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Wil schrumpft erstmals seit vielen Jahren

Die meisten Gemeinden der Region Wil sind im vergangenen Jahr abermals gewachsen. Eine Ausnahme bildet die Stadt Wil. Der Einwohnerrückgang wurde allerdings 2016 bereits wieder aufgefangen.
Simon Dudle

Zum Ende des vergangenen Jahrzehnts hat man sich in der Stadt Wil auf die Fahne geschrieben, langfristig jährlich ein Prozent an Bevölkerung zuzulegen. Nachdem dies zuerst jeweils vorzüglich geklappt hatte, gab es 2015 erstmals einen Knick. Laut den statistischen Erhebungen des Kantons St. Gallen wohnten am Jahresende 48 Personen weniger in der Äbtestadt als zu Jahresbeginn. Noch 23 667 Einwohner waren es am 31. Dezember 2015.

«Die Frage nach dem Wieso kann nicht so einfach beantwortet werden. Schwankungen können sich aus verschiedenen Gründen immer ergeben. Ein wichtiger Faktor ist beispielsweise die Anzahl abgeschlossener und damit bezugsfertiger Wohnbauten, die innerhalb eines Jahres auf den Markt kommen», sagt Stefan Hauser, Kommunikationsbeauftragter der Stadt Wil.

Kirchberg bleibt Nummer eins im Toggenburg

Von einem «rückläufigen Trend» will Hauser aber nicht sprechen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurde ein Wachstum registriert. Dieses ist so gross, dass der Verlust aus dem Vorjahr bereits mehr als korrigiert ist. In der mehrjährigen Entwicklung sieht es ebenfalls positiv aus. Zwischen 2006 und 2014 gab es immer einen Zuwachs. Dieser schwankte laut Hauser zwischen 51 und 439 Personen pro Jahr. «Ganz generell ist das zahlenmässige Wachstum nicht um jeden Preis die oberste Maxime der Stadt Wil. Wir streben ein qualitatives Wachstum an. Es gilt also: Qualität vor Quantität», sagt Hauser.

Unter den 18 Gemeinden der Region mit mehr als 2000 Einwohnern gab es 2015 nur in Wil einen Bevölkerungsrückgang. Relativ stark gewachsen sind Kirchberg und Sirnach, die je ein Plus von über 150 Personen registrieren konnten. Kirchberg, das weiter die einwohnermässig grösste Gemeinde des Toggenburgs ist, fehlten Ende 2015 noch 126 Einwohner zur 9000er-Grenze. Ganz allgemein darf man sich im unteren Teil des Toggenburgs freuen: Lütisburg wurde um zwölf Einwohner grösser, Bütschwil-Ganterschwil um 131.

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