WIL-TICKER
Meldungen vom 1. bis 10. August

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Wil: In unserem Wil-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Dienstag, 10. August, 16:50 Uhr

Nach Niederlage in Wil: Sportdirektor von Yverdon Sports tritt zurück

Die Wiler jubelten am Samstag. In Yverdon rumpelte es nach dem Spiel.

Die Wiler jubelten am Samstag. In Yverdon rumpelte es nach dem Spiel.

Bild: Gianluca Lombardi

(sdu) Nach der 0:3-Niederlage auf dem Wiler Bergholz am vergangenen Samstag rumpelt es bei Gegner Yverdon Sport so richtig. Zuerst wurde Trainer Jean-Michel Aeby nach der dritten Runde entlassen, nun tritt Sportdirektor Serge Duperret nach dreieinhalb Jahren zurück. Das finanzstarke Yverdon hat hohe Ziele und plant mittelfristig den Aufstieg in die Super League. Nach drei Challenge-League-Runden sind die Waadtländer aber punktelos am Tabellenende – mit einem Torverhältnis von 1:9.

Die Wiler spielen am Wochenende gegen den nächsten Klub aus dem Waadtland. Im Cup steht auswärts der Vergleich mit Stade Nyonnais aus der Promotion League an. Wir berichten am Samstag ab 17 Uhr mit einem Liveticker aus Nyon.

Dienstag, 10. August, 14:12 Uhr

Die Kirchberger Kulturtage rücken näher

Schon an den Kirchberger Kulturtagen 2020 hätten The Led Farmers auftreten sollen. Bald können sie das abgesagte Konzert nachholen.

Schon an den Kirchberger Kulturtagen 2020 hätten The Led Farmers auftreten sollen. Bald können sie das abgesagte Konzert nachholen.

Bild: PD

(pd/rop) Am Mittwoch, 18. August beginnen die Kirchberger Kulturtage. An vier Tagen werden das Depot und der Tellplatz mit Comedy, Musik, Schauspiel, Zauberei und Kinderprogramm bespielt. Verpflegung gibt es in der Festwirtschaft vor dem Depot, jeweils ab 18.30 Uhr. Die Festwirtschaft kann auch besuchen, wer keine Veranstaltung der Kulturtage besucht.

Am Mittwoch um 20 Uhr eröffnet das Bergwaldchörli die Kulturtage mit «Naturjodel, Schweizer Liedgut und Überraschendem», wie es in einer Mitteilung des Kirchberger Kulturvereins Open Ohr heisst. Kleinkunst von Lunatic am Donnerstag und Magie und Comedy von «Junge Junge» am Freitag erwarten das Publikum an den nächsten beiden Tagen.

Samstag im Zeichen der Kinder

Der Samstagnachmittag steht ganz im Zeichen der Kinder. Es gibt den Clown Pepe zu sehen und verschiedene Spiele auf dem Tellplatz, im Depot findet ein Kinderkonzert statt. Dass die Anlässe am Samstagnachmittag und auch am Abend kostenlos sind, ist dank der Unterstützung der Dorfkorporation Kirchberg möglich.

Abgeschlossen werden die Kulturtage mit dem Auftritt der irischen Band The Led Farmers. Ihr Konzert beginnt um 21 Uhr und soll gemäss den Veranstaltern «den Höhe- und Schlusspunkt der Kirchberger Kulturtage» setzen.

Vor Ort gratis auf Corona Testen

Die Anlässe am Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagabend finden im Depot statt. Damit möglichst viel Publikum eingelassen werden kann, setzt der Verein Open Ohr auf das 3G-Prinzip. Eingelassen wird also, wer entweder geimpft, genesen oder getestet ist. Zu diesem Zweck bieten die Organisatoren zwischen 18.45 Uhr und 20 Uhr gratis Tests auf dem Gelände an. Der Test ist 48 Stunden gültig.

Am Samstag findet das Programm fast ausschliesslich draussen statt, weshalb an dann keine speziellen Massnahmen erforderlich sind. Am Kinderkonzert im Depot müssen die begleitenden Erwachsenen Masken tragen.

Weitere Informationen und Reservationen unter www.openohr.ch.

Dienstag, 10. August, 09:12 Uhr

Küchenbrand selber gelöscht

(kapo) Eine unbeaufsichtigte Pfanne auf dem Herd hat am Montag in einer Wohnung in Sirnach einen Brand ausgelöst.

Kurz nach 18 Uhr kam es in einer Liegenschaft an der Flurstrasse zu einem Küchenbrand. Die Bewohnerin konnte den Brand mit einem Feuerlöscher bis zum Eintreffen der Feuerwehr Sirnach selbst löschen.

Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Brand wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem eingeschalteten Herd ausgebrochen sein. Verletzt wurde niemand.

Eine unbeaufsichtigte Pfanne, wie auf diesem Symbolbild, löste den Brand aus.

Eine unbeaufsichtigte Pfanne, wie auf diesem Symbolbild, löste den Brand aus.


Symbolbild: PD
Montag, 9. August, 19:02 Uhr

Auch der Wiler Stadtpräsident testet E-Fahrzeuge

Dieser Tage flitzt Wils Stadtpräsident Hans Mäder mit der E-Vespa von Termin zu Termin.

Dieser Tage flitzt Wils Stadtpräsident Hans Mäder mit der E-Vespa von Termin zu Termin.

Bild: Simon Dudle

(sdu) Bei der Stadt Wil hat man sich einiges auf die Fahne geschrieben. Man will «Modellstadt für nachhaltige Mobilität» werden. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts wird eine Emissionsbilanz von Netto-Null für die Verwaltung und bis 2050 für die ganze Stadt angestrebt. Damit dies auch erreicht wird, braucht es mehr Elektromobilität – und entsprechende Anreize.

Ab sofort und bis Mitte September kann kostenlos ein Elektrofahrzeug getestet werden, sei es ein Auto oder ein Motorrad. Einer der ersten «Kunden» dieser Aktion war am Montagnachmittag Stadtpräsident Hans Mäder. Privat bereits im Besitz eines Hybrid-Autos und nun auch in der Äbtestadt wohnhaft, will er die E-Vespa auch wirklich nutzen und Erfahrungen mit ihr sammeln. «Wenn sie jemanden mit einem grünen Helm sehen, dann aufgepasst», scherzt Mäder. Von der Aktion profitieren können nicht nur städtische Mitarbeiter, sondern alle Interessierten. 15 verschiedene E-Fahrzeuge stehen zur Verfügung und können für zwei bis drei Tage getestet werden.

