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WIL: Polizei ist eingeschaltet

Die Vorfälle mit Hunden im Gebiet Sömmerei/Weid werden nun genauer unter die Lupe genommen. Polizei und Staatsanwaltschaft sind eingeschaltet.
Hans Suter
Hunde lieben es, in der Natur herumzutollen. Die Tierhalter sind dafür verantwortlich, dass es dabei nicht zu Problemen kommt. (Symbolbild: PD)

Hunde lieben es, in der Natur herumzutollen. Die Tierhalter sind dafür verantwortlich, dass es dabei nicht zu Problemen kommt. (Symbolbild: PD)

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

Das Naherholungsgebiet Sömmeri/Weid in der Nähe des Wiler Turms ist bei Spaziergängern und Hundehaltern gleichermassen beliebt. Doch die Freude ist seit einiger Zeit getrübt: Es ist immer wieder zu unliebsamen Begegnungen zwischen Spaziergängern mit ihren Hunden und einer Hundehalterin mit zwei Schäferhunden gekommen. In mindestens einem Fall wurde ein Hund derart verletzt, dass er laut dessen Halterin tierärztlich behandelt werden musste.

Ein Hundehalter hat schliesslich Anzeige erstattet, ist damit aber nicht weitergekommen. Dies führte nicht nur bei ihm zu Unmut, sondern auch bei anderen Betroffenen. Schliesslich hat mindestens eine weitere Hundebesitzerin Anzeige erstattet. Der Polizei und der Wiler Stadtverwaltung wurde vorgeworfen, untätig zu bleiben, die Vorfälle nicht genügend ernst zu nehmen und abzuwiegeln. Nun aber ist Bewegung in die Sache gekommen.

Der zuständige Stadtrat Daniel Stutz bestätigte gestern auf Anfrage, dass aufgrund einer weiteren Anzeige die Polizei erneut eingeschaltet worden sei. Ausserdem sei mittlerweile auch die Staatsanwaltschaft involviert. Aus zeitlichen Gründen konnte die Kantonspolizei St.Gallen gestern über den Stand der Dinge noch keine Auskunft geben. Eine Verfügung gegen die angezeigte Hundehalterin ist bislang nicht erfolgt. «Sobald wir ein verwertbares Dokument haben, werden wir über die weiteren Schritte entscheiden», sagt Daniel Stutz. Würde er bereits jetzt eine Verfügung erlassen, könnten gegen diese Rechtsmittel eingelegt werden. Dies könnte unter Umständen zur Folge haben, dass Ermittlungen doppelt geführt werden müssten.

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