WIL-TICKER
Fasnachtszelt in Wil macht Durchführung von Gästen abhängig +++ Drogeriemarkt Müller eröffnet Filiale in Sirnach +++ Präsident des Wiler Kreisgerichts tritt zurück

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Wil: In unserem Wil-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Mittwoch, 19. Januar, 21:38 Uhr

Fasnachtszelt in Wil macht Durchführung von Gästen abhängig

1400 Personen pro Abend feierten vor Corona im Wiler Fasnachtszelt.

1400 Personen pro Abend feierten vor Corona im Wiler Fasnachtszelt.

Bild: PD/Markus Steffen

«Wir sind hin- und hergerissen, ob und wie wir die Fasnacht 2022 gestalten wollen», schreibt der Fest- und Fasnachtsverein Wil in einer Medienmitteilung. Er organisiert jeweils «s`Zelt» an der Rudenzburg. Um etwas mehr Planungssicherheit zu erhalten, wollen die Veranstalter in diesem Jahr ihre Gäste selber entscheiden lassen, ob und in welchem Umfang die Fasnacht 2022 durchgeführt wird.

Ab sofort können auf der Website www.szelt.ch Tickets für den Anlass gekauft werden. Weil die Veranstaltung weiterhin gratis sein soll, erhalten die Gäste für den Eintrittspreis von 15 Franken ein Einzelgetränk nach Wahl, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst. «Wenn wir im Vorverkauf genügend Tickets verkaufen, würden wir das Fasnachtszelt 2022 sehr gerne durchführen, falls dies Bewilligungstechnisch bis dann weiterhin möglich ist.» Vorgesehen ist der Betrieb des Zelts vom Gümpelimittwoch, 23. Februar, bis Fasnachtssamstag, 26. Februar.

Über die Durchführung und die Grösse der diesjährigen Veranstaltung werde erst am 6. Februar definitiv entschieden. Eines sei aber bereits klar: «Wir werden maximal 900 Gäste pro Abend empfangen und nicht wie in den Vorjahren 1400 pro Abend. Damit soll verhindert werden, dass wir mit unserem Personal die Obergrenze von 1000 Personen überschreiten.»

Aktuell ist der Einlass nur mit 2G-plus möglich. Gäbe es bis zum Gümpelimittwoch noch Lockerungen von Seiten des Bundes, würden diese natürlich berücksichtigt werden, schreibt der Verein. (red)

Mittwoch, 19. Januar, 18:38 Uhr

Drogeriemarkt Müller eröffnet Filiale in Sirnach

Demnächst wird der Schriftzug des neuen Mieters auf der Tafel bei der Tiefgarageneinfahrt angebracht.

Demnächst wird der Schriftzug des neuen Mieters auf der Tafel bei der Tiefgarageneinfahrt angebracht.

Bild: PD

Denner, JYSK und regionale Anbieter, die speziell auf Nachhaltigkeit achten, gesellen sich zum Bau- und Gartenmarkt Hornbach im Ebnet Center in Siranch. Da ist beispielsweise die Firma Sevaura, die auf französische und italienische Mode spezialisiert ist, oder die Caffè Gran Gourmet GmbH. Deren Namen stehen bereits seit der Hornbach-Eröffnung im November vergangenen Jahres auf der Tafel, die vor der Einfahrt zur Tiefgarage angebracht ist. Obwohl diese Mieter erst im Laufe dieses Frühjahres einziehen werden.

Jetzt ist ein weiterer Ankermieter bekannt, der seine Produkte im neuen Fachmarktcenter anbieten will. Es ist «Müller». Damit sichert sich die Drogeriemarktkette, nach der Filiale in Wilen, den zweiten Thurgauer Standort in unmittelbarer Nähe der Stadt Wil. (ahi)

Mittwoch, 19. Januar, 17:09 Uhr

Stefan Haltinner tritt als Präsident des Wiler Kreisgerichts zurück

Stefan Haltinner tritt als Präsident des Kreisgerichts Wil zurück.

Stefan Haltinner tritt als Präsident des Kreisgerichts Wil zurück.

Bild: Philipp Stutz (September 2016)

Stefan Haltinner wird per 31. August 2023 nach über dreissigjähriger Tätigkeit als Präsident des Kreisgerichtes Wil zurücktreten. Deshalb findet im Gerichtskreis Wil (Gemeinden Jonschwil, Oberuzwil, Uzwil, Flawil, Degersheim, Wil, Zuzwil, Oberbüren, Niederbüren und Niederhelfenschwil) am 15. März 2022 eine Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2021/2027 statt.

Gleichzeitig ist eine neue nebenamtliche Richterin, beziehungsweise ein nebenamtlicher Richter zu wählen. Diese oder dieser soll Nicole Flepp aus Schwarzenbach ersetzen, die auf den 31. Oktober 2022 ihren Rücktritt eingereicht hat. (ahi)

Mittwoch, 19. Januar, 16:25 Uhr

Schulleiterin Mary Baumgartner verlässt Schule Uzwil

Mary Baumgartner verlässt die Oberstufe Uze in Uzwil. Ihre Stelle als Schulleiterin wird zur Bewerbung ausgeschrieben.

Mary Baumgartner verlässt die Oberstufe Uze in Uzwil. Ihre Stelle als Schulleiterin wird zur Bewerbung ausgeschrieben.

Bild: PD

Nach Peter Falk verabschiedet sich auch die Schulleiterin der Oberstufe Uze, Mary Baumgartner, von der Führung einer Uzwiler Schuleinheit. Sie ist 1994 als Lehrperson in Uzwils Schule eingestiegen und hat in der Oberstufe während vieler Jahre mit grossem Engagement, Herz und Freude viele verschiedene Projekte verwirklicht, heisst es in der Mitteilung zu ihrem Ausscheiden.

Peter Falk nutzt die Chance und bringt sich mit seinen Erfahrungen im kantonalen Beratungsdienst Schule ein und beendet deshalb seine Funktion als Schulleiter der Kirchstrasse. Mit Christine Haas übernimmt eine neue Schulleiterin mit langjähriger Berufserfahrung die Schulleitungsfunktion in der Kirchstrasse. Peter Falk wird der Schule Uzwil als Leiter der fördernden Massnahmen weiterhin erhalten bleiben.

Die Schulleitung der Oberstufe Uze wird bis zur Neubesetzung von der Schulleitung der Oberstufe Schöntal wahrgenommen. (pd/red)

Mittwoch, 19. Januar, 15:58 Uhr

Flawil: Geschützte «Holzfäller» in der Wissbachschlucht

In der Wissenbachschlucht sind derzeit verschiedenerorts Biberspuren auszumachen.

In der Wissenbachschlucht sind derzeit verschiedenerorts Biberspuren auszumachen.

Bild: Andrea Häusler

Die Wissbachschlucht, ein wildromantisches Seitental der Glatt zwischen Gossau, Flawil und Degersheim zieht im Sommer Spaziergänger und Picknicker zuhauf an. Im Winter jedoch, wenn die Kälte die Wasserfälle zu Eis erstarren lässt, der Schilf im Stausee festfriert, die Wege rutschig und die Stille fühlbar werden, verirren sich fast nur noch Ortskundige hierher.

Die Natur ruht. Zumindest teilweise. Aktiv ist der Biber, der im hinteren Teil der Schlucht sein Revier hat. Im Winter ernährt er sich vorwiegend von Rinde, die er mit seinen scharfen Zähnen von Stämmen und Ästen schält. Sofern er diese erreichen kann. Wenn nicht, werden die Bäume kurzerhand gefällt. (ahi)

Mittwoch, 19. Januar, 13:04 Uhr

Niederhelfenschwil sagt Maskenball ab

*Auch dieses Jahr gibt es keine Rückkehr in die früheren Zeiten: Der Niederhelfenschwiler Kindermaskenball findet nicht statt.

*Auch dieses Jahr gibt es keine Rückkehr in die früheren Zeiten: Der Niederhelfenschwiler Kindermaskenball findet nicht statt.

Bild: Vroni Krucker( Februar 2012)

Enttäuschung für die fasnachtsbegeisterten Niederhelfenschwiler Kinder. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird nun auch der traditionelle Kindermaskenball in der örtlichen Tonhalle abgesagt. Dies teilt die Dorfgemeinschaft als Veranstalterin mit. Sie hoffen, den Anlass nächstes Jahr wieder durchführen zu können: am 18. Februar 2023. (pd/red)

Mittwoch, 19. Januar, 12:15 Uhr

Zuckenriet: Inbetriebnahme des Schwimmbads verzögert sich

Die Wiedereröffnung des Lernschwimmbeckens ist für nach den Frühlingsferien geplant.

Die Wiedereröffnung des Lernschwimmbeckens ist für nach den Frühlingsferien geplant.

Bild: PD

Die Arbeiten am Lernschwimmbecken im Oberstufenzentrum Sproochbrugg in Zuckenriet schreiten voran. Die Inbetriebnahme war ursprünglich auf Anfang dieses Jahres geplant. Einige zusätzliche Arbeiten, die sich erst beim Abbruch zeigten sowie ein Lieferverzug bei der Steuerung der Schwimmbadtechnik haben dazu geführt, dass dieser Termin nicht eingehalten werden konnte., teilt die Baukommission mit. Wie es aktuell aussieht, kann das Lernschwimmbecken nach den Frühlingsferien, also Ende April 2022, die Türen wieder öffnen.

Das 12.5 Meter lange Lernschwimmbecken wurde vor gut 50 Jahren erstellt. Für dessen Sanierung hatten die Stimmberechtigten im November 2020 einen Kredit von 1,7 Millionen Franken gesprochen. (pd/red)

Mittwoch, 19. Januar, 11:10 Uhr

Frau und Kind bei Unfall auf der A1 bei Wängi verletzt

Die Autofahrerin sowie ihr 6-jähriges Kind wurden beim Unfall mittelschwer verletzt.

Die Autofahrerin sowie ihr 6-jähriges Kind wurden beim Unfall mittelschwer verletzt.

Bild: Kapo/TG

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Wängi wurden am Dienstagabend zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 17.30 Uhr war eine Autofahrerin auf der Normalspur der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor die 29-Jährige die Kontrolle über ihr Auto, prallte in die Mittelleitplanke und kam rechts von der Fahrbahn ab. Im angrenzenden Wiesland überschlug sich das Fahrzeug und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Die Frau sowie ihr sechsjähriges Kind wurden beim Unfall mittelschwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Während der Unfallaufnahme musste die Normalspur während eineinhalb Stunden gesperrt werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau. (kapo)

Dienstag, 18. Januar, 18:13 Uhr

Leuchtender Mond über der Stadt Wil

Der leuchtende Mond steht über der Stadt Wil. Dem Leser der Wiler Zeitung, Mario Cappelletti, gelang dieses Bild von seiner Terrasse aus.

Dienstag, 18. Januar, 16:35 Uhr

Halbfinale der besten Jugendforschenden

Die Jugend forscht: Am Samstag, 22. Januar, findet das virtuelle Halbfinale des 56. Wettbewerbs von «Schweizer Jugend forscht» statt. Mit dabei sind die besten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Deutschschweiz. Die Jugendlichen erhalten am Wochenende die Gelegenheit, ihr Projekt vor Fachpersonen aus der Privatwirtschaft und Forschung zu präsentieren, heisst es in einer Mitteilung.

Mit dabei sind auch zwei junge Forscherinnen und Forscher aus Fischingen und Züberwangen sowie zwei Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wattwil.

Es werden Maturaarbeiten, Projekte aus Berufsschulen oder Lehrbetrieben und eigens erstellte Arbeiten eingereicht. Nach dem Bewerbungsschluss im Oktober wurden aus über 300 Bewerbungen in einer Vorselektion die Projekte für das Halbfinale ausgewählt. Dort treffen die Teilnehmenden auf die Expertenjury. Diejenigen, die es ins Finale schaffen, werden von einem zugewiesenen Experten oder einer Expertin gecoacht, um ihr Projekt bis Ende März weiterzuentwickeln. Das Finale findet vom 21. bis am 23. April in Lugano statt. (pd/mas)

Dienstag, 18. Januar, 12:15 Uhr

Findungskommission für Nachfolge von Schulpräsident Orlando Simeon

Orlando Simeon, Schulratspräsident Kirchberg.

Orlando Simeon, Schulratspräsident Kirchberg.

Bild: Beat Lanzendorfer

Für den zurücktretenden Schulratspräsidenten Orlando Simeon werden die Kirchberger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in den nächsten Monaten eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger bestimmen. Der erste Wahlgang findet am 15. Mai 2022 statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wurde auf den 21. August 2022 angesetzt.

Eine überparteiliche Findungskommission mit Mitgliedern aller Ortsparteien (FDP, Die Mitte, SP und SVP) hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Februar Kandidierende zu suchen und den Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl vorzuschlagen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Findungskommission hat im Januar ihre Arbeit aufgenommen. Ein Inserat wurde inzwischen veröffentlicht. Der Prozess sieht vor, dass bis am 6. Februar 2022 Bewerbungen bei der Findungskommission unter findungskommission@kirchberg.ch eingereicht werden können. Danach wird im Februar ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren durchgeführt. Ende Februar erstellt die Findungskommission einen Vorschlag zuhanden der Stimmbevölkerung.

