WIL-TICKER
WPO sucht beste Innovation der Region +++ Es grünt so grün in Oberuzwil +++ Rekurs gegen Projekt Sägeweiher immer noch hängig

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Wil: In unserem Wil-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Donnerstag, 23. September, 14:48 Uhr

Wirtschaftsportal Ost sucht beste Innovation der Region

Die Veranstaltung «WPO-Impuls» findet im Cubic Innovation Campus der Bühler AG in Uzwil statt.

Die Veranstaltung «WPO-Impuls» findet im Cubic Innovation Campus der Bühler AG in Uzwil statt.

Bild: PD

Am 28. Oktober findet zum ersten Mal die Veranstaltung «WPO-Impuls» im Cubic Innovation Campus der Bühler AG in Uzwil statt. Der Event soll eine Plattform für regionale Unternehmen sein, um ihre Innovationen zu zeigen und sich jungen, talentierten Fachkräften vorzustellen.

Lanciert hat den Anlass das Wirtschaftsportal Ost (WPO) mit dem Ziel, die Region bei der nächsten Generation als attraktiven, zukunfts- und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort zu positionieren. Am Event selbst findet ein kurzes Input-Referat von Alexandra Cloots zum Thema «New Work» statt. Im Anschluss können die jungen Fachkräfte und Studierenden die acht Unternehmen an sogenannten Innovation-Islands besuchen und mehr über das Unternehmen und ihre Innovation erfahren. Am Ende der Veranstaltung wird schliesslich die beste Innovation durch die Teilnehmenden gekürt. Noch werden junge Fachkräfte und Studierende gesucht, die am Anlass teilnehmen. Anmelden kann man sich unter wirtschaftsportal-ost.ch/aktuell/wpo-impuls. (pd)

Donnerstag, 23. September, 13:15 Uhr

Rabatten in Oberuzwil werden begrünt

Die Baumgruben entlang der Wiesentalstrasse wurden mit einer einheimischen Blumenmischung bepflanzt.

Die Baumgruben entlang der Wiesentalstrasse wurden mit einer einheimischen Blumenmischung bepflanzt.

Bild: PD

An einer Bürgersprechstunde wurde der Vorschlag eingebracht, die mit Kies befüllten Baumgruben entlang der Wiesentalstrasse zu begrünen und so die Strasse ökologisch aufzuwerten. Ende Juli wurde die mehrjährige einheimische Blumenwiesenmischung durch das Werkhofteam eingesät, heisst es im Oberuzwiler Mitteilungsblatt. Mittlerweile sind die Scheiben grün und die ersten Blumen blühen bereits. Die erste richtige Blüte der Blumen wird im Folgejahr zu bestaunen sein. (gk)

Donnerstag, 23. September, 13:10 Uhr

Oberuzwil: Projekt Sägeweiher immer noch blockiert

Das Gewässerbauprojekt «Ökologische Aufwertung Sägeweiher» sowie der Gewässerabstandslinienplan dazu wurden im Oktober 2018 öffentlich aufgelegt. Doch leider sei das Projekt immer noch blockiert, schreibt der Oberuzwiler Gemeinderat. Während der Auflagefrist sind zwei Einsprachen eingegangen. Der Gemeinderat hat daraufhin einen Einspracheentscheid erlassen.

Eine Einsprecherin hat den Entscheid nicht akzeptiert und Rekurs beim Baudepartement erhoben. Dieses Rekursverfahren ist immer noch nicht abgeschlossen. Wie der Gemeinderat mitteilt, sollte der Rekursentscheid bis Ende Jahr vorliegen. Fällt er aus Sicht der Gemeinde positiv aus, kann anschliessend die Detailplanung und die Umsetzung in Angriff genommen werden. (gk)

Donnerstag, 23. September, 10:03 Uhr

Nach Nein an der Urne: Flawil überarbeitet Hochwasserschutzprojekt

Auch wenn der Tüfibach aktuell wenig Wasser führt: Die Hochwassergefahr in Flawil ist nicht gebannt.

Auch wenn der Tüfibach aktuell wenig Wasser führt: Die Hochwassergefahr in Flawil ist nicht gebannt.

Bild: PD

Im März verwarfen die Flawilerinnen und Flawiler das Projekt zum Hochwasserschutz an der Urne. Die Hochwassergefahr sei jedoch nicht gebannt, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Deshalb geht der Gemeinderat über die Bücher und will den Hochwasserschutz des Tüfibachs im bisherigen Bachverlauf realisieren.

