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WIL: So steht es um die pendenten Projekte

Politische Vorstösse sind manchmal mehrere Jahre lang in Arbeit. In ihren Mitteilungen informiert die Stadt über den aktuellen Stand. Schon bald soll es Neuigkeiten betreffend Stadtpark und Lichtkonzept geben.

Der Stadtrat Wil informiert jährlich über den Bearbeitungsstand der noch nicht erledigten, erheblich erklärten Motionen und Postulate. Ein Überblick:

Probestrahlungen noch dieses Jahr

Vor knapp fünf Jahren reichte Urs Etter, FDP, zusammen mit 19 Mitunterzeichneten eine Motion zum Thema Licht ein. Der Stadtrat sei zu beauftragen, ein Gesamtkonzept für die Beleuchtung im öffentlichen Raum zu erstellen. Diese Motion wurde Ende September 2013 in ein Postulat umgewandelt. Basierend darauf wird nun ein Plan-Lumière-Konzept auf der Grundlage städtebaulicher und strassenräumlicher Überlegungen erarbeitet. Noch in diesem Jahr sollen lokale Bemusterungen oder Probeanstrahlungen im öffentlichen Raum erfolgen.

Gibt es in der Stadt Wil einen See?

Im Sommer 2014 reichte Sebastian Koller, Grüne Prowil, Junge Grüne & Kulturfreunde, zusammen mit 27 Mitunterzeichneten eine Motion zu einem neuen Stadtpark ein. Nach der Einarbeitung der im vergangenen Jahr neu angestellten Stadtplanerin Beatrice Aeby, wurden die Planungsarbeiten wieder aufgenommen. Die Rahmenbedingungen aus den Hochwasserschutz-Projekten sollen im Frühjahr 2018 geklärt sein, sodass danach das Projekt weiter bearbeitet werden kann. Dieses hat zum Ziel, an der Oberen Weierwise einen Stadtpark oder See anzulegen.

Faire-Trade-Kaffee in der Stadtverwaltung

Ende 2015 reichte Kilian Meyer, SP, zusammen mit 21 Mitunterzeichneten die Motion mit dem Namen «Fair Trade Town Wil» ein. Fair Trade Town ist ein Label für Städte und Gemeinden, die ein besonderes Engagement für fairen Handel an den Tag legen. Erste Schritte wurden bereits unternommen. So soll die Stadtverwaltung auf Fair-Trade-Kaffee und mindestens zwei weitere Fair-Trade-Produkte setzen. Das Ziel, die Auszeichnung noch in diesem Jahr zu erlangen, kann voraussichtlich erreicht werden.

Auch die Müllcontainer sollen überwacht werden

Vor etwas weniger als zwei Jahren reichte Urs Etter zusammen mit 16 Mitunterzeichneten ein Postulat zum Thema «Smart City Wil» ein. Smart City ist ein Schlagwort für Massnahmen, die moderne Technologien in Städte integrieren. Dies beinhaltet die Verlegung von Glasfaserkabeln, die Errichtung von Funknetzen, Sensoren und Smart-Metern. Dadurch können beispielsweise der Füllstand von Müllcontainern oder der städtische Energieverbrauch automatisch überwacht werden und entsprechende Massnahmen in die Wege geleitet werden. In der Stadt St. Gallen kommen diese Systeme bereits zum Einsatz. In der Kantonshauptstadt vertraut man auch beim öffentlichen Verkehr auf intelligente Systeme, die etwa die Wartezeit bis zum nächsten Bus anzeigen. Das Bundesamt für Energie unterstützt die Stadt Wil finanziell dabei. Noch im Verlaufe des ersten Quartals 2018 soll in Wil die Auftragsvergabe an eine externe Firma erfolgen.

Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Im September 2016 reichte Kilian Meyer zusammen mit 19 Mitunterzeichneten ein Postulat «Für mehr bezahlbare Wohnungen» ein. Dieses sieht vor, bezahlbaren Wohnraum für alle Alters- und Gesellschaftsschichten zur Verfügung zu stellen. Dies soll etwa durch die Gründung einer Genossenschaft erfolgen, die eine oder mehrere Liegenschaften zu diesem Zweck einrichten soll. Der Auftrag für eine Studie wurde weitgehend abgeschlossen. Sie wird demnächst im Stadtrat behandelt und anschliessend dem Stadtparlament überwiesen.

Zuerst das «Projekt 2020», erst dann das Postulat

Im April vor zwei Jahren reichte Adrian Bachmann, FDP, zusammen mit 16 Mitunterzeichneten, das Postulat «Tagesschulen in der Stadt Wil» ein. Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 wurden an den Schulen der Stadt Wil flächendeckend Tagesstrukturen eingeführt. Mittlerweile hat der Stadtrat im Zusammenhang mit dem Projekt Schule 2020 entschieden, die bestehenden Tagesstruktur-Angebote zu Tagesschulen weiterzuentwickeln. Es ist beabsichtigt, das Postulat nachgelagert zum Projekt Schule 2020 zu beantworten.

Öffentlicher Verkehr kommt bald ins Stadtparlament

Hans-Peter Hutter, CVP, reichte zusammen mit 29 Mitunterzeichneten im Herbst 2016 ein Postulat ein, in welchem die Zukunft des öffentlichen Verkehrs im Fokus steht. Der Stadtrat und das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr haben ein privates Planungsbüro beauftragt, die Probleme des Wiler ÖV-Systems zu analysieren und eine künftige ÖV-Strategie 2030/2035 zu skizzieren. Der Entwurf der Strategie liegt vor. Es ist vorgesehen, dass der Stadtrat diesen noch im laufenden Monat genehmigt und dem Stadtparlament zur Kenntnisnahme unterbreitet. (mac/sk)

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