Dienstag, 18. Januar, 11:08 Uhr

Einbruch in ein Restaurant in Kirchberg

Einbrecher stahlen aus einem Restaurant in Kirchberg mehrere hundert Franken.

Einbrecher stahlen aus einem Restaurant in Kirchberg mehrere hundert Franken.

Bild: Kapo

In einem Restaurant an der Neudorfstrasse in Kirchberg ist es in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einem Einbruch gekommen, wie die Kantonspolizei am Dienstag mitteilt. Es wurde Geld im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen.

Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Restaurant und durchsuchte die Räume. Schliesslich stahl sie mehrere hundert Franken und verliess den Tatort unbemerkt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. (kapo/mas)

Dienstag, 18. Januar, 10:24 Uhr

Yannick Touré stösst zum FC Wil

Der Schweizer Nachwuchs-Internationale Yannick Touré stösst vom BSC Young Boys zum FC Wil. Dies auf Leihbasis bis zum Sommer 2022, wie es in einer Mitteilung des FC heisst.

Yannick Touré wurde beim BSC Young Boys im Nachwuchs ausgebildet und wechselte im Jahr 2018 nach Newcastle. Dort spielte er 36 Spiele in der U23 und erzielte neun Tore. Letzten Sommer wechselte er zurück zu YB. Bei den Bernern wurde er schliesslich im Nachwuchs der U21 gefördert.

In der Vorrunde der Saison 2021/22 erzielte er in zwölf Spielen in der Promotion League sieben Tore. Am 19. Dezember 2021 gab er beim 5:0-Sieg gegen den FC Lugano sein Debüt in der Super League, als er in der 77. Minute für Jordan Siebatcheu eingewechselt wurde. (pd/mas)

Dienstag, 18. Januar, 08:59 Uhr

Mühlrüti: Tausend Fische sterben wegen überlaufenem Güllenkasten

Am Montagmorgen erhielt die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung, dass in Mühlrüti im Mülimoos ein Güllenkasten überlaufe. Aufgrund der Verunreinigung sind etwa tausend Fische im nahegelegenen Bach verendet, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Die Feuerwehr stellte mehrere Wassersperren auf.

Die Feuerwehr stellte mehrere Wassersperren auf.

Bild: Kapo

Ein 68-jähriger Mann öffnete bei einem Schweinestall den Schieber des Schwemmkanals und liess die Gülle in den Güllekasten laufen. Dieser überlief jedoch und die Gülle versickerte im Meteorschacht. Von dort aus lief sie direkt in den Mühlrütibach und verursachte dort ein Fischsterben. Nebst der Kantonspolizei St.Gallen rückte auch die örtliche Feuerwehr mit 32 Angehörigen aus und erstellte mehrere Wassersperren. Ebenfalls ausgerückt ist eine Vertreterin des Amtes für Umwelt, der kantonale Fischereiaufseher, Mitarbeitende des Strassenkreisinspektorats sowie eine Kanalreinigungsfirma.

Die Gewässerverschmutzung konnte unter Kontrolle gebracht werden. Wie hoch der Schaden an Flora und Fauna ist, wird untersucht. Es muss aber derzeit von etwa tausend verendeten Fischen ausgegangen werden. Der 68-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo/mas)

Montag, 17. Januar, 19:17 Uhr

Eigengewächse bleiben dem EC Wil treu

Die 1.-Liga-Saison im Eishockey ist aufgrund der Coronapandemie bis zum 27. Januar unterbrochen. Der EC Wil ist aber nicht untätig. Vor wenigen Tagen konnte er die Vertragsverlängerung eines Quartetts kommunizieren: Torhüter Oliver Etter, Verteidiger Sebastien Jonski, Verteidiger Brian Jsenschmid und Stürmer Leeroy Rüsi haben ihre Verträge um jeweils eine Saison verlängert.

Am Montag nun können die Bären mitteilen, dass die beiden talentierten Verteidiger-Zwillinge Colin und Levin Frischknecht ebenfalls weiterhin für den EC Wil auflaufen werden. «In den bisher 1,5 Jahren konnten die grossgewachsenen und körperlich robusten Verteidiger grosse Fortschritte erzielen und gehören mittlerweile zum Stammpersonal», schreibt der Verein auf Facebook. Auch der polyvalent einsetzbare Elias Brügger bleibt in der Äbtestadt. Der Center möchte sich weiterhin in Wil entwickeln. Schliesslich verkünden die Bären auch die Vertragsverlängerung von Aaron Grob. Der Flügel bleibt eine weitere Saison in Wil. Grob entstammt wie auch die anderen drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchsverbund SC Herisau/EC Wil.

Der EC Wil verlängert zudem den Vertrag mit dem Wiler Lars Kellenberger. Der Swiss-League und MySports-League erprobte Center bleibt eine weitere Saison beim EC Wil. Eine weitere Saison bleibt auch Matteo Schärer. Der ehemalige Swiss-League Spieler hat sich entschieden, weiterhin für die Bären auf Torejagd zu gehen. Auch Center Levin Schneider bleibt den Äbtestädtern erhalten. Der Center hat sich in den vergangenen zwei Saisons zu einer sehr wichtigen Teamstütze entwickelt. (red)

Montag, 17. Januar, 15:34 Uhr

Einschränkungen bei der Unterführung Hubstrasse

Die Unterführung Hubstrasse in Wil muss zeitweise gesperrt werden.

Die Unterführung Hubstrasse in Wil muss zeitweise gesperrt werden.

Bild: Larissa Flammer

Im Rahmen des laufenden Bauprojekts der SBB am Bahnhof Wil und als Vorinvestition für das folgende städtische Projekt wird in den nächsten zwei Jahren eine Brückenplatte bei der Unterführung Hubstrasse ersetzt. Aus diesem Grund wird die Strasse zwischen Kreisel Hub-/Glärnischstrasse bis Abzweiger Hub-/Churfirstenstrasse bis zum 4. Februar 2022 in der Nacht jeweils zwischen Mitternacht und 5 Uhr für den Verkehr gesperrt. Zudem kommt es zur Sperrung am Wochenende vom 4. bis 7. Februar 2022. Die Wochenendsperrung dauert von Freitag, 21 Uhr, bis Montag, 5 Uhr. Weitere Sperrungen an Wochenenden folgen im Sommer und Winter 2022.

Die Umleitungen und temporären Anpassungen beim Busverkehr sind vor Ort signalisiert. Ein Verkehrsdienst ist aufgeboten und beobachtet an neuralgischen Punkten den Verkehrsablauf, wie die Stadt Wil mitteilt.

Ab Montag, 7. Februar 2022, gibt es bei der Unterführung Hubstrasse zudem eine eingeschränkte Durchfahrtshöhe von 3,50 Meter. Infolgedessen können nicht mehr alle Fahrzeuge passieren. Auch das Regime für die Abholung des Kehrichts muss umgestellt werden. Wie im Abfallkalender festgehalten, werden die Anwohnenden gebeten, den Kehricht bis 7 Uhr bereitzustellen. (red)

Montag, 17. Januar, 15:41 Uhr

Neuer Name und neuer Präsident

Alexander Kredt, Präsident Die Mitte Eschlikon.

Alexander Kredt, Präsident Die Mitte Eschlikon.

Bild: PD

Der bisherige Präsident der CVP Ortspartei Eschlikon, Alex Frei, hat an der letzten Mitgliederversammlung seinen Rücktritt erklärt. Mit Alexander Kredt wählte die Mitgliederversammlung nun eine politisch erfahrene Persönlichkeit als neuen Präsidenten der Ortspartei. Der neue Präsident ist in Eschlikon kein Unbekannter, wie es in einer Medienmitteilung der Partei heisst. Er ist seit 2014 Mitglied des Gemeinderates. Er wohnt mit seiner Frau Nicole und zwei Kindern seit 14 Jahren in Eschlikon.

Die Mitgliederversammlung hat sich zudem klar für die Namensänderung zu Die Mitte Eschlikon entschieden. Sie folgt somit der Kantonalpartei, welche bereits vor den Sommerferien die Namensänderung von CVP Thurgau zu Die Mitte Thurgau beschlossen hat. Die Mitte Eschlikon wird sich gemäss Mitteilung weiterhin für das Dorf einsetzen und für die Werte einstehen. Die Partei hat ein Ziel: Eschlikon zusammenzuhalten – mit Freiheit, Solidarität und Verantwortung.

Die Mitgliederversammlung hat auch die Wahlen der weiteren Vorstandsmitgliedern vorgenommen. Der Parteivorstand setzt sich nebst dem neu gewählten Präsidenten Alexander Kredt wie folgt zusammen: Gisela Schneider, Niklaus Eberhard, Sepp Schmalz, Alex Frei und Marc Gattiker (neu). Der Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, die Ortspartei in Eschlikon sichtbar zu machen, Veranstaltungen durchzuführen und an Dorfanlässen aktiv mitzuwirken. (red)

Montag, 17. Januar, 10:09 Uhr

Jonschwiler Steuerergebnis liegt 1,718 Millionen Franken über Budget

Blick auf Jonschwil aus der Luft.

Blick auf Jonschwil aus der Luft.

Bild: Arthur Gamsa

In Jonschwil fielen im vergangenen Jahr fast alle Steuerarten höher aus als geplant. Der Steuerabschluss der Gemeinde liegt rund 1,718 Millionen Franken über dem Budget, was einer Abweichung von 15 Prozent entspricht. Dies teilt die Gemeinde am Montagmorgen mit.

Der Kanton rechnete für das Jahr 2021 mit einem Rückgang der Einkommens- und Vermögenssteuern. Jonschwil budgetierte für diese Steuerart mit 0 % keinen Rückgang. Auch das war noch zu pessimistisch: Im Jahr 2021 stieg die einfache Steuer um 0,85 %. Der aufgrund der Steuerreform und wegen Corona erwartete Einbruch bei den Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen kam nicht. Diese Steuerart legte in Jonschwil sogar auf 1’034’200 Franken zu und lag damit 484’200 Franken über dem Budget.

Der Steuerausstand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr und belief sich Ende 2021 auf 1‘814’559 Franken . Der Ausstand der Einkommens- und Vermögenssteuern für das Jahr 2021 betrug 9,75 %. Die Ausstände für die zurückliegenden Jahre stieg auf 14,84 % an.

Der momentane Veranlagungsstand in der Gemeinde Jonschwil für das Jahr 2020 beträgt 85 % und liegt im kantonalen Schnitt. Von den Steuererklärungen des Jahres 2019 sind in Jonschwil 98,7 % definitiv veranlagt. (red)

Montag, 17. Januar, 09:23 Uhr

Hoffnungslichter im Rebberg St.Michael in Niederbüren

Die Kerzen im Rebberg St.Michael in Niederbüren.

Die Kerzen im Rebberg St.Michael in Niederbüren.

Bild: PD

Die Weinfreunde Niederbüren haben am Samstag 480 Hoffnungslichter angezündet. Dies «als Zeichen der Hoffnung auf ein baldiges Ende der gesellschaftlich einschränkenden Corona-Pandemie», wie sie in einer Medienmitteilung schreiben. Das Leuchten der Kerzen soll Mut und Zuversicht stärken.

Ursprünglich wurden 380 Kerzen entzündet, da genau so viele Rebstöcke im Rebberg St.Michael stehen. Damit soll der Wunsch auf ein gutes Rebberg- und Weinjahr 2022 sowie die Sehnsucht nach geselligen und frohen Rebbergeinsätze in fröhlicher Runde ausgedrückt werden. Um die Wünsche zu unterstreichen, wurden spontan weitere 100 Kerzen angezündet. (red)

Montag, 17. Januar, 05:25 Uhr

Dachstock in Brand: 23 Personen evakuiert

Bei diesem Brand wurde niemand verletzt.

Bei diesem Brand wurde niemand verletzt.

Bild: kapo

Aus noch ungeklärten Gründen brannte am Sonntagabend in Märwil ein Dachstock eines Mehrfamilienhauses. Eine Passantin bemerkte kurz nach 20.45 Uhr, dass bei einem Mehrfamilienhaus am «Unterer Berg» ein Brand ausgebrochen sei und schlug Alarm. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen Flammen bereits aus dem Dachstock. Die ersten Feuerwehrleute am Einsatzort evakuierten 23 Bewohner aus der Liegenschaft. Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Lauchetal und Weinfelden waren im Einsatz und löschten das Feuer.

Beim Brand wurde laut Polizeiangaben niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau klärt die genaue Brandursache ab. (kapo)

Sonntag, 16. Januar, 16:10 Uhr

Kinder schlitteln in Jonschwil

Beim Böhl in Jonschwil läuft etwas am Sonntag: Mit Bob oder Schlitten düsen Kinder den Hügel runter.

Runter schlitteln und wieder rauf auf den Hügel: Beim Böhl in Jonschwil.

Runter schlitteln und wieder rauf auf den Hügel: Beim Böhl in Jonschwil.

Bild: Pablo Rohner
Sonntag, 16. Januar, 07:16 Uhr

Nach dem Unentschieden von Uzwil Futsal ist die Abstiegsfrage vertagt

Spielertrainer Mato Sego (rechts) reihte sich unter die Torschützen ein.

Spielertrainer Mato Sego (rechts) reihte sich unter die Torschützen ein.