Montag, 9. August, 13:19 Uhr

Doch noch Präsidiumsfeier für den höchsten Wiler

Der Wiler Stadtparlamentspräsident Christof Kälin.

Der Wiler Stadtparlamentspräsident Christof Kälin.

Bild: PD

(red) Seit einem halben Jahr amtet Christof Kälin, SP, bereits als Präsident des Stadtparlaments in Wil und ist in dieser Zeit bei sechs Parlamentssitzungen vorgestanden. Eine Präsidiumsfeier nach der ersten von ihm geleiteten Sitzung hat es coronabedingt aber nicht gegeben.

Diese Feier will Christof Kälin nun nachholen. Sie soll im Anschluss an die erste Parlamentssitzung nach der Sommerpause stattfinden. Der Parlamentspräsident hofft für den 2. September «auf einen geselligen Abend bei leckeren Speisen und fröhlicher Stimmung».

Montag, 9. August, 11:09 Uhr

Limite mit Punktlandung von Xenia Gügi vom KTV Wil

Xenia Gügi qualifizierte sich in Zofingen für die Schweizer Meisterschaft.

Xenia Gügi qualifizierte sich in Zofingen für die Schweizer Meisterschaft.

Bild: PD

(pd/sas) Für Xenia Gügi war das Nachwuchsmeeting in Zofingen die letzte Möglichkeit, um die Limite für die Schweizer Meisterschaften im 80-Meter-Lauf zu erreichen. Mit einem Sensationsstart konnte sich die U16 Athletin gut im Rennen plazieren und mit einem lockeren Laufstil das Rennen auch knapp gewinnen. Mit der offiziellen Zeit von 10,60 Sekunden hat sie sich mit einer Punktlandung für die Schweizer Meisterschaften Anfang September in Winterthur qualifiziert.

Cedric Stillhard hat im Kugelstossen die Limite für die Schweizer Meisterschaften um 8 Zentimeter verpasst, der Athlet hat allerdings bereits eine bestätigte Limite im Speerwurf.

Nevio Graf ist nach einer Verletzungspause wieder ins Wettkampfgeschehen eingestiegen. Im 80-Meter-Lauf konnte er sogleich mit 9.84 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung abrufen. Im 200-Meter-Lauf sammelte er überdies Wettkampferfahrung.

Leana Niedermann hat im 80-Meter-Lauf und im 600-Meter-Lauf jeweils eine neue persönliche Bestleistung erreicht.

Montag, 9. August, 09:51 Uhr

Drei Kränze für die St.Galler an zwei Schwingfesten

Thomas Wild aus Flawil gewann in Stäfa seinen ersten Kranz.

Thomas Wild aus Flawil gewann in Stäfa seinen ersten Kranz.

Bild: Lorenz Reifler

(pd/sas) Ein Wochenende vor dem Schwägalp Schwinget fand in der Ostschweizer das letzte Kantonalschwingfest statt und die Berner führten ihr Teilverbandsfest durch. Die St. Galler erkämpfen sich an beiden Schwingfesten Kränze.

Am Zürcher Kantonalschwingfest in Stäfa konnte der Flawiler Schwinger Thomas Wild zum ersten Mal vor die Kranzdamen treten. Der gelernte Zimmermann aus Flawil beendete das Fest mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf dem siebten Schlussrang. Dies war gleichzeitig sein erster Kranzerfolg. Im gleichen Schlussrang beendete Florian Riget von Rapperswiler Schwingerverband das Zürcher Kranzfest. Er gewann den dritten Kranz in der Saison 2021.

Ott in der Höhle des Bären

Damian Ott reiste zusammen mit Mario Schneider nach Aarberg in die «Höhle des Berner Bären». In den ersten beiden Gängen liess er nichts anbrennen und stand mit dem Schwingerkönig Christian Stucki auf Platz 1 nach zwei Gängen. Es folgten noch zwei weitere Siege und zwei Niederlagen, so dass Damian Ott letztlich seinen ersten Berner Kranz gewinnen konnte.

Montag, 8. August, 07:14 Uhr

Die Bütschwiler Frauen schlagen Winkeln im Cup mit 9:0

Alexandra Brändle schoss beim Erfolg gegen Winkeln zwei Tore.

Alexandra Brändle schoss beim Erfolg gegen Winkeln zwei Tore.

Bild: Beat Lanzendorfer

(bl) Wie jedes Jahr wird die Meisterschaft, sie beginnt am 21./22. August, in den unteren Ligen mit den Cupspielen lanciert.

Am Wochenende waren es die Frauenteams sowie die Mannschaften ab der 3. Liga, welche um den Vorstoss in die nächste Runde kämpften. Die Bütschwiler Frauen (2. Liga) bekamen dabei mit Winkeln (4. Liga) einen machbaren Gegner vorgesetzt und setzten sich problemlos mit 9:0 durch.

Dazu Trainer Stefan Scherrer, der neu die Verantwortung für das Team trägt: «Wir liefen nie wirklich Gefahr, ein Gegentor zu kassieren, zuletzt hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können. Die Tore für die Bütschwilerinnen schossen zweimal Alexandra Brändle, zweimal Fabienne Brändle, Diana Brändle, Corinna Hasler, Marina Oberholzer und Melanie Thalmann. Einmal trafen die Gegnerinnen ins eigene Netz.

Ebnat-Kappel (2.), Uzwil (2.) und Flawil (4.), die weiteren Frauenteams aus der Region, genossen in der 1. Runde ein Freilos. Die nächste Runde wird am kommenden Wochenende ausgetragen.

Wängi schlägt Dussnang hoch

Bei den Männern kam es zum Drittligaduell zwischen Wängi und Dussnang, bei dem sich das Heimteam mit 5:0 hinwegsetzte.

Sonntag, 8. August, 15:36 Uhr

Stelz: Beim Überholen des dritten Autos krachte es

Wiederholt kommt es bei dieser Kreuzung beim Kirchberger Industriegebiet Stelz zu Zusammenstössen.

Wiederholt kommt es bei dieser Kreuzung beim Kirchberger Industriegebiet Stelz zu Zusammenstössen.

