr mit seinem Lieferwagen mit Anhänger von einem Parkplatz rückwärts auf die Flawilerstrasse. Zur selben Zeit war eine 65-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Flawilerstrasse von Schwarzenbach Richtung Wil unterwegs. Hinter ihr fuhr ein 47-jähriger Mann mit seinem Auto.

Die 65-jährige Frau bemerkte den rückwärtsfahrenden Lieferwagen des 27-Jährigen und bremste ihr Auto bis zum Stillstand ab. Dabei prallte das Auto des 47-Jährigen ins Auto-Heck der 65-Jährigen. Beim Aufprall wurde das Auto der Frau in den Anhänger des Lieferwagens gestossen. Dabei wurde die 65-jährige Autofahrerin leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden im Wert von über 15’000 Franken. (kapo)

Umbauarbeiten in der Postfiliale in Uzwil sind fertig

Die umgebaute Postfiliale in Uzwil.

Die umgebaute Postfiliale in Uzwil.

Bild: PD

Nach drei Wochen sind die Umbauarbeiten in der Postfiliale in Uzwil fertig, wie es in einer Mitteilung heisst. Viel Holz und helle Farben prägen das Design der Räumlichkeiten. Die Filiale in Uzwil bietet weiterhin die gesamte Palette an Dienstleistungen an. Dazu gehört auch der separate Paketeinwurf, bei dem Kundinnen und Kunden bereits vorfrankierte Pakete selbständig versenden können. Im Mittelpunkt stehe die persönliche Beratung der Kundinnen und Kunden, heisst es weiter. Die Filiale in Uzwil verfügt weiterhin über einen Postomaten und eine Postfachanlage. Die Öffnungszeiten der Filiale bleiben unverändert. 

Die Post setzt ihre neue Strategie «Post von morgen» auch in Uzwil um und öffnet ihre Filialräume künftig für andere Dienstleister. Mit der neuen Strategie will die Post auch in Zukunft für Menschen da sein, die eine persönliche Beratung bevorzugen, ist weiter zu lesen. Deshalb investiere die Post schweizweit 40 Millionen Franken in rund 300 eigenbetriebene Filialen, so wie in Uzwil.

Die Post öffnet ihre eigenbetriebenen Filialen für Dienstleister aus den Branchen Banken, Versicherungen, Krankenkasse oder auch für Behörden. Die Post habe vor kurzem mit der Krankenversicherung Sympany eine strategische Partnerschaft beschlossen und werde in den kommenden Wochen und Monaten weitere Partnerschaften verkünden können. In Zukunft sollen Privatkunden in ausgewählten Postfilialen gleichzeitig mehrere Geschäfte unter einem Dach erledigen können. Mit der neuen Strategie und der damit verbundenen Öffnung des Netzes will die Post sicherstellen, dass ihre Filialen trotz rückläufiger Schaltergeschäfte weiterhin gut frequentiert bleiben. (pd/mas)

Degersheim: 67-Jähriger ist mit Roller verunfallt

Ein 67-Jähriger ist in Degersheim mit seinem Roller verunfallt.

Ein 67-Jähriger ist in Degersheim mit seinem Roller verunfallt.

Bild: kapo

Am Sonntagnachmittag ist es in Degersheim zu einem Selbstunfall mit einem Roller gekommen. Ein 67-jähriger Rollerfahrer wurde dabei verletzt, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Der 67-Jährige fuhr mit seinem Roller auf der Flawilerstrasse von Oberrindal Richtung Flawil. Aus bislang unbekannten Gründen verlor er die Kontrolle über seinen Roller und kam auf die Gegenfahrbahn. In der Folge rutschte er mit seinem Roller ins Wiesland, wo dieser zum Stillstand kam. Beim Sturz wurde der 67-Jährige verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von etwa 2000 Franken. (kapo/mas)

Niederhelfenschwil: Arno Camenisch las in der Kobesenmühle

Unter Beobachtung von Wilhelm Lehmann, dem Künstler, der in der Kobesenmühle sein Lebenswerk geschaffen hatte, las der Bündner Schriftsteller Arno Camenisch.

Unter Beobachtung von Wilhelm Lehmann, dem Künstler, der in der Kobesenmühle sein Lebenswerk geschaffen hatte, las der Bündner Schriftsteller Arno Camenisch.

Bild: Zita Meienhofer

In Tavanasa, dem Ort seiner Kind- und Jugendzeit, spielen fast alle bisherigen Erzählungen von Arno Camenisch. Von diesem Ort in der Surselva handelten auch die Geschichten, die er an der Matinée in der Kobesenmühle in Niederhelfenschwil erzählte. Von der Tante, die das Restaurant Helvezia betrieb, dem Postautochauffeur, dem er mit dem Velo einen Kratzer ins Mobil machte, von seiner Grossmutter, die blutt vor ihm stand.

Oder von der Silvana. Wer das war, das liess er ihm Raum stehen, aber die Silvana, die muss ihn ebenso beeindruckt haben wie Paul Friberg. Friberg war ein aussergewöhnliches Talent sowie der einzige Bündner, der je in der höchsten nationalen Spielklasse zum Einsatz gekommen ist. Und: Friberg lernte das Fussball-ABC beim FC Tavanasa.