Bild: Beat Lanzendorfer

Der FC Futsal Uzwil traf im letzten Heimspiel der regulären Saison auf den direkten Konkurrenten Friends United aus Niedergösgen und hätte sich mit drei Punkten den definitiven Verbleib in der Futsal Premier League sichern können.

Nach dem 8:8 bleibt es zwei Runden vor Schluss aber spannend. Das Ärgerliche daran: Die Einheimischen hatten mehrfach die Möglichkeit, den Sack zuzumachen. Deshalb kommt das Unentschieden einer Enttäuschung gleich. Immerhin konnten die Ostschweizer ihren Fünfpunkte-Vorsprung auf den samstäglichen Gegner aber wahren.

Der Start verlief nach Mass. Bereits nach zwei Minuten führte Uzwil mit 2:0. Daraufhin wurde jedoch etwas fahrlässig mit dem Vorsprung umgegangen. Zur Hälfte der ersten Halbzeit glichen die Friends verdient zum 3:3 aus. Nun wirkten die Einheimischen wieder präsenter und konzentrierter und bauten das Skore bis zum Halbzeitpfiff auf 6:3 aus.

Einen 7:3-Vorsprung unnötig preisgegeben

Als kurz nach Wiederbeginn das 7:3 fiel, schien nichts darauf hinzudeuten, dass hier noch einmal so etwas wie Spannung aufkommen könnte. In der Folge ging Futsal Uzwil aber sehr fahrlässig mit den sich bietenden Möglichkeiten um. Der Gegner kam dadurch immer näher heran und erhielt 14 Sekunden vor dem Schlusspfiff aus kurzer Distanz einen Freistoss zugesprochen, der zum 8:8 führte.

Für die Einheimischen kommt die Punkteteilung einer Ernüchterung gleich, zumal Querfozi und Keller Sekunden vor dem Ausgleich das 9:7 auf dem Fuss hatten.

Dadurch bleibt es am Tabellenende spannend. Schlusslicht Fribourg steht als Absteiger praktisch fest. Für den zweitletzten Platz, den zurzeit die Friends United aus Niedergösgen einnehmen, kommen noch mehrere Teams in Frage. Darunter Uzwil Futsal, deren Vorsprung auf Platz 9 allerdings fünf Punkte beträgt.

Nach der regulären Spielzeit kämpft der Zweitletzte der Premier League mit dem Zweiten der Second League um den letzten verbleibenden Platz in der höchsten Schweizer Futsalklasse. (bl)

Matchtelegramm

FC Uzwil Futsal – Friends United 8:8 (6:3)

Uzwil Futsal: Haxhiu; Cakir, Lanzendorfer, Sego, Qerfozi; Kirov, Keller, Spiegel, Puopolo.
Torschützen: Cakir (3x), Qerfozi (2x), Keller, Sego, Lanzendorfer.

Samstag, 15. Januar, 15:51 Uhr

Sattelschlepper kollidiert in Wiler Kreisel gleich zweimal – die Polizei sucht Zeugen

Die beiden Kollisionen ereigneten sich am Freitagmorgen um 10 Uhr im Wiler Schwanenkreisel. Ein 55-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto in den Kreisel und anschliessend in die Zürcherstrasse einbiegen. Wegen eines Fussgängers musste der Lenker sein Auto jedoch noch halb im Kreisverkehr stehend anhalten. Zeitgleich fuhr ein 49-jähriger Mann mit seinem Sattelschlepper am Auto des 55-Jährigen vorbei. Dabei bemerkte er nicht, dass die vordere rechte Seite seines Anhänger mit dem Heck des stillstehenden Autos kollidierte. Das Auto wurde dadurch gedreht und kam auf der Zürcherstrasse zum Stillstand.

Doch damit nicht genug: Als der Fahrer des Sattelschleppers seine Fahrt im Kreisverkehr fortsetzt, prallt er gegen die Fahrertür einer 27-jährigen Autofahrerin. Diese war vom Bahnhof Wil herkommend in den Kreisverkehr eingefahren und hatte verkehrsbedingt mitten im Kreisel anhalten müssen, wie sie sagt. Gemäss Aussagen des 49-Jährigen Sattelschlepperfahrers sei das Auto jedoch nicht stillgestanden sondern habe ihm den Vortritt genommen. Beim Unfall wurde niemand verletzt, es entstand jedoch Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Ein Bild der zweiten Kollision: Der Fahrer des Sattelschleppers stösst mit dem Wagen einer 27-jährigen Frau zusammen.

Ein Bild der zweiten Kollision: Der Fahrer des Sattelschleppers stösst mit dem Wagen einer 27-jährigen Frau zusammen.

Bild: Kapo St.Gallen

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nun Zeugen. Wer den Unfallhergang beobachten konnte wird gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Oberbüren unter der Nummer 058 229 81 00 in Verbindung zu setzen. Dabei interessiert vor allem, ob das Auto der 27-jährigen Frau, welche vom Bahnhof Wil in den Kreisverkehr einfuhr, schon seit einiger Zeit stillstand oder direkt vor dem Sattelschlepper in den Kreisverkehr einfuhr. (pd)

Samstag, 15. Januar, 12.15 Uhr

Einfamilienhaus-Einbrüche in Jonschwil und Bichwil

Gleich zwei Einbrüche geografisch unweit voneinander entfernt wurden der Kantonspolizei St. Gallen gemeldet. Beide verliefen nach dem gleichen Muster. In der Zeit zwischen Dienstag und Freitagabend ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Wildbergstrasse in Jonschwil eingebrochen. Sie öffnete gewaltsam die Sitzplatztür und betrat das Haus. Anschliessend durchsuchte sie die Räumlichkeiten, stahl Wertgegenstände von zurzeit noch unbekanntem Gesamtwert und flüchtete laut Polizeiangaben in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Franken geschätzt.

Fast genau gleich schildert die Polizei der Tathergang vom Einbruch in Bichwil. In der Zeit zwischen Donnerstag und Freitagnachmittag ist eine ebenfalls unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Eggwies eingebrochen. Sie öffnete auch hier gewaltsam die Sitzplatztür und betrat das Haus. Anschliessend durchsuchte sie die Räumlichkeiten, stahl Wertgegenstände von zurzeit noch unbekanntem Gesamtwert und flüchtete durch die Eingangstür in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden wird auch in diesem Fall auf mehrere hundert Franken geschätzt. (kapo/red)

Samstag, 15. Januar, 11:31 Uhr

Alkoholisiert durch Sirnach

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagabend in Sirnach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille hielt kurz nach 20 Uhr auf der Oberhofenstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an. Weil die Atemalkoholprobe beim 66-jährigen Schweizer einen Wert von umgerechnet knapp 1,5 Promille ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (kapo/red)

Freitag, 14. Januar, 16:13 Uhr

Flawil: Einfamilienhaus in Vollbrand

Beim Brand entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.

Beim Brand entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.

Bild: PD

Am Freitag, kurz nach dem Mittag, ist es in einem Einfamilienhaus an der Haldenstrasse in Flawil zu einem Brand gekommen. Ein 20-jähriger Mann konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Er wurde wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Die ausgerückten Rettungskräfte stellten das Haus in Vollbrand fest. Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten und brachte den Brand unter Kontrolle.

Neben dem Mann befanden sich keine weiteren Personen im Gebäude. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Nebst der Kantonspolizei St.Gallen stand die Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt und wird durch Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt. (pd)

Freitag, 14. Januar, 15:58 Uhr

Niederbüren knackt 1500-Einwohner-Grenze

Die Bundesfeier in Niederbüren im letzten August.

Die Bundesfeier in Niederbüren im letzten August.

Bild: PD

Niederbüren ist ein epochaler Schritt gelungen: Die Gemeinde knackte die 1500-Einwohner-Grenze. Dies ist der Einwohnerstatistik im aktuellen Mitteilungsblatt zu entnehmen. Vor einem Jahr, am 31.12.20, lebten noch 1'498 Menschen in Niederbüren. Ein Jahr später, am 31.12.21 waren es 1'509. Die Männer überwiegen dabei leicht: Sie machen knapp 53 Prozent der Bevölkerung aus. (red)

Freitag, 14. Januar, 10:18 Uhr

Uzwiler Kita mit neuem Pavillon; Peter Falk soll Vorstandsmitglied werden

Die neuen Räumlichkeiten im Pavillon an der Sonnenhügelstrasse 1a in Uzwil

Die neuen Räumlichkeiten im Pavillon an der Sonnenhügelstrasse 1a in Uzwil

Bild: PD

Die Kita Rägeboge Uzwil hat ihre neuen Räume im Pavillon an der Sonnenhügelstrasse 1a bezogen. Mit den zusätzlichen 15 Plätzen stehen nun Betreuungsmöglichkeiten für 57 Säuglinge und Kinder bis ins Kindergartenalter zur Verfügung. Der Park an der Bahnhofstrasse wird von allen genutzt. Gemeinsam mit dem Haus Blumenfeld bildet er das natürliche Herzstück des Rägeboge.

Laut dem Präsidenten des Trägervereins, Markus Koch, haben die grosszügigen Räume zusammen mit der kindzentrierten Pädagogik auch dazu beigetragen, dass die Auslastung kontinuierlich erhöht werden konnte. «Damit stellen wir schliesslich die Wirtschaftlichkeit des Kitabetriebs sicher», lässt er sich zitieren.

Die Standortgemeinde delegiert seit dem Beginn der neuen Amtsdauer im Jahr 2021 keine Vertretung mehr in den Vereinsvorstand. Der Mitgliederversammlung im Frühjahr 2022 wird Peter Falk, Schulleiter in Uzwil, als Mitglied vorgeschlagen. Er hat für die Kita in den letzten Monaten Workshops durchgeführt und nimmt die pädagogische Begleitung wahr. (pd/red)

Freitag, 14. Januar, 09:13 Uhr

Wil: Demonstranten müssen mit Anzeige rechnen

In Wil wird jeweils dienstags gegen die Corona-Massnahmen demonstriert.

In Wil wird jeweils dienstags gegen die Corona-Massnahmen demonstriert.

Bild: Christoph Heer

In Wil hat diese Woche eine Kundgebung von Gegnern der Covid-Massnahmen stattgefunden. Die Stadt Wil hält fest, dass organisierte Veranstaltungen einer Bewilligung bedürfen. Auch das Verwenden von Lautsprecheranlagen ist bewilligungspflichtig. Die Organisatoren wie auch die Teilnehmenden einer derartigen Veranstaltung werden beim Fehlen einer Bewilligung mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. Weitere Gesetzesverstösse, namentlich das Abbrennen von Feuerwerk, Vermummung oder Sachbeschädigungen, werden durch die Kantonspolizei St.Gallen an die Staatsanwaltschaft rapportiert.

Eine Bewilligung ist zwingend und frühzeitig bei der Dienststelle Gewerbe und Markt der Stadt Wil einzuholen, heisst es in der entsprechenden Mitteilung. (gk)

Freitag, 14. Januar, 08:35 Uhr

Neues Schwarzenbacher Schulhaus um 1,5 Mio. Franken günstiger

Die neue Schulanlage in Schwarzenbach wurde im Frühjahr vergangenen Jahres bezogen.

Die neue Schulanlage in Schwarzenbach wurde im Frühjahr vergangenen Jahres bezogen.

Bild: PD

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Jonschwil haben am 10. Juni 2018 einen Nettokredit von 19,31 Mio. Franken für den Bau eines neuen Schulhauses in Schwarzenbach bewilligt. Dieses wurde Frühjahr 2021 bezogen. Nun liegt die Bauabrechnung vor. Der Minderaufwand beträgt 1‘511‘090 Franken, was einer Abweichung von 8,5 Prozent entspricht.

Der tiefere Aufwand ist zu einem wesentlichen Teil auf günstige Arbeitsvergaben zurückzuführen, teilt die Gemeinde mit. 35 von total 72 Arbeiten wurden an Firmen in der Region Wil vergeben. Positiv ausgewirkt haben sich auch die Kostenkontrolle sowie die Disziplin der Verantwortlichen gegenüber Sonderwünschen.

Da für das Vorhaben eine Vorfinanzierung im Betrag von 2‘143‘444 Franken gemacht wurde, reduziert sich der abzuschreibende Betrag auf 15‘655‘466 Franken. Die jährlichen Abschreibungen sind somit 58‘000 Franken tiefer als geplant.

Die Ausgaben für den Bewegungs- und Begegnungsplatz sind in der Gesamtabrechnung enthalten. Dieser wäre ohne die Sponsorenbeiträge von 210'972 Franken nicht realisiert worden. Der Platz wird am 14. Mai 2022 mit einem Frühlingsfest eingeweiht.

Donnerstag, 13. Januar, 18:05 Uhr

Budgetposten für Krippenspiel, LED-Beleuchtung und einen Kleinbagger

2022 soll es in Zuzwil endlich klappen mit dem Singspiel «D’Zäller Wiehnacht».

2022 soll es in Zuzwil endlich klappen mit dem Singspiel «D’Zäller Wiehnacht».

