WIL: Stadtrat als Nörgeli verbrannt

Grosser Andrang am Fastnachtsumzug: Vor den Eingängen bildeten sich lange Warteschlangen und die Strassen waren voll mit Leuten. Als Nörgeli kam dieses Mal der Wiler Stadtrat «unter die Räder».
Der Festzug mit Umzugstruppen und Guggenmusiken schlängelte sich durch die Obere Bahnhofstrasse hindurch an tausenden von begeisterten Zuschauern vorbei. (Bilder: Jörg Roth)

Der Festzug mit Umzugstruppen und Guggenmusiken schlängelte sich durch die Obere Bahnhofstrasse hindurch an tausenden von begeisterten Zuschauern vorbei. (Bilder: Jörg Roth)

Der grosse Umzug der 67. Wiler Fastnacht von gestern Sonntag begann traditionellerweise um 14.01 Uhr auf dem Rudensburgplatz. Während dem Umzug wurden nicht weniger als 54 Sujets präsentiert. Für eine ausgelassene Stimmung sorgten nebst den Umzugstruppen die 17 Guggenmusiken. Nicht mitgelaufen waren die Hülsnerbuebe, die wegen ihren fragwürdigen Sujets am Aadorfer Fasnachtsumzug für einen Skandal gesorgt hatten. Wie in Sirnach meldeten sie sich auch in Wil nicht für den Umzug an, wie Oliver Baumgartner, Präsident der Fastnachtsgesellschaft Wil sagte. Via Lerchenfeldstrasse, Schwanenplatz, obere Bahnhofstrasse, Rosenplatz und Dufourstrasse erreichte der Umzug schliesslich den Bleicheplatz, wo anschliessend das Nörgeli verbrannte wurde.

Dieses Jahr traf es den Stadtrat Wil, der gemäss Baumgartner viele Probleme wie etwa die Vergabe von Aufträgen oder die Nutzung der Liegenschaft zum Turm unter den Teppich kehre. (tm)

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