«Die Welt» heisst Arno Camenischs neues Buch, das – mit einer Widmung von ihm – begehrt war.

«Die Welt» heisst Arno Camenischs neues Buch, das – mit einer Widmung von ihm – begehrt war.

Bild: Zita Meienhofer

An Arno Camenisch mit seiner besonderen Stimme und seinem Schalk hätte allenfalls Wilhelm Lehmann, der stille Schaffer und kritische Denker, der in der Kobesenmühle sein Lebenswerk schuf, seine Freude gehabt. Denn Camenisch betrachtet Tavanasa kritisch – und in seinem neuen Buch auch die Welt. (zi)

Gloten: Führerausweis wegen Alkohol weg

Der Test ergab: Ein 43-jähriger Schweizer war mit zu viel Alkohol im Blut unterwegs.

Der Test ergab: Ein 43-jähriger Schweizer war mit zu viel Alkohol im Blut unterwegs.

Bild: Kapo

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Gloten zwischen Sirnach und Wil einen alkoholisierten Autofahrer kontrolliert. Er musste seinen Führerausweis abgeben.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach Mitternacht auf der Dreibrunnenstrasse einen Autofahrer. Weil der Atemalkoholtest beim 43-jährigen Schweizer einen Wert von 0,58 mg/l ergab, was umgerechnet knapp 1,2 Promille entspricht, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde laut Angaben der Polizei zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo)

Bei Kollision in Rickenbach verletzt

Bei diesem Unfall gab es hohen Sachschaden.

Bei diesem Unfall gab es hohen Sachschaden.

Bild: Kapo

In Rickenbach ereignete sich am späten Freitagabend ein Unfall mit zwei Autos. Ein 23-jähriger Autofahrer war kurz nach 23.30 Uhr auf der Nordstrasse unterwegs und wollte nach links in die Sonnmattstrasse einbiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zur Kollision mit einem vortrittberechtigten Autofahrer, der in Richtung Toggenburgerstrasse fuhr.

Der Unfallverursacher verletzte sich leicht und konnte vor Ort medizinisch versorgt werden. Der 34-jährige Autofahrer wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken. (kapo)

Flawil: Einbruch in Zahnarztpraxis

Am Freitagnachmittag, 12. August, ist eine unbekannte Täterschaft an der Bahnhofstrasse in Flawil in eine Zahnarztpraxis eingebrochen. Durch das Aufbrechen einer Sitzplatztüre verschaffte sich die Täterschaft Zutritt zur Praxis. Wie die St.Galler Kantonspolizei schreibt, stahl sie Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. (kapo/lex)

In Flawiler Waschanlage eingebrochen

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist eine unbekannte Täterschaft in eine Waschanlage im Flawiler Langacker eingebrochen. Sie brach eine Tür auf und verschaffte sich so Zutritt ins Geschäft. Im Innern wurden die Wertschränke aufgebrochen. Aus den Kassenbehältnissen wurde rund 300 Franken Münzgeld gestohlen. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich laut Polizeiangaben auf mehrere tausend Franken. (kapo)

Am Montag ist Schulbeginn – das heisst stoppen für Schulkinder

Die gleben Plakate machen die Automobilisten darauf aufmerksam, ab Montag auf die Schulkinder zu achten.

Die gleben Plakate machen die Automobilisten darauf aufmerksam, ab Montag auf die Schulkinder zu achten.

Bild: PD

Ab Montag sind sie wieder unterwegs. Die Kleinsten mit den orangen Streifen, die etwas grösseren mit den gelben Streifen. Sie wollen sicher an ihrem Ziel, dem Kindergarten oder der Schule ankommen und auch wieder sicher nach Hause gelangen. Dafür sind die Schul- und Kindergartenkinder auf die Rücksicht aller Verkehrsteilnehmenden angewiesen.

Für Kinder ist der Schulweg ein erster Schritt in die Selbstständigkeit und ein wichtiger Spiel- und Erlebnisort. Dabei sind sie Lernende im Verkehr. Sie üben, sich im Verkehr sicher zu bewegen und Gefahren einzuschätzen. Für den Umgang mit den Gefahren im Strassenverkehr sind Kinder auf eine sichere Lernumgebung und die Unterstützung aller Verkehrsteilnehmenden angewiesen.

Jedes Jahr verunfallen rund 180 Kinder in der Schweiz schwer, davon leider auch einige tödlich. Von diesen Kindern waren etwa die Hälfte zu Fuss und ein Drittel mit dem Velo unterwegs. Die grösste Unfallgefahr für Kinder besteht dann, wenn sie zum ersten Mal allein auf dem Schulweg unterwegs sind. Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren verunfallen vor allem zu Fuss. Mit zunehmendem Alter auch mit dem Velo.

Kinder sind Lernende im Verkehr. Sie sind noch nicht vertraut mit den Gefahren, können Geschwindigkeiten und Distanzen noch nicht richtig einschätzen und haben keine Vorstellung, wie lang der Anhalteweg eines Fahrzeugs ist.

Erwachsene sind deshalb gebeten nicht nur anzuhalten, sondern zu stoppen, wenn ein Kind die Strasse überqueren möchte. Denn Kinder lernen von der Polizei, die Strasse erst zu überqueren, wenn die Räder stillstehen.