Symbolbild: PD

Ausgaben ab 30'000 Franken bedürfen in Zuzwil der Genehmigung durch den Gemeinderat. Gemäss einer aktuellen Mitteilung der Gemeinde, soll in diesem Jahr für folgende Projekte für folgende Projekte in die Tasche gegriffen werden:

«D’Zäller Wiehnacht»

Bei diesem Schulprojekt handelt es sich um ein musikalisches Krippen- und Singspiel auf Mundart von Paul Burkhard. Die Durchführung war bereits für die Adventszeit 2020 geplant und budgetiert. Nach zwei Absagen soll das Krippenspiel nun Ende November 2022 soll das Krippenspiel aufgeführt. Budgetiert sind dafür 130’000 Franken.

LED-Beleuchtungen

Die über 20-jährige Grundinfrastruktur der Bühne in der Turnhalle 1 soll erneuert werden. Insbesondere die Halogen-Beleuchtung soll durch LED ersetzt werden. Für die Erneuerung der Bühneninfrastruktur sind im Budget 80’000 Franken vorgesehen.

Auch die störungsanfällige Beleuchtung in den «Trapezzimmern» des Schulhauses Wiesengrund soll auf LED umgerüstet werden. Sie stammt aus dem Jahr 1987. Dafür werden 85’000 Franken ins Budget aufgenommen.

Neuer Kleinbagger

Für den Unterhaltdienst wird ein neuer Kleinbagger angeschafft. Dieser soll unter anderem für Unterhaltsarbeiten an Wegen, auf dem Friedhof, als Hebegerät, für das Beladen von Fahrzeugen und für Aushubarbeiten eingesetzt werden. Der Gemeinderat verabschiedete hierfür einen Betrag von 38’000 Franken zuhanden des Budgets.

Für alle Ausgaben gilt der Vorbehalt der Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger. (pd/red)

Donnerstag, 13. Januar, 17:00 Uhr

Positiver Steuerabschluss 2021

Eine grosse Nachzahlung liess die Flawiler Steuerkasse klingeln.

Eine grosse Nachzahlung liess die Flawiler Steuerkasse klingeln.

Symbolbild: Gaetan Bally

Die Steuereinnahmen der Gemeinde Flawil für 2021 fallen 1,67 Millionen besser aus als budgetiert. Dies teilt die Gemeinde mit. Die Abrechnung zeigt ein Total von 31,33 Millionen Franken. Der Flawiler Steuerfuss betrug im Jahr 2021 133 Prozent, 79 Prozent der gesamten Steuereinnahmen stammen von Einzelpersonen. Von den natürlichen Personen gingen knapp 25 Millionen Franken an Einkommens- und Vermögenssteuern ein. Das ist fast eine Million mehr als budgetiert. Im Wesentlichen sei der Mehrertrag auf eine ausserordentliche Nachzahlung für das Jahr 2019 zurückzuführen, schreibt die Gemeinde.

Anteile der verschiedenen Kategorien am Flawiler Steuerergebnis 2021.

Anteile der verschiedenen Kategorien am Flawiler Steuerergebnis 2021.

Grafik: PD

Unternehmenssteuern und Nebensteuern

Ähnlich gut sieht es bei den Steuern der juristischen Personen, also der in Flawil domizilierten Unternehmen, aus. Der Eingang von 1,9 Millionen Franken liegt 400’000 über dem Budget.

15 Prozent der Steuereinnahmen 2021 sind Grundstückgewinnsteuern, Quellensteuern, Handänderungssteuern, Grundsteuern und Feuerwehrabgaben. Hier waren die Einnahmen im vergangenen Jahr bis auf zwei Ausnahmen etwas höher als veranschlagt.

Das Flawiler Steuerergebnis nach Kategorien.

Das Flawiler Steuerergebnis nach Kategorien.

Grafik: PD

Lediglich die Quellensteuern und die Feuerwehrersatzabgaben schliessen etwas tiefer ab als im Budget vorgesehen. Um rund 165’000 Franken höher als budgetiert sind die Gemeindeanteile der Grundstückgewinnsteuern. Noch offen ist gemäss der Mitteilung, ob sich der positive Steuerabschluss auch auf das Jahresergebnis 2021 des Gemeindehaushalts auswirkt.

Donnerstag, 13. Januar, 16:30 Uhr

Geringe Beute, hoher Sachschaden

Im Automat befanden sich nur etwas mehr als 100 Franken.

Im Automat befanden sich nur etwas mehr als 100 Franken.

Bild: PD

In der Nacht auf Donnerstag hat in Flawil eine unbekannte Täterschaft den Bezahlautomaten einer Tankstelle beschädigt und daraus Geld gestohlen. Am Donnerstagmorgen, kurz nach 5 Uhr, erreichte die kantonale Notrufzentrale die Meldung, dass der Bezahlautomat einer Tankstelle an der St.Gallerstrasse aufgebrochen wurde. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, beträgt die Deliktsumme etwas mehr als hundert Franken. Der Sachschaden hingegen beläuft sich vermutlich auf mehrere zehntausend Franken. Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei St.Gallen hinzugezogen. (kapo/red)

Donnerstag, 13. Januar, 15:15 Uhr

Alfa Laval erhält Zugang zu Netzwerk von Ben Link

Nish Patel, Präsident Food & Water Division bei Alfa Laval, Calvin Grieder, Chairman bei Bühler und Ben Link, Imran Rashid, Präsident BU Food Heat Transfer bei Alfa Laval und Riccardo Semadeni, CEO von Ben Link (von links).

Nish Patel, Präsident Food & Water Division bei Alfa Laval, Calvin Grieder, Chairman bei Bühler und Ben Link, Imran Rashid, Präsident BU Food Heat Transfer bei Alfa Laval und Riccardo Semadeni, CEO von Ben Link (von links).

Bild: PD

Ben Link, ein Tochterunternehmen des Schweizer Technologiekonzerns Bühler, geht eine strategische Partnerschaft mit Alfa Laval ein. Dies schreibt der Konzern in einer Mitteilung. Alfa Laval ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Wärmeübertragung, Separation und Fluid-Handling und bietet seine Produkte in rund 100 Ländern an. Über das Netzwerk der Crowd-Plattform Ben Link erhält Alfa Laval Zugriff auf über 4000 lokale Aussendiensttechnikerinnen und -techniker in Europa, Grossbritannien, den USA und Indien.

Die Zusammenarbeit ermögliche es Alfa Laval, seinen Kundinnen und Kunden mehr Dienstleistungen anzubieten, heisst es in der Mitteilung. Unter anderem in den Bereichen Wartung und Supporet. Reaktionszeiten könnten verkürzt und Betriebszeiten erhöht werden. Auch Alfa Lavals CO2-Fussabdruck könne durch die Minimierung von Fahrstrecken oder die Vermeidung von Fahrten verkleinert werden.

«Wir freuen uns sehr über diese strategische Partnerschaft mit Alfa Laval. In den letzten 12 Monaten haben wir eine starke Beziehung aufgebaut und wir freuen uns darauf, diese auf eine neue Ebene zu heben, indem wir Alfa Laval in Europa und den USA dabei unterstützen, ihr Servicegeschäft signifikant auszubauen», wird Riccardo Semadeni, CEO von Ben Link in der Mitteilung zitiert. (pd/red)

Donnerstag, 13. Januar, 12:05 Uhr

Bevölkerungsstatistik 2021 von Oberbüren und Niederbüren

Die Bevölkerungen von Oberbüren und Niederbüren veränderten sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht.

Die Bevölkerungen von Oberbüren und Niederbüren veränderten sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht.

Symbolbild: Walter Schwager

Die Gemeinden Niederbüren und Oberbüren weisen per 31. Dezember 2021 ein leichtes Bevölkerungswachstum, respektive einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr aus. In der Gemeinde Niederbüren hatten Ende Jahr 1509 zivilrechtlichen Wohnsitz. Das sind 11 mehr als vor Jahresfrist. Drei von den neu Erfassten sind männlich, acht weiblich, zwei besitzen einen Schweizer Pass, neun nicht.

Die Gemeinde Oberbüren zählte Ende Dezember zwar 21 Einwohnerinnen und Einwohner mehr, als noch Ende November. Im Vergleich zum Vorjahr waren es jedoch 31 Personen weniger, davon 29 Ausländerinnen und Ausländer. Den grössten Rückgang verzeichnet Oberbüren selbst. Während die Bevölkerung Niederwils fast unverändert geblieben ist, ist Sonnental sogar leicht gewachsen. 4504 Personen lebten gemäss den im Mitteilungsblatt der Gemeinde veröffentlichten Zahlen Ende Jahr in Oberbüren. 2021 verzeichnete Oberbüren fünfzehn Geburten, aber auch neun Todesfälle weniger als im Vorjahr. (rop)

Donnerstag, 13. Januar, 10:00 Uhr

Lehrerzimmer wird saniert

Die Lehrerinnen und Lehrer in Oberuzwil sollen unter anderem ein zeitgemässes Lehrerzimmer bekommen.

Die Lehrerinnen und Lehrer in Oberuzwil sollen unter anderem ein zeitgemässes Lehrerzimmer bekommen.

Symbolbild: Nadia Schaerli

Das Lehrerzimmer und der daran angrenzende Vorbereitungs- und Materialraum im Oberstufenzentrum Schützengarten sind nicht mehr zeitgemäss. Wie im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Oberuzwil zu lesen ist, hat der Gemeinderat deshalb beschlossen, für die Sanierung des Lehrerbereichs einen Kredit in das Investitionsbudget 2022 aufzunehmen.

Demnach arrangieren sich die Lehrpersonen des Oberstufenzentrums Schützengarten in Oberuzwil seit längerem in «veralteten und nicht mehr zweckmässigen Personalräumen». Auch fehle ein Sitzungszimmer in der Schulanlage. Im Erdgeschoss des Altbaus umfasst das Projekt neben der längst fälligen Sanierung des Lehrerzimmers und des Kopierraums auch die Umwandlung des angrenzenden Schulzimmers in einen Sitzungs- und Arbeitsraum.

Mit der Schaffung eines ansprechenden Lehrerzimmers, einer Sitzungsinfrastruktur sowie eines zweckmässigen Kopierraumes kann den heutigen Bedürfnissen Rechnung getragen werden. Unter Vorbehalt der Zustimmung der Bürgerschaft wird für das Projekt wird ein Kredit von 545'000 Franken im Investitionsbudget 2022 eingestellt, heisst es im Mitteilungsblatt. (pd/red)

Mittwoch, 12. Januar, 16:25 Uhr

Wil: Engagement bei den Verfassungsfreunden

Bei den «Freunden der Verfassung» brodelt es: Alle Vorstandsmitglieder sind zurückgetreten, wie letzte Woche mitgeteilt wurde. Der Verein wurde als Reaktion auf die Pandemie-Gesetzgebung in der Schweiz gegründet. In einer Mitteilung des Vereins hiess es: «Die offene Aussprache der sechs Mitglieder zeigte, dass in den letzten Monaten das gegenseitige Vertrauen so weit gelitten hat, dass die Arbeit des Vorstands blockiert ist.»

Die Vorstandsmitglieder würden deshalb ihre Mandate zur Verfügung stellen. Vorstandsmitglied bei den Verfassungsfreunden war bis anhin auch Christina Rüdiger. Sie ist seit einem Jahr SVP-Stadtparlamentarierin in Wil.

Die vorgezogenen Neuwahlen des Vorstands werden voraussichtlich Ende Februar stattfinden. Es stehe den jetzigen Vorstandsmitgliedern frei, zur Wiederwahl anzutreten, heisst es in der Mitteilung. Ob Christina Rüdiger zur Wiederwahl antritt oder wie es mit ihrem Engagement bei «Freunde der Verfassung» weitergeht, ist offen. Auf Anfrage teilt sie mit, dass der Vorstand vereinbart habe, bis zu den Wiederwahlen gegenüber den Medien nichts zu kommunizieren.

Der Ehemann von Christina Rüdiger, Klaus Rüdiger, ist ebenfalls bei den Verfassungsfreunden engagiert und im Beirat, wie der Website zu entnehmen ist. Er ist auch bei der SVP und Wiler Stadtparlamentarier. (mas)

Mittwoch, 12. Januar, 15:53 Uhr

Itaslen: Einfamilienhaus in Brand - mehrere hunderttausend Franken Sachschaden

Ernsthaft verletzt wurde beim Brand in Itaslen niemand, es entstand jedoch hoher Sachschaden.

Ernsthaft verletzt wurde beim Brand in Itaslen niemand, es entstand jedoch hoher Sachschaden.

Bild: Kapo Thurgau

Beim Brand eines Einfamilienhauses in Itaslen entstand am Mittwoch erheblicher Sachschaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken.

Gegen 9.30 Uhr bemerkte laut Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau die Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Alte Landstrasse den Brand und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach und der Fassade. Die Feuerwehren Bichelsee-Balterswil, Eschlikon sowie die Stützpunktfeuerwehr Münchwilen waren rasch vor Ort und brachten das Feuer unter Kontrolle.

Der 75-jähriger Bewohner konnte das Haus selbstständig verlassen, schreibt die Kantonspolizei. Ein Passant kam der 69-jährigen Bewohnerin zu Hilfe, um das Haus über ein Fenster zu verlassen. Die Personen suchten nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wegen der eingeatmeten Rauchgase selbstständig einen Arzt auf. Die Liegenschaft wurde durch Brand komplett zerstört, der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache hat der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau die Arbeit aufgenommen. Ein Funktionär des Amts für Umwelt begleitete die Löscharbeiten.

