WIL-TICKER
Meldungen vom 18. bis 30. September

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Wil: In unserem Wil-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Donnerstag, 30. September, 16:58 Uhr

19 Einsprachen gegen Sanierung der Hauptstrasse in Degersheim

Bis mit der Sanierung der Hauptstrasse begonnen werden kann, müssen die Einsprachen bereinigt werden.

Bis mit der Sanierung der Hauptstrasse begonnen werden kann, müssen die Einsprachen bereinigt werden.

Bild: Andrea Häusler

Bei der Sanierung der Hauptstrasse in Degersehim kommt de zu einer Verzögerung. Der Grund: 19 Personen haben gegen das Projekt Einsprache erhoben. Das mittlerweile aufgenommene Einspracheverfahren werde eine beachtliche Zeit in Anspruch nehmen, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Erst nachdem die Einsprachen bereinigt wurden, erfolgt der Landerwerb und das Submissionsverfahren. Danach kann mit der Sanierung begonnen werden.

Die Hauptstrasse im Zentrum von Degersheim ist eine Staatsstrasse und befindet sich im Eigentum des Kantons. Entsprechend ist auch dieser für das Sanierungsprojekt zuständig. Mit einem Antrag des Gemeinderates im Jahr 2014 hat das Projekt seinen Lauf genommen. Neben der Zustimmung zum Projekt musste der Gemeinderat dem Kanton auch die Übernahme der für die Gemeinde anfallenden Kosten zusichern. (pd/red)

Donnerstag, 30. September, 16:36 Uhr

Ausbau der Kita Nord in Wil schreitet voran

Kita Nord: Hier entstehen 14 neue Kitaplätze.

Kita Nord: Hier entstehen 14 neue Kitaplätze.

Bild: PD

Gut zwei Monate nach Baubeginn konnte die Fertigstellung des Rohbaus des neuen Stockwerks der Kita Nord gefeiert werden. Dies schreibt die Kita in einer Mitteilung. Zum Dank für alle Beteiligten organisierten die Betriebsleiterin Edith Goetz und der Stiftungspräsident Christian Stieger eine Aufrichtungsfeier mit einem Mittagessen. An dieser nahmen unter anderem auch Stadträtin Ursula Egli (BUV) und Stadtrat Dario Sulzer(GS) teil.

Ab dem 1. November werden im neuen Stockwerk 14 neue Kitaplätze und auch weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze angeboten. Mit einem Tag der offenen Tür im neuen Jahr will die Stiftung die Räumlichkeiten auch der Bevölkerung zeigen. (pd/red)

Donnerstag, 30. September, 16:06 Uhr

Wil: Weitere Sondierbohrungen für Netzergänzung Nord

Die Umfahrungsstrasse Netzergänzung Nord ist Teil des Standortentwicklungsprojekts Wil West.

Die Umfahrungsstrasse Netzergänzung Nord ist Teil des Standortentwicklungsprojekts Wil West.

Bild: PD

Das St.Galler Tiefbauamt lässt im Rahmen des Vorprojekts für die Umfahrungsstrasse Netzergänzung Nord ab Mittwoch, 6. Oktober, sieben zusätzliche Sondierbohrungen durchführen. Dies schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Die Bohrungen dauern rund eine Woche und finden entlang der geplanten Trasse der Netzergänzung Nord statt.

Die neuen Bohrungen reichen mit einer Tiefe von 12 bis 15 Metern deutlich tiefer als die bisher durchgeführten Bohrungen oder Baggerschürfe. Sie decken Bereiche ab, in denen wenige Erkenntnisse zum Untergrund vorliegen und dienen der Erfassung des Grundwasserstands.

Die Sondierbohrungen sind witterungsabhängig und werden bei schlechtem Wetter tageweise verschoben.

Die Umfahrungsstrasse Netzergänzung Nord ist Teil des Standortentwicklungsprojekts Wil West. Sie verläuft von der Zürcherstrasse entlang des Industriegebiets Ebnet und schliesst im Norden an die AMP-Strasse an. Zusammen mit dem geplanten Autobahnanschluss und der Dreibrunnenallee entlastet die neue Strasse das Zentrum von Wil, viele Quartiere und umliegende Gemeinden vom Verkehr. (pd/red)

Donnerstag, 30. September, 14:07 Uhr

Flawiler Lägelisnacht auch in diesem Jahr abgesagt

Im Jahr 2019 konnte die Lägelisnacht noch durchgeführt werden.

Im Jahr 2019 konnte die Lägelisnacht noch durchgeführt werden.

Bild: PD

Nach Absprache mit dem Gemeinderat und dem Schulrat hat der Verkehrsverein Flawil beschlossen, auch dieses Jahr auf die Durchführung des Lägelisnacht-Umzugs zu verzichten. Dies schreibt die Gemeinde Flawil im aktuellen Mitteilungsblatt.

Seit 1927 feiern Gross und Klein jedes Jahr die Lägelisnacht, den Räbeliechtli-Umzug, der stets wie ein riesiger Leuchtwurm durch Flawils dunkle Strassen zieht. Dieses Jahr ist die Durchführung aber wegen Corona abgesagt. Die Zertifikatspflicht für Anlässe im Freien ab 500 Personen ohne feste Sitzgelegenheit lasse diese nicht zu, heisst es im Mitteilungsblatt. Es sei den Verantwortlichen unmöglich, die Umzugsroute, namentlich die Bahnhofstrasse, abzusperren und den Einlass zu kontrollieren.

Ganz dunkel bleibt die Nacht vom 23. November jedoch nicht. Denn in den Schulen werden auch dieses Jahr Räben ausgehöhlt und danach mit Schnitzereien verziert. Diese Räbeliechtli werden dann da und dort aufgestellt sein. Und wie schon vergangenes Jahr erhalten die Schülerinnen und Schüler auch dieses Mal, am Morgen des 23. November 2021, einen Znüni. (pd/red)

Donnerstag, 30. September, 13:57 Uhr

Flawiler Bürger entscheiden über den Verakuf zweier Grundstücke im Töbeli

Das Unternehmen SFS benötigt die beiden Grundstücke zur Erweiterung seines Betriebs.

Das Unternehmen SFS benötigt die beiden Grundstücke zur Erweiterung seines Betriebs.

Bild: PD

Der Flawiler Gemeinderat will an das ortsansässige Unternehmen SFS intec AG im Gebiet Töbeli zwei Grundstücke verkaufen. Die Firma benötigt die beiden Grundstücke zur Erweiterung ihres Betriebs, wie die Gemeinde Flawil im aktuellen Mitteilungsblatt schreibt. Ob es zum Verkauf kommt, entscheiden letztlich aber die Bürgerinnen und Bürger an der Bürgerversammlung vom 30. November 2021.

Kaufvertrag unterzeichnet

Der Kaufvertrag zwischen der Gemeinde Flawil und der SFS intec AG, ein Unternehmen der SFS Group AG, wurde am 9. September 2021 unterzeichnet. Für die beiden Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 5'522 Quadratmeter wurde ein Kaufpreis von 2,181 Millionen Franken vereinbart, was 395 Franken pro Quadratmeter entspricht. Der Verkaufspreis wurde mit einer Baulandbewertung der HEV Verwaltungs AG berechnet.

Orientierungsversammlung

Gemäss Gemeindeordnung ist für die Veräusserung von Liegenschaften im Finanzvermögen von über zwei Millionen Franken die Bürgerversammlung zuständig. Deshalb unterbreitet der Gemeinderat den Verkauf der beiden Grundstücke der Bürgerversammlung. Derzeit wird ein Gutachten erarbeitet, welches im FLADE-Blatt vom 29. Oktober 2021 vorgestellt wird. Zudem ist am 3. November 2021 im Lindensaal eine Orientierungsversammlung für die Bevölkerung geplant. Über den genauen Ablauf der Veranstaltung wird im nächsten FLADE-Blatt informiert. (pd/red)

Donnerstag, 30. September, 11:32 Uhr

Ersatzwahl für Oberstufenschulrat Niederhelfenschwil für Rest der Amtsdauer 2021 bis 2024

Kandidiert für den Oberstufenschulrat in Niederhelfenschwil: Roland Gübeli

Kandidiert für den Oberstufenschulrat in Niederhelfenschwil: Roland Gübeli

Bild: PD
Adelbert Luzio, zurücktretender Schulrat Niederhelfenschwil.

Adelbert Luzio, zurücktretender Schulrat Niederhelfenschwil.

Bild: PD

Im Oberstufenschulrat Niederhelfenschwil steht ein Wechsel bevor: Schulrat Adelbert Luzio verlässt den Schulrat per 31. Dezember 2021 vor Ende der Amtsperiode. Der Grund ist ein Wegzug, wie die Gemeinde im aktuellen Mitteilungsblatt schreibt. Die Ersatzwahl findet am 28. November 2021 statt.

Einen Kandidaten gibt es bereits für das Amt: Roland Gübeli aus Niederhelfenschwil (FDP).

Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 13. Februar 2022 statt. Wahlvorschläge sind in diesem Fall bis spätestens 8. Dezember 2021 beim Sekretariat der Schulverwaltung Sproochbrugg abzugeben. Es ist auch eine stille Wahl möglich. Im Übrigen gelten dieselben Bestimmungen wie für den ersten Wahlgang. (pd/red)

Donnerstag, 30. September, 11:00 Uhr

Neun Medaillen für OL Regio Wil

Daniel Hubmann erkämpft sich an der Nacht-OL SM hinter Matthias Kyburz und vor Marc Lauenstein den zweiten Rang.

Daniel Hubmann erkämpft sich an der Nacht-OL SM hinter Matthias Kyburz und vor Marc Lauenstein den zweiten Rang.

Bild: PD

Die OL Regio Wil war an der Nacht-OL Schweizermeisterschaft am Freitag auf der Bettmeralp im Wallis sehr erfolgreich: Gleich fünfmal konnten die Läufer eine Medaille abholen. Ernst Baumann (Schwarzenbach) krönte sich in der Kategorie H75 überlegen zum Schweizermeister. Ganz knapp am Schweizermeistertitel vorbei schrammte Fränzi Hubmann (Märwil) und wurde zweite bei den Damen 45. Ebenfalls den zweiten Platz sicherten sich Lisa Hubmann (Märwil) bei den Damen 18 und Joschi Schmid (Rossrüti) bei den H18.

Bei den Herren Elite lieferte sich Daniel Hubmann ein enges Duell mit dem Aargauer Matthias Kyburz und wurde nach über einer Stunde Laufzeit zweiter mit lediglich 29 Sekunden Rückstand.

Ebenfalls auf dem Programm der Schweizermeisterschaft im Wallis standen zwei nationale Wettkämpfe. Eine Mitteldistanz und eine Langdistanz. Die OL Regio Wil lief insgesamt neunmal aufs Podest. Nina Hubmann und Ernst Baumann fuhren in ihrer Alterskategorie gar einen Doppelsieg ein. (pd/red)

Donnerstag, 30. September, 09:26 Uhr

Alex Frei, Präsident des Münchwiler Bezirksgerichts, tritt zurück

Für Alex Frei, seit bald 35 Jahren Gerichtspräsident am Bezirksgericht Münchwilen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um zurückzutreten.

Für Alex Frei, seit bald 35 Jahren Gerichtspräsident am Bezirksgericht Münchwilen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um zurückzutreten.

Bild: Benjamin Manser

Alex Frei, der Präsident des Bezirksgerichts Münchwilen, wird per 30. April 2022 zurücktreten. Dies schreib er in einer Mitteilung.