Die Kosten dieser Linienführung sind jedoch höher und die Beiträge von Bund und Kanton fallen geringer aus. Im Rahmen eines Expertenberichts werden die Dimensionierung des Projekts und die Kosten nochmals überprüft. Der Gemeinderat erhofft sich von diesem Vorgehen, dass eine punktuelle Optimierung der baulichen Massnahmen und entsprechende Kostenreduktionen aufgezeigt werden können. (gk)

Donnerstag, 23. September, 09:34 Uhr

Oberbüren würdigt Karriere des Kunstturners Pablo Brägger

Mit Pablo Brägger tritt einer der erfolgreichsten Kunstturner der Schweiz zurück.

Mit Pablo Brägger tritt einer der erfolgreichsten Kunstturner der Schweiz zurück.

Bild: Peter Klaunzer / KEYSTONE

Am Mittwoch, 15. September verabschiedete sich Pablo Brägger in Magglingen von seinen Mannschaftskollegen und Weggefährten. Die Turnhalle in Magglingen war während seinen zehn Jahren als Nationalkaderathlet zur zweiten Heimat des Oberbürers geworden. Nun wird er in seinem langjährigen Wohnort ein letztes Mal gewürdigt.

Der STV Oberbüren lädt am Samstag, 25. September, um 16 Uhr, zur offiziellen Verabschiedung beim Oberstufenzentrum Thurzelg in Oberbüren ein. Neben vielen Vereinsdelegationen würdigen auch der St.Galler Regierungspräsident Marc Mächler sowie Oberbürens Gemeindepräsident Alexander Bommeli die Leistungen des Kunstturners. (pd)

Donnerstag, 23. September, 09:13 Uhr

Schlechteste Badisaison seit Jahren in Oberuzwil

16'090 Gäste besuchten das Freibad Ghürst im Sommer 2021. Im Vergleich zum letzten Jahr sind dies 7'371 Eintritte weniger, heisst es im Oberuzwiler Gemeindeblatt. Hauptursache dafür war das unbeständige und gewitterhafte Wetter. Richtige Sommerstimmung kam erst gegen Ende der Saison auf. Positiv zu vermelden ist, dass die Saison ruhig und ohne grössere Zwischenfälle verlief. Auch technische Defekte blieben aus. (gk)

Mittwoch, 22. September, 17:21 Uhr

Black Barons treffen auf den Schweizermeister

Voller Vorfreude: Die Black Barons, Wil.

Voller Vorfreude: Die Black Barons, Wil.

Bild: PD

Nach einer bis dato formidablen Cupkampagne fordern die Wiler Barone den amtierenden Schweizermeister im Kleinfeld. Gespielt wird am 2. Oktober, 18 Uhr, im Ebnet Saal in Bronschhofen.

Der Cup hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Dennoch brauchen die Black Barons ein wahres Wunder, wollen sie nochmals eine Runde weiterkommen – denn in den 1/32-Finals treffen die Barone auf den amtierenden Schweizermeister und Cupsieger im Kleinfeld: Blau-Gelb Cazis.

Beeindruckende Cupkampagne

Das Duell gegen den Meister ist die Belohnung für eine beeindruckende Cupkamapagne, welche die Wiler bis dato hingelegt haben: In der ersten Runde schickten sie Chur Unihockey gleich mit einer 16:5-Packung zurück ins Oberland. Gegen die Wild Wings aus Üsslingen setzten sich die Äbtestädter mit 17:9 ebenfalls deutlich durch. Auffällig war die Effizienz, welche die Barone in beiden Partien an den Tag legten, brauchen sie für gewöhnlich eher viele Chancen, bis es im Tor des Gegners klingelt.

Wunder geschehen

«Es ist das grösste Spiel der Vereinsgeschichte. Wer hätte gedacht, dass wir einmal den Meister in einem Ernstkampf fordern würden?», gibt sich Sportchef Urs Notter euphorisch. Die Bedeutung des Spiels sollte die Spieler keineswegs hemmen. Sie wissen, dass sie absolut nichts zu verlieren haben. Und YB hat es in der Champions League jüngst gegen Manchester United vorgezeigt, dass gelegentlich Wunder passieren. (pd)

Mittwoch, 22. September, 14:36 Uhr

Kredit von 5,18 Millionen für Sanierung und Anbau des Gemeindehauses Oberuzwil

Architekt Benjamin Saner, Ratsschreiberin Gabriela Hollenstein und Gemeindepräsident Cornel Egger.

Architekt Benjamin Saner, Ratsschreiberin Gabriela Hollenstein und Gemeindepräsident Cornel Egger.