Und die Erziehenden sollen für ihr Kind den sichersten und nicht den kürzesten Schulweg wählen. Zudem ist es von Vorteil mit dem Kind den Schulweg im Vorfeld zu laufen und auf die Gefahrenstellen aufmerksam zu machen. Die Kinder sollten gut sichtbar mit auffallenden Farben und reflektierenden Materialien gekleidet sein. Und letztlich gilt es, dass die Erwachsenen die Verkehrsregeln selber einhalten und erklären. (pd)

Weitere Informationen auf: So machen wir Schulkinder sicher (schulweg.ch)

Dussnang: Motorrad kollidiert mit Auto

Am Donnerstagabend verunfallte in Dussnang ein Motorradfahrer

Am Donnerstagabend verunfallte in Dussnang ein Motorradfahrer

Bild: Fotolia

Kurz nach 18 Uhr war ein Autofahrer auf der Sonnenhofstrasse in Dussnang unterwegs und beabsichtigte links in einen Parkplatz einzubiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte ein nachfolgender Motorradfahrer in diesem Moment das Auto überholen.

Beim Zusammenstoss wurden der 60-jährige Mann auf dem Motorrad mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 31-jährige Autofahrer blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. (kapo)

Buebentalstrasse am 16. August gesperrt

Am Dienstag ist die Buebentalstrasse zwischen Flawil und Magdenau gesperrt.

Am Dienstag ist die Buebentalstrasse zwischen Flawil und Magdenau gesperrt.

Bild: Sabine Camedda

Entlang der Buebentalstrasse, die von Flawil nach Degersheim führt, sind verschiedene Böschungspflegearbeiten notwendig. Damit die Mitarbeitenden des Bauamtes Degersheim die Arbeiten ohne Gefahr durchführen können, wird die Buebentalstrasse am Dienstag, 16. August, von 7.00 Uhr bis etwa 17.00 Uhr, für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Magdenauerstrasse und wird signalisiert. (pd)

Wuppenau: Kontrolle über Fahrzeug verloren

Die Autofahrerin war stark alkoholisiert. Sie wurde beim Unfall mittelschwer verletzt.

Die Autofahrerin war stark alkoholisiert. Sie wurde beim Unfall mittelschwer verletzt.

Bild: kapo

Eine fahrunfähige Autofahrerin verursachte am Donnerstagmorgen in Wuppenau einen Selbstunfall. Die Frau war kurz nach 7.30 Uhr auf der Konstanzerstrasse in Richtung Zuzwil unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bog sie links in die Wuppenauerstrasse ein und verlor kurz darauf die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Das Auto überquerte die Gegenfahrbahn und prallte in eine Böschung.

Die 47-Jährige wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Der Atemlufttest bei der Schweizerin ergab einen Wert von 0,89 mg/l, was rund 1,78 Promille entspricht. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme und Urinprobe angeordnet.

Wer Angaben zum Unfall machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden. (kapo)

Amtsübergabe im Oberuzwiler Gemeindehaus

Sandra Wagner (rechts) hat Gabriela Hollenstein als Oberuzwiler Ratsschreiberin abgelöst.

Sandra Wagner (rechts) hat Gabriela Hollenstein als Oberuzwiler Ratsschreiberin abgelöst.

Bild: PD

Es ist soweit: Die langjährige Ratsschreiberin Gabriela Hollenstein hat ihren Schreibtisch auf der Oberuzwiler Gemeindeverwaltung geräumt und die Aufgaben an ihre bisherige Stellvertreterin, Sandra Wagner, abgetreten. Nach über 30 Jahren auf der Gemeinde Oberuzwil, davon rund 10 Jahren als Ratsschreiberin, ist Gabriela Hollenstein per 31. Juli vorzeitig in die dritte Lebensphase gestartet.

Die offizielle Amtsübergabe fand am 28. Juli im Beisein von Gemeindepräsident Cornel Egger statt. Ein Anlass, an dem auch auf die drei Jahrzehnte zurückgeblickt wurde, in denen Gabriela Hollenstein in sieben Abteilungen gearbeitet hatte. 1990 startete sie auf dem Sekretariat des Gemeindepräsidenten. Bald schon übernahm sie den Bau- und gleichzeitig den Sozialhilfe- und Vormundschaftsbereich. Später wurde sie Schulsekretärin, dann stellvertretende Ratsschreiberin, Leiterin des Front-Offices und Zivilstandsbeamtin. Per 1. Januar 2012 wurde sie zur Ratsschreiberin befördert und betreute in dieser Funktion auch das 2015 eingeführte Mitteilungsblatt. 

Die neue Ratsschreiberin braucht keine Einarbeitungszeit. Sandra Wagner, die ihre Aufgabe per 1. August angetreten hat, arbeitet bereits seit rund zehn Jahren auf der Oberuzwiler Gemeindeverwaltung, seit vier Jahren als Hollensteins Stellvertreterin. Danebst hat sie sich berufsbegleitend  laufend weitergebildet und Anfang Jahr die Führungsschule für öffentliche Verwaltungen abgeschlossen. (pd)

Oberuzwil: Skatepark erneuert und erweitert

Die Skateanlage an der Gewerbestrasse wurde saniert und mit einem Element erweitert.