Der Grund für den Rücktritt ist sein Alter: Frei wurde im Frühling 65 Jahre alt. Der richtige Zeitpunkt für den Rücktritt sei nun gekommen, schreibt er.

Seit bald 35 Jahren ist Frei Gerichtspräsident. Im Herbst 1986 wurde er vom Volk ins Bezirksgericht und, damals noch vom Gericht selbst, als Präsident gewählt. Ein halbes Jahr später übernahm er das Amt. Er habe das Amt sehr geschätzt, schreibt er weiter. (pd/red)

Mittwoch, 29. September, 17:30 Uhr

Uzwil zahlt vorläufig keine Beiträge für Fotovoltaikanlagen mehr aus

Die vorhandenen Mittel sind bereits zugesichert. Bis zur Budgetgenehmigung können in Uzwil keine Förderbeiträge für Solaranlagen mehr ausbezahlt werden.

Die vorhandenen Mittel sind bereits zugesichert. Bis zur Budgetgenehmigung können in Uzwil keine Förderbeiträge für Solaranlagen mehr ausbezahlt werden.

Bild: Andrea Stalder

Die Nachfrage Privater nach Förderbeiträgen für Fotovoltaikanlagen und andere Vorhaben auf dem Weg zur Energiewende ist auch dieses Jahr höher als erwartet. Nun gibts einen Stau bei den Förderzusagen. Die Gemeinde Uzwil hat dieses Jahr 500‘000 Franken im Budget, um private Vorhaben auf dem Weg zur Energiewende zu fördern. Nun ist der Fördertopf 2021 aufgebraucht. Es wurden Förderzusagen für die gesamten Mittel erteilt.

Weil in der Höhe des Budgets Zusagen erteilt sind, können derzeit keine weiteren definitiven Förderzusagen mehr erfolgen, teilt die Gemeinde mit. Erst, wenn die Bürgerversammlung Ende November das Budget fürs 2022 verabschiedet hat, stehen wieder Mittel zur Verfügung. Eigentümer, die ein Vorhaben realisieren möchten, erhalten eine provisorische Beitragszusage mit dem Hinweis, dass die Auszahlung nach der Umsetzung des Projekts erfolgt. (gk)

Mittwoch, 29. September, 16:49 Uhr

Uzwiler Werkhofprojekt: Jury hat entschieden

Das Modell des Siegerprojekts.

Das Modell des Siegerprojekts.

Bild: PD

Mit dem Projektierungskredit, den die Bürgerschaft an der letzten Budgetversammlung bewilligte, konnte der Projektwettbewerb für den Werkhof des Uzwiler Bauamtes am Hummelweg durchgeführt werden. Die Jury hat nun das Siegerprojekt erkoren. Dieses soll nun, in einem weiteren Schritt, in ein Vorprojekt Plus weiterentwickelt werden, wie die Gemeinde mitteilt. Heisst: Wie schon beim Gemeindehaus wird nicht fertig projektiert, bevor abgestimmt wird. Das Projekt wird so weit vorangetrieben, dass Kostensicherheit besteht. Der Schritt der Detailprojektierung erfolgt dann, wenn die Bürgerschaft an der Urne dem Baukredit zugestimmt hat.

Ab dem 5. Oktober sind sämtliche 57 Projekte, die im Wettbewerb eingereicht wurden, im Gemeindesaal für die Bevölkerung zur freien Besichtigung ausgestellt. (gk/ahi)

Mittwoch, 29. September, 16:27 Uhr

Die Mitte Flawil nominiert Andreas Mattes für den Gemeinderat

Der kanidierende Andreas Mattes wurde 2017 in die GPK der Gemeinde gewählt und präsidiert sie seit diesem Jahr.

Der kanidierende Andreas Mattes wurde 2017 in die GPK der Gemeinde gewählt und präsidiert sie seit diesem Jahr.

Bild: PD

Die Mitte Flawil hat an einer ausserordentlichen Versammlung ihren Kandidaten für die Nachfolge von Erwin Thalmann (Umweltfreisinnige) im Flawiler Gemeinderat nominiert Er heisst Andreas Mattes und ist der amtierende Präsident der Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde.

Mattes wurde am 4. Juni 1982 in Flawil geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. 2017 wurde er in die Geschäftsprüfungskommission gewählt, die er seit seiner Wiederwahl für die Amtsperiode 2021-2024 präsidiert. «Als Mitglied in der Geschäftsleitung bei der Firma Feller AG ist er es gewohnt Verantwortung zu übernehmen. Durch seine positiven Erfahrungen in seiner politischen Karriere ist es ihm ein grosses Anliegen, dass sich mehr Leute und vor allem die junge Generation noch mehr für Flawil engagieren», schreibt die Partei in ihrem Communiqué.

Da Andreas Mattes durch seine Tätigkeiten in der GPK bereits mit den Geschäften der Gemeinde vertraut ist, dürfte er sich schnell in die Aufgaben des Gemeinderates eingearbeitet haben, ist die Mitte-Ortspartei überzeugt. Er sei sich auch gewohnt, verschiedene Interessensgruppen zu verbinden und dadurch der ideale Kandidat.

Mattes ist, nach Marco Lüchinger (SP) und Martin Rütti (parteilos) der dritte Kandidat, der sich um das frei werdende Amt bewirbt. Die Wahl findet am 28. November statt. (pd/ahi)

Mittwoch, 29. September, 10:58 Uhr

Zuzwil: SP gegen Zertifikatspflicht für politische Infoanlässe

«Darf ein Teil von interessierten Stimmbürger und Stimmbürgerinnen von einer politischen Veranstaltung ausgeschlossen werden?» fragt die SP Zuzwil-Züberwangen und nimmt Bezug auf die heutige Orientierungsveranstaltung der Gemeinde zum Thema Hochwasserschutz Dorfbach sowie die Berichterstattung in der heutigen Ausgabe der Wilerzeitung.

Es ist unumstritten, dass die das Thema Hochwasserschutz Dorfbach Zuzwil angegangen werden muss und hierzu auch wichtige und sinnvolle Strategien entwickelt wurden, betont die Partei. «So unter anderem die angekündigte Informations-Veranstaltung.» Für die Teilnahme werde jedoch eine Covid –Zertifikat verlangt.

Gemäss Weisung des Bundesamts für Gesundheit BAG sind Anlässe zur politischen Meinungsbildung von der Zertifikatspflicht ausgenommen, schreibt die SP weiter. Und: «Wir sind der Meinung, dass man mit der vorgegebenen Zertifikatspflicht ein Teil der Bevölkerung ausschliesst.»

Auch wenn eine Abstimmung nicht direkt bevorstehe sei es wichtig, dass alle interessierten Zuzwiler und Zuzwilerinnen an dieser Veranstaltung teilnehmen können, auch ohne Zertifikat. «Das ist ein Grundrecht der Demokratie.» Die Partei fordert den Veranstalter auf, auch Interessierte teilnehmen zu lassen, wenn sie kein Zertifikat vorweisen können. (pd)

Mittwoch, 29. September, 10:18 Uhr

Stadler statt Loher: Präsidentenwechsel beim Männerchor Eintracht, Flawil

Der neue Präsident, Markus Stadler, Dirigentin Maria Schönenberger, und der zurücktretende Präsident, Ruedi Loher (von links).

Der neue Präsident, Markus Stadler, Dirigentin Maria Schönenberger, und der zurücktretende Präsident, Ruedi Loher (von links).

Bild: PD

Ende September, statt Ende Januar, konnten sich die Sänger mit ihrer Dirigentin Maria Schönenberger doch noch zur Hauptversammlung im Mattenhof treffen. Im Jahresbericht blickte Präsident Ruedi Loher auf ein ausserordentliches Vereinsjahr 2020 zurück: Die meisten geplanten Anlässe mussten coronabedingt abgesagt oder verschoben werden. Ebenso konnten nur wenige Proben durchgeführt werden, je nach aktuellen Auflagen teils mit Abstand, draussen, in grösserem Probelokal oder in zwei Gruppen. So wurde vom Interims-Dirigenten, Albert Mauchle, und nach der Babypause von der neuen Dirigentin, Maria Schönenberger, viel Flexibilität verlangt.

Für den abtretenden Ruedi Loher wurde Markus Stadler zum neuen Präsidenten gewählt. Ausserdem ernannte die Versammlung Ruedi Rey nach 25-jähriger Mitgliedschaft zum Toggenburger Ehrenmitglied, Kurt Schiess, dank 40 Vereinsjahren, zum Freimitglied.

Für den Rest des Jahres 2021 nimmt der Männerchor Eintracht mit Auftritten an der OLMA, am Flawiler Sonntagsverkauf und den Adventskonzerten mit den Flawiler Chören doch noch Fahrt auf. Alle Daten sind auf der Homepage unter www.eintracht-flawil.ch zu finden. (pd)

Mittwoch, 29. September, 08:21 Uhr

Flawil: Grüne reichen Volksmotion «Idee Bahnhofplatz» ein

Die Mitglieder des Sammelkomitees der Grünen freuen sich über das rasche Zustandekommen ihrer Volksmotion.

Die Mitglieder des Sammelkomitees der Grünen freuen sich über das rasche Zustandekommen ihrer Volksmotion.

Bild: PD

Der Flawiler Bahnhofplatz soll aufgewertet werden: Das fordern rund 350 Stimmberechtigte mit ihrer Unterschrift. Nun hat die Flawiler Ortsgruppe der Grünen Wil-Land ihre Volksmotion «Idee Bahnhofplatz» bei der Ratskanzlei eingereicht. Die konkrete Anregung an den Gemeinderat: «Die Aufenthaltsqualität auf dem Bahnhofplatz ist mindestens von Frühling bis Herbst durch das Platzieren von einladenden Sitzgelegenheiten und Bäumen zwischen Migrolino und 5egg aufzuwerten.»

Die Grünen lancierten die Unterschriftensammlung am Flawiler Herbstmarkt, bereits am ersten Tag wurde das erforderliche Minimum von 150 Unterschriften deutlich übertroffen. Die Volksmotion verpflichtet den Gemeinderat dazu, spätestens an der Bürgerversammlung in einem Jahr seine Vorstellungen zum Anliegen darzulegen. (pd)

Dienstag, 28. September, 15:57 Uhr

Niederwil: Zwei Unfälle auf Autobahn führen zu Verkehrsbehinderung durch Fahrzeugteile

Durch Unachtsamkeiten und zu geringen Abstand kommt es auf der Autobahn immer wieder zu Auffahrunfällen.

Durch Unachtsamkeiten und zu geringen Abstand kommt es auf der Autobahn immer wieder zu Auffahrunfällen.

Bild: Kapo

Am Dienstagmorgen ist es zwischen 07.45 Uhr und 09.25 Uhr zu zwei Auffahrkollisionen auf der Autobahn A1, Höhe Niederwil, gekommen, teilt die Kantonspolizei mit. Um 07.45 Uhr fuhr ein 37-jähriger Mann mit seinem Auto auf der A1 von Uzwil Richtung Gossau. Gleichzeitig fuhr eine 35-Jährige Frau mit ihrem Auto hinter dem 37-jährigen Mann und seinem Auto in dieselbe Richtung.

Auf Höhe Niederwil musste der 37-Jährige verkehrsbedingt eine Vollbremsung einleiten und sein Auto bis zum Stillstand anhalten. Die 35-Jährige bemerkte dies zu spät und leitete ebenfalls eine Vollbremsung ein. Trotz der Vollbremsung kollidierte das Auto der 35-Jährigen mit dem Auto des 37-Jährigen.