Bild: Larissa Flammer

Die räumlichen Verhältnisse im Oberuzwiler Gemeindehaus sind seit einiger Zeit unbefriedigend und extrem knapp. Mehrere Ämter brauchen dringend mehr Büro- und Besprechungsraum. Auch soll die Schulverwaltung ins Gemeindehaus integriert werden.

Das bestehende Gebäude wurde 1930 gebaut. Seit dem Umbau vor rund 30 Jahren wurden nur kleinere Anpassungen vorgenommen. Verschiedene Bauteile und Anlagen sind mittlerweile sanierungsbedürftig (Heizung, Lift, Bodenbeläge, sanitäre Anlagen, Beleuchtung und so weiter). Ausserdem ist es im Untergeschoss zu feucht.

Ohne Steuererhöhung möglich

Zusammen mit der Trunz+Wirth AG hat die Gemeinde ein Projekt für einen Anbau an der Ostseite und eine Sanierung des bestehenden Gebäudes erarbeitet. Dafür wird mit Nettokosten von insgesamt rund 5,18 Millionen Franken gerechnet. Die Stimmberechtigten entscheiden am 28.November an der Urne über den Kredit.

Auf dieser Seite des Gemeindehauses wird der Anbau erstellt.

Auf dieser Seite des Gemeindehauses wird der Anbau erstellt.

Bild: Larissa Flammer

Von den erwarteten Gesamtkosten entfallen etwa 4,2 Millionen Franken auf den Neubau und etwa 980'000 Franken auf die Sanierung des Altbaus. Die künftigen Amortisationen und zusätzlichen Unterhaltskosten belasten den Gemeindehaushalt jährlich mit rund 240'000 Franken. Das Projekt ist aus heutiger Sicht ohne Steuerfusserhöhung finanziell tragbar, wie Gemeindepräsident Cornel Egger am Dienstag an einer Medienkonferenz betonte. (lsf)

Mittwoch, 22. September, 12:47 Uhr

Quartierverein Wil West unter neuem Präsidium

Der neue Präsident, Jann Döbelin, Ursula Egli, die an der Hauptversammlung über die das Quartier betreffenden projektierten Bauvorhaben referierte, sowie der zurückgetretene Vorsitzende, Guido Bünzli (von links).

Der neue Präsident, Jann Döbelin, Ursula Egli, die an der Hauptversammlung über die das Quartier betreffenden projektierten Bauvorhaben referierte, sowie der zurückgetretene Vorsitzende, Guido Bünzli (von links).

Bild: PD

Jann Döbelin, so heisst der neue Präsident des Quartiervereins Wil West, der an der Hauptversammlung vom Dienstag gewählt worden ist. Er ersetzt den zurückgetretenen Guido Bünzli. Der Bau- und Verkehrsingenieur ETH ist er der ausgewiesene Fachmann für die Zusammenarbeit mit der Stadt Wil zu Verkehrs- und Quartierentwicklungsthemen. Auch setzt er sich als Präsident der Elternvereinigung Schule Wil (ElWiS) für schulische Anliegen ein. (pd/red)

Mittwoch, 22. September, 11:45 Uhr

Niederhelfenschwil: Herbstbörse wegen Zertifikatspflicht abgesagt

Die Herbstbörse des Kimapa in Niederhelfenschwil findet nicht statt.

Die Herbstbörse des Kimapa in Niederhelfenschwil findet nicht statt.

Symbolbild: Andrea Häusler

Die Kimapa-Kinderkleider und Spielzeugbörse vom nächsten Freitag in Niederhelfenschwil ist abgesagt. «Die Vorgaben des Bundes hinsichtlich Covid-Zertifikatspflicht verunmöglichen uns leider die Durchführung», schreiben die Veranstalter. Die nächste Börse soll im Frühjahr 2022 stattfinden. (pd)

Mittwoch, 22. September, 10:45 Uhr

Ganterschwil: Hofladendiebe festgenommen

Die Polizei konnte zwei Eritreer festnehmen, die sich in Ganterschwil in einem Hofladen bedient hatten.

Die Polizei konnte zwei Eritreer festnehmen, die sich in Ganterschwil in einem Hofladen bedient hatten.

Bild: kapo

Am Dienstagabend, vor 21.15 Uhr, ist es in einem Hofladen an der Grundstrasse in Ganterschwil zu einem Diebstahl gekommen. Der Besitzer hatte zuvor beobachtet, wie zwei Männer den Hofladen betraten, die Kasse entleerten und daraus Bargeld stahlen. Danach hatten sich die beiden Täter mitsamt dem Deliktgut von rund 70 Franken von der Örtlichkeit entfernt.

