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WIL: Raiffeisen feiert Rekordjahr

Erstmals in ihrer Geschichte weist die Raiffeisenbank Wil und Umgebung einen Geschäftserfolg von über 10 Millionen Franken aus. Zentral für dieses Ergebnis waren Erträge aus dem Zinsengeschäft.
Gianni Amstutz
Bankdirektor Beat Bollinger (links) und Verwaltungsratspräsident Erwin Scherrer freuen sich über ein erfolgreiches Geschäftsjahr. (Bild: gia)

Bankdirektor Beat Bollinger (links) und Verwaltungsratspräsident Erwin Scherrer freuen sich über ein erfolgreiches Geschäftsjahr. (Bild: gia)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

«Wir verzeichnen Wachstum an allen Fronten», so das Fazit von Verwaltungsratspräsident Erwin Scherrer an der gestrigen Medienkonferenz der Raiffeisenbank Wil und Umgebung. Sowohl beim Hypothekargeschäft als auch bei den Kundeneinlagen konnte die Bank im Geschäftsjahr 2017 ein Wachstum verzeichnen. So weist die Bank erstmals in ihrer 102-jährigen Geschichte einen Geschäftserfolg von über 10 Millionen Franken aus. Die guten Zahlen seien einigermassen überraschend, sagte Bankdirektor Beat Bollinger. Dies, weil die Raiffeisenbank Wil und Umgebung im vergangenen Jahr reorganisiert wurde. Damit sollte dem Bedürfnis der Kundinnen und Kunden nach umfassender und individueller Beratung in Finanzfragen Rechnung getragen werden. So wurden fünf neue Stellen geschaffen, vier davon im Bereich «Beratungen».

Zinsengeschäft als Hauptertragsquelle

Im Hypothekargeschäft, dem Kerngeschäft der Genossenschaft, resultierte ein Wachstum von 6,3 Prozent auf 1,24 Milliarden Franken. Diese Zunahme befinde sich deutlich über dem Marktniveau, sagte Bollinger. Gleichzeitig konnte man auch bei den Kundengeldern zulegen. Diese sind um 6,9 Prozent auf 1,04 Milliarden angestiegen.

Einnahmen aus dem Zinsengeschäft machen den Hauptertrag der Raiffeisenbank aus. Bollinger bezeichnete dieses als «absolut zentral» für den Geschäftsertrag. Rund 15 Millionen konnte die Genossenschaftsbank im Zinsengeschäft erwirtschaften. Dies entspricht 76,9 Prozent des gesamten Geschäftsertrags. Der Grossteil der weiteren Erträge stammt aus dem Kommissionsgeschäft, wo mit 3,2 Millionen ein Zuwachs von 22,3 Prozent registriert werden konnte. So resultiert insgesamt ein Geschäftsertrag von rund 20 Millionen, was einem relativen Zuwachs von 8,9 Prozent entspricht. Gleichzeitig stiegen auch die Kosten leicht an. Dies einerseits wegen der fünf zusätzlich geschaffenen Stellen, anderseits wegen der Vorinvestition in eine neue Bankenapplikation, welche an Ostern eingeführt wird. So erhöhte sich der Geschäftsaufwand um rund 500000 oder 5,8 Prozent auf 9 Millionen Franken. Dank der positiven Ertragslage weist die Raiffeisenbank einen Gewinn von 2,12 Millionen Franken aus. Davon werden rund 1,8 Millionen dem Eigenkapital zugewiesen. So betragen die Eigenmittel 120 Millionen Franken.

Raiffeisen setzt auf Frauenpower

In Zukunft möchte die Raiffeisenbank Wil und Umgebung noch stärker «auf Frauenpower setzen», wie es Erwin Scherrer ausdrückte. «Frauen zu fördern, ist uns sehr wichtig», sagte er. So schlägt der Verwaltungsrat an der Generalversammlung vom 4. April, die traditionellerweise im Zirkus Knie stattfindet, Silvia Brumann-Brunner als Nachfolgerin für den nach 28 Jahren zurücktretenden Verwaltungsrat Hans Ruckstuhl vor. Der fünfköpfige Verwaltungsrat setzt sich damit neu aus zwei Frauen und drei Männern zusammen. Gleichzeitig wurde das Kader der Bank um sieben Personen vergrössert, davon sind es fünf Frauen. Dabei ist es seit neustem auch möglich eine Fachkarriere zu absolvieren, und nicht nur eine Führungskarriere wie bis anhin.

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