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WIL: St.Nikolaus rüstet ab

Die bröckelnde Fassade der Stadtkirche St.Nikolaus gehört der Vergangenheit an. Sie wurde im vergangenen halben Jahr saniert und erstrahlt nun deutlich heller als vorher.
Ursula Ammann
Die Kirche St. Nikolaus wurde in einem hellen Grauton gestrichen. Nur der Chor präsentiert sich zwecks Hervorhebung in Weiss. (Bild: PD)

Die Kirche St. Nikolaus wurde in einem hellen Grauton gestrichen. Nur der Chor präsentiert sich zwecks Hervorhebung in Weiss. (Bild: PD)

Die umfangreiche Fassadensanierung an der Kirche St.Nikolaus auf einer Fläche von fast 3000 Quadratmetern ist abgeschlossen. Bis Ende nächster Woche verschwindet das Gerüst komplett. Heute Mittwoch wird das ebenfalls renovierte Kreuz samt Kugel wieder auf die Kirchturmspitze montiert.

Gut ein halbes Jahr dauerten die Renovationsarbeiten. Die Substanz sei noch ziemlich gut gewesen, erklärt Kirchenverwaltungsratsmitglied Oliver Jäger, zuständig für das Ressort Bau. «Wir haben keine bösen Überraschungen erlebt.» Unterschätzt habe man die Spenglerarbeiten am Turm. So mussten alle Bleche auf den Lisenen ersetzt werden. Nichtsdestotrotz können die Sanierungsarbeiten nach Zeitplan und im budgetierten Kostenrahmen abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 717 000 Franken. Daran beteiligen sich auch die Stadt Wil, die Denkmalpflege sowie das Bistum. Für die Kirchgemeinde bleibe ein Betrag von gut 590 000 Franken, sagt Jäger. Die Kirchbürgerschaft hat einen entsprechenden Kredit gutgeheissen.

«Hätte man die Fassadenrenovierung nicht in Angriff genommen, wäre das der Kirche an die Substanz gegangen», erklärt Jäger. An einigen Stellen sei die Farbe so weit abgeblättert, dass der Verputz der Witterung ungeschützt ausgeliefert gewesen sei. An einzelnen Stellen drohten Verputzstücke gar herauszufallen. «Irgendwann hätte man vielleicht den ganzen Verputz abschlagen müssen. Jetzt konnten wir ihn zu einem Grossteil belassen», sagt Jäger.

Die Kirche St.Nikolaus erstrahlt nun deutlich heller. Die Fassade wurde anhand von Farbuntersuchungen der Firma Fontana & Fontana in ihrem ursprünglichen Farbton aus dem Jahre 1934, einem hellen Grauton, gestrichen.

Einzig der gotische Chor präsentiert sich in Weiss. Zusammen mit den dunklen Fenstereinfassungen soll er sich als ältester Teil der Stadtkirche vom Hauptschiff abheben.

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