Die Skateanlage an der Gewerbestrasse wurde saniert und mit einem Element erweitert.

Bild: PD

Im Jahr 2015 wurde die Skateanlage neben dem Gemeindewerkhof von Oberuzwil erneuert. Seitdem sind einige Jahre vergangen. Auf Initiative einer Gruppe Jugendlicher hat die Bauverwaltung die Skateanlage von einer Fachfirma überprüfen lassen, wie dem Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen ist. Die Kontrolle hat ergeben, dass ein Service und eine Neubemalung fällig sind. Den einzelnen Elementen wurde deshalb ein neuer Anstrich verpasst. Zudem lädt ein zusätzliches Rail zu noch mehr Tricks ein. Auch die Benützungsrichtlinien des Skateparks sind aktualisiert und präsent angeschlagen. (pd)

Baustart am Parkplatz Ägelsee

Die Bauarbeiten dauern, inklusive der Sanierung der Engistrasse, bis Ende dieses Jahres.

Die Bauarbeiten dauern, inklusive der Sanierung der Engistrasse, bis Ende dieses Jahres.

Bild: PD

Diese Woche starteten die Bauarbeiten für den Parkplatz Ägelsee mit der Abhumusierung. Die Arbeiten für die Sanierung der Engistrasse und den Neubau des Parkplatzes erfolgen in drei Bauetappen und dauern bis Ende 2022.

Während der ersten Etappe erfolgt eine signalisierte Umleitung für die Schülerinnen und Schüler. Die Zufahrt über die Engistrasse ist gewährleistet.  (pd)

Neue Informationstafeln am Bettenauer Weiher

Eine kleine Informationstafel mit interessanten Fakten zu Vögeln und Enten steht neu zusätzlich auf der Westseite des Weihers.

Eine kleine Informationstafel mit interessanten Fakten zu Vögeln und Enten steht neu zusätzlich auf der Westseite des Weihers.

Bild: PD

Der «Betti» ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für die ganze Region. Nachdem viel in den Unterhalt des Weihers investiert wurde, kam als Letztes die Markierung des Schutzgebietes an die Reihe, wie es im Mitteilungsblatt der Gemeinde Oberuzwil heisst. Der neu angebrachte Handlauf auf Jonschwiler Seite sorgt zudem für mehr Sicherheit beim Umrunden des Gewässers.

Der Grund dafür ist, dass der Bund die Vorgaben für die Markierung von Schutzgebieten von nationaler Bedeutung erneuerte. Das frische Layout wurde auch für diese Tafeln übernommen. Die Schutzgebietstafeln machen auf die wichtigsten Verhaltensregeln aufmerksam. Nebst den Schutzgebietstafeln wurden auch die Informationstafeln auf der Dammseite erneuert. Diese vermitteln den Besuchenden viel Wissenswertes zur Geschichte und zur Flora und Fauna rund um den Bettenauer Weiher. Eine kleine Informationstafel mit interessanten Fakten zu Vögeln und Enten steht neu zusätzlich auf der Westseite des Weihers. 

Zu den wichtigsten Regeln gehört die Leinenpflicht für Hunde im ganzen Gebiet. Zudem ist das Entsorgen oder Liegenlassen von Abfällen untersagt. Rund um den Weiher gilt ein generelles Fahrverbot für alle Fahrzeuge, auch für Fahrräder. Wasservögel finden genügend natürliches Futter, weshalb die Tiere nicht mit Brot gefüttert werden dürfen. (pd)

Wil: Zeugenaufruf nach Auffahrunfall

Am Mittwoch, kurz nach 10.40 Uhr, hat sich auf der Flawilerstrasse, beim Wilfeldkreisel, ein Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet. 

Ein 64-jähriger Mann fuhr mit seinem Lieferwagen von der Autobahn kommend Richtung Wilfeldkreisel und befuhr dort die Aussenspur des Kreisels, um auf die Flawilerstrasse zu gelangen. Hinter ihm folgte ein 20-jähriger Mann in seinem Auto. Bei der Einmündung der Aussenspur in die Flawilerstrasse kam es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Auffahrunfall zwischen den beiden Fahrzeugen. Die beiden Fahrer blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden im Wert von rund 1’000 Franken.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden. (kapo)

Lütisburg: Auffahrunfall aus unklarem Grund

Bei der Kollision verletzte sich eine 30-jährige Frau und musste ins Spital überführt werden.

Bei der Kollision verletzte sich eine 30-jährige Frau und musste ins Spital überführt werden.

Symbolbild: Kapo

Am Mittwoch, kurz nach 13.10 Uhr, sind auf der Toggenburgerstrasse, Höhe Ischlag, zwei Autos zusammengestossen.

Ein 60-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Toggenburgerstrasse in Richtung Bazenheid. Dahinter folgte die 30-jährige Frau mit ihrem Auto. Aus bislang unbekannten Gründen kam es zu einem Auffahrunfall. Dabei wurde die Autofahrerin leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. An den Autos entstand Sachschaden in der Höhe von rund 10’000 Franken. (kapo)

Zweite Bauetappe bei der Sanierung Neudorf in Niederhelfenschwil ist gestartet

Der Knotenpunkt «Bildstöckli» in Niederhelfenschwil wird saniert und neuen Gegebenheiten angepasst.