Eine anschliessend ausgerückte Polizeipatrouille konnte die beiden flüchtenden Täter festnehmen. Es handelt sich um einen 26-jährigen und 41-jährigen Eritreer. (kapo)

Mittwoch, 22. September, 10:22 Uhr

Wil: Schülerinnen und Schüler analysieren ihre Schulwege

In Wil sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Schulwege dokumentieren.

In Wil sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Schulwege dokumentieren.

Symbolbild: Urs Bucher

In den nächsten Wochen werden die Hauptschulwege auf dem ehemaligen Stadtgebiet Wil überprüft. In einem ersten Schritt werden die Schülerinnen und Schüler befragt. Das Vorgehen orientiert sich am Schulwegkonzept Bronschhofen/Rossrüti, welches bereits in Umsetzung ist, teilt die Stadt Wil mit.

Auf zur Verfügung gestellten Vorlagen erfassen die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Schulweg, bezeichnen ihr jeweiliges Verkehrsmittel und verorten allfällige Gefahrenstellen. In der Folge wertet die Stadt die Daten aus und entwickelt Massnahmen, um Gefahren zu entschärfen.

Die Befragung findet in den städtischen Oberstufenschulen Lindenhof und Sonnenhof sowie der Schule St.Katharina statt; zudem in den Primaschulen Allee, Matt, Kirchplatz, Tonhalle, Lindenhof und den dazugehörigen Kindergärten. (gk)

Mittwoch, 22. September, 09:58 Uhr

Wil: Neue Fussgängerschutzinsel beim Autobahnzubringer

Das Tiefbauamt erneuert den Belag zwischen Gammakreisel und den Einmündern der Waldegg- und Gottfried-Keller-Strasse. Gleichzeitig wird eine neue Fussgängerschutzinsel gebaut.

Das Tiefbauamt erneuert den Belag zwischen Gammakreisel und den Einmündern der Waldegg- und Gottfried-Keller-Strasse. Gleichzeitig wird eine neue Fussgängerschutzinsel gebaut.

Bild: kapo

Ab Montag, 27. September 2021, erneuert das Tiefbauamt den Fahrbahnbelag zwischen dem Gammakreisel und der Waldegg- respektive der Gottfried-Keller-Strasse. Gleichzeitig entsteht eine neue Fussgängerschutzinsel an der GeorgRenner-Strasse.

Der bestehende Fussgängerstreifen an der Georg-Renner-Strasse wird Richtung Norden verschoben. Mit dem Einbau einer zwei Meter breiten Fussgängerschutzinsel erhöht sich die Verkehrssicherheit. Im Einmündungsbereich der beiden angrenzenden Gemeindestrassen werden zudem neue Trottoirüberfahrten erstellt. Der Verkehr auf der Georg-Renner-Strasse wird wenn immer möglich beidseitig geführt.

Für die Belagserneuerung sind Nachtarbeiten mit einer grossräumigen Umleitung vorgesehen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Dezember 2021. (pd/red)

Mittwoch, 22. September, 08:38 Uhr

Flawil: Drei neue WPH-Stiftungsräte gewählt

Die Stiftungsräte des Wohn- und Pflegeheims und der Stiftung für Wohnungen mit Pflegeangebot in Flawil sind wieder komplett.

Die Stiftungsräte des Wohn- und Pflegeheims und der Stiftung für Wohnungen mit Pflegeangebot in Flawil sind wieder komplett.

Bild: PD

Die Stiftungsräte des Wohn- und Pflegeheims (WPH) und der Stiftung für Wohnungen mit Pflegeangebot in Flawil sind wieder komplett. An den letzten Sitzungen wurden drei neue Stiftungsräte gewählt. Es sind dies Patricia Kunz-Fritzsche, Oberuzwil, Ralph Hagen, Flawil, und Thomas Mayer, Degersheim. Patricia Kunz wird das Ressort «Personal» übernehmen, Ralph Hagen wird sich um Baufragen kümmern und Thomas Mayer sich medizinischen Fragen widmen.

Alle drei bringen beste Voraussetzungen für die Arbeit in den Stiftungsräten mit. Patricia Kunz hat das Personalwesen von der Pike auf gelernt und hat in mehreren Firmen als Personalleiterin gearbeitet. Ralph Hagen ist ausgebildeter Architekt und arbeitet heute als Bereichsleiter im Hochbauamt des Kantons St. Gallen. Und Thomas Mayer studierte Medizin, arbeitete als Arzt auch im Spital Flawil und führte bis zu seiner Pensionierung eine eigene Arztpraxis in Degersheim. (mb)

Dienstag, 21. September, 20:31 Uhr

Über 200 Personen demonstrieren in Wil gegen Coronamassnahmen

Die Demo führte vom Bahnhof in die Altstadt und wieder zurück.