Anschliessend rollten beide Autos noch weiter und kamen auf dem Überholstreifen zu stehen. Die 35-jährige Frau wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Kurz nach 8 Uhr meldete eine Auskunftsperson der Kantonalen Notrufzentrale Pneu-Teile auf der Autobahn A1 vor der Einfahrt Thurau. Zuvor war einem Lastwagen mit Anhänger ein Reifen geplatzt. Der Normalstreifen musste zwecks Räumungsarbeiten und für die Reifenreparatur für kurze Zeit gesperrt werden. Weiter meldete eine Auskunftsperson kurz vor 8.50 Uhr, dass sich Fahrzeugteile in der Nähe der Mittelleitplanke, Höhe Bürenstich, befänden. Eine Patrouille der Kantonspolizei St. Gallen konnte die Fahrzeugteile auffinden und von der Fahrbahn entfernen.

Um 09.25 Uhr fuhr eine 28-jährige Frau mit ihrem Auto auf der A1 von Uzwil Richtung Gossau. Hinter ihr fuhr ein 26-jähriger Mann in dieselbe Richtung. Auf Höhe Niederwil musste die 28-Jährige ihr Auto aufgrund des Staus des vorangegangenen Unfalls bis zum Stillstand abbremsen. Der 26-jährige Mann bemerkte dies zu spät. Trotz eingeleiteter Vollbremsung und einem Ausweichmanöver kollidierte das Auto des 26-Jährigen mit dem Auto der 28-Jährigen.

Der zweite Unfall ereignete sich aufgrund des durch den ersten ausgelösten Staus.

Der zweite Unfall ereignete sich aufgrund des durch den ersten ausgelösten Staus.

Bild: PD

Beide Autos blieben auf dem Überholstreifen stehen. Der 26-jährige Mann wurde leicht verletzt. Er konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Ebenfalls um 09.25 Uhr meldete sich ein Fahrer eines Pannenfahrzeuges auf der A1 Fahrrichtung Uzwil Richtung Gossau. Für das Pannenfahrzeug wurde der Pannendienst aufgeboten.

Dienstag, 28. September, 15:55 Uhr

Greenscreen-Videostudio in Flawil eröffnet

AD Promotion ist eine Digital Marketing Agentur, die Firmen mit zielgenauen Werbekampagnen beim Aufbau ihres digitalen Verkaufs unterstützt. Nun expandiert das Unternehmen. Am neuen Standort in Flawil entsteht ein Videostudio. Hier werden ab sofort Livevideo-Produktionen für digitale Kanäle sowie Image-, Produkte- und journalistische Videos entstehen. Die Digitalmarketingagentur will gemäss eigenen Aussagen die lokale Vielfalt und Qualitäten der Firmen in der Region stärken und sie beim Aufbau und der Pflege von Online-Kunden begleiten. (pd)

Dienstag, 28. September, 14:58 Uhr

VCS Sektion Thurgau kritisiert Wil West

Bis der Entwicklungsschwerpunkt Wil West dereinst realisiert werden kann, muss er noch manche Hürde nehmen.

Bis der Entwicklungsschwerpunkt Wil West dereinst realisiert werden kann, muss er noch manche Hürde nehmen.

Bild: Hanspeter Schiess und Urs Bucher

«In der gegenwärtigen Zeit der Klimaerwärmung, die bereits jetzt und vermehrt in Zukunft weltweit zu Dürre- und Überschwemmungs-Katastrophen führen wird, steht das Konjunkturankurbelungsprogramm Wil West quer in der Landschaft.» Mit diesen Worten beginnt die Stellungnahme von Peter Wildberger, Präsident Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) Sektion Thurgau.

Die 2014 in einer Zeit der Wachstumseuphorie begonnene Planung für Wil West sehe vor, dass auf 33 Hektaren Landwirtschaftsland eine neue Agglomeration mit viel Beton und neuen Strassen aus dem Boden gestampft werde, schreibt er weiter. Dabei hätten die grösseren Gemeinden der Region alle zusätzlich ihre eigenen Industrie- und Gewerbezonen und zum Teil Industriebrachen.

Deshalb, so die Schlussfolgerung von Wildberger, sei ein Marschhalt oder eine massive Redimensionierung für Wil West angesagt. Man müsse überdenken, was für die Bevölkerung Lebensqualität bedeute und wie das klimaverträglich umgesetzt werden könne. (pd)

13:55 Uhr

FDP Uzwil fordert Steuersenkung

Die FDP-Ortspartei hat sich mit den Finanzen und dem Budget 2022 der Gemeinde Uzwil befasst. Jahr für Jahr erziele die Gemeinde Steuerüberschüsse in Millionenhöhe, hält die Partei fest. Genug sei genug. Die FDP fordert deshalb eine Steuersenkung von mindestens sechs Prozentpunkten.

Zurzeit liegt der Steuerfuss bei 133 Prozentpunkten. Da bereits die vom Kanton vorgegebene Abschaffung der Gratis-Grünabfuhr zu einer Reduktion von zwei Steuerprozenten führe, lägen problemlos weitere vier Prozentpunkte drin. Sollte der Gemeinderat diese Forderungen nicht aufnehmen, behält sich die FDP vor, einen entsprechenden Antrag an der Budget-Bürgerversammlung einzureichen.

Ein Vergleich der Jahresberichte 2012 und 2019 der Gemeinde Uzwil zeige, dass trotz oder eben wegen der Reduktion des Steuerfusses von 142 auf 133 Prozent der Ertrag pro Einwohner um rund 10 Prozent gestiegen sei. Seither sei die Bevölkerung Uzwils mengenmässig gewachsen und werde dies auch weiter tun. Das sei unter anderem auf Immobilienbauprojekte von Privaten sowie auf die stetig erweiterte beziehungsweise erneuerte Infrastruktur zurückzuführen, hält die FDP Uzwil fest.

Die Partei hat sich in der Vergangenheit wiederholt für Steuersenkungen stark gemacht. Dadurch sollen die Portemonnaies der Bürgerinnen und Bürger entlastet und die Gemeinde attraktiv gehalten werden, findet die Ortspartei.

«Die meisten der umliegenden Gemeinden verfügen über niedrigere Steuersätze als die Gemeinde Uzwil», hat die FDP bereits in diesem Frühjahr moniert. Ein Eins-zu-Eins-Vergleich der Steuersätze sei allerdings nur bedingt aussagekräftig, da in den wenigsten Fällen die Infrastrukturen (zum Beispiel Sportanlagen, Bahnhof) gleich stark entwickelt seien. Nichtsdestotrotz könne sich Uzwil im Hinblick auf die langfristige Attraktivität dem Steuerwettbewerb nicht länger entziehen. «Eine Gemeinde mit niedrigen Steuersätzen wird attraktiv für gut ausgebildete und einkommensstarke Personen, die für die lokalen und regionalen Arbeitgeber von grosser Wichtigkeit sind», hält die FDP fest. (stu)

Dienstag, 28. September, 13:29 Uhr

Die acht Jahreszeiten: ein Konzert in der Kreuzkirche Wil

Von links: Urban Frey, Tabea Frei und Paolo D'Angelo.

Von links: Urban Frey, Tabea Frei und Paolo D'Angelo.

Bild: PD

Am Sonntag, 3. Oktober um 17 Uhr, konzertiert das Trio Urban Frey und Freunde – mit Urban Frey, Panflöte, Tabea Frei, Violine, und Paolo D’Angelo, Akkordeon – in der Kreuzkirche Wil. Auf dem Programm stehen die acht Jahreszeiten. Das sind einerseits die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi, anderseits die moderne Antwort darauf von Astor Piazzolla: Der zeitlose Klassik-Hit aus dem Barock begegnet dem expressiven Meisterwerk aus der urbanen Gefühlswelt des 20. Jahrhunderts. Beiden gemeinsam ist, dass sie das menschliche Verhältnis zur Zeit in Musik fassen.

Der Argentinier Piazzolla bezieht sich dabei nicht nur auf sein Vorbild, er lässt auch die Elemente des Tango Nuevo einfliessen, der Musikform, mit der er selbst den Tango neu erfunden hat. Die Begegnung der beiden Werke, die 250 Jahre auseinander liegen, ist auch deshalb spannend, weil der argentinische Tango seine Wurzeln in der europäischen Volksmusik hat, und hier besonders in Italien, dem Land, in dem Vivaldi lebte.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Es gibt eine Kollekte. (pd)

Dienstag, 28. September, 13:27 Uhr

3G-Regel bei Thurvita Spitex

Für die Kundinnen und Kunden soll während der Einsätze von Thurvita Spitex die grösstmögliche Sicherheit gewährleistet sein, heisst es in einer Medienmitteilung. Das gelte ebenso für die Gesundheit der Spitex-Mitarbeitenden. Nebst der Maskenpflicht erfüllen die Mitarbeitenden von Thurvita Spitex deshalb seit dem 20. September 2021 die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet). Dank Rachenspültests gestaltet Thurvita die Belastung der Mitarbeitenden so gering wie möglich.

Auch für das Personal in den Heimen der Thurvita ist die 3G-Regel in Kraft. Zwar ist das Risiko von explosionsartigen Covid-Ausbrüchen wegen Kontakten zu Spitex-Personal klein. Berufsbedingt sind Spitex-Mitarbeitende aber viel unterwegs und haben damit ein erhöhtes Infektionsrisiko. Ihre Gesundheit möchte Thurvita Spitex ebenso bestmöglich schützen. Bei Thurvita Spitex arbeiten rund 70 Mitarbeitende. Jeden Monat versorgen sie ca. 450 Kunden in Wil und Wilen mit ambulanten Leistungen. Die Einsätze erfolgen rund um die Uhr und stellen eine wichtige Säule in der gesundheitlichen Versorgung dar.. (pd)

Dienstag, 28. September, 11:08 Uhr

Oberbüren: Polizei schnappt 26-Jährigen nach Fahrerflucht

In Oberbüren hat ein 26-jähriger Autofahrer auf der A1 von Oberbüren Richtung Gossau um 21.30 Uhr einen Selbstunfall verursacht, wie die Kantonspolizei mitteilt. Das Auto geriet mehrmals vom rechten Fahrstreifen ab und kollidierte gegen diverse Randleitpfosten und befuhr das angrenzende Wiesland. Anschliessend lenkte der 26-Jährige sein Auto wieder auf den rechten Fahrstreifen und verliess die Autobahn bei der Ausfahrt Gossau. Dabei löste sich ein Teil des vorderen Pneus vom Rad. Aufgrund dessen lenkte er sein Auto zu einer Tankstelle an der Wilerstrasse. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte das beschädigte Auto und den Fahrer und verständigte daraufhin die Polizei.

Eine Patrouille der Kantonspolizei konnte den 26-Jährigen an der Tankstelle antreffen. Er war unverletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Sein Führerausweis wurde auf der Stelle abgenommen. (kapo)

Dienstag, 28. September, 09:57 Uhr

Rickenbach-Wilen hat den erfolgreichsten Faustballnachwuchs

Ein Versprechen für die Zukunft: das U18 Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen.

Ein Versprechen für die Zukunft: das U18 Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen.

Bild: PD

Seit Ende August wurden an verschiedenen Orten die Finalrunden der Nachwuchsmeisterschaften in allen Alterskategorien gespielt. Die Teams der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen konnten sich insgesamt viermal Edelmetall erkämpfen, davon sogar zweimal Gold. Noch nie waren ihre Nachwuchsteams so erfolgreich.