Während des Einsatzes musste gemäss Kantonspolizei Thurgau die Landstrasse zwischen Balterswil und Dussnang für mehrere Stunden gesperrt werden, die Feuerwehr leitete den Verkehr um. (kapo/uh)

Mittwoch, 12. Januar, 11:23 Uhr

Andrea Lo Re kehrt zum FC Uzwil zurück

Andrea Lo Re, hier noch im Dress des FC Widnau, steht neu wieder beim FC Uzwil unter Vertrag:

Andrea Lo Re, hier noch im Dress des FC Widnau, steht neu wieder beim FC Uzwil unter Vertrag:

Bild: PD/FC Widnau

Kurz vor Weihnachten konnte der FC Uzwil bereits den Zuzug von Mittelstürmer Fabio Moser vermelden. Jetzt hat Aufsteiger, der sich im Laufe der Hinrunde sehr gut in der 1. Liga etabliert hat, weitere Mutationen im Kader bekannt gegeben.

Andrea Lo Re ist in Uzwil ein bekanntes und sehr geschätztes Gesicht. Der Stürmer war schon in der Saison 2018/19 mit 10 Treffern für den FC Uzwil erfolgreich im Einsatz. Er kehrt nun via FC Widnau und Chur 97 zu den Uzwilern zurück.

Die Vorbereitungsphase im Kader der Ersten Mannschaft macht Ramon Imper mit, der sich in der Hinrunde mit guten Leistungen beim FC Uzwil 2 Serben empfohlen hat.

Abgänge und eine RS-Pausen

Aus persönlichen Gründen haben Zoltan Farkas und Marvin Baumann den Rücktritt erklärt. Der lange Zeit angeschlagene Beni Farago wechselt zum FC Flawil, wobei dieser Wechsel noch nicht bestätigt ist.

Aufgrund der aktuellen RS-Regeln werden Patrik Marku und Silvan Düring während der Rekrutenschule fehlen.

«Hohe Qualität im Kader»

Wie beurteilt Cheftrainer Armando Müller die Ausgangslage für den Re-Start nach der Winterpause? Müller: «Mit den Zuzügen von Fabio Moser und Andrea Lo Re haben wir die Qualität im Team nochmals gesteigert. Wir halten aktuell aber noch Ausschau nach Ergänzungen, insbesondere nach einen zweiten Goalie für den abwesenden Silvan Düring. Ansonsten sind wir diese Woche gut in die Vorbereitung gestartet und freuen uns auf die ersten Testspiele.» (pd)

Dienstag, 11. Januar, 16:45 Uhr

Oberuzwil: Unfall zwischen Auto und Fussgängerin

Auf dieser Kreuzung ereignete sich der Zusammenstoss.

Auf dieser Kreuzung ereignete sich der Zusammenstoss.

Bild: Kantonspolizei

Am Montagmorgen kurz vor halb zehn Uhr kam es auf der Flawilerstrasse in Oberuzwil zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin. Ein 74-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Ghürstrasse in Richtung Flawilerstrasse. Zeitgleich war die Fussgängerin vom Volg her kommend unterwegs in Richtung Wiesbühlstrasse.

An der Kreuzung Ghürstrasse/Flawilerstrasse beabsichtigte sie, in Richtung Wiesbühlstrasse zu gehen. Aus bisher unbekannten Gründen kam es zur Kollision. Die Frau erlitt dabei unbestimmte Verletzungen. Personen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Oberbüren (Telefon: 058 229 81 00) in Verbindung zu setzen. (kapo/mkn)

Dienstag, 11. Januar, 16:34 Uhr

Wil: Robin Kamber wechselt zum FC Stade Lausanne-Ouchy

Robin Kamber (Bildmitte unten) bei seiner Verabschiedung.

Robin Kamber (Bildmitte unten) bei seiner Verabschiedung.

Bild: PD

Der 25-jährige Wiler Mittelfeldspieler Robin Kamber wechselt per sofort zum FC Stade Lausanne-Ouchy. Er erhält bei den Waadtländern einen Vertrag über zweieinhalb Jahre. Über die Ablösemodalitäten haben die beiden Klubs Stillschweigen vereinbart. Das teilt der FC Wil mit.

Robin Kamber stiess im Herbst 2020 zum FC Wil 1900. Er bestritt 46 Challenge-League-Spiele und erzielte vier Tore. Er identifizierte sich stark mit der Wiler Nachwuchs-Philosophie. Entsprechend unterstützte er die jungen Spieler, und seine Erfahrung machte ihn zu einem Führungsspieler.
Der FC Wil wünscht Robin Kamber viel Glück, Erfolg und Gesundheit für die weitere Karriere und bedankt sich für den Einsatz für den Verein.

Robin Kamber war im Nachwuchs des FC Basel bis zur U21 aktiv. Servette, Vaduz, Winterthur , GC und der kroatischen Erstligist Slaven Belupo waren weitere Stationen, hält der Verein zum Schluss fest. (pd)

Dienstag, 11. Januar, 14:14 Uhr

Wil: Tickets für die Multimediashow von Stefan Forster zu gewinnen

Vulkanausbrüche sind furchterregend, aber auch schön anzusehen.

Vulkanausbrüche sind furchterregend, aber auch schön anzusehen.

Mit seinen Luftaufnahmen fällt er auf. Stefan Forster, Fotograf und Filmemacher aus Uzwil, gilt als Spezialist für Drohnenaufnahmen und besondere Lichtstimmungen. In seiner neuen Multivisionsshow zeigt er die Schönheit aller Kontinente und erzählt, wie sich das Fotografenleben zwischen Eisbären auf Spitzbergen und dem Outback in Australien anfühlt.

Diese Zeitung verlost zwei mal zwei Tickets für die Multimediashow von Stefan Forster, welche am Sonntag, 23. Januar um 17 Uhr im Stadtsaal Wil stattfindet. Wer am Gewinnspiel teilnehmen will, schickt ein E-Mail mit dem Betreff «Forster» an die Adresse sekretariat-wilerzeitung@chmedia.ch. Einsendeschluss ist am Mittwochabend (12. Januar), 23.59 Uhr. Die Gewinnenden werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (red)

Dienstag, 11. Januar, 11:44 Uhr

Beim Gähwiler Skilift können bald zwei von drei Anlagen genutzt werden

In Gähwil dürfen sich ab Mittwoch die Kinder über den Betrieb des Ponyliftes (Bild) sowie des Zauberteppichs freuen.

In Gähwil dürfen sich ab Mittwoch die Kinder über den Betrieb des Ponyliftes (Bild) sowie des Zauberteppichs freuen.

Bild: PD

Der Start in die Wintersaison war für den Gähwiler Skilift durchaus verheissungsvoll. Dank der frühen Schneefälle konnten die Anlagen bereits am 11. Dezember ihren Betrieb aufnehmen.

Die warmen Temperaturen haben dann aber dazu geführt, dass die Anlagen ausgerechnet in den Weihnachtsferien stillstehen mussten. Nach den Schneefällen am Wochenende und im Speziellen in der Nacht auf Montag, hat sich die Situation schlagartig verbessert.

Die noch zu knappe Schneedecke lässt es zwar nicht zu, dass Betriebsleiter Theo Messmer den Startknopf beim Skilift betätigen kann, der Zauberteppich sowie der Ponylift sind hingegen ab Mittwochnachmittag in Betrieb. Und gemäss Auskunft von Manuela Meile, Präsidentin der Sportgenossenschaft, würden die beiden Anlagen auch am Wochenende laufen. (bl)

Dienstag, 11. Januar, 09:31 Uhr

Der FC Bazenheid startete seine Vorbereitung im Fitnessstudio

Am Montagabend stand für die Spieler des FC Bazenheid das erste Training im neuen Jahr auf dem Programm.

Am Montagabend stand für die Spieler des FC Bazenheid das erste Training im neuen Jahr auf dem Programm.

Bild: Beat Lanzendorfer

Die Punkte muss der FC Bazenheid ab März auf dem Platz holen. Das ist auch gut so. Zum Start der Rückrundenvorbereitung begab sich die Mannschaft am Montagabend ins Fitnessstudio Fitpoint in den Kirchberger Stelz.

Hier zeigte sich unter der Leitung von Instruktorin Julia schnell: In den Bewegungsabläufen ist noch Steigerungspotenzial vorhanden. Als Trost bleibt die Erkenntnis: Es ist noch etwas Zeit, um daran zu arbeiten. (bl)

Montag, 10. Januar, 17:23 Uhr

Männerchor Rossrüti unter neuer musikalischer Leitung

Brigitte Sennhauser hat die musikalische Leitung des Männerchors Rossrüti übernommen.

Brigitte Sennhauser hat die musikalische Leitung des Männerchors Rossrüti übernommen.

Bild: PD

Seit Anfang Jahr schwingt Brigitte Sennhauser den Taktstock beim Männerchor Rossrüti. Wie der Verein in einer Medienmitteilung schreibt, ist die Dirigentin eine ausgewiesene Fachperson und bringt die entsprechende langjährige Erfahrung mit. Unter ihrer Leitung bereiten sich die Sänger auf die Teilnahme am Gesangsfest in Gossau vor. Ausserdem möchten sie im Herbst bei den Unterhaltungsabenden wieder auf der Bühne stehen. Sie hoffen, Anfang Februar mit den Proben beginnen zu können.

Die Sänger bedanken sich bei ihrem letzten Dirigenten Lenin Chavez Zavaleta, der das Zepter seit 2018 geführt hat. Seine Zeit sei durch die Pandemie und Lockdown geprägt gewesen. Während Monaten konnten die Sänger nicht proben, später war der Unterricht nur mit grossen Auflagen möglich. Lenin Chavez verlässt den Chor auf eigenen Wunsch, da die Arbeitsbelastung für ihn zu gross geworden ist.

Zwar sei es um den Männerchor Rossrüti ruhig geworden, weil die Unterhaltungsabende und weitere Auftritt ausgefallen seien, schreiben die Sänger weiter. Einzig am Weihnachtsmarkt in Rossrüti konnten einige Lieger vorgetragen werden. Trotzdem verzeichnete der Chor keine Austritte. Im Gegenteil, zwei neue Mitglieder verstärken ihn sei rund einem haben Jahr. (pd/sas)

Montag, 10. Januar, 14:26 Uhr

Wegen Schnee: Lastwagen am Bürerstich stecken geblieben

Am Montagmorgen in den frühen Morgenstunden kam es auf der Autobahn A1 am Bürerstich bei Oberbüren zu einer grösseren Verkehrsbehinderung. Wie die Kantonspolizei St.Gallen schreibt, blieben aufgrund der schneebedeckten Fahrbahn mehrere Lastwagen auf dem steil ansteigenden Autobahnstück stecken.

Die Lastwagen konnten durch die ausgerückten Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen auf den Pannenstreifen gelotst werden. Dort konnten die betroffenen Fahrer die Schneeketten montieren und ihre Fahrt fortsetzen. Der Nationalstrassenunterhalt räumte den betroffenen Streckenabschnitt prioritär, sodass der nachfolgende Verkehr keine Beeinträchtigungen mehr hatte. (kapo)

Montag, 10. Januar, 13:38 Uhr

Operette Sirnach: Probefreie Tage kurz vor der Premiere

Die Tische «Im weissen Röss'l» bleiben leer: Das Ensemble der Operette Sirnach setzt bis morgen Dienstag mit den Proben aus.

Die Tische «Im weissen Röss'l» bleiben leer: Das Ensemble der Operette Sirnach setzt bis morgen Dienstag mit den Proben aus.

Bild: PD

Die Vorfreude auf die Premiere der Operette «Im weissen Röss'l» in Sirnach vom kommenden Samstag, 15. Januar, ist gross. Wie die Organisatoren mitteilen, durften sie letzte Woche ausserordentlich erfolgreiche Probenabende mit mehreren erfolgreichen Durchläufen absolvieren.

Nun sei das höchste Ziel, die Gesundheit der Mitwirkenden sicherzustellen und die Premiere sicher durchführen zu können. Dazu haben die Verantwortlichen für alle Mitwirkendenein Testcenter eingerichtet für die anstehenden Schlussproben.

Aufgrund der aktuellen Covid-Situation gibt es ausserdem eine dreitägige Proben-Pause. Damit soll das Entstehen von möglichen Infektionsketten in dieser aktuellen Zeit verhindert werden. Bis und mit morgen Dienstag wurde allen Mitwirkenden «probefrei» erteilt. (pd/sas)

Montag, 10. Januar, 11:09 Uhr

Wil ist die erste vollelektrische Mobility-Stadt

In Wil stehen nun ausschliesslich Elektroautos von Mobility.

In Wil stehen nun ausschliesslich Elektroautos von Mobility.

Bild: PD

Neu stehen Nutzerinnen und Nutzern in der Stadt Wil ausschliesslich E-Modelle von Mobility zur Verfügung. Das schreibt die Stadt Wil in einer Medienmitteilung. Am Bahnhof sind deren sechs, an der Speerstrasse sowie am Waagplatz ist je eines platziert. Die Ladeinfrastruktur hat Mobility zusammen mit Partnern errichtet und wurde dabei von der Stadt Wil unterstützt.