Die Demo führte vom Bahnhof in die Altstadt und wieder zurück.

Bild: Larissa Flammer

Am Wohnsitz von Bundesrätin Karin Keller-Sutter war am Dienstagabend einen Demonstration gegen die Coronamassnahmen angesagt. Zwischen 200 und 300 Personen versammelten sich bei der Allee am Bahnhof, liefen über den Schwanenkreisel und durch die Obere Bahnhofstrasse in die Altstadt und wieder zurück. Dabei skandierten sie Worte wie «keine Diktatur» und «Liberté».

Viele Teilnehmer schwenkten Schweizerfahnen, einige machten Lärm mit Kuhglocken und Pfeifen. Der Demonstrationszug war nicht zu überhören. Viele Passanten, die unterwegs waren oder in einer Terrassenbeiz sassen, wurden auf den Zug aufmerksam. Die Stimmung blieb friedlich, die Polizei war mit mehreren Personen vor Ort und begleitete die Demonstranten.

Die Demonstranten in der Oberen Bahnhofstrasse.

Die Demonstranten in der Oberen Bahnhofstrasse.

Bild: Larissa Flammer

Etwas die Hälfte der Versammelten startete nach einer kurzen Pause am Bahnhof zu einer weiteren Runde. Um die 150 Personen liefen erneut durch die Obere Bahnhofstrasse in Richtung Altstadt und wieder zurück. (lsf)

Dienstag, 21. September, 17:17 Uhr

Drei SP-Kantonsräte befürchten Überlastung des Notfalls am Spital Wil

Die Spitalschliessungen in Flawil und Wattwil wirken sich auf die Zahlen des Notfalls in Wil aus: Sie steigen.

Die Spitalschliessungen in Flawil und Wattwil wirken sich auf die Zahlen des Notfalls in Wil aus: Sie steigen.

Bild: PD

Die drei SP-Kantonsräte Dario Sulzer (Wil), Daniel Baumgartner (Flawil) und Christoph Thurnherr (Wattwil) befürchten, dass der Notfall im Spital Wil überlastet wird. Seit der Schliessung des Spitals Flawil verzeichne der Notfall deutlich höhere Frequenzen. Für das Personal seien die Folgen Zehn-Stunden-Schichten ohne Pausen, ungenügende Essenszeiten und Ausfälle wegen Krankheit.

Mit dem Bettenabbau in Wattwil und mit der baldigen Schliessung des Spitals Wattwil werde sich die Situation noch verschärfen, kritisieren die Politiker in der Begründung einer Interpellation, die am Dienstag im Kantonsrat eingereicht wurde. Patienten müssten im Spital länger warten oder in andere Spitäler verlegt werden. Zudem sei nicht zu erwarten, dass die zusätzlich nötigen Betten und Ressourcen in Wil bis März 2022 – dann schliesst das Spital Wattwil – verfügbar seien.

In der Interpellation wollen die drei Kantonsräte deshalb wissen, wie stark die beiden Spitäler Wattwil und Wil belegt sind und wie sich die Frequenzen auf dem Notfall in letzter Zeit entwickelt haben. Zudem erkundigen sich die Interpellanten nach der Arbeitsbelastung, nach den Absenzen und nach der Fluktuation beim Personal. Weiter begehren die Kantonsräte Auskunft über Sofortmassnahmen für das Personal. Schliesslich erkundigen sie sich, wie das Spital Wil das zusätzliche Personal rekrutieren wolle, das wegen der Coronapandemie und wegen der Schliessung der Spitäler Flawil und Wattwil benötigt werde. (mkn)

Dienstag, 21. September, 17:04 Uhr

Damian Gahlinger fordert Palliativ-Stationen in Flawil und Walenstadt

Dass die Palliativ-Stationen in St.Gallen zentralisiert werden, passt Kantonsrat Damian Gahlinger nicht.

Dass die Palliativ-Stationen in St.Gallen zentralisiert werden, passt Kantonsrat Damian Gahlinger nicht.

Bild: Sframephoto

In einer Interpellation kritisiert Kantonsrat Damian Gahlinger (SVP, Niederhelfenschwil) die Zentralisierung der Palliativ-Stationen am Kantonsspital in St. Gallen. Flawil und Walenstadt wären seiner Ansicht nach als Standorte besser geeignet. Die Sterbenden, die Angehörigen und das Pflegepersonal hätten dort ein angenehmeres Umfeld. Der Kanton würde zudem Geld sparen und in den Regionen würden Arbeitsplätze erhalten bleiben, schreibt Gahlinger in der Begründung des politischen Vorstosses. Er möchte deshalb wissen, wie der Regierungsrat zu dieser Idee steht.