Die U16 Spielerinnen und Spieler traten als amtierender Schweizermeister an. Nach einer starken Finalrunde bekamen es die Thurgauer in der Finalpartie mit Jona zu tun, gegen das sie sich die Titelverteidigung nach hartem Kampf sicherten. Genauso stark war die Vorstellung des U18-Teams. Auch dieses gewann Gold vor den beiden Lokalrivalen aus Affeltrangen und Elgg-Ettenhausen.

Das U14 Team konnte seinen Finalgegner FBV Ettenhausen nicht bezwingen, freute sich aber am Ende über die Silbermedaille. Auch die kleinsten RiWi-Faustballer (U10) waren erfolgreich, gelang es ihnen doch mit einem tollen dritten Rang, den Medaillensatz zu vervollständigen. (pd)

Dienstag, 28. September, 09:39 Uhr

Wegen Coronamassnahmen: SVP nimmt nicht an Uzwiler Herbstmarkt teil

Solche Bilder vom Herbstmarkt in Uzwil wird es wegen der Coronapandemie dieses Jahr nicht geben. Es gelten Abstandsregeln.

Solche Bilder vom Herbstmarkt in Uzwil wird es wegen der Coronapandemie dieses Jahr nicht geben. Es gelten Abstandsregeln.

Bild: PD

Der Vorstand der SVP Uzwil hat entschieden, nicht am Uzwiler Herbstmarkt teilzunehmen. Grund dafür bilden die Schutzmassnahmen, die wegen Corona einzuhalten sind. Unter anderem dürfen zwischen Standpersonal und Interessenten keine Standtische aufgestellt werden. Ebenso seien die Abstandsregeln einzuhalten, ansonsten gelte die Maskenpflicht. Die SVP als Standverantwortliche sei für die Einhaltung der Massnahmen verantwortlich, ansonsten drohe die Schliessung des Standes.

Aus diesen Gründen hat sich die Partei entschieden, auf die Teilnahme zu verzichten. Sie sei nicht gewillt, «Massnahmen-Polizist» spielen. Die SVP bedauert diesen Entscheid. Sie werde andere Wege suchen, um die Nähe zum Bürger zu behalten. (stu)

Dienstag, 28. September, 09:19 Uhr

Zu viel Alkohol: 52-jähriger Schweizer muss Führerausweis abgeben

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,60 mg/l.

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,60 mg/l.

Symbolbild: Severin Bigler / AGR

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Dussnang einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Die Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt den Autofahrer gegen 22.30 Uhr auf der Kurhausstrasse an. Weil die Atemalkoholprobe beim 52-jährigen Schweizer einen Wert von rund 0,60 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/ja.)

Montag, 27. September, 14:49 Uhr

Kollision zwischen Auto und Lastwagen in einem Kreisverkehr in Wil

Beim Unfall in einem Kreisverkehrsplatz verletzte sich eine 22-jährige Autofahrerin leicht.

Beim Unfall in einem Kreisverkehrsplatz verletzte sich eine 22-jährige Autofahrerin leicht.

Bild: Kapo

Am Montag kurz nach 6 Uhr ist es auf der Georg-Rennerstrasse in Wil in einem Kreisverkehrsplatz zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen. Eine 22-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.

Wie die Kantonspolizei St.Gallen schreibt, befuhr ein 48-jähriger Mann mit seinem Lastwagen auf der Georg-Rennerstrasse den inneren Fahrstreifen eines Kreisverkehrsplatzes. Anschliessend beabsichtigte er, den Kreisverkehrsplatz bei der zweiten Ausfahrt zu verlassen. Dazu befuhr er den äusseren Fahrstreifen des Kreisverkehrsplatzes.

Gleichzeitig fuhr eine 22-jährige Frau mit ihrem Auto auf dem äusseren Fahrstreifen. Folglich kam es zur Kollision zwischen dem Lastwagen und dem Auto. Aufgrund der Kollision kam das Auto der 22-Jährigen ins Schleudern, geriet über die Verkehrsinsel hinaus und kollidierte anschliessend mit dem Heck eines entgegenkommenden Lastwagens.

Dabei wurde die 22-Jährige leicht verletzt. Nach einer Erstbehandlung durch den Rettungsdienst konnte sie sich selbstständig ins Spital begeben. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo)

Montag, 27. September, 13:37 Uhr

SP Oberuzwil und SP Jonschwil-Schwarzenbach fusionieren

Roland Bischof wurde zum ersten Präsident der fusionierten Partei.

Roland Bischof wurde zum ersten Präsident der fusionierten Partei.

Bild: PD

Die Mitglieder der beiden SP-Sektionen Oberuzwil und Jonschwil haben an der HV der Fusion zugestimmt. Ebenfalls wurden die neuen Statuten wie vorgeschlagen einstimmig bestätigt. Dies teilen die beiden Parteien mit.

Die Fusion sei notwendig geworden, da beide Sektionen immer weniger Mitglieder haben, heisst es in der Mitteilung. Es ist ein Zeichen der Zeit, dass sämtliche Parteien mit Mitgliederschwund und mangelndem Interesse leben müssen. Dies obwohl die Politik der SP «Für alle statt für wenige» in beiden Gemeinden ihre Wähler hat.

Ziel der Fusion ist es, wieder vermehrt jüngere Wählerinnen und Wähler für die Mitarbeit in der Partei begeistern zu können. Die SP-Politik soll in beiden Gemeinden ihre Repräsentantinnen und Repräsentanten haben. Nur mit einer starken Partei könne man neue Personen für Behördentätigkeiten finden und portieren, heisst es weiter.

Die Mitglieder haben einen neuen Vorstand gewählt mit je zwei Personen aus jeder Gemeinde. Als Präsident der neuen SP Oberuzwil-Jonschwil wurde Roland Bischof, Oberuzwil, gewählt. Als Kassierin wurde Monika Savi, Jonschwil, gewählt. Der restliche Vorstand konstituiert sich selbst. (pd/sas)

Montag, 27. September, 11:27 Uhr

Medienchef Dani Wyler verlässt den FC Wil 1900

Nach fünf Jahren als Medienchef verlässt Dani Wyler den FC Wil 1900.

Nach fünf Jahren als Medienchef verlässt Dani Wyler den FC Wil 1900.

Bild: Mareycke Frehner

Die FC Wil 1900 AG teilt mit, dass Dani Wyler per sofort als Medienchef zurücktritt. Wie das Unternehmen weiter schreibt, verlässt Wyler den Club auf eigenen Wunsch.

Er bezeichne diesen Schritt als Konsequenz aus dem Vorfall in Neuenburg. Fünf Jahre lang arbeitete Dani Wyler für den FC Wil 1900 als Medienchef. (pd)

Montag, 27. September, 10:59 Uhr

Wiler Kinder sollen zu Fuss in den Kindsgi gehen

Mit der neuen Schulweg-Kampagne will Wil erreichen, dass mehr Kinder zu Fuss in den Kindergarten gehen.

Mit der neuen Schulweg-Kampagne will Wil erreichen, dass mehr Kinder zu Fuss in den Kindergarten gehen.

Bild: PD

«Ich kann das! Ich geh zu Fuss!». So lautet das Motto der neuen Schulweg-Kampagne für Kindergartenkinder und deren Eltern der Stadt Wil. Die Kampagne setze den Fokus auf das Potenzial der Kinder, ihren Schulweg alleine zurückzulegen und hebt die vielen Vorteile des Zufussgehens hervor, teilt die Stadt Wil mit.

Hauptelement der neuen Schulweg-Kampagne ist ein Comic zum Thema Schulweg, welchen Kinder und Eltern bereits im Frühjahr vor dem Kindergarteneintritt erhalten. So können die Kinder sich gemeinsam mit ihren Eltern an die bevorstehende neue Herausforderung herantasten und den Schulweg einüben. Die Kindergartenlehrpersonen vertiefen das Thema anschliessend im Unterricht. Es können zum Beispiel Belohnungspunkte gesammelt oder Erlebnisse vom Schulweg erzählt werden.

Ein weiteres Element der Kampagne ist ein magnetischer Leucht-Orden, welchen die Kinder nach dem Verkehrsunterricht von den Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren der Polizei erhalten und an ihrer Leuchtweste befestigen können. «Ich kann das! Ich geh zu Fuss!» ist eine Kampagne im Rahmen von MONAMO Wil (Modelle nachhaltige Mobilität in Gemeinden) und wurde aus der Stadt Baden adaptiert. (gem)

Montag, 27. September, 10:14 Uhr

Unfall zwischen Auto und E-Bike in Oberbüren

Bei der Einmündung Klosterstich kam es zur Kollision zwischen dem Auto und dem E-Bike.

Bei der Einmündung Klosterstich kam es zur Kollision zwischen dem Auto und dem E-Bike.

Bild: Kapo

Am Sonntag kurz vor 15 Uhr, ist auf der Abt-Bedastrasse in Oberbüren ein Auto mit einem E-Bike zusammengestossen. Wie die Kantonspolizei St,Gallen mitteilt, fuhr eine 75-jährige Frau mit ihrem E-Bike auf dem Geh- und Veloweg der Abt-Bedastrasse Richtung Sonnental. Gleichzeitig fuhr ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto in dieselbe Richtung.

Auf der Höhe Einmündung Klosterstich wechselte die 75-Jährige die Strassenseite, um auf den linken Gehweg zu gelangen. Trotz eingeleitetem Ausweichmanöver kollidierte das Auto des 25-Jährigen mit der hinteren Seite des E-Bikes.

Dabei wurde die 75-Jährige von ihrem E-Bike auf die Strasse geschleudert, wo sie verletzt liegen blieb. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (kapo/sas)

Montag, 27. September, 10:02 Uhr

Herbstmarkt Uzwil organisiert Testzentrum

Wer beim Herbstmarkt in Uzwil in die Festbeiz sitzen will, braucht ein Covid-Zertifikat. Wer durch den Markt flaniert, braucht keines.

Wer beim Herbstmarkt in Uzwil in die Festbeiz sitzen will, braucht ein Covid-Zertifikat. Wer durch den Markt flaniert, braucht keines.

Bild: PD

Die letzten Vorbereitungen für den Herbstmarkt Uzwil vom nächsten Wochenende sind im Gange. Wie die Organisatoren mitteilen, wird der Markt frei zugänglich sein – ohne Zertifikat. Doch wer eine Festbeiz, die Tunnelparty oder die Sportlerehrung besuchen will, braucht dafür ein Zertifikat.

Wer ein Covid-Zertifikat für den Herbstmarkt Uzwil benötigt, kann sich diesen Donnerstag von 16 bis 20 Uhr kostenlos testen lassen. Das Corona-Testzentrum wird von den Veranstaltern organisiert und von professionellem Personal durchgeführt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Das Testzentrum kann spontan an der Bahnhofstrasse 62 in Uzwil (Hangartners Fahrschule) besucht werden. Für den Test werden ein persönlicher Ausweis und die Krankenkassenkarte benötigt. Es sind die Parkplätze am Bahnhof Uzwil zu benutzen.

Marktbesuch ohne Zertifikat

Die Organisatoren betonen in ihrer am Montag verschickten Medienmitteilung, dass der eigentliche Herbstmarkt frei zugänglich sein wird. Das heisst, wer durch die Stände schlendern will, braucht kein Zertifikat. Es gilt auch keine Maskenpflicht. Dies gilt ebenso bei Verpflegung an einem der Take-Away-Stände (ohne Sitzplätze).