Der Knotenpunkt «Bildstöckli» in Niederhelfenschwil wird saniert und neuen Gegebenheiten angepasst.

Bild: Zita Meienhofer

Die Arbeiten der ersten Bauphase der Sanierung Neudorf in Niederhelfenschwil wurden per 22. Juli abgeschlossen. Am 8. August sind die Arbeiten der zweiten Etappe gestartet, in der auch das Einbahnsystem in Betrieb genommen wurde. Die Durchfahrt von Bischofszell her kommend ist seit Montag nur noch in Fahrtrichtung Dorfzentrum möglich, für jene, die in die Gegenrichtung fahren nur noch bis zum Mehrzweckgebäude, später dann bis vor die Raiffeisenbank. Dies schreibt die Gemeinde im Mitteilungsblatt.

Das Postauto wird in den ersten Wochen nach den Sommerferien weiterhin beim Feuerwehrdepot wenden. Sobald die Bauarbeiten im unteren Teil des Neudorfs abgeschlossen sind, wird der Wartebereich des Postautos wieder beim Bildstöckli sein. Aufgrund des Einbahnregimes wird ab dann eine Lichtsignalanlage für den Busbetrieb notwendig.

Während verschiedener Arbeitsabläufe sind die Zu- und Wegfahrten zu unmittelbar an den Baubereich angrenzenden Liegenschaften eingeschränkt. Der Polier auf der Baustelle informiert die betroffenen Grundstückeigentümerinnen und -eigentümer über die laufenden Arbeitsschritte. (pd/mas)

Bau+Hobby in Rickenbach wird zum Jumbo 

Die Bau+Hobby-Filiale in Rickenbach wird derzeit umbenannt und heisst neu Jumbo.

Die Bau+Hobby-Filiale in Rickenbach wird derzeit umbenannt und heisst neu Jumbo.

Bild: Beat Lanzendorfer

Beim Coop Bau+Hobby in Rickenbach sind derzeit Arbeiten im Gange. Die Filiale wird nämlich im Rahmen der Zusammenlegung der Marken Jumbo und Coop Bau+Hobby unter dem Namen Jumbo weitergeführt.

Vom 8. bis zum 12. August wird in Rickenbach die Beschriftung des Baumarkts ausgetauscht. Wie es auf Anfrage bei Jumbo heisst, kommt es dabei zu keinen Einschränkungen, es gelten die regulären Öffnungszeiten.

Jumbo werde zukünftig auf eine Kombination aus ihren bekannten Marken und Eigenmarken setzen, heisst es weiter. Diese würden durch das Bau+Hobby-Sortiment im Bereich Garten, Grill, Freizeit und Basteln sowie durch die nachhaltigen Eigenmarken Oecoplan und Naturaplan ergänzt.

In Rickenbach kommt es durch das sogenannte Rebranding zu keinen Anpassungen beim Personal. Die Mitarbeitenden im Verkauf würden weiter beschäftigt. (mas)

Sanierung Lenggenwiler Dorfbach wird erneut aufgelegt

Während der Auflagefrist der Sanierung des Lenggenwiler Dorfbachs im Jahr 2020 gingen verschiedene Einsprachen zuhanden des Gemeinderats ein. Innerhalb der Prüfung dieser Einsprachen wurden weitere Gespräche mit den kantonalen Amtsstellen geführt. Dabei resultierte eine Lösung, welche eine Änderung der Linienführung mit sich bringt, wie die Gemeinde im Mitteilungsblatt schreibt. Bereits an einem Infoanlass vor zwei Jahren wurde angeregt über die Linienführung diskutiert. 

In Lenggenwil soll der Dorfbach saniert werden.

In Lenggenwil soll der Dorfbach saniert werden.

Bild: Bruno Kissling

Durch die Änderung der Linienführung müssen teilweise Prozesse wie Vorprüfungen und dergleichen erneut durchgeführt werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Auch eine nochmalige öffentliche Auflage wird dadurch Pflicht. Ebenso muss aufgrund geänderter Handhabung auf kantonaler Ebene eine Mitwirkung zum Projekt stattfinden. Diese Teilschritte sind für den Herbst 2022 eingeplant.

Derzeit liegt die neue Linienführung zur Vorprüfung beim Kanton. Sobald diese abgesegnet ist, wird das Gesamtprojekt dem Gemeinderat neu zur Genehmigung und Verabschiedung zur öffentlichen Mitwirkung vorgelegt. Die für das aktuelle Jahr budgetierten Kosten von 25'000 Franken können aufgrund verschiedener Begründungen nicht eingehalten werden. Die Nettoüberschreitung des budgetierten Betrages über 11'000 Franken hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung genehmigt. (pd/mas)

Ifwil: Schussabgabe bei Verfolgungsjagd – Polizei sucht Zeugen

Im Fischingen kam es am Mittwochmorgen zu einer Verfolgungsjagd, da ein 20-Jähriger mit einem gestohlenen Auto flüchtete.

Im Fischingen kam es am Mittwochmorgen zu einer Verfolgungsjagd, da ein 20-Jähriger mit einem gestohlenen Auto flüchtete.