Dieser schreibt in seiner Antwort unter anderem, dass sich die Palliativ-Station in Flawil auf Patienten konzentriert, die nicht an Krebs erkrankt sind. Am Standort St. Gallen seien die Forschung sowie die Aus- und Weiterbildung konzentriert. Die geplante Zentralisierung in  St. Gallen verteidigt die Regierung mit dem Argument, dass der Verzicht auf den Standort St.Gallen erhebliche Nachteile für die Bildungs-, Forschungs- und Lehraktivitäten in der Palliativmedizin zur Folge hätte. Für die Ruhe, welche die Sterbenden brauchten, sei die Ausstattung der Palliativ-Stationen wichtiger als der Standort.

Am Dienstag wurde der Vorstoss im Kantonsrat behandelt. In seiner kurzen Entgegnung auf die Antwort der Regierung bekräftigte Damian Gahlinger, dass seiner Ansicht nach die geografische Nähe der Palliativ-Stationen wichtig ist. Ideal wäre es seiner Ansicht nach, in Flawil eine Palliativ-Station mit einer Notfall-Station und dem geplanten Gesundheits-, Notfall- und Therapiezentrum für Paraplegiker zu kombinieren. (mkn)

Dienstag, 21. September, 15:02 Uhr

EC Wil trennt sich von zwei Spielern

Pascal von Arburg und Colin Mettler werden nicht mehr für den EC Wil jubeln.

Pascal von Arburg und Colin Mettler werden nicht mehr für den EC Wil jubeln.

Bild: PD

Der Wiler Eishockeyklub trennt sich im gegenseitigen Einvernehmen von Pascal von Arburg und Colin Mettler. «Dies aus beruflichen wie aus privaten Gründen», teilt der Verein mit.

Das nächste Spiel in der 1. Liga bestreitet der EC Wil nächsten Samstag um 17.30 in Grüsch gegen den HC Prättigau-Herrschaft. Das Saison-Startspiel haben die Wiler vergangenen Samstag zu Hause gegen den SC Rheintal mit 3:5 verloren. (red)

Dienstag, 21. September, 10:40 Uhr

Historik-OL in der Wiler Altstadt neu auch für Fremdsprachige

Die Sehenswürdigkeiten in der Wiler Altstadt können mit dem Historik-OL selbstständig erkundet werden.

Die Sehenswürdigkeiten in der Wiler Altstadt können mit dem Historik-OL selbstständig erkundet werden.

Bild: Philipp Schwarz

Mit dem Historik-OL können Besucherinnen und Besucher die Wiler Altstadt selbstständig erkunden. Wie die Stadt Wil nun mitteilt, sind sämtliche Texte des Orientierungslaufs neu auch in Französisch und Englisch aufgeschaltet.

Um den Historik-OL zu absolvieren, wird eine kostenlose App auf dem Smartphone installiert. Mit Hilfe einer Karte wird anschliessend die knapp drei Kilometer lange Strecke abgelaufen. An 18 verschiedenen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten gibt es wissenswerte Informationen zu entdecken. Dazu werden die QR-Codes an den einzelnen Posten mit dem Smartphone gescannt. Die Informationstexte erscheinen automatisch in jener Sprache, die im persönlichen Profil des Smartphones eingestellt wurde oder es kann die gewünschte Sprache ausgewählt werden.

Start und Ziel des Historik-OL in der Wiler Altstadt sind beim Info-Center. Hier können auch OL-Karten in Papierform bezogen werden. (pd)

Dienstag, 21. September, 09:05 Uhr

Kirchberg: In Autogarage und Coiffeur-Salon eingebrochen

Eine unbekannte Täterschaft ist in zwei Betriebe in Kirchberg eingebrochen.

Eine unbekannte Täterschaft ist in zwei Betriebe in Kirchberg eingebrochen.

Bild: Kapo

In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft im Weiler Wolfikon in eine Autogarage und einen angrenzenden Coiffeur Salon eingebrochen.

Wie die Kantonspolizei am Dienstagmorgen mitteilt, verschaffte sich die Täterschaft gewaltsam Zutritt zur Autogarage und durchsuchte sämtliche Räume und Behältnisse. Danach brach die unbekannte Täterschaft die Tür zum Coiffeur Salon auf und durchsuchte diesen ebenfalls.