Mobility-Sprecherin Sybille Theiler erklärt: «Sowohl Wil als auch Mobility wollen klimaneutral werden. Deshalb fiel uns der Entscheid zur Zusammenarbeit leicht. Für uns ist Wil eine Spielwiese, auf der wir Mobilität neu denken und ausprobieren können.» Gespannt sei man insbesondere, wie die E-Autos ankommen werden und ob sich im Bereich der Ladezeiten Optimierungsmöglichkeiten ergeben. Stadtpräsident Hans Mäder unterstreicht: «Das elektrische Carsharing passt perfekt zu Wil und hilft, unsere ambitionierten Klimaziele zu erreichen.»

Das Pilotprojekt ist Teil des Programms Monamo Wil («Modelle nachhaltige Mobilität in Gemeinden»), das vom Bundesamt für Energie mitgetragen wird. So können seit Mitte September 2021 alle Wilerinnen und Wiler von kostenlosen Mobility-Jahresabos profitieren. Die Kundenzahl ist seitdem von 350 auf 560 gestiegen. Die Abokosten werden von den Technischen Betrieben Wil (TBW) getragen. (gk)

Montag, 10. Januar, 10:14 Uhr

Niederhelfenschwil: Definitives Bauprojekt für die Umgestaltung des Verkehrsknotens Bildstöckli

Der Verkehrsknoten beim Bildstöckli in Niederhelfenschwil wird umgestaltet.

Der Verkehrsknoten beim Bildstöckli in Niederhelfenschwil wird umgestaltet.

Bild: Zita Meienhofer

Bereits mehrfach wurde festgestellt, dass die Verkehrs- und Schulwegsicherheit beim Bildstöckli in Niederhelfenschwil nicht gewährleistet ist. Um dem entgegenzuwirken, wurden vor einigen Monaten kleine Sofortmassnahmen getätigt. Wie der Gemeinderat nun mitteilt, beauftragte er für die anstehende Knotenumgestaltung beim Bildstöckli im Jahr 2022 das Ingenieurbüro NRP Ingenieure AG, Amriswil, um die Details zur favorisierten Variante auszuarbeiten.

Die definitiven Bauprojektunterlagen sehen nun exakt das Konzept vor, welches durch den Gemeinderat gewünscht und als sinnvoll taxiert wurde. Die Projektkosten belaufen sich auf 465'000 Franken, dies unter Vorbehalt der Budgetgenehmigung an der Bürgerversammlung im März 2022.

Mit den direkt betroffenen Anstössern werde in den kommenden Wochen das Gespräch gesucht, um die Einzelheiten zu diskutieren, schreibt der Gemeinderat weiter. Daraufhin können die weiteren Schritte in die Wege geleitet werden. Der Gemeinderat sieht vor, die Bürgerschaft zu gegebener Zeit mittels Infoveranstaltung über die Details in Kenntnis zu setzen. Weiter wird es auch zu einer öffentlichen Auflage des Projekts kommen. (gk/sas)

Montag, 10. Januar, 08:24 Uhr

Umweg am Bahnhof Wil

Der Aufgang zu den Gleisen 2 und 3 ist bis im Mai von der Hauptunterführung aus nicht mehr möglich.

Der Aufgang zu den Gleisen 2 und 3 ist bis im Mai von der Hauptunterführung aus nicht mehr möglich.

Bild: Simon Dudle

Am Montagmorgen musste manch ein Pendler, der Richtung Zürich wollte, seine Routine am Bahnhof Wil umgewöhnen. Denn der Aufgang von der Hauptunterführung Ost zu den Gleisen 2 und 3 ist nun wegen der Bauarbeiten gesperrt – und das voraussichtlich bis Anfang Mai. Wer zu den Gleisen 2 und 3 will, muss die Westunterführung nehmen.

Das hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr. Für die Zeit dieser Arbeiten ist die Haltestelle «Bahnhof Süd» bei der Post verschoben worden und nicht bedient. Neu ist sie an Säntisstrasse direkt bei der Westunterführung zu finden. (sdu)

Da Haltestelle «Bahnhof Süd» verschoben wurde, verkehren die Wil-Mobil-Busse auf einer leicht geänderten Route.

Da Haltestelle «Bahnhof Süd» verschoben wurde, verkehren die Wil-Mobil-Busse auf einer leicht geänderten Route.

Bild: Simon Dudle
Montag, 10. Januar, 08:10 Uhr

Futsal Uzwil feiert wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg

Das Spielertrainerduo Mato Sego (links) und Luca Lanzendorfer erzielte gegen Uetendorf jeweils vier Tore.

Das Spielertrainerduo Mato Sego (links) und Luca Lanzendorfer erzielte gegen Uetendorf jeweils vier Tore.

Bild: PD

Das Uzwiler Futsal-Team, das der Premier League angehört, gewinnt zum Jahresauftakt auswärts in Uetendorf hochverdient gegen ein dezimiertes Heimteam aus dem Berner Oberland mit 13:7.

Die Gäste gaben vom Anpfiff weg den Ton an und waren bemüht, früh die Weichen für drei immens wichtige Punkte zu stellen. Leider wurde in der ersten Halbzeit zum Teil schläfrig verteidigt, weshalb man nach sechs eigenen Toren zur Halbzeit trotzdem nur knapp mit 6:4 in Führung lag.

Nach der Pause wehte ein ganz anderer Wind. Durch geordnetes und rigoroses Verteidigen erhöhte man die Führung bis zur 31. Minute auf 11:4. Das Spiel war nun entschieden. In den letzten zehn Minuten durften beide Teams nochmals Torerfolge feiern, mit dem Ausgang des Spiels hatten diese jedoch nichts mehr zu tun.

Auf Uzwiler Seite ist das Offensivtrio Lanzendorfer/Sego/Qerfozi hervorzuheben, welches elf Tore beim deutlichen Sieg beisteuerte. Erwähnenswert sind zudem die vielen Coronaausfälle auf beiden Seiten.

Ligaerhalt kann am Samstag sichergestellt werden

Am kommenden Samstag folgt nun ein wegweisendes Spiel im Abstiegskampf. Futsal Uzwil empfängt um 12 Uhr die Friends United. Bei noch drei ausstehenden Partien beträgt der Vorsprung der Ostschweizer auf Friends United, dem Team aus dem aargauischen Niedergösgen und in der Tabelle auf dem zweitletzten Platz liegend, fünf Punkte.

Schlusslicht Fribourg steht mit sieben Zählern als Absteiger praktisch fest. In den letzten drei Runden geht es nun darum, wer als Tabellenneunter in einer Barrage um den letzten verbleibenden Platz in der Premier League gegen ein Team aus der Second League kämpft.

In Frage kommen dafür die Friends United (Platz 9, 12 Punkte), Uzwil (Platz 8, 17 Punkte), Uetendorf (Platz 7, 18 Punkte) und Union 7 Futsal Club Zürich (Platz 6, 18 Punkte). (pd)

Matchtelegramm:

FC Uetendorf – FC Uzwil Futsal 7:13 (4:6). Uzwil Futsal: Haxhiu; Cakir, Sego, Lanzendorfer, Qerfozi; Studer, Spiegel, Györky, Puopolo (C). Torschützen: Lanzendorfer (4), Sego (4), Qerfozi (3), Spiegel, Györky.

Samstag, 8. Januar, 15:23 Uhr

Bestes Ergebnis von Cédric Noger seit 2020

Endlich mal wieder positive Gefühle für Cédric Noger beim Heimrennen von Adelboden.

Endlich mal wieder positive Gefühle für Cédric Noger beim Heimrennen von Adelboden.

Bild: Jean-Christophe Bott, Keystone

Nach einer langen Durststrecke hat der Wiler Skirennfahrer Cédric Noger einen kleinen Befreiungsschlag gelandet. Beim Weltcup-Riesenslalom von Adelboden schaffte er es am Samstag zum ersten Mal seit einem Jahr in die Weltcuppunkte. Nachdem er sich als 26. mit über vier Sekunden Rückstand für den zweiten Lauf qualifiziert hatte, wuchs die Differenz zu Sieger Marco Odermatt im zweiten Durchgang kaum mehr an und Noger verbesserte sich auf Schlussrang 22. Es ist das beste Ergebnis des 28-Jährigen in dieser und der vergangenen Saison. Letzte Saison hatte es Noger nur einmal zu ein paar Weltcuppunkten gereicht – ebenfalls in Adelboden.

Dieses Ergebnis wird dem Wiler guttun. Nach unbefriedigenden Leistungen hatte er sich zuletzt in den Europacup zurückgezogen, wo er in diese Saison auch schon einen Sieg feiern konnte. (sdu)

Samstag, 8. Januar, 9:51 Uhr

Unbewaffneter Raub auf Jugendlichen in Flawil – Täter ermittelt

Am Freitag um kurz vor Mitternacht ist ein 16-jähriger Jugendlicher auf dem Flawiler Bahnhofplatz, Höhe Fahrradunterstand, geschlagen und beraubt worden. Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen kam der 16-Jährige mit dem Zug in Flawil an und begab sich zum Fahrradunterstand. Dabei haben sich ihm drei Männer genähert. Einer der Männer habe sich zum 16-Jährigen begeben und diesen aufaufgefordert, ihm seine Airpods auszuhändigen. Wie es im Communiqué heisst, verneinte der Jugendliche dies, woraufhin ihm der vorerst unbekannte Täter eine Ohrfeige gab. Daraufhin habe der 16-Jährige ihm die Airpods übergeben. Zudem forderte der Täter das Geld aus dem Portemonnaie des Geschädigten.

Der 16-Jährige wurde bei dem Überfall nicht verletzt.

Der 16-Jährige wurde bei dem Überfall nicht verletzt.

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen

Im Zuge der umgehend eingeleiteten Fahndung konnten Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen den mutmasslichen Täter anhalten und festnehmen. Es handelte sich um einen 21-jährigen in der Schweiz wohnhafter Deutschen. Er werde bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Der 16-Jährige wurde gemäss Mitteilung nicht verletzt. (kapo/evw)

Samstag, 8. Januar, 9:31 Uhr

Ganterschwil: Vier Personen bei Brand aus Haus gerettet

Mit dem Hubretter mussten vier Personen vor den Flammen gerettet werden.

Mit dem Hubretter mussten vier Personen vor den Flammen gerettet werden.

Bild: kapo

Am Samstag, kurz nach 1 Uhr nachts, ist es an der Toggenburgerstrasse in Ganterschwil zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Drei Personen wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.

Eine 80-jährige Bewohnerin hatte den Rauch im Gebäude bemerkt. Gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen rief sie aus dem Fenster im Obergeschoss um Hilfe. Eine zufällig vorbeigehende 20-jährige Frau bemerkte dies und verständigte umgehend die Feuerwehr. Durch die Hilferufe erwachten auch die weiteren Bewohner der Liegenschaft. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten nicht mehr alle Personen das Haus selbstständig verlassen. Die Feuerwehr rettete alle vier sich im Haus befindlichen Personen mittels Hubretter. Eine 20-jährige Frau, eine 80-jährige Frau sowie ein 13-jähriger Jugendlicher wurden mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst in umliegende Spitäler gebracht.

Der Brand habe sich in Zwischenwänden und Zwischenböden des Hauses ausgebreitet. Die Brandbekämpfung habe sich daher schwierig gestaltet und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Weiter schreibt die Kantonspolizei St.Gallen:

«Es entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe, die Liegenschaft ist im Moment nicht bewohnbar.»

Die Brandursache sei noch unbekannt und werde durch Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt. Die Toggenburgerstrasse habe für mehrere Stunden durch die Feuerwehr gesperrt werden müssen.

Im Einsatz hätten neben den Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, ein Notarzt sowie die Feuerwehren Bütschwil-Ganterschwil und Kirchberg mit rund 50 Einsatzkräften gestanden. Ebenfalls waren ein Mitarbeiter der Gemeinde sowie ein Mitarbeiter der Gebäudeversicherung vor Ort. (kapo/red)

Freitag, 7. Januar, 14:45 Uhr

Wil: Körperverletzung auf dem Bahnhofsplatz – Zeugenaufruf

Am Samstag, 1. Januar, kurz nach 22:00 Uhr, ist es auf dem Bahnhofplatz in Wil zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Freitag mitteilt. Dabei griff ein 19-jähriger Iraker einen bislang unbekannten jungen Mann an. Dieser wurde durch mehrere Schläge verletzt und stürzte die Treppe hinunter. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen sowie den Geschädigten.

Am 1. Januar kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung am Bahnhofsplatz in Wil. Nun sucht die Polizei Zeugen.

Am 1. Januar kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung am Bahnhofsplatz in Wil. Nun sucht die Polizei Zeugen.

Bild: Kapo

Ein unbekannter junger Mann kam die Treppe vor dem Avec-Shop hoch Richtung Bahnhofplatz und wurde vom 19-jährigen Iraker angesprochen. Sogleich packte der 19-jährige den jungen Mann an der Jacke und schlug ihm mehrfach mit der Faust und dem Ellbogen ins Gesicht und gegen den Körper. Durch die Schläge stürzte der Mann rückwärts die Treppe hinunter. Ein bislang ebenfalls unbekannter Zeuge half dem Geschädigten anschliessend wieder auf die Beine um kümmerte sich um ihn.