Wer hingegen sitzen will, der muss eine Festbeiz besuchen. Und dort gilt die Zertifikatspflicht, genau gleich wie aktuell in den Restaurants. Auch die Tunnelparty und die Sportlerehrung am Freitagabend dürfen nur mit einem Zertifikat besucht werden.

Gewiss werde es in diesem Jahr kein gewöhnlicher Herbstmarkt sein, sind die Organisatoren überzeugt. Und trotzdem kehre wieder etwas Leben in den Alltag. Die Bevölkerung dürfe sich unter freiem Himmel treffen. Für Abwechslung ist gesorgt, über 60 Aussteller sind dabei. Alle Informationen rund um den Herbstmarkt Uzwil sind im Internet unter www.herbstmarkt.ch zu finden.

Montag, 27. September, 09:26 Uhr

Suche nach neuem Gemeindeoberhaupt in Degersheim geht voran

In Degersheim läuft die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für Gemeindepräsidentin Monika Scherrer.

In Degersheim läuft die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für Gemeindepräsidentin Monika Scherrer.

Bild: Andrea Häuser

Nach der Ankündigung von Monika Scherrer von ihrem Amt als Gemeindepräsidentin von Degersheim zurückzutreten, hat sich ein überparteiliches Gremium zusammengefunden. Es hat sich den Namen «Interessengemeinschaft Gemeindepräsidium – IGGP» gegeben. Ziel der Interessengemeinschaft ist es, der Bevölkerung möglichst mehr als einen Kandidierenden für die Ersatzwahl zu präsentieren. Aus diesem Grund verzichtet die IGGP bewusst auf eine Wahlempfehlung.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden vorwiegend in den administrativen Prozessen, die eine Kandidatur mit sich bringt, unterstützt. Eine Wahlempfehlung erfolgt allenfalls durch die einzelnen Parteien und Gruppierungen in der Gemeinde. Damit soll sichergestellt werden, dass die Wahl und damit die Legitimation für das Amt durch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urne erfolgt. Der IGGP ist es ein Anliegen, dass sich sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten der Öffentlichkeit präsentieren können. Daher würde sie ein öffentliches Podium mit allen eingereichten Kandidaturen begrüssen und unterstützen.

Um geeignete Interessierte für das Amt des Gemeindepräsidiums zu finden, wird nächstens ein Inserat in der Presse und auf dem Stellenportal ostjob.ch aufgeschaltet. Die IGGP wird die Bevölkerung von Degersheim periodisch über die laufenden Aktivitäten informieren. Die Interessengemeinschaft Gemeindepräsidium besteht aus Delegationen der politischen Parteien Grüne, FDP, CVP-Die Mitte, SP und den Gruppierungen «Tegerscher Platzgspröch» und «Arbeitgebervereinigung». (pd/sas)

Sonntag, 26. September, 15:28 Uhr

Münchwilen lehnt Planungskredit für neue Mehrzweckhalle ab

Die denkmalgeschützte Turnhalle Oberhofen bleibt Münchwilen erhalten.

Die denkmalgeschützte Turnhalle Oberhofen bleibt Münchwilen erhalten.

Bild: Donato Caspari

59,9 Prozent der Münchwiler Stimmbürger lehnen den Planungskredit für eine neue Mehrzweckhalle anstelle der alten Halle Oberhofen ab.

Sonntag, 26. September, 15:27 Uhr

Sirnach lehnt Dreifachturnhalle ab

Eine neue Dreifachturnhalle auf der Sirnacher Schulanlage Grünau bleibt an der Urne chancenlos.

Eine neue Dreifachturnhalle auf der Sirnacher Schulanlage Grünau bleibt an der Urne chancenlos.

Bild: PD

69 Prozent sagen in Sirnach Nein zum Baukredit über 15,485 Millionen Franken für eine neue Dreifachturnhalle. Deren optionale Tiefgarage für 1,267 Millione Franken lehnen hingegen nur 66 Prozent der Stimmbürger ab.

Sonntag, 26. September, 12:41 Uhr

Marcel Hilber (FDP) in den Uzwiler Schulrat gewählt

Marcel Hilber setzte sich bei der Ersatzwahl um einen Sitz im Uzwiler Schulrat gegen Barbara Thoma-Fetz (Die Mitte) durch. Hilber holte 1'597 Stimmen und erreichte das absolute Mehr, das bei 1’483 Stimmen lag, somit deutlich. Barbara Thoma-Fetz konnte 1'324 Stimmen auf sich vereinen. (red)

Sonntag, 26. September, 11:23 Uhr

Degersheim: Auto landet auf dem Dach

Die Frau zog sich beim Unfall leichte Verletzungen zu.

Die Frau zog sich beim Unfall leichte Verletzungen zu.

Bild: Kapo

Am Freitag, kurz nach 16 Uhr, ist eine Autofahrerin auf der Herisauerstrasse, Höhe Grüenaustrasse, verunfallt. Dies teilt die Kantonspolizeit mit. Die 52-Jährige war in Richtung Degersheim unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen geriet das Auto über den rechten Fahrbahnrand, prallte dort gegen einen Leitpfosten und anschliessend in eine ansteigende Betonmauer. Dadurch kippte das Auto zur Seite und auf das Dach und kam quer zur Fahrtrichtung auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand.

Andere Verkehrsteilnehmende konnten die 52-Jährige vor dem Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Auto bergen. Sie musste mit eher leichten Verletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand Totalschaden. (kapo)

Sonntag, 26. September, 11:22 Uhr

83-Jähriger muss nach Unfall ins Spital geflogen werden

Am Freitagnachmittag kam es in Sirnach zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem E-Bike. Ein 72-jähriger Autofahrer war auf der Kreuzstrasse in Richtung Gloten unterwegs und wollte nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Beim Überqueren des parallel laufenden Radwegs kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit einem E-Bike-Lenker, der ebenfalls in Richtung Gloten fuhr.

Der E-Bike-Fahrer wurde schwer verletzt.

Der E-Bike-Fahrer wurde schwer verletzt.

Bild: Kapo TG

Der 83-Jährige wurde schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. Der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Die Feuerwehr Sirnach sperrte während der Unfallaufnahme die betroffene Strasse ab und leitete den Verkehr um. (kapo/nat)

Freitag, 24. September, 19:51 Uhr

Leiterinnen am Einrichten fürs Blauring-Lager

Ein Zelt für das «Festival» des Blaurings Wil-Bronschhofen.

Ein Zelt für das «Festival» des Blaurings Wil-Bronschhofen.

Bild: Jörg Roth

(pd) Zwei Blauring-Leiterinnen waren am Einrichten für das «Festival» des Blauring Wil-Bronschhofen, das heute Samstag oberhalb der Wallfahrtskirche Maria Dreibrunnen, neben der Firma Thyssen-Krupp, statt findet. Schön das imposante Militärblachen-Zelt mit den farbigen Vereinsfahnen; es ist so richtig Blauring-Lager-mässig. Das sonnige Herbstwetter sollte ja mitspielen. Das Bild wurde am Freitag am späteren Vormittag aufgenommen.

Freitag, 24. September, 12:58 Uhr

Gossau-Uzwil: Unfall auf der A1

(kapo/mkn) Am Donnerstag, kurz nach 17:50 Uhr, stiessen auf der Autobahn A1 zwischen Gossau und Uzwil zwei Autos zusammengestossen.
Ein 32-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Autobahn A1 auf der Überholspur von Gossau Richtung Uzwil. Auf der Höhe der Autobahneinfahrt Gossau musste er sein Auto verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen.

Gleichzeitig fuhr ein 23-jähriger Mann mit seinem Auto und einer Beifahrerin auf der rechten Fahrspur in dieselbe Richtung. Der 23-Jährige fuhr mit seinem Auto anschliessend links auf die Überholspur. Dabei bemerkte er die Bremsung des 32-jähriges Mannes auf der Überholspur zu spät. Folglich kam es zur Kollision zwischen den beiden Autos. Dabei wurde der 23-Jährige und seine 19-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Freitag, 24. September, 11:36 Uhr

Zuckenriet: Vortritt verweigert - ein Verletzter

Der Motorradfahrer stürzte als Folge der Kollision.

Der Motorradfahrer stürzte als Folge der Kollision.

Bild: Kantonspolizei

(kapo/mkn) Am Donnerstag, um 18:45 Uhr, stiess auf der Dorfstrasse ein Auto mit einem Motorrad zusammen. Ein 20-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Hauptstrasse Oberdorf von Niederhelfenschwil Richtung Lenggenwil. Anschliessend befuhr er den Kreisel beim Schulhaus Sproochbrugg. Gleichzeitig befand sich ein 17-jähriger Mann mit seinem Motorrad bereits im Kreisel.

Weil der Autofahrer den Vortritt des Motorradfahrers missachtete, kam es zur Kollision zwischen dem Auto und dem Motorrad. Der 17-Jährige stürzte vom Motorrad und verletzt sich dabei. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Freitag, 24. September, 10:07 Uhr

Thur: Fischer fangen 90 Prozent weniger Fische als früher

Seit rund 80 Jahren geniessen die Mitglieder der Fischervereine ihr Hobby an der Thur und deren Zuflüssen.

Seit rund 80 Jahren geniessen die Mitglieder der Fischervereine ihr Hobby an der Thur und deren Zuflüssen.

Bild: PD

(ah/mkn) Die kantonale Fachstelle für Statistik hat dafür die Basiskennzahlen zu Wirtschaft, Staat und Gesellschaft für den Kanton und seine Gemeinden aktualisiert. Mit kurzen Beiträgen werden zusätzlich aktuelle Fragestellungen aufgegriffen. Ein Beitrag befasst sich mit dem Fischfang.

Demnach nahm die Menge der in der Thur gefangenen Fische zwischen den Jahren 2000 und 2020 stark ab, und auch die Zusammensetzung der Fischarten hat sich gewandelt.

Betroffen sind vor allem die Gebiete unteres und mittleres Toggenburg, weniger hingegen das Obertoggenburg. Dies aufgrund der höheren Lage und den weniger stark gestiegenen Wassertemperaturen. Im Total hat sich der Ertrag der Fischfänge aus der Thur innerhalb von 21 Jahren um zwei Drittel reduziert. Während sich die Fänge im oberen Toggenburg nur halbierten, sanken sie im unter Toggenburg im gleichen Zeitraum auf rund zehn Prozent der Erträge. Das schreibt der «Werdenberger & Obertoggenburger».

Donnerstag, 23. September, 14:48 Uhr

Wirtschaftsportal Ost sucht beste Innovation der Region

Die Veranstaltung «WPO-Impuls» findet im Cubic Innovation Campus der Bühler AG in Uzwil statt.

Die Veranstaltung «WPO-Impuls» findet im Cubic Innovation Campus der Bühler AG in Uzwil statt.

Bild: PD

Am 28. Oktober findet zum ersten Mal die Veranstaltung «WPO-Impuls» im Cubic Innovation Campus der Bühler AG in Uzwil statt. Der Event soll eine Plattform für regionale Unternehmen sein, um ihre Innovationen zu zeigen und sich jungen, talentierten Fachkräften vorzustellen.

Lanciert hat den Anlass das Wirtschaftsportal Ost (WPO) mit dem Ziel, die Region bei der nächsten Generation als attraktiven, zukunfts- und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort zu positionieren. Am Event selbst findet ein kurzes Input-Referat von Alexandra Cloots zum Thema «New Work» statt. Im Anschluss können die jungen Fachkräfte und Studierenden die acht Unternehmen an sogenannten Innovation-Islands besuchen und mehr über das Unternehmen und ihre Innovation erfahren. Am Ende der Veranstaltung wird schliesslich die beste Innovation durch die Teilnehmenden gekürt. Noch werden junge Fachkräfte und Studierende gesucht, die am Anlass teilnehmen. Anmelden kann man sich unter wirtschaftsportal-ost.ch/aktuell/wpo-impuls. (pd)

Donnerstag, 23. September, 13:15 Uhr

Rabatten in Oberuzwil werden begrünt

Die Baumgruben entlang der Wiesentalstrasse wurden mit einer einheimischen Blumenmischung bepflanzt.