Unter Mitnahme von Bargeld in Höhe von rund tausend Franken flüchtete sie anschliessend in unbekannte Richtung. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken. (kapo/sas)

Montag, 20. September, 18:04 Uhr

Hinterthurgauer Schüler erhalten Leuchtwesten zum Thema Handzeichen

Auch dieses Jahr werden über 6000 Gratis-Leuchtwesten an Thurgauer Schülerinnen und Schüler verteilt.

Auch dieses Jahr werden über 6000 Gratis-Leuchtwesten an Thurgauer Schülerinnen und Schüler verteilt.

Bild: PD/Kapo TG

Dieses Jahr ziert eine Hand die Leuchtwesten von «Verkehrssicherheit Thurgau». Es ist der zweite Teil einer Serie, die in den nächsten Jahren das Thema «Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr» fokussiert. Das aktuelle Sujet richtet sich an Velo-, Mofa- oder E-Bike-Fahrende. Der Schriftzug «Gib Zeichen» weist darauf hin, dass jede Richtungsänderung durch ein deutliches Handzeichen angezeigt werden muss. Nur so können die anderen Verkehrsteilnehmer die Absicht rechtzeitig erkennen. Die Leuchtwesten sind mit mehreren reflektierenden Elementen ergänzt.

Seit mehr als zehn Jahren können die Leuchtwesten der Kantonspolizei durch die Schulen bestellt werden. Auch in diesem Jahr stehen wieder über 6000 Stück gratis zur Verfügung. Mit dieser Aktion wird die Sicherheit der Kinder durch bessere Sichtbarkeit vor allem bei schlechtem Wetter und Dunkelheit verbessert. Die Leuchtweste wurde erneut durch den Künstler Bruno Nadler aus Thundorf gestaltet. Finanziert wird die Aktion, die bis Ende März 2022 dauert, aus dem Fonds der Kontrollschilderauktion des Strassenverkehrsamtes des Kantons Thurgau.

Wettbewerb als Anreiz

Um einen zusätzlichen Anreiz zum Tragen der Leuchtwesten zu schaffen, sind diese mit einem Talon bestückt. Wer die Weste trägt und auf der Strasse einer Polizistin oder einem Polizisten der Kantonspolizei Thurgau begegnet, kann diesen abgeben und nimmt so automatisch an der Verlosung von 50 Tablets teil. Talons für alle Leuchtwestenträger können unter hier heruntergeladen werden. Die Verlosung findet im Frühjahr 2022 statt.

Unter dem Titel «Verkehrssicherheit Thurgau» arbeiten das Tiefbauamt des Kantons Thurgau, das Strassenverkehrsamt des Kantons Thurgau, das Thurgauer Amt für Volksschule sowie die Kantonspolizei Thurgau zusammen. Ziel ist es, mit diversen Aktivitäten und Aktionen die Verkehrssicherheit im Kanton zu erhöhen. (red/kapo)

Montag, 20. September, 16:36 Uhr

Viehschauen in Zuckenriet und Oberbüren abgesagt

Dieses Jahr wird es in Zuckenriet und Oberbüren keine Viehschau geben.

Dieses Jahr wird es in Zuckenriet und Oberbüren keine Viehschau geben.

Bild: Michel Canonica

Die Viehschau in Zuckenriet wird aufgrund den aktuell geltenden Coronavorschriften nicht durchgeführt. Dies schreibt der Braunviehzuchtverein Niederhelfenschwil im Mitteilungsblatt der Gemeinde.

Auch die Gemeindeviehschau in Oberbüren, die traditionell am ersten Samstag im Oktober hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. «Die auffahrenden Landwirte wollen nicht nur eine Viehschau für sich selbst, sondern auch für die nicht-bäuerliche Bevölkerung mit Festwirtschaft, Kinderprogramm, etc. durchführen», heisst es im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Dies sei wegen der Corona-Vorschriften praktisch unmöglich und die Motivation des Braunviehzuchtvereins Oberbüren-Niederwil, eine «halbbatzige» Viehschau durchzuführen, halte sich in engen Grenzen. (red)

Montag, 20. September, 10:05 Uhr

Bütschwil: Auffahrunfall mit Verletzten

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: PD/Kapo SG

Am Sonntagnachmittag gegen 14.50 Uhr, ist es in Bütschwil an der Verzweigung Wilerstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen. Eine 42-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto und drei Mitfahrenden und auf der Umfahrung Bütschwil von Wattwil Richtung Bazenheid. Hinter ihr fuhr ein 26-jähriger Mann mit seinem Auto und einer Mitfahrenden in dieselbe Richtung.