Bild: Christian Merz / KEYSTONE

Am Mittwochmorgen wurde in Ifwil in Bichelsee-Balterswil ein Mann verhaftet, der sich zuvor einer Kontrolle entzog. Der 20-Jährige war mit einem gestohlenen Fahrzeug unterwegs, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau heisst. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Einer Patrouille fiel kurz nach 6.30 Uhr in Dussnang ein Autofahrer auf, der mit einem gestohlenen Fahrzeug in Richtung Fischingen fuhr. Als die Polizisten das Auto anhalten wollten, beschleunigte er und flüchtete.

Wenig später versuchte der Fahrer in Fischingen eine Kontrollstelle zu durchbrechen. Im Zuge der Anhaltung kam es zur Schussabgabe durch einen Polizisten. Es wurde niemand verletzt. Das Fahrzeug konnte anschliessend in Ifwil gestoppt werden.

Bei der Kontrolle des Lenkers stellten die Polizisten fest, dass der 20-jährige Schweizer über keinen Führerausweis verfügt.

Der Mann wurde festgenommen und inhaftiert. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld führt eine Strafuntersuchung. Auch die Schussabgabe wird durch die Staatsanwaltschaft untersucht.

Zeugenaufruf

Personen, die Angaben zur Fahrweise des Lenkers machen können, der zwischen 6.30 und 7 Uhr mit einem weissen Pickup im Raum Dussnang – Fischingen – Kirchberg SG unterwegs war, melden sich bitte beim Polizeiposten Rickenbach unter 058 345 23 70. (kapo/mas)

Gratis Sportkurse beim Wiler Stadtweier

Fünf Wochen lang werden verschiedene Sportkurse bei der Wiese neben dem Stadtweier angeboten.

Fünf Wochen lang werden verschiedene Sportkurse bei der Wiese neben dem Stadtweier angeboten.

Bild: PD

Wil wird erneut zur Active City. Die ganze Wiler Bevölkerung ist dazu eingeladen, das kostenlose Sportangebot vom 15. August bis zum 16. September 2022 zu nutzen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Während fünf Wochen werden in Zusammenarbeit mit lokalen Sportvereinen und Sportanbietenden 43 Sport- und Bewegungskurse angeboten. Die Kurse finden im Freien auf der Wiese beim Stadtweier statt. Mitmachen können alle, egal welches Alter, Geschlecht oder Fitnesslevel. Es sind keine Vorkenntnisse für die Kurse erforderlich. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Bei Active City Wil können Kurse in bekannten Sportarten und neuen Fitnesstrends besucht werden. Das Angebot umfasst Bootcamp, Crossfit, Fit dank Baby, Kung Fu für Kids, Line Dance, Pilates, Qi-Gong, Street-Dance / Hip-Hop, Ultimate Frisbee und Zumba. Detaillierte Informationen und allfällige kurzfristige Änderungen sind hier zu finden.

Mit Active City leistet die Stadt Wil einen Beitrag zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung in der Bevölkerung und fördert den ungebundenen Sport im Freien, ist in der Mitteilung weiter zu lesen. Das Projekt wird von der Fachstelle Sport und Infrastruktur der Stadt Wil in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesundheitsstiftung Radix und mit Unterstützung des kantonalen Amts für Gesundheitsvorsorge organisiert. (pd/mas)

Kevin Fiala hat geheiratet

«Meine Frau!», schreibt Kevin Fiala in einem neuen Beitrag auf seinem Instagramprofil. Gefolgt von einem Smiley mit Herzchen-Augen. Der Eishockeyprofi, der in Zuzwil aufgewachsen ist, informiert die Welt mit dem veröffentlichten Foto über seine Hochzeit. Diese hat gemäss dem Instagrambeitrag in Spanien stattgefunden.

Der 26-Jährige, der als Junior beim EHC Uzwil und dem EC gespielt hat, ist seit vergangenem Juni bei den Los Angeles Kings unter Vertrag. Der bis 2029 dauernde Kontrakt bringt dem Zuzwiler jährlich 7,85 Millionen Dollar ein. Zuvor spielte Fiala bereits sehr erfolgreich bei den NHL-Klubs Nashville Predators und Minnesota Wild. (lsf)

Wil/Bronschhofen: Mitwirkung zur Netzergänzung Nord startet

Das Vorprojekt der Netzergänzung Nord: Die Strasse soll den Verkehr von der Autobahn durch die Dreibrunnenallee im Quartier Wil West an Wil und Bronschhofen vorbeiführen.

Das Vorprojekt der Netzergänzung Nord: Die Strasse soll den Verkehr von der Autobahn durch die Dreibrunnenallee im Quartier Wil West an Wil und Bronschhofen vorbeiführen.

Der Kanton hat das Projekt für die neue Umfahrungsstrasse «Netzergänzung Nord» weiterentwickelt. Nun lädt er zusammen mit der Stadt Wil zu einer Informationsveranstaltung über den Projektstand und zum Start der Mitwirkung ein. Diese findet am 22. August um 19 Uhr im Ebnet-Saal in Bronschhofen statt. Auskunft geben werden Regierungsrätin Susanne Hartmann, Stadtpräsident Hans Mäder, Stadträtin Ursula Egli sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter des Kantons und der Stadt Wil.