Bild: kapo

(sdu) Es ist eine neuralgische Kreuzung, bei der es immer wieder zu Zusammenstössen kommt. Auf der Fahrt von Rickenbach nach Kirchberg ist das Tempo beim Abzweiger zum Industriegebiet Stelz schon hoch, es wird trotz Verbot überholt – aber eben auch abgebogen.

Nun ist es wieder passiert. Involviert waren dieses Mal zwei Autos. Ein 19-jähriger Lernfahrer wollte laut Polizeiangaben gleich mehrere Fahrzeuge überholen. «Das dritte Auto war im Begriff, nach links abzubiegen, worauf es zur Kollision der beiden Autos kam», sagt Polizeisprecher Florian Schneider zu dieser Zeitung. Verletzt wurde niemand. Doch an den beiden Autos entstand ein hoher Sachschaden von 35'000 Franken. «Dem 19-Jährigen wird zudem das Durchführen einer Lernfahrt mit ungeeigneter Begleitperson vorgeworfen», sagt Schneider weiter. Was er damit meint: Auch die Begleitperson hatte nur einen Führerausweis auf Probe. Diese neuralgische Kreuzung soll übrigens nächstes Jahr umgestaltet werden.

Freitag, 7. August, 14:59 Uhr

Coworking Degersheim leidet unter Coronapandemie

Mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten an der Alfred-Lienhard-Strasse 1 in Degersheim stehen dem Coworking nun mehr Möglichkeiten offen.

Mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten an der Alfred-Lienhard-Strasse 1 in Degersheim stehen dem Coworking nun mehr Möglichkeiten offen.

Bild: GK

(red/gk) Seit zwei Jahren besteht das Coworking Degersheim. Im Januar hat es im selben Gebäude neue Räumlichkeiten bezogen, welche mehr Möglichkeiten bieten. Auf diesen ruht nun auf die Hoffnung der Projektinitianten. Denn wie bei vielen anderen Coworkings auch, beeinträchtigte die bis unlängst geltende Homeoffice-Pflicht den Geschäftsgang. Die positiven Erfahrungen, die viele mit dem Homeoffice gemacht haben, lässt aber darauf hoffen, dass die Nachfrage steigt.

Mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten an der Alfred-Lienhard-Strasse 1 in Degersheim stehen dem Coworking nun mehr Möglichkeiten offen. Nachdem es sich bei den bisherigen Räumlichkeiten ausschliesslich um ein Grossraumbüro gehandelt hat, stehen nun drei unterschiedlich grosse Räume zur Verfügung. Für Sitzungen, für ein ruhiges Telefonat, zum Lernen oder für Projektarbeiten von Gruppen.

Freitag, 8. August, 10:39 Uhr

Flawilerstrasse gesperrt: Umleitung über Niederwil

Die Verbindung zwischen Flawil und Gossau via Chressbrunnen ist ab kommendem Montag gesperrt. Der Verkehr wird über Niederwil umgeleitet.

Die Verbindung zwischen Flawil und Gossau via Chressbrunnen ist ab kommendem Montag gesperrt. Der Verkehr wird über Niederwil umgeleitet.

Bild: PD

(red) Seit dem 2. August führt das kantonale Tiefbauamt auf der Flawilerstrasse zwischen Gossau und Flawil Deckbelagsarbeiten durch. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis am 15. August. Im betroffenen Strassenabschnitt wird die Deckschicht erneuert und sämtliche Schachtabdeckungen ersetzt.

Damit die Strassenunterhaltsarbeiten in einer sehr kurzen Zeit ausgeführt werden kann, wurde der Streckenabschnitt für eine Woche gesperrt. Der erste Teil der Vorarbeiten für die Deckbelagsarbeiten startete am Montag, 2. August. Der Verkehr wird während dieser Zeit mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Für die eigentlichen Deckbelagsarbeiten und deren Vorarbeiten muss der Strassenabschnitt zwischen Gossau und Flawil im Bereich Chressbrunnen bis Sonnenhalde vom kommenden Montag, 9. August, 6 Uhr bis 15. August für jeglichen Verkehr gesperrt werden.

Die Arbeiten sind teilweise witterungsabhängig und müssen bei schlechter Witterung verschoben werden. Die grossräumige Umleitung von Gossau in Richtung Flawil und in der Gegenrichtung erfolgt über Niederwil und Gebertschwil.

Donnerstag, 5. August, 16:11 Uhr

Lehrer Walter Germann bekommt Sitzbank zum Ruhestand

Die neue Sitzbank beim Friedhofparkplatz wurde Walter Germann zu seiner Pensionierung gewidmet.

Die neue Sitzbank beim Friedhofparkplatz wurde Walter Germann zu seiner Pensionierung gewidmet.

Bild: PD

(gk/sas) Walter Germann hat während 31 Jahren im Schulhaus Steinegg in Degersheim mit stets grosser Freude und noch grösserer Geduld Hunderte von Schülerinnen und Schülern unterrichtet. Zum Übertritt in den Ruhestand gab es eine spezielle Überraschung in Form einer Sitzbank.

Mit Unterstützung der Gemeinde und des Verkehrsvereins Degersheim beehrte die Schule Degersheim ihren geschätzten Mitarbeiter mit einem besonderen, symbolstarken Abschiedspräsent: einer ihm gewidmeten Sitzbank mitten im Dorf. Der sichtlich überraschte Pensionär in spe machte sich sofort ans Probesitzen.

Er werde, sofern es sein Terminkalender zulasse, gerne immer mal wieder auf seiner «Bank» anzutreffen sein, um sich vielleicht an die eine oder andere Episode aus seinem langen Lehrerleben zu erinnern, heisst es im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Selbstverständlich darf die Sitzbank auch von allen anderen Personen benutzt werden.

Donnerstag, 5. August, 14:50 Uhr

Eishockey: Sigrist und Rüegg im Aufgebot für die Frauen-WM in Calgary

Shannon Sigrist wird an der Eishockey-WM erneut die Schweizer Farben vertreten.

Shannon Sigrist wird an der Eishockey-WM erneut die Schweizer Farben vertreten.

Bild: Jonathan Vallat (August 2018)

(dm) Die 22-jährige Verteidigerin Shannon Sigrist (Uzwil) und die 25-jährige Stürmerin Dominique Rüegg (Rossrüti) stehen im Aufgebot von Frauen-Nationaltrainer Colin Muller für die Eishockey-WM vom 20. bis 31. August in Calgary. Sowohl die Schweden-Söldnerin Sigrist als auch die zu den ZSC Lions zurückgekehrte Rüegg stehen damit vor ihrer fünften WM-Teilnahme.