Die Baumgruben entlang der Wiesentalstrasse wurden mit einer einheimischen Blumenmischung bepflanzt.

Bild: PD

An einer Bürgersprechstunde wurde der Vorschlag eingebracht, die mit Kies befüllten Baumgruben entlang der Wiesentalstrasse zu begrünen und so die Strasse ökologisch aufzuwerten. Ende Juli wurde die mehrjährige einheimische Blumenwiesenmischung durch das Werkhofteam eingesät, heisst es im Oberuzwiler Mitteilungsblatt. Mittlerweile sind die Scheiben grün und die ersten Blumen blühen bereits. Die erste richtige Blüte der Blumen wird im Folgejahr zu bestaunen sein. (gk)

Donnerstag, 23. September, 13:10 Uhr

Oberuzwil: Projekt Sägeweiher immer noch blockiert

Das Gewässerbauprojekt «Ökologische Aufwertung Sägeweiher» sowie der Gewässerabstandslinienplan dazu wurden im Oktober 2018 öffentlich aufgelegt. Doch leider sei das Projekt immer noch blockiert, schreibt der Oberuzwiler Gemeinderat. Während der Auflagefrist sind zwei Einsprachen eingegangen. Der Gemeinderat hat daraufhin einen Einspracheentscheid erlassen.

Eine Einsprecherin hat den Entscheid nicht akzeptiert und Rekurs beim Baudepartement erhoben. Dieses Rekursverfahren ist immer noch nicht abgeschlossen. Wie der Gemeinderat mitteilt, sollte der Rekursentscheid bis Ende Jahr vorliegen. Fällt er aus Sicht der Gemeinde positiv aus, kann anschliessend die Detailplanung und die Umsetzung in Angriff genommen werden. (gk)

Donnerstag, 23. September, 10:03 Uhr

Nach Nein an der Urne: Flawil überarbeitet Hochwasserschutzprojekt

Auch wenn der Tüfibach aktuell wenig Wasser führt: Die Hochwassergefahr in Flawil ist nicht gebannt.

Auch wenn der Tüfibach aktuell wenig Wasser führt: Die Hochwassergefahr in Flawil ist nicht gebannt.

Bild: PD

Im März verwarfen die Flawilerinnen und Flawiler das Projekt zum Hochwasserschutz an der Urne. Die Hochwassergefahr sei jedoch nicht gebannt, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Deshalb geht der Gemeinderat über die Bücher und will den Hochwasserschutz des Tüfibachs im bisherigen Bachverlauf realisieren.

Die Kosten dieser Linienführung sind jedoch höher und die Beiträge von Bund und Kanton fallen geringer aus. Im Rahmen eines Expertenberichts werden die Dimensionierung des Projekts und die Kosten nochmals überprüft. Der Gemeinderat erhofft sich von diesem Vorgehen, dass eine punktuelle Optimierung der baulichen Massnahmen und entsprechende Kostenreduktionen aufgezeigt werden können. (gk)

Donnerstag, 23. September, 09:34 Uhr

Oberbüren würdigt Karriere des Kunstturners Pablo Brägger

Mit Pablo Brägger tritt einer der erfolgreichsten Kunstturner der Schweiz zurück.

Mit Pablo Brägger tritt einer der erfolgreichsten Kunstturner der Schweiz zurück.

Bild: Peter Klaunzer / KEYSTONE

Am Mittwoch, 15. September verabschiedete sich Pablo Brägger in Magglingen von seinen Mannschaftskollegen und Weggefährten. Die Turnhalle in Magglingen war während seinen zehn Jahren als Nationalkaderathlet zur zweiten Heimat des Oberbürers geworden. Nun wird er in seinem langjährigen Wohnort ein letztes Mal gewürdigt.

Der STV Oberbüren lädt am Samstag, 25. September, um 16 Uhr, zur offiziellen Verabschiedung beim Oberstufenzentrum Thurzelg in Oberbüren ein. Neben vielen Vereinsdelegationen würdigen auch der St.Galler Regierungspräsident Marc Mächler sowie Oberbürens Gemeindepräsident Alexander Bommeli die Leistungen des Kunstturners. (pd)

Donnerstag, 23. September, 09:13 Uhr

Schlechteste Badisaison seit Jahren in Oberuzwil

16'090 Gäste besuchten das Freibad Ghürst im Sommer 2021. Im Vergleich zum letzten Jahr sind dies 7'371 Eintritte weniger, heisst es im Oberuzwiler Gemeindeblatt. Hauptursache dafür war das unbeständige und gewitterhafte Wetter. Richtige Sommerstimmung kam erst gegen Ende der Saison auf. Positiv zu vermelden ist, dass die Saison ruhig und ohne grössere Zwischenfälle verlief. Auch technische Defekte blieben aus. (gk)

Mittwoch, 22. September, 17:21 Uhr

Black Barons treffen auf den Schweizermeister

Voller Vorfreude: Die Black Barons, Wil.

Voller Vorfreude: Die Black Barons, Wil.

Bild: PD

Nach einer bis dato formidablen Cupkampagne fordern die Wiler Barone den amtierenden Schweizermeister im Kleinfeld. Gespielt wird am 2. Oktober, 18 Uhr, im Ebnet Saal in Bronschhofen.

Der Cup hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Dennoch brauchen die Black Barons ein wahres Wunder, wollen sie nochmals eine Runde weiterkommen – denn in den 1/32-Finals treffen die Barone auf den amtierenden Schweizermeister und Cupsieger im Kleinfeld: Blau-Gelb Cazis.

Beeindruckende Cupkampagne

Das Duell gegen den Meister ist die Belohnung für eine beeindruckende Cupkamapagne, welche die Wiler bis dato hingelegt haben: In der ersten Runde schickten sie Chur Unihockey gleich mit einer 16:5-Packung zurück ins Oberland. Gegen die Wild Wings aus Üsslingen setzten sich die Äbtestädter mit 17:9 ebenfalls deutlich durch. Auffällig war die Effizienz, welche die Barone in beiden Partien an den Tag legten, brauchen sie für gewöhnlich eher viele Chancen, bis es im Tor des Gegners klingelt.

Wunder geschehen

«Es ist das grösste Spiel der Vereinsgeschichte. Wer hätte gedacht, dass wir einmal den Meister in einem Ernstkampf fordern würden?», gibt sich Sportchef Urs Notter euphorisch. Die Bedeutung des Spiels sollte die Spieler keineswegs hemmen. Sie wissen, dass sie absolut nichts zu verlieren haben. Und YB hat es in der Champions League jüngst gegen Manchester United vorgezeigt, dass gelegentlich Wunder passieren. (pd)

Mittwoch, 22. September, 14:36 Uhr

Kredit von 5,18 Millionen für Sanierung und Anbau des Gemeindehauses Oberuzwil

Architekt Benjamin Saner, Ratsschreiberin Gabriela Hollenstein und Gemeindepräsident Cornel Egger.

Architekt Benjamin Saner, Ratsschreiberin Gabriela Hollenstein und Gemeindepräsident Cornel Egger.

Bild: Larissa Flammer

Die räumlichen Verhältnisse im Oberuzwiler Gemeindehaus sind seit einiger Zeit unbefriedigend und extrem knapp. Mehrere Ämter brauchen dringend mehr Büro- und Besprechungsraum. Auch soll die Schulverwaltung ins Gemeindehaus integriert werden.

Das bestehende Gebäude wurde 1930 gebaut. Seit dem Umbau vor rund 30 Jahren wurden nur kleinere Anpassungen vorgenommen. Verschiedene Bauteile und Anlagen sind mittlerweile sanierungsbedürftig (Heizung, Lift, Bodenbeläge, sanitäre Anlagen, Beleuchtung und so weiter). Ausserdem ist es im Untergeschoss zu feucht.

Ohne Steuererhöhung möglich

Zusammen mit der Trunz+Wirth AG hat die Gemeinde ein Projekt für einen Anbau an der Ostseite und eine Sanierung des bestehenden Gebäudes erarbeitet. Dafür wird mit Nettokosten von insgesamt rund 5,18 Millionen Franken gerechnet. Die Stimmberechtigten entscheiden am 28.November an der Urne über den Kredit.

Auf dieser Seite des Gemeindehauses wird der Anbau erstellt.

Auf dieser Seite des Gemeindehauses wird der Anbau erstellt.

Bild: Larissa Flammer

Von den erwarteten Gesamtkosten entfallen etwa 4,2 Millionen Franken auf den Neubau und etwa 980'000 Franken auf die Sanierung des Altbaus. Die künftigen Amortisationen und zusätzlichen Unterhaltskosten belasten den Gemeindehaushalt jährlich mit rund 240'000 Franken. Das Projekt ist aus heutiger Sicht ohne Steuerfusserhöhung finanziell tragbar, wie Gemeindepräsident Cornel Egger am Dienstag an einer Medienkonferenz betonte. (lsf)

Mittwoch, 22. September, 12:47 Uhr

Quartierverein Wil West unter neuem Präsidium

Der neue Präsident, Jann Döbelin, Ursula Egli, die an der Hauptversammlung über die das Quartier betreffenden projektierten Bauvorhaben referierte, sowie der zurückgetretene Vorsitzende, Guido Bünzli (von links).

Der neue Präsident, Jann Döbelin, Ursula Egli, die an der Hauptversammlung über die das Quartier betreffenden projektierten Bauvorhaben referierte, sowie der zurückgetretene Vorsitzende, Guido Bünzli (von links).

Bild: PD

Jann Döbelin, so heisst der neue Präsident des Quartiervereins Wil West, der an der Hauptversammlung vom Dienstag gewählt worden ist. Er ersetzt den zurückgetretenen Guido Bünzli. Der Bau- und Verkehrsingenieur ETH ist er der ausgewiesene Fachmann für die Zusammenarbeit mit der Stadt Wil zu Verkehrs- und Quartierentwicklungsthemen. Auch setzt er sich als Präsident der Elternvereinigung Schule Wil (ElWiS) für schulische Anliegen ein. (pd/red)

Mittwoch, 22. September, 11:45 Uhr

Niederhelfenschwil: Herbstbörse wegen Zertifikatspflicht abgesagt

Die Herbstbörse des Kimapa in Niederhelfenschwil findet nicht statt.

Die Herbstbörse des Kimapa in Niederhelfenschwil findet nicht statt.

Symbolbild: Andrea Häusler

Die Kimapa-Kinderkleider und Spielzeugbörse vom nächsten Freitag in Niederhelfenschwil ist abgesagt. «Die Vorgaben des Bundes hinsichtlich Covid-Zertifikatspflicht verunmöglichen uns leider die Durchführung», schreiben die Veranstalter. Die nächste Börse soll im Frühjahr 2022 stattfinden. (pd)

Mittwoch, 22. September, 10:45 Uhr

Ganterschwil: Hofladendiebe festgenommen

Die Polizei konnte zwei Eritreer festnehmen, die sich in Ganterschwil in einem Hofladen bedient hatten.

Die Polizei konnte zwei Eritreer festnehmen, die sich in Ganterschwil in einem Hofladen bedient hatten.