«Die Mobilität spielt für die Entwicklung der Stadt Wil eine Schlüsselrolle», heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Kanton und Stadt wollen die Erreichbarkeit der Stadt und Region Wil verbessern, den Lärm in den Quartieren reduzieren und mehr Raum für Busse, Velos sowie Fussgängerinnen und Fussgänger schaffen.

Um diese Ziele zu erreichen, sei die «Netzergänzung Nord» zentral, heisst es weiter. Die neue Umfahrungsstrasse soll den Verkehr künftig ausserhalb des Zentrums führen. So entstehe im Zentrum mehr Raum für eine zukunftstaugliche Mobilität mit besseren Bedingungen für den Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr.

Tempo 30 auf heutigen Durchfahrtsstrasse in Bronschhofen geplant

Mit der Umsetzung der «Netzergänzung Nord» werde es möglich, die heutige Durchfahrtsstrasse durch das Ortszentrum Bronschhofen umzugestalten. Das Betriebs- und Gestaltungskonzept, das am 22. August ebenfalls vorgestellt wird, sehe vor, für den motorisierten Individualverkehr den Durchfahrtswiderstand unter anderem mittels Tempo 30 zu erhöhen.

Ein Blick auf das Industriegebiet in Bronschhofen.

Ein Blick auf das Industriegebiet in Bronschhofen.

Bild: PD

Weiter werde im Zentrum von Bronschhofen der Veloverkehr gefördert, die Sicherheit für den Fussverkehr gesteigert und die Betriebsstabilität des öffentlichen Verkehrs gewährleistet. Die Mitwirkung zum Konzept Bronschhofer-/Hauptstrasse startet im Herbst 2022. (pd)

Unfallverursacher flüchtet zu Fuss von der Autobahn bei Münchwilen

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau waren bisher erfolglos.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau waren bisher erfolglos.

Bild: Raphael Rohner

Eine bislang unbekannte Person verursachte am Dienstagmorgen auf der Autobahn A1 bei Münchwilen mit einem Lieferwagen einen Selbstunfall. Sie entfernte sich zu Fuss von der Unfallstelle, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. 

Der Lieferwagen kollidierte kurz nach 5 Uhr auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung St.Gallen mit der Mittelleitplanke. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich der Fahrer oder die Fahrerin zu Fuss vom Unfallort entfernt. Die Kantonspolizei Thurgau hat Ermittlungen eingeleitet, die Suche verlief bislang ergebnislos. Der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.

Bis zur Bergung des Fahrzeuges musste die Überholspur für rund vier Stunden gesperrt werden. Während der Unfallaufnahme kam es zu einem Rückstau auf dem betroffenen Autobahnabschnitt. (kapo)

Auto in Schwarzenbach gerät in Brand

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Bild: Kapo

Auf der Jonschwilerstrasse in Schwarzenbach ist am Montagabend ein Auto in Brand geraden. Der 50-jährige Fahrer war kurz vor 19.30 Uhr dort unterwegs gewesen, als sein Auto plötzlich technische Probleme aufwies, sodass er nicht mehr weiterfahren konnte. Ein 47-jähriger Autofahrer half ihm dabei, sein Auto mit einem Abschleppseil abzuschleppen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Während des Abschleppens auf der Jonschwilerstrasse von Jonschwil Richtung Schwarzenbach quoll Rauch aus dem Motorraum des Autos des 50-Jährigen. Er verliess das Auto und wenig später stand es in Flammen. Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Nur knapp 300 Meter entfernt kam es bereits am Sonntagnachmittag zu einem Blaulichteinsatz, als ein Motorradfahrer bei einem Überholmanöver mit einem Auto kollidierte. (kapo)

Nur noch ein Schulbus im Lütisburger Berggebiet

Kinder warten auf einen Schulbus.

Kinder warten auf einen Schulbus. 

Bild: PD

In Lütisburg verkehrt im neuen Schuljahr morgens und mittags nur noch ein Schulbuskurs in die Berggegend. Wie dem Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen ist, müssen in diesem Gebiet 21 Kinder transportiert werden, das fülle genau einen Schulbus. Da der Bus bis auf den letzten Platz besetzt ist, ist es nicht mehr möglich, Gspänli mitfahren zu lassen. Die aktuellen Fahrpläne sind auf der Homepage www.schuleluetisburg.ch aufgeschaltet. (pd)

Arbeitslosigkeit geht auch im Wahlkreis Wil zurück – aber weniger deutlich als in anderen Wahkreisen

Beim RAV Wil waren Ende Juli weniger Arbeitssuchende gemeldet als vor einem Jahr.

Beim RAV Wil waren Ende Juli weniger Arbeitssuchende gemeldet als vor einem Jahr. 

Symbolbild: Claudio Thoma

Die Zahl der Stellensuchenden ist Ende Juli in allen Wahlkreisen des Kantons St.Gallen zurückgegangen - im Vergleich zu Ende Juni genauso wie gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus einer Mitteilung des Kantons St.Gallen hervor.