Wenige Minuten später trafen die erwähnten Personen an der Allee, Höhe Cinewil, nochmals aufeinander. Dabei schlug der unbekannte junge Mann, welcher vorgängig die Treppe hinuntergestürzt war, mehrfach auf den 19-jährigen Iraker ein. Ein 16-jähriger Iraker mischte sich ein und schlug ebenfalls auf den unbekannten Mann ein. Schliesslich wurden die Streitenden von dem unbekannten Zeugen getrennt, welcher sich beim Vorfall am Bahnhof bereits um den gestürzten Mann gekümmert hatte.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht den unbekannten Mann, welcher die Treppe hinuntergestürzt war, sowie weitere Zeugen. Personen, welche an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen waren oder etwas beobachten konnten, werden gebeten sich bei der Polizeistation Wil, 058 229 79 79, zu melden. (pd/kapo)

Freitag, 7. Januar, 12:00 Uhr

Rückgang Arbeitslosigkeit im Wahlkreis Wil

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der Stellensuchenden abgenommen.

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der Stellensuchenden abgenommen.

Bild: Severin Bigler

Im Wahlkreis Wil wurden im Dezember 1'762 Stellensuchende gemeldet. Das sind im Vergleich zu Vorjahr 14.9 Prozent weniger. Im Dezember 2020 waren insgesamt 2'071 Personen gemeldet. Im ganzen Kanton St.Gallen ist Zahl noch weiter zurückgegangen. Im Dezember waren im Vergleich zum Vorjahr 18 Prozent weniger Personen zur Stellensuche auf einem RAV gemeldet.

Zurück zu Wil: Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Stellensuchenden im Dezember leicht angestiegen. Im November 2021 wurden 1’746 Stellensuchende, 16 Personen weniger, registriert. Wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst, ist dieser Anstieg saisonalbedingt, er fällt jedoch schwächer aus als in anderen Jahren.

Der Bestand an Voranmeldungen zur Kurzarbeit im Kanton St.Gallen ist zudem weiterhin leicht rückläufig. (pd/mas)

Freitag, 7. Januar, 09:57 Uhr

Strecke zwischen Wil und Wattwil ist wieder in Betrieb

Am Freitagmorgen verkehrte der Thurbo nicht durchgehend von Wil nach Wattwil.

Am Freitagmorgen verkehrte der Thurbo nicht durchgehend von Wil nach Wattwil.

Symbolbild: Larissa Flammer

Schon zum zweiten Mal innerhalb von weniger als zwei Tagen ist die Bahnstrecke von Wil nach Wattwil (S9) unterbrochen worden. Ein Zug blockierte am Freitagmorgen die Strecke zwischen Bütschwil und Lichtensteig. Die Strecke ist seit 9.15 Uhr nun wieder in Betrieb.

Der Zug, der 7.02 Uhr ab Wil in Richtung Wattwil fuhr, konnte in Lichtensteig wegen eines Fahrzeugdefekts nicht mehr weiterfahren, wie es bei Thurbo auf Anfrage heisst. Der Zug musste abgeschleppt werden. Die Reisenden sind kurze Zeit später mit der S2 (St.Gallen bis Nesslau) von Lichtensteig aus weitergefahren. Da die Strecke an diesem Ort nur ein Geleise hat, war die Linien Bütschwil bis Lichtensteig unterbrochen, heisst es weiter. Zwischen Bütschwil und Wattwil verkehrten Ersatzbusse.

Erst am Mittwochabend war die Strecke rund zwei Stunden lang unterbrochen gewesen, weil in Bazenheid bei einem Unfall ein Auto die Schienen behinderte. (sdu/mas)

Donnerstag, 6. Januar, 18:52 Uhr

TTC Wil kämpft und den Anschluss an die Playoff-Plätze

TTC-Wil-Kapitän Elia Schmid.

TTC-Wil-Kapitän Elia Schmid.

Bild: Hanspeter Schiess (Dezember 2019)

Nach zwei knappen Niederlagen vor Weihnachten gegen Neuhausen steht der Tischtennisclub (TTC) Wil vor einer schwierigen Herausforderung. Will die erste Mannschaft sich für die Playoffs in Stellung bringen, müssen in den kommenden Spielen Punkte her. Zurzeit liegt das Team von Elia Schmid auf dem vorletzten Tabellenplatz. Auf die Wiler warten am Wochenende mit Rapid Luzern und Lugano keine einfachen Aufgaben.

Am Samstag spielt der TTC Wil auswärts gegen Luzern, der in der aktuellen Tabelle einen Platz vor Wil liegt. Die beiden Teams trennten sich beim Vorrundenspiel mit einem Unentschieden. Ein Sieg liegt für die Wiler also sicherlich in Reichweite.

Am Sonntag empfängt Wil zu Hause (um 14 Uhr) in der Lindenhofsporthalle das Team aus Lugano, das hinter Rio-Star Muttenz und ZZ-Lancy aktuell den dritten Tabellenrang belegt. An der Seite von Csaba Molnar und Simone Spinicchia, die beide schon sehr lange für Lugano spielen, kämpft Szilard Gyorgy um Punkte. Mit gleich drei A20-klassierten Spielern gehören die Ticinesi sicherlich zu den Titelanwärtern. Wenn die Wiler ihre 3:6-Niederlage der Vorrunde in einen Sieg umwandeln wollen, dann darf sich Mannschaftskapitän Elia Schmid wohl keinen Patzer erlauben und seine Teamkollegen müssen an diesem Tag über sich hinauswachsen.

Schmid war nicht nur gegen beide Teams in der Vorrunde mit seinen sechs Siegen im Einzel der beeindruckendste Spieler, sondern mit seiner 15:0-Einzelbilanz auch der beste Einzelspieler der gesamten Vorrunde. (pd)

Donnerstag, 6. Januar, 15:49 Uhr

Äbtissin des Klosters Magenau tritt 75-jährige zurück

Schwester M. Raphaela Pfluger legt ihr Leitungsamt nieder.

Schwester M. Raphaela Pfluger legt ihr Leitungsamt nieder.

Bild: PD

Am 19.Dezember 2021 durfte Schwester M. Raphaela Pfluger, Äbtissin des Zisterzienserinnenklosters Magdenau, ihren 75. Geburtstag feiern. Fast gleichzeitig legte sie nach drei bewegten Jahrzehnten ihr Leitungsamt nieder.

Sie erblickte am 19. Dezember 1946 in Oensingen das Licht der Welt und wuchs zusammen mit neun Geschwistern auf einem Bauernhof auf. 1968 trat sie ins Kloster Magdenau ein. Am 14. September 1970 legte Schwester M. Raphaela Pfluger in der Klosterkirche Magdenau ihr Gelübde ab und feierte demzufolge im vergangenen Jahr ihr goldenes Jubiläum. Im Juli 1987 wurde sie zur Äbtissin der Magdenau gewählt. Nun, nach mehr als dreissig Jahren, legte sie am 8. September 2021 ihr Leitungsamt nieder, wie die Gemeinde Degenau im aktuellen «Flade-Blatt» schreibt. In seiner Festpredigt würdigte Abt Vinzenz von Mehrerau ihr engagiertes Eintreten für jede einzelne Schwester, für die Klosterbetriebe und für die ganze Ordensgemeinschaft.

Der Entscheid zum Rücktritt fällte Schwester M. Raphaela Pfluger im Advent 2020, nachdem sie diesen gründlich mit ihrem Gewissen und im Gebet erwogen hatte. Sie freut sich nun, ins zweite Glied zurücktreten zu dürfen, den jungen Schwestern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und von den vielfältigen Aufgaben einer Äbtissin befreit zu sein. (red)

Donnerstag, 6. Januar, 16:22 Uhr

Degersheimerin feiert 100. Geburtstag

Adelia Müller und Gemeinderätin Vreni Roth.

Adelia Müller und Gemeinderätin Vreni Roth.

Bild: PD

67 Jahre lang war Adelia Müller in Degersheim wohnhaft, bevor sie vor gut zwei Jahren ins Seniorenheim nach Brunnadern zog. Am 29. Dezember 202 hat durfte sie ihren 100. Geburtstag feiern.

Aufgewachsen im Engadin, zog es Adelia Müller für eine Lehre im Verkauf ins Unterland, wo sie an verschiedenen Orten Wohnsitz nahm, bevor sie 1952 in Degersheim sesshaft wurde. Gemeinderätin Vreni Roth überbrachte ihr einen bunten Blumenstrauss und die Glückwünsche des Gemeinderates. (gk)

Donnerstag, 6. Januar, 11:59 Uhr

Bazenheid: Unterbruch des Zugverkehrs wegen eines Verkehrsunfalls

Wegen des Unfalls musste die SBB-Strecke während zwei Stunden gesperrt werden.

Wegen des Unfalls musste die SBB-Strecke während zwei Stunden gesperrt werden.

Bild: Kapo

Am Mittwoch, gegen 18.30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse, Höhe Einmündung Industriestrasse, zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Eines der Autos behinderte laut Mitteilung der Kantonspolizei nach dem Unfall die Gleise der SBB, weshalb die Zugstrecke für rund zwei Stunden nicht befahren werden konnte. An den Autos entstand Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.

Eine 19-jährige Autofahrerin fuhr auf der Industriestrasse Richtung Einmündung der Toggenburgerstrasse. Sie beabsichtigte nach rechts in die Toggenburgerstrasse in allgemeine Richtung Wil abzubiegen. Zum gleichen Zeitpunkt fuhr ein 43-jähriger Autofahrer auf der Toggenburgerstrasse in allgemeine Richtung Wil. Dabei kam es gemäss Mitteilung der Kantonspolizei zur Kollision zwischen dem einbiegenden Auto der 19-jährigen und dem auf der Toggenburgerstrasse fahrenden Auto des 43-jährigen.

Das Auto der 19-jährigen Autofahrerin kam im Bereich der Gleise zum Stillstand und konnte erst durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschliessenden Fahrzeugbergung war der Zugverkehr für rund zwei Stunden unterbrochen. Mitarbeitende der SBB befanden sich vor Ort. Es wurden keine Personen verletzt. An den Autos entstand Sachschaden von rund 15’000 Franken. (kapo/uh)

Donnerstag, 6. Januar, 09:23 Uhr

Uzwil: 1500 Franken für einen guten Zweck gesammelt

In Uzwil wurden 1500 Franken für das Frauenhaus St.Gallen gesammelt.

In Uzwil wurden 1500 Franken für das Frauenhaus St.Gallen gesammelt.

Bild: PD

In der Adventszeit säumten 60 Laternen den Laternenweg im Kobelwald. Diese wurden von den Schülerinnen und Schülern der zweiten Klasse von Sandra Düring und den Kindern des Kindergartens Sonnenhügel von Mariann Krampen und Ursina Strübi weihnachtlich dekoriert.

Der Laternenweg erfreute sich grosser Beliebtheit. Bei einem heissen Punsch konnten sich die Besucher aufwärmen. Der Ertrag des Getränkestandes und die zahlreichen Spenden gingen ans Frauenhaus St.Gallen. (pd)

Donnerstag, 6. Januar, 09:01 Uhr

Oberbüren: Dreikönigs-Apéro 2022 abgesagt

Aufgrund der aktuell geltenden Massnahmen findet der Dreikönigsapéro vom Samstag, 8. Januar 2022 leider nicht statt. Der Gemeinderat und Kulturkommission Oberbüren hoffen sehr, anfangs 2023 wieder ohne Einschränkungen mit Ihnen auf das neue Jahr anstossen zu können. (pd)

Mittwoch, 5. Januar, 18:06 Uhr

Die Wiler SVP sieht in ihrer Initiative den grösseren Nutzen als im Stadtfonds

In Wil gehen die Meinungen betreffend Parkplatzreglement auseinander.

In Wil gehen die Meinungen betreffend Parkplatzreglement auseinander.

Bild: PD

Der Wiler Stadtpräsident erklärte an einer Medienkonferenz am 4. Januar, dass sich der Stadtrat und das Parlament für den Gegenvorschlag einsetzen und deshalb die SVP-Initiative «30 Minuten Gratisparkieren» ablehnen. Die SVP sieht hingegen in ihrer Initiative den grösseren Nutzen als im Stadtfonds, wie sie in einer Stellungnahme klar macht.

Welche Vorhaben genau mit dem als Gegenvorschlag bezeichneten Stadtfonds finanziert werden sollen, ist für die SVP Stadt Wil auch nach der Medienkonferenz nicht klar, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. «Klar ist aber, dass für den Stadtfonds jedes Jahr 200'000 Franken Steuergelder vorgesehen sind und ein Reglement geschaffen wurde, das sehr bürokratisch daherkommt», heisst es weiter.

So sollen neben der Fondsverwaltung und der Geschäftsführung die geplanten Projekte auch den Vertretungen des Detailhandels, der Altstadt, der Kultur, der Freizeit und des Sports unterbreitet werden, schreibt die SVP in ihrer Mitteilung. Und weiter: Projekte werden bevorzugt, die zur Erreichung der Klimaziele beitragen, die digitale Transformation und die Biodiversität fördern.

Damit solle gemäss dem Stadtfondsreglement der drohenden Entleerung der Wiler Innenstadt entgegengewirkt werden. «In Tat und Wahrheit kann ein Gegenvorschlag vom ursprünglichen Ziel einer Initiative wohl kaum weiter entfernt sein, als das beim Stadtfonds der Fall ist.»