Auch Dominique Rüegg (rechts) steht für die Schweiz im WM-Aufgebot.

Auch Dominique Rüegg (rechts) steht für die Schweiz im WM-Aufgebot.

Bild: Eddy Risch / KEYSTONE

Die Schweiz wird in der leistungsstärkeren Gruppe mit den Medaillenfavoriten auf die USA, Kanada, Russland und Finnland treffen und steht als damit als Viertelfinalist bereits fest. Die Frauen-WM war im April dieses Jahres kurzfristig abgesagt und in den August verschoben worden.

Donnerstag, 5. August, 10:36 Uhr

Birkenstrasse in Flawil wird vorerst nicht komplett saniert

Ab dem 9. August wird an der Birkenstrasse in Flawil gebaut.

Ab dem 9. August wird an der Birkenstrasse in Flawil gebaut.

Bild: Sabine Camedda

(gk/sas) Mitte Februar hat der Flawiler Gemeinderat über das Strassenbauprojekt «Sanierung Birkenstrasse» informiert. Es sieht vor, die Birkenstrasse im Abschnitt Burgauerstrasse bis Fichtenstrasse umfassend zu erneuern. Nach Ablauf des Mitwirkungsverfahrens hat der Gemeinderat entschieden, vorerst auf eine Komplettsanierung zu verzichten.

Es seien umfangreiche Stellungnahmen eingegangen, begründet der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt seinen Entscheid. Der Rat habe diese sorgfältig ausgewertet. Aufgrund der Rückmeldungen aus dem Mitwirkungsverfahren habe der Gemeinderat entschieden, im betreffenden Abschnitt der Birkenstrasse lediglich die Werkleitungen sowie die Schäden am Strassenbelag und an den Randabschlüssen zu erneuern. Eine umfassende Sanierung des Strassenabschnitts soll zu einem späteren Zeitpunkt erneut geprüft werden.

Bauarbeiten beginnen am 9. August 2021

Wie es im Mitteilungsblatt weiter heisst, werden zuerst die Werkleitungen ersetzt. Danach werden der Strassenbelag und die Randabschlüsse erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag, 9. August, und dauern rund sieben Wochen.

Während der gesamten Bauzeit wird der betreffende Strassenabschnitt für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Verkehr wird über die Schändrich- und die Erlenstrasse umgeleitet. Für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie für die Fussgängerinnen und Fussgänger ist der Baustellenbereich stets befahrbar beziehungsweise begehbar.

Donnerstag, 5. August, 09:16 Uhr

Oberbüren: Unterflurbehälter auf dem gesamte Gemeindegebiet

Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Oberbüren können ihren Kehricht in Unterflurbehältern entsorgen.

Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Oberbüren können ihren Kehricht in Unterflurbehältern entsorgen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(gk/sas) In den letzten Tagen konnten in Oberbüren und im Sonnental erneut Unterflurbehälter gesetzt werden. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, konnte damit die letzte Etappe in Betrieb genommen werden.

Infolge dessen werden die Container bei den Mehrfamilienhäusern und Stockwerkeigentumswohnungen (ausgenommen sind Gewerbecontainer) aufgehoben, schreibt die Gemeinde weiter. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner wurden über die Umstellung direkt informiert.

Mit dem Abschluss der siebten Bauetappe sind sämtliche Haushalte im Gemeindegebiet erschlossen. Neue Unterflurbehälter werden zukünftig nur noch bei grösseren Überbauungen oder bei Kapazitätsengpässen erstellt.

Mittwoch, 4. August, 17:57 Uhr

Mehrzahl der FC Wil-Spieler geimpft

Am Dienstag fand im Stadion Bergholz ein Impftermin für die Wiler Challenge-League-Fussballer statt.

Am Dienstag fand im Stadion Bergholz ein Impftermin für die Wiler Challenge-League-Fussballer statt.

Bild: PD

(sdu) Bis vor Kurzem waren nur wenige Akteure des FC Wil gegen das Coronavirus geimpft. Das hat sich nun geändert. Am Dienstagabend fand in der VIP-Loge im Stadion Bergholz ein Impftermin für die Wiler Challenge-League-Fussballer statt. Zuvor hatte Vereinsarzt Pierre Hofer die Spieler ermuntert, sich stechen zu lassen. Ein Impfzwang gab und gibt es allerdings nicht. Die Mehrheit der Spieler ist nun geschützt. Wie viele genau den Piks bekommen haben, gibt der Verein auch auf Nachfrage nicht bekannt.

Trotzdem müssen zahlreiche Spieler morgen Freitag zum Coronatest. Denn seit gestern braucht im Schweizer Profifussball ein Covid-19-Zertifikat, wer spielen will. Ein solches gibt es erst nach der zweiten Impfung. Bis diese in der Länderspielpause im September verabreicht wird, braucht es vor jedem Spiel einen negativen Test

Mittwoch, 4. August, 16:46 Uhr

Partyspass auf Rollschuhen: Lichterzelt vor dem Gare de Lion

Das Lichterzelt des Rollland-Teams wird ab dem 20.August auf dem Kiesplatz vor dem Gare de Lion stehen.

Das Lichterzelt des Rollland-Teams wird ab dem 20.August auf dem Kiesplatz vor dem Gare de Lion stehen.

Bild: PD

(pd/ahi) Mit der Pandemie kam die Einschränkung. Mit der Einschränkung die neue Sicht auf Veränderung. Mit der neuen Sicht wurden Ideen geboren. Und mit genau diesen Ideen der Verein Rollland in St.Gallen ins Leben gerufen. Die Idee des Vereins Rollland ist es, an der frischen Luft, mit dem nötigen Abstand und dem richtigen Sicherheitskonzept, den Bewohnern und Bewohnerinnen der Region wieder Leben in den Alltag einzuhauchen.

Nach der Rollschuhdisco mit Vintagekiosk, Lichterketten und Burgern vom Juni in Gossau, wird das Lichterkettenzelt nun auf dem Kiesplatz vor dem Gare de Lion in Wil aufgebaut. Ab dem 20. August besteht während dreier Wochen die Möglichkeit, jeweils von Mittwoch bis Sonntag, 13 Uhr bis 22 Uhr, auf einer Fläche von knapp 1000 Quadratmetern den Tanz auf acht Rollen zu üben. Samstags steht jeweils die Silent-Roll mit Kopfhörer und DJ an. Rund 900 Rollschuhe in den Grössen 28 bis 46 können vor Ort gemietet werden. Der Rollschuhpark ist nur bei trockenem Wetter zugänglich. Informationen und Preise sind auf der Website der Veranstalter zu finden: www.rollland.ch.