Im Vergleich zum Vorjahr weist Wil die schwächste Abnahme aller Wahlkreise im Kanton St.Gallen auf. Sie betrug 20,8 Prozent oder 753 Stellensuchende Ende Juli im Vergleich zu 964 vor einem Jahr. Am grössten war die Abnahme in See-Gaster, wo aktuell im Vergleich zum Sommer 2021 37,5 Prozent weniger Personen Arbeit suchen.

Im Vergleich zum Vormonat ging die Arbeitslosigkeit im Wahlkreis Wil um 2,6 Prozent zurück. Ende Juni befanden sich 773 Personen auf Stellensuche. (pd/rop)

Der Motorradfahrer wollte abbiegendes Auto überholen

Der Motoradfahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.

Der Motoradfahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. 

Bild: Kapo

Am Sonntagnachmittag, um 16:45 Uhr, sind auf der Wilerstrasse in Schwarzenbach ein Motorrad und ein Auto zusammengestossen. Wie einer Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen zu entnehmen ist, wurde der 16-jährige Motorradfahrer leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich demnach auf etwa 16’000 Franken.

So trug sich der Unfall zu: Ein 16-jähriger Motorradfahrer fuhr mit seinem Motorrad auf der Wilerstrasse von Oberuzwil Richtung Wil. Vor ihm war eine 48-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto in die gleiche Richtung unterwegs. Infolge eines Rückstaus bremste sie ihr Auto bis zum Stillstand ab.

An der Einmündung der Jonschwilerstrasse beabsichtigte sie, links auf diese einzubiegen. Zur selben Zeit setzte der 16-jährige Motorradfahrer zum Überholen an und prallte in die linke Fahrzeugseite des abbiegenden Autos. (kapo)

Drei Kinder im Alter zwischen einem und fünf Jahren blieben unverletzt

Abgesehen von leichten Verletzungen ging der Unfall für die verwickelten Personen relativ glimpflich aus.

Abgesehen von leichten Verletzungen ging der Unfall für die verwickelten Personen relativ glimpflich aus.

Bild: Kapo

Am Montag, kurz nach 8:20 Uhr, hat sich auf der Toggenburgerstrasse zwischen Lütisburg Station und Lütisburg ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Autos ereignet. Eine 36-jährige Beifahrerin musste mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Für den Schwerverkehr kam es zu Behinderungen.

Zum Unfallhergang schreibt die Kantonspolizei St.Gallen: Ein 56-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von Lütisburg Station Richtung Lütisburg. Gleichzeitig fuhr ein 38-jähriger Mann mit seiner Familie, bestehend aus der 36-jährigen Beifahrerin und drei Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren, in einem Auto in die Gegenrichtung. Aus bislang unbekannten Gründen kam es zur Kollision zwischen den beiden Autos.

An den Autos entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

An den Autos entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Bild: Kapo

Durch die Kollision geriet das Auto des 38-Jährigen ins Schleudern. In der Folge kam es zu weiteren Kollisionen mit zwei Autos, welche ebenfalls Richtung Lütisburg fuhren. Der 50-jährige Autofahrer und die 25-jährige Autofahrerin in diesen beiden Autos sowie der 56-Jährige, der 38-Jährige und die Kinder blieben unverletzt. Die 38-jährige Beifahrerin musste vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden. An den Autos entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Die beschädigten Autos blockierten die Toggenburgerstrasse. Deshalb wurde der Verkehr durch die Feuerwehr Kirchberg-Lütisburg, welche mit 10 Angehörigen ausrückte, umgeleitet. Die Umleitungsstrecke war jedoch für den Schwerverkehr aufgrund einer Gewichtsbeschränkung einer Brücke nicht passierbar. Deshalb staute sich der Schwerverkehr auf beiden Seiten der Unfallstelle. Die Strecke konnte für den Schwerverkehr um 11 Uhr wieder freigegeben werden.

Nebst mehreren Patrouillen und Fachspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen standen der Rettungsdienst mit mehreren Rettungsfahrzeugen und einem Einsatzleiter Sanität sowie die Feuerwehr im Einsatz. (kapo)

Sechs Unternehmen wollen den Innovationspreis

Szene aus dem WPO-Impuls 2021.

Szene aus dem WPO-Impuls 2021. 

Bild: PD

Der Innovationswettbewerb WPO-Impuls des Wirtschaftsportals Ost (WPO) geht in die zweite Runde. Dabei wird unter sechs Unternehmen der Titel «Beste Innovation der Region» vergeben. Folgende Unternehmen nehmen teil:

- Die Schmolz und Bickenbach Stahlcenter AG mit ihrer automatisierten Bestellabwicklung dank künstlicher Intelligenz

- Die Flawa AG mit «flawa iQ – intelligent first aid system»

- Die Heim AG Heizsysteme mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel

- Unika Metallbau mit Strom von der Strasse

- Agroscope mit drohnenbasierter Unkrautbekämpfung

- Die Stadt Wil mit der e-City Wil App

Am 8. September erhalten die Nominierten die Möglichkeit, das Publikum im Cubic Innovation Campus von Bühler von ihren Innovationen zu überzeugen. Am Ende des Anlasses wird der Sieger in einer Live-Abstimmung gekürt.

Neben dem Titel geht es gemäss einer Mitteilung des WPO auch darum, dass sich «die Unternehmen und die Teilnehmenden untereinander vernetzen, in Dialog treten». (pd/rop)

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