Bei einem Lichtsignal nach dem Tunnel Engi, Höhe Verzweigung Wilerstrasse, musste die 42-Jährige ihr Auto aufgrund einer Rotlichtphase bis zum Stillstand abbremsen. Der 26-Jährige bemerkte dies zu spät. Folglich kam es zur Kollision zwischen den beiden Autos, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Dabei wurde die 42-jährige Frau sowie eine 63-jährige Mitfahrende des 26-Jährigen verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (red)

Sonntag, 19. September, 13:08 Uhr

U12 der Wiler Devils holt 3. Platz an Schweizer Meisterschaften

Die Juveniles der Wiler Devils mit ihren beiden Coaches.

Die Juveniles der Wiler Devils mit ihren beiden Coaches.

Bild: PD

Im Baseball wurden dieses Wochenende die Playoffs der Schweizermeisterschafen der Juveniles (U12) abgeschlossen. Das Final und das Spiel um Platz 3 standen noch an. Letzteres bestritten die Juveniles der Wiler Devils gegen das Team der Flyers. Die Wiler hatten sich in den vergangenen Wochen nochmals konzentriert darauf vorbereitet, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Alle Positionen – Pitching, Infield, Outfield und im speziellen das Schlagen – wurden intensiv geübt.

Die Vorbereitung zahlte sich aus: Die Devils gewannen das erste Spiel 12:0 und das zweite Spiel mit 11:0. In beiden Spielen gestanden sie den Gegnern keinen Run zu. Das Team – bestehend aus den Outfieldern Alain Deteindre, Gabriel Lendi, David Jugovic, Benjamin Geissler und den Infieldern Caelan Patton, Timon Wild, Alessio Ferilli, Janic Fillinger, Alexander Friedli und Alessandro Leva – zeigte eine einwandfrei Leistung. (red)

Sonntag, 19. September, 11:26 Uhr

Züberwangen: Vortritt missachtet - Kollision

Der Motorradfahrer wurde beim Unfall verletzt und musste mit der Sanität ins Spital gebracht werden.

Der Motorradfahrer wurde beim Unfall verletzt und musste mit der Sanität ins Spital gebracht werden.

Bild: Kantonspolizei

(kapo/mkn) Am Samstag, kurz nach 20 Uhr, kam es auf der St. Gallerstrasse in Züberwangen zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad. Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei verletzt und durch die Rettung ins Spital gebracht.

Eine 51-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem Auto von der Schulstrasse in Richtung St. Gallerstrasse und beabsichtige nach links in Richtung Wil zu fahren. Dabei übersah sie einen von links kommenden 18-jährigen Motorradfahrer. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen dem Auto und dem Motorrad. Unklar ist, wie schwer die Verletzungen des 18-Jährigen sind. Es entstand ein Sachschaden von rund 10'000 Franken.

Samstag, 18. September, 11:14 Uhr

Grüne fordern Nachbesserungen zu Wil West

Wil West hat den Anspruch, ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität zu werden. In einer gemeinsamen Medienmitteilung der Grünen Thurgau und der Grünen St.Gallen zur kantonalen Nutzungszone decken sie Schwachstellen auf und fordern Nachbesserungen, damit Wil West zukunftstauglich wird.

Die Grünen der Kantone Thurgau und St.Gallen fordern Nachbesserungen, damit Wil West zukunftstauglich wird.

Die Grünen der Kantone Thurgau und St.Gallen fordern Nachbesserungen, damit Wil West zukunftstauglich wird.

Bild: PD

Die Grünen der beiden Kantone haben ihre Stellungnahmen in zehn Forderungen für ein nachhaltiges Wil West zusammengefasst. Eine Auswahl: So sollen etwa die Dächer und Fassaden konsequent für die Produktion von erneuerbarem Strom, und das Regenwasser für den Bedarf an Brauchwasser genutzt werden. Zudem sollen die Grün- und Freiflächen innerhalb des Perimeters der KNZ biodivers und klimagerecht bepflanzt werden. Die geplanten Neubauten im Zentrumsgebiet Gloten müssen laut Communiqué eine hohe ortsbauliche Qualität aufweisen, damit das Gebiet an Attraktivität gewinnt. Ausserdem sollen nahe bei den Arbeitsplätzen zeitgemässe Velostationen in ausreichender Zahl erstellt werden und Angestellte und Besucherinnen und Besucher sollen primär das Velo und den ÖV nutzen. Frei zugängliche Parkplätze seien zu bewirtschaften.

Abschliessend heisst es in der Mitteilung, dass Wil West mit den geforderten Nachbesserungen ein attraktiver und zukunftsweisender Wirtschaftsstandort mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität werden kann. (pd/evw)

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