Mittwoch, 4. August, 15:14 Uhr

Tomatenvirus im Thurgau festgestellt

(red) Im Kanton Thurgau wurde aufgrund einer Verdachtsmeldung das «Tomato Brown Rugose Fruit Virus», auch bekannt als Jordanvirus, festgestellt. Diese Pflanzenkrankheit befällt unter anderem Tomaten- und Peperonipflanzen und kann zu Ertragsausfällen von 100 Prozent führen. Weltweit kam es im Jahr 2020 zu 45 Ausbrüchen, wie das kantonale Landwirtschaftsamt in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

Tomaten bei einem Gemüsebauern.

Tomaten bei einem Gemüsebauern.

Bild: Reto Martin

Zurzeit kann das Jordanvirus nur durch Tilgungsmassnahmen bekämpft werden. Der Kantonale Pflanzenschutzdienst am Arenenberg hat gemeinsam mit dem Landwirtschaftsamt Thurgau, Vertretern des Bundesamtes für Landwirtschaft und Agroscope Bekämpfungsmassnahmen ergriffen. Für Menschen ist diese Pflanzenkrankheit unbedenklich.

In der Schweiz ist diese Pflanzenkrankheit als potenzieller Quarantäneorganismus eingestuft, der von aussen in die Schweiz eingeschleppt werden kann. Er wird von den kantonalen Pflanzenschutzdiensten überwacht und muss bekämpft werden. Zudem sind Betriebe, die Tomaten und Peperoni produzieren, verpflichtet, Verdachtsfälle zu melden.

Mittwoch, 4. August, 13:52 Uhr

Bazenheider Cup heute ab 19 Uhr im Liveticker

Ab 19 Uhr werden auf dem Sportplatz Ifang auf zwei Feldern sechs Spiele ausgetragen.

Ab 19 Uhr werden auf dem Sportplatz Ifang auf zwei Feldern sechs Spiele ausgetragen.

Bild: Beat Lanzendorfer

(red) Es ist das grösste Vorsaison-Turnier im Regio-Fussball. Heute startet der Bazenheider Cup in seine bereits 22. Ausgabe. In den Vorrundenspielen geht es darum, sich für den Final von übermorgen Freitag zu qualifizieren. Erstmals mit dabei ist ein 1.-Liga-Klub, namentlich der FC Uzwil. Die Uzwiler sind zwar Stammgast an diesem Turnier, aber erstmals 1.-Ligist. Aus der 2. Liga interregional beteiligt sich neben Gastgeber FC Bazenheid die U20-Auswahl des FC Wil. Die regionalen 2.-Ligisten SC Bronschhofen, FC Henau und FC Wattwil Bunt komplettieren das Feld.

Gespielt wird heute ab 19 Uhr auf dem Sportplatz Ifang. Innerhalb von drei Stunden stehen auf zwei Feldern sechs Spiele à je 45 Minuten an. Wir berichten mit einem Liveticker vom Vorrunden-Tag und liefern an diesem trüben Tag die Live-Ergebnisse.

Mittwoch, 4. August, 11:55 Uhr

Wil: Sportpark Bergholz sagt FerienSpass-Anlässe ab

Mehrere FerienSpass-Angebote des Sportparks Bergholz werden abgesagt oder verschoben.

Mehrere FerienSpass-Angebote des Sportparks Bergholz werden abgesagt oder verschoben.

Bild: PD

(pd/ahi) Die FerienSpass-Highlights «Freibad Olympiade» vom Mittwoch in der Weierwiese und der «FC Wil Nachmittag» vom Donnerstag im Wiler Bergholz sind abgesagt. Dies teilen die Organisatoren auf ihrer Website mit.

Die Zeltnacht vom kommenden Wochenende wird aufgrund des schlechten Wetters auf den Samstag/Sonntag, 14./15. August verschoben. Die Tickets behalten jedoch ihre Gültigkeit. Für die Zeltnacht können sich Interessierte noch bis zum 11. August anmelden…

Mittwoch, 4. August, 09:25 Uhr

Jonschwil: «Baumann-Ära» geht zu Ende

Paul Baumann (links) bei der Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger, Erwin Eisenring.

Paul Baumann (links) bei der Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger, Erwin Eisenring.

Bild: PD

(pd/ahi) Man schrieb das Jahr 1993, als Vater Paul Baumann nach 30 Dienstjahren den Rücktritt als Wasserchef bei der Dorfkorporation Schwarzenbach einreichte. Und jetzt, nach gut 27 Jahren, gibt sein Sohn, der übrigens den gleichen Vornamen trägt, das Amt des Wasserchefs ab und geht in Pension.

In der Person von Erwin Eisenring aus Jonschwil konnte ein gut ausgebildeter Nachfolger gewonnen werden. Die Schlüsselübergabe für das Herzstück der Wasserversorgung, das Pumpwerk Geissmatt, ist bereits Ende Juni erfolgt.

Mittwoch, 4. August, 08:20 Uhr

EM-Bronze für Inlinehockey U-18 Nationalteam

Die Spieler des IHC Wil Eagles von links nach rechts. Jan Meyer, Leandro Hinder, Fabio Bai, Yanick Peter, Liam Sopa sowie Torhüter Thierry Knuchel und Assistenz-Coach Roman Nydegger.

Die Spieler des IHC Wil Eagles von links nach rechts. Jan Meyer, Leandro Hinder, Fabio Bai, Yanick Peter, Liam Sopa sowie Torhüter Thierry Knuchel und Assistenz-Coach Roman Nydegger.

Bild: PD

(pd/ahi) Ursprünglich hätte die EM 2021 in Frankreich, stattfinden sollen. Aufgrund der unsicheren Corona-Lage machten die Organisatoren aber einen Rückzieher. Die Änderungen des Austragungsortes führte allerdings dazu, dass Mannschaften wie Deutschland, Slowenien, Belgien und Grossbritannien in Ilnau-Effretikon nicht dabei waren.