Bild: kapo

Am Dienstagabend, vor 21.15 Uhr, ist es in einem Hofladen an der Grundstrasse in Ganterschwil zu einem Diebstahl gekommen. Der Besitzer hatte zuvor beobachtet, wie zwei Männer den Hofladen betraten, die Kasse entleerten und daraus Bargeld stahlen. Danach hatten sich die beiden Täter mitsamt dem Deliktgut von rund 70 Franken von der Örtlichkeit entfernt.

Eine anschliessend ausgerückte Polizeipatrouille konnte die beiden flüchtenden Täter festnehmen. Es handelt sich um einen 26-jährigen und 41-jährigen Eritreer. (kapo)

Mittwoch, 22. September, 10:22 Uhr

Wil: Schülerinnen und Schüler analysieren ihre Schulwege

In Wil sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Schulwege dokumentieren.

In Wil sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Schulwege dokumentieren.

Symbolbild: Urs Bucher

In den nächsten Wochen werden die Hauptschulwege auf dem ehemaligen Stadtgebiet Wil überprüft. In einem ersten Schritt werden die Schülerinnen und Schüler befragt. Das Vorgehen orientiert sich am Schulwegkonzept Bronschhofen/Rossrüti, welches bereits in Umsetzung ist, teilt die Stadt Wil mit.

Auf zur Verfügung gestellten Vorlagen erfassen die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Schulweg, bezeichnen ihr jeweiliges Verkehrsmittel und verorten allfällige Gefahrenstellen. In der Folge wertet die Stadt die Daten aus und entwickelt Massnahmen, um Gefahren zu entschärfen.

Die Befragung findet in den städtischen Oberstufenschulen Lindenhof und Sonnenhof sowie der Schule St.Katharina statt; zudem in den Primaschulen Allee, Matt, Kirchplatz, Tonhalle, Lindenhof und den dazugehörigen Kindergärten. (gk)

Mittwoch, 22. September, 09:58 Uhr

Wil: Neue Fussgängerschutzinsel beim Autobahnzubringer

Das Tiefbauamt erneuert den Belag zwischen Gammakreisel und den Einmündern der Waldegg- und Gottfried-Keller-Strasse. Gleichzeitig wird eine neue Fussgängerschutzinsel gebaut.

Das Tiefbauamt erneuert den Belag zwischen Gammakreisel und den Einmündern der Waldegg- und Gottfried-Keller-Strasse. Gleichzeitig wird eine neue Fussgängerschutzinsel gebaut.

Bild: kapo

Ab Montag, 27. September 2021, erneuert das Tiefbauamt den Fahrbahnbelag zwischen dem Gammakreisel und der Waldegg- respektive der Gottfried-Keller-Strasse. Gleichzeitig entsteht eine neue Fussgängerschutzinsel an der GeorgRenner-Strasse.

Der bestehende Fussgängerstreifen an der Georg-Renner-Strasse wird Richtung Norden verschoben. Mit dem Einbau einer zwei Meter breiten Fussgängerschutzinsel erhöht sich die Verkehrssicherheit. Im Einmündungsbereich der beiden angrenzenden Gemeindestrassen werden zudem neue Trottoirüberfahrten erstellt. Der Verkehr auf der Georg-Renner-Strasse wird wenn immer möglich beidseitig geführt.

Für die Belagserneuerung sind Nachtarbeiten mit einer grossräumigen Umleitung vorgesehen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Dezember 2021. (pd/red)

Mittwoch, 22. September, 08:38 Uhr

Flawil: Drei neue WPH-Stiftungsräte gewählt

Die Stiftungsräte des Wohn- und Pflegeheims und der Stiftung für Wohnungen mit Pflegeangebot in Flawil sind wieder komplett.

Die Stiftungsräte des Wohn- und Pflegeheims und der Stiftung für Wohnungen mit Pflegeangebot in Flawil sind wieder komplett.

Bild: PD

Die Stiftungsräte des Wohn- und Pflegeheims (WPH) und der Stiftung für Wohnungen mit Pflegeangebot in Flawil sind wieder komplett. An den letzten Sitzungen wurden drei neue Stiftungsräte gewählt. Es sind dies Patricia Kunz-Fritzsche, Oberuzwil, Ralph Hagen, Flawil, und Thomas Mayer, Degersheim. Patricia Kunz wird das Ressort «Personal» übernehmen, Ralph Hagen wird sich um Baufragen kümmern und Thomas Mayer sich medizinischen Fragen widmen.

Alle drei bringen beste Voraussetzungen für die Arbeit in den Stiftungsräten mit. Patricia Kunz hat das Personalwesen von der Pike auf gelernt und hat in mehreren Firmen als Personalleiterin gearbeitet. Ralph Hagen ist ausgebildeter Architekt und arbeitet heute als Bereichsleiter im Hochbauamt des Kantons St. Gallen. Und Thomas Mayer studierte Medizin, arbeitete als Arzt auch im Spital Flawil und führte bis zu seiner Pensionierung eine eigene Arztpraxis in Degersheim. (mb)

Dienstag, 21. September, 20:31 Uhr

Über 200 Personen demonstrieren in Wil gegen Coronamassnahmen

Die Demo führte vom Bahnhof in die Altstadt und wieder zurück.

Die Demo führte vom Bahnhof in die Altstadt und wieder zurück.

Bild: Larissa Flammer

Am Wohnsitz von Bundesrätin Karin Keller-Sutter war am Dienstagabend einen Demonstration gegen die Coronamassnahmen angesagt. Zwischen 200 und 300 Personen versammelten sich bei der Allee am Bahnhof, liefen über den Schwanenkreisel und durch die Obere Bahnhofstrasse in die Altstadt und wieder zurück. Dabei skandierten sie Worte wie «keine Diktatur» und «Liberté».

Viele Teilnehmer schwenkten Schweizerfahnen, einige machten Lärm mit Kuhglocken und Pfeifen. Der Demonstrationszug war nicht zu überhören. Viele Passanten, die unterwegs waren oder in einer Terrassenbeiz sassen, wurden auf den Zug aufmerksam. Die Stimmung blieb friedlich, die Polizei war mit mehreren Personen vor Ort und begleitete die Demonstranten.

Die Demonstranten in der Oberen Bahnhofstrasse.

Die Demonstranten in der Oberen Bahnhofstrasse.

Bild: Larissa Flammer

Etwas die Hälfte der Versammelten startete nach einer kurzen Pause am Bahnhof zu einer weiteren Runde. Um die 150 Personen liefen erneut durch die Obere Bahnhofstrasse in Richtung Altstadt und wieder zurück. (lsf)

Dienstag, 21. September, 17:17 Uhr

Drei SP-Kantonsräte befürchten Überlastung des Notfalls am Spital Wil

Die Spitalschliessungen in Flawil und Wattwil wirken sich auf die Zahlen des Notfalls in Wil aus: Sie steigen.

Die Spitalschliessungen in Flawil und Wattwil wirken sich auf die Zahlen des Notfalls in Wil aus: Sie steigen.

Bild: PD

Die drei SP-Kantonsräte Dario Sulzer (Wil), Daniel Baumgartner (Flawil) und Christoph Thurnherr (Wattwil) befürchten, dass der Notfall im Spital Wil überlastet wird. Seit der Schliessung des Spitals Flawil verzeichne der Notfall deutlich höhere Frequenzen. Für das Personal seien die Folgen Zehn-Stunden-Schichten ohne Pausen, ungenügende Essenszeiten und Ausfälle wegen Krankheit.

Mit dem Bettenabbau in Wattwil und mit der baldigen Schliessung des Spitals Wattwil werde sich die Situation noch verschärfen, kritisieren die Politiker in der Begründung einer Interpellation, die am Dienstag im Kantonsrat eingereicht wurde. Patienten müssten im Spital länger warten oder in andere Spitäler verlegt werden. Zudem sei nicht zu erwarten, dass die zusätzlich nötigen Betten und Ressourcen in Wil bis März 2022 – dann schliesst das Spital Wattwil – verfügbar seien.

In der Interpellation wollen die drei Kantonsräte deshalb wissen, wie stark die beiden Spitäler Wattwil und Wil belegt sind und wie sich die Frequenzen auf dem Notfall in letzter Zeit entwickelt haben. Zudem erkundigen sich die Interpellanten nach der Arbeitsbelastung, nach den Absenzen und nach der Fluktuation beim Personal. Weiter begehren die Kantonsräte Auskunft über Sofortmassnahmen für das Personal. Schliesslich erkundigen sie sich, wie das Spital Wil das zusätzliche Personal rekrutieren wolle, das wegen der Coronapandemie und wegen der Schliessung der Spitäler Flawil und Wattwil benötigt werde. (mkn)

Dienstag, 21. September, 17:04 Uhr

Damian Gahlinger fordert Palliativ-Stationen in Flawil und Walenstadt

Dass die Palliativ-Stationen in St.Gallen zentralisiert werden, passt Kantonsrat Damian Gahlinger nicht.

Dass die Palliativ-Stationen in St.Gallen zentralisiert werden, passt Kantonsrat Damian Gahlinger nicht.

Bild: Sframephoto

In einer Interpellation kritisiert Kantonsrat Damian Gahlinger (SVP, Niederhelfenschwil) die Zentralisierung der Palliativ-Stationen am Kantonsspital in St. Gallen. Flawil und Walenstadt wären seiner Ansicht nach als Standorte besser geeignet. Die Sterbenden, die Angehörigen und das Pflegepersonal hätten dort ein angenehmeres Umfeld. Der Kanton würde zudem Geld sparen und in den Regionen würden Arbeitsplätze erhalten bleiben, schreibt Gahlinger in der Begründung des politischen Vorstosses. Er möchte deshalb wissen, wie der Regierungsrat zu dieser Idee steht.

Dieser schreibt in seiner Antwort unter anderem, dass sich die Palliativ-Station in Flawil auf Patienten konzentriert, die nicht an Krebs erkrankt sind. Am Standort St. Gallen seien die Forschung sowie die Aus- und Weiterbildung konzentriert. Die geplante Zentralisierung in  St. Gallen verteidigt die Regierung mit dem Argument, dass der Verzicht auf den Standort St.Gallen erhebliche Nachteile für die Bildungs-, Forschungs- und Lehraktivitäten in der Palliativmedizin zur Folge hätte. Für die Ruhe, welche die Sterbenden brauchten, sei die Ausstattung der Palliativ-Stationen wichtiger als der Standort.

Am Dienstag wurde der Vorstoss im Kantonsrat behandelt. In seiner kurzen Entgegnung auf die Antwort der Regierung bekräftigte Damian Gahlinger, dass seiner Ansicht nach die geografische Nähe der Palliativ-Stationen wichtig ist. Ideal wäre es seiner Ansicht nach, in Flawil eine Palliativ-Station mit einer Notfall-Station und dem geplanten Gesundheits-, Notfall- und Therapiezentrum für Paraplegiker zu kombinieren. (mkn)

Dienstag, 21. September, 15:02 Uhr

EC Wil trennt sich von zwei Spielern

Pascal von Arburg und Colin Mettler werden nicht mehr für den EC Wil jubeln.

Pascal von Arburg und Colin Mettler werden nicht mehr für den EC Wil jubeln.

Bild: PD

Der Wiler Eishockeyklub trennt sich im gegenseitigen Einvernehmen von Pascal von Arburg und Colin Mettler. «Dies aus beruflichen wie aus privaten Gründen», teilt der Verein mit.