SVP empfiehlt ein Ja zur Initiative

Mit der SVP-Initiative leiste man einen konkreten Beitrag zur Unterstützung des Gewerbes und der Gastronomiebetriebe in der Stadt, schreiben die Initianten. Das sei umso wichtiger, weil diese Bereiche von den einschränkenden Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie besonders betroffen seien.

Die SVP empfiehlt daher ein Ja zur Initiative und ein Nein zum Gegenvorschlag. Die Abstimmung ist am 13. Februar. (pd/mas)

Mittwoch, 5. Januar, 16:53 Uhr

Kehricht wird in Uzwil und im Stolzenberg neu am Mittwoch eingesammelt

Auch in der Gemeinde Uzwil entstehen immer mehr Unterflurbehälter.

Auch in der Gemeinde Uzwil entstehen immer mehr Unterflurbehälter.

Bild: PD

Gemäss einer Mitteilung im «Uzwiler Blatt» würden in der Region zunehmend Unterflurbehälter entstehen. Dies habe Auswirkun­gen auf die Abfalltouren. Statt am Don­nerstag wird ab diesem Jahr in Uzwil und im Stolzenberg der Kehricht am Mittwoch eingesammelt. In den anderen Dörfern würden die Abfuhrtage unverändert bleiben. (gek)

Mittwoch, 5. Januar, 15:57 Uhr

In höheren Lagen ist eine ansehnliche Menge Schnee gefallen

Der Weiler Moos an der Grenze zwischen den Gemeinden Degersheim und Neckertal.

Der Weiler Moos an der Grenze zwischen den Gemeinden Degersheim und Neckertal.

Bild: Martin Knoepfel

Der Schneefall der letzten Stunden verwandelte die zuvor dunkelgrünen Wiesen beim Weiler Moos an der Grenze von Degersheim zum Neckertal in eine zauberhafte Winterlandschaft.

Für die Degersheimer Langlaufloipe liegt allerdings noch zu wenig Schnee, doch einige Mütter vergnügten sich mit ihren Kindern im Schnee.

Auch in anderen Regionen freute man sich über den langersehnten Schnee. So fielen am Mittwoch in den höheren Lagen rund 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee. (mkn)

Dienstag, 4. Januar, 18:13 Uhr

Vier Coronafälle bei Trainingsstart des FC Wil

Nach etwas mehr als zwei Wochen Pause begann der FC Wil am Dienstagnachmittag die Vorbereitungsphase für die Rückrunde. Kurz vor der Zusammenkunft der ersten Mannschaft wurden alle 36 Spieler und Staffmitglieder auf Covid durchgetestet. Dabei war der Test bei vier Spielern positiv, wie der FC Wil via Facebook mitteilt. Das Quartett begab sich umgehend in Isolation und wartet nun auf den definitiven PCR-Test. Keiner der Spieler zeigte Symptome und keiner hatte Kontakt zu anderen Teamkollegen. Um welche Spieler es sich handelt, gibt der Verein aus Persönlichkeitsschutz nicht bekannt.

Das Trainergespann Iacopetta/Kukeli nahm am Nachmittag mit der restlichen Mannschaft die Vorbereitung wie geplant auf. Die erste Trainingswoche startet mit sieben Trainingseinheiten bis Samstagmittag. Kommende Woche stehen die ersten beiden Testspiele an: Am Dienstag gegen GC, am Samstag gegen Dornbirn und übernächste Woche am 22. Januar gegen den FC Zürich. Am Sonntag, 30. Januar, startet die Rückrunde zu Hause gegen den FC Vaduz. (red)

Dienstag, 4. Januar, 13:26 Uhr

Stadt Wil gratuliert zu Dienstjubiläen

Ernst Weibel tritt als Entenvater ab und zu an die Öffentlichkeit.

Ernst Weibel tritt als Entenvater ab und zu an die Öffentlichkeit.

Bild: Adrian Zeller

Fünf Mitarbeitende der Stadt Wil können aktuell ein Dienstjubiläum feiern: Waltraud Hohl, Sachbearbeiterin Energieverrechnung, ist seit 25 Jahren bei der Stadt Wil tätig. Ihr 20-jähriges Dienstjubiläum feiern können Christine Hug, stv. Hauswartin Rayon Mitte, Bibliothekarin Ursula Rietberger, Werkhof-Mitarbeiter Anton Bernet und
«Entenvater» Ernst Weibel, der sich um die Tiere des Stadtweiers kümmert. Der Stadtrat dankt diesen Mitarbeitenden in einer Mitteilung für ihre Diensttreue. (red)

Dienstag, 4. Januar, 08:22 Uhr

32. Regiomasters des FC Fortuna St.Gallen abgesagt

Zum zweiten Mal in Folge wird das Regiomasters in St.Gallen abgesagt. Das Archivbild zeigt eine Turniersequenz aus dem Jahr 2019. In der Bildmitte der damalige Uzwil-Akteur Andrin Holenstein.

Zum zweiten Mal in Folge wird das Regiomasters in St.Gallen abgesagt. Das Archivbild zeigt eine Turniersequenz aus dem Jahr 2019. In der Bildmitte der damalige Uzwil-Akteur Andrin Holenstein.

Bild: Urs Bucher

Nach 2021 ist auch das diesjährige Allianz Regiomasters, an dem unter anderem der FC Uzwil (1. Liga), der FC Bazenheid (2. Liga interregional), der FC Wil U20 (2. Liga interregional) und der FC Henau (2. Liga) teilgenommen hätten, abgesagt worden. Dies, obwohl der Anlass gemäss den aktuellen Auflagen des Bundes (noch) hätte durchgeführt werden können.

Der Entscheid der Organisatoren fiel nach Rücksprache mit dem Kantonsarztamt, welches eine Absage empfiehlt, da mit der hoch ansteckenden Omikronvariante Ansteckungen nicht zu vermeiden sind. Das Regiomasters möchte mit den ca. 600 Sportlern und den entsprechenden Zuschauern nicht dazu beitragen, dass sich das Virus in dieser akuten Phase weiterverbreitet. Es geht dem Organisationskomitee des Regiomasters bei diesem Entscheid auch um die Solidarität gegenüber der Bevölkerung und dem Gesundheitswesen. (red)

Montag, 3. Januar, 17:14 Uhr

Neue Fastnachtsbar in Wil

Bild: PD

Im Januar 2015 hat der Verein In-Wyl sein traditionelles Fastnachtszelt am Rudenzburgplatz nach 18 Jahren zum letzten Mal veranstaltet. Nun gibt es ein Comeback an der Wiler Fasnacht. Gemäss einer Medienmitteilung öffnet der Verein In-Wyl den Boxenstopp – Klub, Bar & Diskothek – im alten Feuerwehrdepot an der Tonhallenstrasse 17. Dies zwischen Freitag, 18. Februar, und Samstag, 26. Februar. Die Lokalität mit dem Motto «Autogarage der 80er Jahre» hat eine Livebühne und eine Bar mit 30 Meter Länge.

«Die Unglaubliche Manta Gang».

«Die Unglaubliche Manta Gang».

Bild: PD

An vier der sechs Veranstaltungstage kommt «Die Unglaubliche Manta Gang» für ihre ersten Schweizer Auftritte in die Schweiz. Die fünf Autofans Manni, Mücke, Matze, Mike D und Momo kommen aus dem Sauerland in Deutschland. Sie sind immer «on the road» von Tuningmessen über Landdiskotheken bis zu Festzelten und dabei selbsterklärend mit ihren getunten Mantas unterwegs. «Die Unglaubliche Manta Gang» spricht kein Englisch und spielt deshalb deutsche Rockmusik pur - mehrheitlich aus den 80ern, teilweise aber auch Perlen aus den 90er und 2000er Jahren.

Der Eintritt zum Boxenstopp ist gratis und erst ab 20 Jahren möglich. Die Events unterstehen den aktuellen Covid-19 Schutzmassnahmen von Bund und Kanton, es gilt die 2G+ Regel. (red)

Mehr Infos: www.in-wyl.ch

Montag, 3. Januar, 11:38 Uhr

Treppe zu Gleis 2 und 3 sowie Unterführung Hubstrasse gesperrt

Die Unterführung am Bahnhof Wil wird ausgebaut.

Die Unterführung am Bahnhof Wil wird ausgebaut.

Visualisierung: PD

Nach der Weihnachtspause gehen die Bauarbeiten der SBB für den Ausbau des Bahnhofs Wil weiter. Das Perron für die Gleise 2 und 3 ist vom 10.Januar bis Anfang Mai 2022 nur via Personenunterführung West (Richtung Zürich) zugänglich. Für alle anderen Perrons können bis auf Weiteres wie gewohnt beide Unterführungen benutzt werden.

Auch im Strassenverkehr gibt es Einschränkungen: Derzeit werden Arbeiten an der Unterführung Hubstrasse ausgeführt, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der SBB und der Stadt Wil heisst. Aus diesem Grund wird die Hubstrasse zwischen Kreisel Hub-/Glärnischstrasse bis Abzweiger Hub-/Churfirstenstrasse ab dem 16.Januar bis 4.Februar in der Nacht jeweils zwischen Mitternacht und 5 Uhr für den Verkehr gesperrt. Zudem kommt es zur Sperrung am Wochenende vom 4. bis 7. Februar (Freitag, 21 Uhr bis Montag, 5 Uhr). Weitere Wochenenden folgen im Sommer und Winter 2022. Die Umleitungen und temporären Anpassungen beim Busverkehr sind vor Ort signalisiert.

Damit die Sicherheit der Mitarbeitenden gewährleistet werden kann und um den regulären Zugverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, sind weiterhin Nachtarbeiten im Gleisbereich nötig. Eine detaillierte Auflistung der Nachtarbeiten gibt es auf der Website: www.sbb.ch/ausbauwil. (red)

Montag, 3. Januar, 09:13 Uhr

Warmer und sportlicher Silvester

Fussball in Wilen.

Fussball in Wilen.

Bild: Jörg Roth

Vier Jungs nutzten am Silvester das fast frühlingshafte Wetter, um Fussball zu spielen. Auf dem Fussballplatz beim Oberstufen-Schulhaus Ägelsee in Wilen zeigten Malika (11-jährig), Nicola (11), Cesare (11) und Tiago (9) sehenswerte Fallrückziehern. (red)

Samstag, 1. Januar, 17:48 Uhr

Unterbazenheider Silvestersänger leiten gesammeltes Geld an OhO weiter

Die Unterbazenheider Silvestersänger spenden ihre Einnahmen der Sammelaktion OhO.

Die Unterbazenheider Silvestersänger spenden ihre Einnahmen der Sammelaktion OhO.

Bild: Beat Lanzendorfer

Die Tradition geht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als die Unterbazenheider Silvestersänger erstmals für Bedürftige sammelten. Jeweils in der letzten Nacht des Jahres ziehen die Knaben im Alter zwischen acht und sechzehn ab etwa 5 Uhr morgens von Haus zu Haus und wecken die Einwohnerinnen und Einwohner in Unterbazenheid mit den Liedern «Das alte Jahr vergangen ist», «Mit der Freude zieht der Schmerz» und «Üb immer Treu und Redlichkeit» aus dem Schlaf.

Das gesammelte Geld kommt dann einer Hilfsorganisation zu Gute. In jüngster Vergangenheit wurde jeweils die Sammelaktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern» berücksichtigt. Auch dieses Mal wird dies wieder der Fall sein. 912 Franken werden an die vom St.Galler Tagblatt initiierte Weihnachts-Sammelaktion überwiesen. (bl)

Samstag, 1. Januar, 14:46 Uhr

Stadtpräsident Hans Mäder mit Neujahrswünschen via Video

Die Stadt Wil teilt das Video via YouTube.

Der Wiler Stadtpräsident Hans Mäder richtet sich via Video mit Neujahrsgrüssen an die Bevölkerung. Der Stadtrat habe die Legislaturziele überschrieben mit der Prämisse «Wir sehen das Positive». Auch der Bevölkerung wünscht er: «Bleiben Sie positiv.» (lsf)

Samstag, 1. Januar, 14:38 Uhr

Fischingen: E-Bike-Fahrer verstirbt auf Unfallstelle

Neben der Polizei waren auch der Rettungsdienst und eine Rega-Besatzung vor Ort.

Neben der Polizei waren auch der Rettungsdienst und eine Rega-Besatzung vor Ort.

Bild: Kapo TG

In Fischingen stürzte am Freitagnachmittag ein E-Bike-Fahrer ohne Fremdeinwirkung. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Thurgauer Kantonspolizei war der 73-jährige Schweizer kurz nach 15.30 Uhr auf der Murgstrasse in Richtung Dorfzentrum unterwegs gewesen. Nach einer Linkskurve verlor er aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein E-Bike und stürzte auf die Strasse. Der Verunfallte verstarb trotz Reanimationsmassnahmen eines zufällig anwesenden Arztes, des Rettungsdienstes und einer Rega-Besatzung noch auf der Unfallstelle.

Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau an den Unfallort aufgeboten. Die Feuerwehr Fischingen sperrte die Murgstrasse während der Unfallaufnahme ab und leitete den Verkehr um. (kapo/lex)

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