Die Schweizer mussten in der Gruppen-Phase gegen die Slowakei, Frankreich, Spanien, Tschechien und Italien antreten. Nach dem gewonnen Startspiel gegen die Slowakei verloren die Schweizer in den Vorrunden gegen die Franzosen und Spanier, schafften es dank einem Sieg gegen Tschechien aber dennoch in den Halbfinal. Wobei die Qualifikation bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen Italien feststand.

Im Halbfinal hiess der Gegner erneut Spanien, dem die Schweiz letztlich mit 3:1 unterlag. Im Duell um Bronze hiess der Gegner wiederum Italien, welches das Gruppenspiel gegen die Schweizer mit 4:1 gewonnen hatte. Im Spiel um den 3. Platz sah es dann ganz anders aus. Die Schweizer liessen dem Gegner kaum Chancen und sie gewannen das Spiel mit 4:2.

Neben Vereinen wie Tuggen, Linth, Hünenberg, Schaffhausen und Oberrüti-Sins waren gleich fünf Spieler sowie ein Torhüter des IHC Wil-Eagles im Schweizer Kader vertreten.

Dienstag, 3. August, 17:54 Uhr

Rentnerin um hohe Summe betrogen

Gestellte Festnahme eines Verdächtigen durch die Kantonspolizei.

Gestellte Festnahme eines Verdächtigen durch die Kantonspolizei.

Bild: Kantonspolizei

(kapo) Falsche Polizisten treiben im Kanton ihr Unwesen. Davor warnt die Kantonspolizei. Am Montagabend, kurz vor 19 Uhr, wurde demnach ein 86-jähriger Rentner in Waldkirch von einem unbekannten Täter angerufen, der sich als Polizist ausgab und den Rentner aufforderte, ihm Wertgegenstände zur Aufbewahrung zu übergeben.

Der Rentner meldete das umgehend der Kantonspolizei. In der Folge konnte kurz vor 20:45 Uhr ein 30-jähriger, im Kanton Basel-Stadt wohnhafter Slowake festgenommen werden, der gekommen war, um die Wertgegenstände entgegen zu nehmen. Weitere Ermittlungen ins im Gang.

Im Juli war in Wattwil eine 58-jährige Rentnerin Opfer eines solchen Betruges geworden, heisst es weiter. Ein unbekannter Täter gab vor, ein Polizist der Kantonspolizei zu sein und gaukelte der Frau glaubhaft vor, dass es angeblich Einbrecher auf ihr Geld und Schmuck abgesehen hätte.

Er forderte die Frau auf, eine hohe Summe Bargeld bei der Bank abzuheben und diese zusammen mit ihrem Schmuck sicherheitshalber bei ihm zu deponieren. Die 58-Jährige folgte diesem Aufruf und übergab an ihrem Wohnort anschliessend einer unbekannten Täterin Bargeld in der Höhe von mehreren 10'000 Franken sowie diverse Schmuckstücke in unbekanntem Wert.

Die Kantonspolizei St.Gallen warnt vor solchen Anrufen und rät folgendes: - Seien Sie skeptisch, wenn sich eine hochdeutsch sprechende Person als lokaler Polizist ausgibt;
- Die Polizei verlangt von Ihnen niemals Geld, Schmuck oder andere Gegenstände zur Aufbewahrung;
- Melden Sie einen verdächtigen Anruf über die Rufnummer 117;
- Machen Sie einem fremden Anrufer gegenüber keine Angaben über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse;
- Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Bargeld und Wertsachen;
- Warnen Sie Bekannte und Verwandte.

Dienstag, 3. August, 16:54 Uhr

Oberbüren: Verkehrsunfall fordert zwei Verletzte

Der Unfall ereignete sich bei der Verzweigung Staubhuserstrasse/Abt Bedastrasse.

Der Unfall ereignete sich bei der Verzweigung Staubhuserstrasse/Abt Bedastrasse.

Bild: Kantonspolizei

(kapo) Am Montagnachmittag kam es um 16:45 Uhr auf der Abt Bedastrasse zu einem Zusammenstoss zwischen zwei Autos. Dabei wurden beide Fahrerinnen leicht verletzt. Eine 46-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto von Niederhelfenschwil kommend auf der Staubhuserstrasse. Zeitgleich fuhr eine 89-jährige Frau mit ihrem Auto und einem Mitfahrer auf der Abt Bedastrasse von Oberbüren Zentrum herkommend in Richtung Wil.

Auf der Verzweigung Staubhuserstrasse/Abt Bedastrasse beabsichtigte die 46-jährige, mit ihrem Auto in Richtung Oberbüren Zentrum abzubiegen. Dabei übersah sie aus bisher unbekannten Gründen das Auto der 89-Jährigen, das den Vortritt hatte.

In der Folge kollidierte das Autos der 46-Jährigen mit der Fahrzeugfront des Autos der 89-Jährigen, worauf beide Fahrerinnen leicht verletzt wurden. Die 46-Jährige wurde von den Rettungsdiensten vor Ort versorgt und die 89-Jährige ins Spital gebracht. An den Autos entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.

Dienstag, 3. August, 10:48 Uhr

Münchwilen: Eine Kandidatin fürs Bezirksgericht

Simone Ender-Truniger ist als einzige Kandidatin auf der Namensliste für die Ersatzwahl ins Bezirksgericht Münchwilen aufgeführt.

Simone Ender-Truniger ist als einzige Kandidatin auf der Namensliste für die Ersatzwahl ins Bezirksgericht Münchwilen aufgeführt.

Bild: PD

(sk) Für die Ersatzwahl eines nebenamtlichen Mitglieds des Bezirksgerichts Münchwilen vom 26. September ist während der Eingabefrist ein Wahlvorschlag eingegangen: Simone Ender-Truniger (CVP). Gestern Montag ist die Eingabefrist für die Einreichung von Wahlvorschlägen für die Ersatzwahl eines nebenamtlichen Mitglieds des Bezirksgerichts Münchwilen abelaufen. Das teilt die Staatskanzlei Thurgau mit.

Die Kandidatin ist die 44-jährige Simone Ender-Truniger (CVP), Rechtsanwältin und Familienfrau aus Sirnach. Sie möchte die Nachfolge von Sabina Peter Köstli antreten, die am 13. Juni zur Gemeindepräsidentin von Hüttwilen gewählt worden ist und daher um Entlassung aus dem Staatsdienst per 30. September ersucht hat.