Das nächste Spiel in der 1. Liga bestreitet der EC Wil nächsten Samstag um 17.30 in Grüsch gegen den HC Prättigau-Herrschaft. Das Saison-Startspiel haben die Wiler vergangenen Samstag zu Hause gegen den SC Rheintal mit 3:5 verloren. (red)

Dienstag, 21. September, 10:40 Uhr

Historik-OL in der Wiler Altstadt neu auch für Fremdsprachige

Die Sehenswürdigkeiten in der Wiler Altstadt können mit dem Historik-OL selbstständig erkundet werden.

Die Sehenswürdigkeiten in der Wiler Altstadt können mit dem Historik-OL selbstständig erkundet werden.

Bild: Philipp Schwarz

Mit dem Historik-OL können Besucherinnen und Besucher die Wiler Altstadt selbstständig erkunden. Wie die Stadt Wil nun mitteilt, sind sämtliche Texte des Orientierungslaufs neu auch in Französisch und Englisch aufgeschaltet.

Um den Historik-OL zu absolvieren, wird eine kostenlose App auf dem Smartphone installiert. Mit Hilfe einer Karte wird anschliessend die knapp drei Kilometer lange Strecke abgelaufen. An 18 verschiedenen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten gibt es wissenswerte Informationen zu entdecken. Dazu werden die QR-Codes an den einzelnen Posten mit dem Smartphone gescannt. Die Informationstexte erscheinen automatisch in jener Sprache, die im persönlichen Profil des Smartphones eingestellt wurde oder es kann die gewünschte Sprache ausgewählt werden.

Start und Ziel des Historik-OL in der Wiler Altstadt sind beim Info-Center. Hier können auch OL-Karten in Papierform bezogen werden. (pd)

Dienstag, 21. September, 09:05 Uhr

Kirchberg: In Autogarage und Coiffeur-Salon eingebrochen

Eine unbekannte Täterschaft ist in zwei Betriebe in Kirchberg eingebrochen.

Eine unbekannte Täterschaft ist in zwei Betriebe in Kirchberg eingebrochen.

Bild: Kapo

In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft im Weiler Wolfikon in eine Autogarage und einen angrenzenden Coiffeur Salon eingebrochen.

Wie die Kantonspolizei am Dienstagmorgen mitteilt, verschaffte sich die Täterschaft gewaltsam Zutritt zur Autogarage und durchsuchte sämtliche Räume und Behältnisse. Danach brach die unbekannte Täterschaft die Tür zum Coiffeur Salon auf und durchsuchte diesen ebenfalls.

Unter Mitnahme von Bargeld in Höhe von rund tausend Franken flüchtete sie anschliessend in unbekannte Richtung. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken. (kapo/sas)

Montag, 20. September, 18:04 Uhr

Hinterthurgauer Schüler erhalten Leuchtwesten zum Thema Handzeichen

Auch dieses Jahr werden über 6000 Gratis-Leuchtwesten an Thurgauer Schülerinnen und Schüler verteilt.

Auch dieses Jahr werden über 6000 Gratis-Leuchtwesten an Thurgauer Schülerinnen und Schüler verteilt.

Bild: PD/Kapo TG

Dieses Jahr ziert eine Hand die Leuchtwesten von «Verkehrssicherheit Thurgau». Es ist der zweite Teil einer Serie, die in den nächsten Jahren das Thema «Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr» fokussiert. Das aktuelle Sujet richtet sich an Velo-, Mofa- oder E-Bike-Fahrende. Der Schriftzug «Gib Zeichen» weist darauf hin, dass jede Richtungsänderung durch ein deutliches Handzeichen angezeigt werden muss. Nur so können die anderen Verkehrsteilnehmer die Absicht rechtzeitig erkennen. Die Leuchtwesten sind mit mehreren reflektierenden Elementen ergänzt.

Seit mehr als zehn Jahren können die Leuchtwesten der Kantonspolizei durch die Schulen bestellt werden. Auch in diesem Jahr stehen wieder über 6000 Stück gratis zur Verfügung. Mit dieser Aktion wird die Sicherheit der Kinder durch bessere Sichtbarkeit vor allem bei schlechtem Wetter und Dunkelheit verbessert. Die Leuchtweste wurde erneut durch den Künstler Bruno Nadler aus Thundorf gestaltet. Finanziert wird die Aktion, die bis Ende März 2022 dauert, aus dem Fonds der Kontrollschilderauktion des Strassenverkehrsamtes des Kantons Thurgau.

Wettbewerb als Anreiz

Um einen zusätzlichen Anreiz zum Tragen der Leuchtwesten zu schaffen, sind diese mit einem Talon bestückt. Wer die Weste trägt und auf der Strasse einer Polizistin oder einem Polizisten der Kantonspolizei Thurgau begegnet, kann diesen abgeben und nimmt so automatisch an der Verlosung von 50 Tablets teil. Talons für alle Leuchtwestenträger können unter hier heruntergeladen werden. Die Verlosung findet im Frühjahr 2022 statt.

Unter dem Titel «Verkehrssicherheit Thurgau» arbeiten das Tiefbauamt des Kantons Thurgau, das Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau, das Thurgauer Amt für Volksschule sowie die Kantonspolizei Thurgau zusammen. Ziel ist es, mit diversen Aktivitäten und Aktionen die Verkehrssicherheit im Kanton zu erhöhen. (red/kapo)

Montag, 20. September, 16:36 Uhr

Viehschauen in Zuckenriet und Oberbüren abgesagt

Dieses Jahr wird es in Zuckenriet und Oberbüren keine Viehschau geben.

Dieses Jahr wird es in Zuckenriet und Oberbüren keine Viehschau geben.

Bild: Michel Canonica

Die Viehschau in Zuckenriet wird aufgrund den aktuell geltenden Coronavorschriften nicht durchgeführt. Dies schreibt der Braunviehzuchtverein Niederhelfenschwil im Mitteilungsblatt der Gemeinde.

Auch die Gemeindeviehschau in Oberbüren, die traditionell am ersten Samstag im Oktober hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. «Die auffahrenden Landwirte wollen nicht nur eine Viehschau für sich selbst, sondern auch für die nicht-bäuerliche Bevölkerung mit Festwirtschaft, Kinderprogramm, etc. durchführen», heisst es im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Dies sei wegen der Corona-Vorschriften praktisch unmöglich und die Motivation des Braunviehzuchtvereins Oberbüren-Niederwil, eine «halbbatzige» Viehschau durchzuführen, halte sich in engen Grenzen. (red)

Montag, 20. September, 10:05 Uhr

Bütschwil: Auffahrunfall mit Verletzten

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: PD/Kapo SG

Am Sonntagnachmittag gegen 14.50 Uhr, ist es in Bütschwil an der Verzweigung Wilerstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen. Eine 42-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto und drei Mitfahrenden und auf der Umfahrung Bütschwil von Wattwil Richtung Bazenheid. Hinter ihr fuhr ein 26-jähriger Mann mit seinem Auto und einer Mitfahrenden in dieselbe Richtung.

Bei einem Lichtsignal nach dem Tunnel Engi, Höhe Verzweigung Wilerstrasse, musste die 42-Jährige ihr Auto aufgrund einer Rotlichtphase bis zum Stillstand abbremsen. Der 26-Jährige bemerkte dies zu spät. Folglich kam es zur Kollision zwischen den beiden Autos, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Dabei wurde die 42-jährige Frau sowie eine 63-jährige Mitfahrende des 26-Jährigen verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (red)

Sonntag, 19. September, 13:08 Uhr

U12 der Wiler Devils holt 3. Platz an Schweizer Meisterschaften

Die Juveniles der Wiler Devils mit ihren beiden Coaches.

Die Juveniles der Wiler Devils mit ihren beiden Coaches.

Bild: PD

Im Baseball wurden dieses Wochenende die Playoffs der Schweizermeisterschafen der Juveniles (U12) abgeschlossen. Das Final und das Spiel um Platz 3 standen noch an. Letzteres bestritten die Juveniles der Wiler Devils gegen das Team der Flyers. Die Wiler hatten sich in den vergangenen Wochen nochmals konzentriert darauf vorbereitet, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Alle Positionen – Pitching, Infield, Outfield und im speziellen das Schlagen – wurden intensiv geübt.

Die Vorbereitung zahlte sich aus: Die Devils gewannen das erste Spiel 12:0 und das zweite Spiel mit 11:0. In beiden Spielen gestanden sie den Gegnern keinen Run zu. Das Team – bestehend aus den Outfieldern Alain Deteindre, Gabriel Lendi, David Jugovic, Benjamin Geissler und den Infieldern Caelan Patton, Timon Wild, Alessio Ferilli, Janic Fillinger, Alexander Friedli und Alessandro Leva – zeigte eine einwandfrei Leistung. (red)

Sonntag, 19. September, 11:26 Uhr

Züberwangen: Vortritt missachtet - Kollision

Der Motorradfahrer wurde beim Unfall verletzt und musste mit der Sanität ins Spital gebracht werden.

Der Motorradfahrer wurde beim Unfall verletzt und musste mit der Sanität ins Spital gebracht werden.

Bild: Kantonspolizei

(kapo/mkn) Am Samstag, kurz nach 20 Uhr, kam es auf der St. Gallerstrasse in Züberwangen zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad. Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei verletzt und durch die Rettung ins Spital gebracht.

Eine 51-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem Auto von der Schulstrasse in Richtung St. Gallerstrasse und beabsichtige nach links in Richtung Wil zu fahren. Dabei übersah sie einen von links kommenden 18-jährigen Motorradfahrer. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen dem Auto und dem Motorrad. Unklar ist, wie schwer die Verletzungen des 18-Jährigen sind. Es entstand ein Sachschaden von rund 10'000 Franken.

Samstag, 18. September, 11:14 Uhr

Grüne fordern Nachbesserungen zu Wil West

Wil West hat den Anspruch, ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität zu werden. In einer gemeinsamen Medienmitteilung der Grünen Thurgau und der Grünen St.Gallen zur kantonalen Nutzungszone decken sie Schwachstellen auf und fordern Nachbesserungen, damit Wil West zukunftstauglich wird.

Die Grünen der Kantone Thurgau und St.Gallen fordern Nachbesserungen, damit Wil West zukunftstauglich wird.

Die Grünen der Kantone Thurgau und St.Gallen fordern Nachbesserungen, damit Wil West zukunftstauglich wird.

Bild: PD

Die Grünen der beiden Kantone haben ihre Stellungnahmen in zehn Forderungen für ein nachhaltiges Wil West zusammengefasst. Eine Auswahl: So sollen etwa die Dächer und Fassaden konsequent für die Produktion von erneuerbarem Strom, und das Regenwasser für den Bedarf an Brauchwasser genutzt werden. Zudem sollen die Grün- und Freiflächen innerhalb des Perimeters der KNZ biodivers und klimagerecht bepflanzt werden. Die geplanten Neubauten im Zentrumsgebiet Gloten müssen laut Communiqué eine hohe ortsbauliche Qualität aufweisen, damit das Gebiet an Attraktivität gewinnt. Ausserdem sollen nahe bei den Arbeitsplätzen zeitgemässe Velostationen in ausreichender Zahl erstellt werden und Angestellte und Besucherinnen und Besucher sollen primär das Velo und den ÖV nutzen. Frei zugängliche Parkplätze seien zu bewirtschaften.

Abschliessend heisst es in der Mitteilung, dass Wil West mit den geforderten Nachbesserungen ein attraktiver und zukunftsweisender Wirtschaftsstandort mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität werden kann. (pd/evw)

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