Die Kandidatin werde auf der Namenliste aufgeführt, die den Wahlunterlagen beigelegt wird, heisst es weiter. Es sind aber auch Personen wählbar, die nicht auf der Namenliste aufgeführt sind. Die Wahl gilt für die verbleibende Amtsdauer 2020 bis 2024. Darauf weist die Staatskanzlei hin.

Dienstag, 3. August, 09:19 Uhr

Einweihung des Wegkreuzes Bubental

Das neue Wegkreuz auf der Bubentaler Höhe.

Das neue Wegkreuz auf der Bubentaler Höhe.

Bild: PD

(pd) 1939 wurde auf der Bubentaler Höhe ein Wegkreuz aufgestellt. Es wurde zum Schutz vor der damals heftig wütenden Maul- und Klauenseuche errichtet und bewahrte die Region vor der Epidemie. Bei seinen Streifzügen durch die Gegend blieb Kurt Schiess der marode Zustand des 85-jährigen Kreuzes nicht verborgen. So holte er die Zustimmung des Eigentümers und Bodenbesitzers Norbert Hungerbühler ein, das Wegkreuz zu ersetzen. Auch der Zeitpunkt für den Ersatz erschien ihnen mit den Parallelen zur aktuellen Pandemie sehr passend.

Sämtliche Arbeiten, um ein neues Wegkreuz von 4 mal 1.6 Metern am gleichen Standort zu errichten, wurden durch Fachleute des Männerchors Eintracht Flawil ausgeführt. Die Kosten für das Material übernahmen Sponsoren. Während der Umbauphase fiel den Einheimischen beim Blick vom Bubental in Richtung Magdenau sofort das fehlende Kreuz auf.

Am 31. Juli wurde das neu erstellte Wegkreuz bei trockener und teils sonniger Witterung mit einer Segnung durch Pfarrer Markus Schöbi offiziell eingeweiht. Musikalisch wurde die Einweihung vom Alphorn Bläser Sepp Oberholzer und dem Männerchor Eintracht mit Dirigentin Maria Schönenberger umrahmt. Nach dem gemeinsam gesungenen Schweizerpsalm liessen sich die Gäste und Sänger in der kleinen Festwirtschaft verwöhnen.

Nun erstrahlt das Wegkreuz wieder in neuem Glanz und das Gesamtbild ist wieder intakt. Zur Erinnerung an die Errichtung und Erneuerung wurde am Kreuz ein Schild angebracht. Das Bänkli beim Wegkreuz lädt die Besucher*innen zum Innehalten an diesem mystisch schönen Ort ein.

Montag, 2. August, 16:30 Uhr

4450 Franken für Spitex Flawil aus Bilderverkauf

Eine der Zeichnungen von Hans Vijgenboom.

Eine der Zeichnungen von Hans Vijgenboom.

Bild: PD

(red) Im Frühjahr schenkte der in Flawil wohnhafte Künstler Hans Vijgenboom dem Spitex-Verein Flawil 57 Tuschzeichnungen von Objekten aus der Gemeinde. Diese Zeichnungen konnten in den Schaufenstern der Kantonalbank und der Ameisen-Apotheke bestaunt und gekauft werden. Nun ist die Aktion abgeschlossen. 42 Tuschzeichnungen wurden verkauft, der Erlös beträgt 4450 Franken, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Dieser Betrag kommt vollumfänglich der Spitex zugute.

Die nicht verkauften Tuschzeichnungen werden im Frühherbst im Wohn- und Pflegeheim an der Krankenhausstrasse ausgestellt.

Montag, 2. August, 16:22 Uhr

Sollen St.Galler Festspiele alle zwei Jahre in Wil stattfinden?

Die St.Galler Festspielen im Sommer 2019.

Die St.Galler Festspielen im Sommer 2019.

Bild: Benjamin Manser

(lsf) Die St.Galler Festspiele dürfen künftig nur noch alle zwei Jahre auf dem Klosterplatz stattfinden. Das hat die St.Galler Kantonsregierung beschlossen. Als Grund werden die Nutzungsinteressen durch andere Besucherinnen und Besucher sowie durch andere Veranstaltungen angegeben.

Erwin Böhi.

Erwin Böhi.

Bild: PD

Nun meldet sich der Wiler SVP-Kantonsrat und Stadtparlamentarier Erwin Böhi zu Wort. «Um auch der Bevölkerung ausserhalb der Stadt St.Gallen den Besuch der Festspiele zu erleichtern, könnten diese ab 2023 alternierend in St.Gallen und Wil durchgeführt werden», schreibt er in einer Einfachen Frage an die Kantonsregierung.

Er will vom Regierungsrat wissen, ob dieser die Meinung teilt, dass die Durchführung der Festspiele auch ausserhalb der Stadt St.Gallen im Einklang mit der kantonalen Kulturförderungsstrategie steht und entsprechend unterstützt werden sollte. Weiter fragt er, ob die Regierung bereit ist, bei der Genossenschaft Theater und Konzert St.Gallen darauf hinzuwirken, dass sie die Möglichkeit prüft, die Festspiele ab 2023 alle zwei Jahre in Wil aufzuführen.

Montag, 2. August, 08:58 Uhr

Uzwiler Badminton-Schiedsrichter Ivo Kassel leitet olympisches Finalspiel

Ivo Kassel gehört zu den weltweit erfahrensten Badminton-Schiedsrichtern.

Ivo Kassel gehört zu den weltweit erfahrensten Badminton-Schiedsrichtern.

Bild: PD

(lsf) «Unser Badminton-Weltklasse-Schiedsrichter Ivo Kassel hat es geschafft!», teilt der Badmintonclub Uzwil unserer Zeitung mit. Kassel konnte heute Morgen in Tokio das olympische Finalspiel im Frauendoppel leiten. Um 8 Uhr stand fest: Die Indonesierinnen Greysia Polii und Apriyani Rahayu gewannen Gold.

Für den 44-jährigen Ivo Kassel ist es bereits die zweite Olympia-Teilnahme. Auf den Olympia-Traum arbeitete er jahrelang hin, wie der Badmintonclub Uzwil auf seiner Website schreibt. Er bereiste die ganze Welt, um sich als Badminton-Schiedsrichter auf höchstem Niveau zu profilieren. «Dafür opferte er viele Ferientage und noch mehr Herzblut. Denn der Geschäftsleiter eines Verpackungsunternehmens übt seine sportliche Nebentätigkeit ausschliesslich in seiner Freizeit aus.»

Im Mitte Juli veröffentlichten Text auf der Website wird Kassel wie folgt zitiert: «Wie die Athleten, will auch ich unbedingt ein Olympia-Finalspiel erreichen.» Für den Ostschweizer Schiesdrichter wäre die Leitung eines Olympiafinals die Krönung seiner erfolgreichen Karriere. Dieses Ziel hat der Uzwiler heute Morgen erreicht.

Montag, 2. August, 08:24 Uhr

Feuerwerk setzt Wildbienenhotel in Lütisburg in Brand

Bildmontage: Kapo SG

(red/kapo) Die Kantonspolizei St.Gallen blickt auf ein arbeitsreiches 1. August-Wochenende zurück. Im Vergleich zum Wochenende im Jahr 2020 waren allerdings deutlich weniger Einsätze notwendig.

Seit Freitag ist die Kantonspolizei rund 25 Mal wegen Ruhestörungen ausgerückt, wie sie am Montagmorgen mitteilt. Anwohnende meldeten mehrheitlich das Abbrennen von Feuerwerk zu später Stunde und Partys im privaten sowie im öffentlichen Bereich. In rund 25 Fällen wurde die Kantonspolizei St.Gallen um Kontrollen vor Ort gebeten. Grund dafür waren zum Beispiel Fälle, bei denen Feuerwerk nicht sachgemäss gezündet wurde und damit nicht in den Himmel, sondern auf andere Sachen gezielt wurde. Es kam vereinzelt zu Sachbeschädigungen durch Feuerwerk. In einigen Fällen mussten die Polizistinnen und Polizisten auch bei Streitigkeiten schlichten.

In zwei Fällen kam es zu kleineren Bränden. In Lütisburg geriet ein Wildbienenhotel durch Feuerwerk in Brand und musste von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden. In St.Gallen löschte die Stadtpolizei ein in Brand geratenes Sofa, das zur Entsorgung draussen abgestellt worden war.

Grössere Fälle rund um den Nationalfeiertag, gar mit verletzten Personen, sind ausgeblieben.

Sonntag, 1. August, 22:55 Uhr

Wiler Turm in Rot, Reitwiese unter Wasser

Eines der Wiler Wahrzeichen im Schweizer Gewand.

Eines der Wiler Wahrzeichen im Schweizer Gewand.

Bild: Christof Lampart

(sdu) Der Wiler Aussichtsturm ist ein beliebter Ort für Spaziergänger - und eines der Wahrzeichen der Stadt Wil. Am Abend des Nationalfeiertags erstrahlte der Turm ganz in Rot. Dies als Kompensation, weil die Bundesfeier auf der Reitwiese wegen Corona abgesagt werden musste. Die Firma Scandola Light Audio Media GmbH aus St. Gallen hat den Turm mit vier LED-Flutlichtern und 16 LED-Sportscheinwerfern ausgeleuchtet.

Aus der Ferne betrachtet.

Aus der Ferne betrachtet.

Bild: Christof Lampart

Wäre die Wiler Bundesfeier nicht coronabedingt frühzeitig abgesagt worden, hätte sie womöglich kurzfristig gekippt werden müssen - oder zumindest örtlich verlegt. Denn die Reitwiese stand am Sonntag nach den heftigen Regenfällen unter Wasser.

Sonntag, 1. August, 20:18 Uhr

Stand-up-Paddle: Ex-Wiler ist einen Rekord los

Dario Aemisegger hat als Pionier die ersten Rekorde auf dem Bodensee aufgestellt.

Dario Aemisegger hat als Pionier die ersten Rekorde auf dem Bodensee aufgestellt.

Bild: PD

(red) Vier Personen paddelten am Freitagvormittag von Romanshorn her los, um Dario Aemiseggers bisherigen Rekord bei der doppelten Bodensee-Überquerung mit dem Stand-up-Paddle (SUP) zu schlagen. Der Deutsche Normen Weber liess dabei das Feld schon bald hinter sich und hat mit seiner Zeit von 03:23:12 den Rekord des ehemaligen Wilers Aemisegger pulverisiert. Dieser brauchte für die Strecke 4 Stunden und 48 Minuten.

«Fast 32 Kilometer am Stück zu fahren zehrt einfach an den Kräften», wird Sieger Weber in einer Medienmitteilung von St.Gallen-Bodensee Tourismus zitiert. Die Profisportler absolvieren während internationaler SUP-Rennen normalerweise viel kürzere Strecken.

Aemisegger gratuliert den vier Teilnehmern gemäss Mitteilung und zieht den Hut vor ihrer Leistung. Er hat die ersten SUP-Rekorde auf dem Bodensee erstellt und freut sich nun, wenn diese einer um den andern purzeln. «Jetzt ist die Ära der Spitzenpaddler angebrochen», sagte er und verweist mit einem Schmunzeln auf die Längs- oder die Dreiländer-Querung, die es noch zu schlagen gilt.

Sonntag, 1. August, 09:03 Uhr

Beim Bahnhof Wil: Auto prallt in Fussgänger

Der Unfall ereignete sich auf diesem Fussgängerstreifen im Wiler Stadtzentrum.

Der Unfall ereignete sich auf diesem Fussgängerstreifen im Wiler Stadtzentrum.

Bild: kapo

(kapo/red) Am Samstagabend kurz vor 23.30 Uhr ist es beim «Migros-Fussgängerstreifen» beim Bahnhof Wil zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.

Ein 45-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto vom Schwanenkreisel in Richtung Bahnhof. Zeitgleich überquerte der 33-jährige Fussgänger auf diesem Strassenabschnitt den Fussgängerstreifen. Als der 45-Jährige dies bemerkte, leitete er laut Polizeiangaben eine Vollbremsung ein, konnte eine Kollision aber nicht mehr verhindern. In der Folge prallte sein Auto in den Fussgänger. Der 33-Jährige stürzte und zog sich dadurch eher leichte Verletzungen zu. Er wurde von der Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen ins Spital gebracht.

Sonntag, 1. August, 08.34 Uhr

Bichelsee: Brand in Küche

(kapo) Am frühen Sonntagmorgen kam es Bichelsee zu einem Brand in einer Küche. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 4 Uhr bemerkte ein Bewohner in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Lützelweid den Brand in der Küche. Die Feuerwehr war rasch vor Ort, löschte das Feuer und entlüftete die Wohnung. Ein 17-jähriger Bewohner musste laut Polizeiangaben mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die Brandursache ist noch unklar.

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